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(MelanieL)

DSGVO - Info-Sammlung

Empfohlene Beiträge

Vielen Dank für den Direktlink, Elli! Für mich ist deine Datenschutzerklärung auf jeden Fall ein guter Anhaltspunkt dafür, wie so etwas überhaupt aussehen kann. Ich werde mir in nächster Zeit auf jeden Fall etwas zusammenbasteln und dann mit dem, was ich von anderen Seiten im Netz erfahren habe (und von dem, was hier vielleicht noch kommt) abgleichen. Irgendwie müsste das doch ohne großes Brimborium hinzukriegen sein. ;) 

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Die von Maria aufgeführten Punkte betreffen uns als Autoren aber überwiegend nicht - und auch nur teilweise, wenn wir Shops betreiben o.ä. Die Sache mit den Visitenkarten ist mir neu, das muss ich mal prüfen, aber für Einzelunternehmer oder allein tätige Freiberufler ist das vermutlich auch ohne größere Bedeutung (weil ja keiner sonst an die Unterlagen kommt). Ich war auch auf so einem DSGVO-Seminar des TÜV Nord - Handlungsbedarf haben vor allem größere Firmen mit hohem Aufkommen an personenbezogener Datenverarbeitung sowie alle Behörden. Einige Punkte wie die Auskunftspflicht muss aber jeder Gewerbetreibende beachten.

 

Tom , wieso glaubst du, dass die Punkte, die meine Kollegin aufgeführt hat, nicht auf uns zutreffen? Kannst du das genauer ausführen?

Ich denke, in dem Moment, in dem ich in Kontakt mit Verlagen, Agenturen, Lektoren etc. bin (und zwar öfter als nur gelegentlich) und für das Schreiben Geld bekomme, gelten die Regeln auch für mich.

 

Allerdings teile ich die Einschätzung, dass kein Grund zur Panik besteht. Das Gesetz / die Verordnung wurde m.E. für oder besser gegen Datenkraken und die Versender nerviger Werbemails geschaffen (hoffe ich jedenfalls).

Komm wir essen Opa.

SATZZEICHEN können Leben retten.

www.mcpoets.de

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Ich weiß nicht, ob ich die Datenschutzerklärung selbst verlinken darf, aber ich setze einen Link zum Blog. Die Betreiberin wird sicher nichts dagegen haben, denn sie ist ja selber Mitglied hier. Übrigens ein wunderbar professionell aufgemachter Blog, Elli!

Ganz nach unten scrollen, rechts steht die Datenschutzerklärung. Ich habe mir vorgenommen, das für mich Bedeutsame zu nehmen, es in eigenen (literarischen, Maria?) Worten zu formulieren und es dann vielleicht sogar hier zur Diskussion zu verlinken. Braucht aber etwas.

http://www.elli-radinger.de/

 

 

Liebe Christa,

danke für den Link und danke Elli.

 

Es ist sehr gut beschrieben und nicht so trocken und unverständlich wie die meisten dieser Texte.

 

Aber es ist nicht ganz das, was ich meinte. Meine Vorstellung geht eher in diese Richtung:

 

Datenschutzerklärung

Ich nehme den Datenschutz ernst.

Schließlich habe ich mal gegen die Volkszählung demonstriert. Erinnern Sie sich? Das waren noch Zeiten, was?

 

Ich bin nicht hinter Ihren persönlichen Daten her, um Ihnen unbemerkt hundert Waschmaschinen zu verkaufen, Details aus Ihrer Ehe an den russischen Geheimdienst zu verkaufen oder Ihrer Freundin Ihr wahres Geburtsdatum zu verraten.

 

Leider ist das Thema aber ziemlich kompliziert, und seit dem 25. Mai 2018 gibt es eine neue Datenschutzverordnung, die verlangt, dass jeder, der irgendwie was mit dem Internet macht, so einen ellenlangen Text auf seine Webseite stellen muss. Als würde das irgendjemanden interessieren. Oder haben Sie sich schon mal die Datenschutzerklärungen irgendeiner Webseite gelesen, die Sie besucht haben?

 

Eine Nutzung meiner Webseite ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Allerdings benutzt die Website Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics wiederrum benutzt die Webseite Cookies, also keine Kekse natürlich, sondern kleine Dateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden, damit Ihr Computer und der Computer meines Webseiten-Providers sich sofort wiedererkennen, wenn Sie meine Seite beim nächsten Mal besuchen und sich diese lästigen Vorstellungsformalitäten ("Hallo, ich heißt Horst, komme aus Wuppertal und bin eine Maschine"). Dagegen kann ich als Seitenbetreiberin nichts machen, tut mir leid. Jedes Mal, wenn Sie auf meiner Seite sind, wird das also von Google Analytics registriert und analysiert. Fragen Sie nicht mich, wofür. Fragen Sie Google.

 

:-)

Maria

Komm wir essen Opa.

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Super, Maria, sehr witzig und literarisch! :s17 Für die Leser deiner Seite reicht das vollkommen aus, aber ob die Datenschutzbehörden und die Abmahnanwälte das auch so sehen? Nachher kommt noch eine Klage wegen Datenschützerverarschung. :s19

 

Das ist ja gerade meine Frage: Ob eine Datenschutzerklärung im obigen Stil in Ordnung ist - sofern sie die Sachverhalte korrekt, aber eben etwas farbiger wiedergibt.

Komm wir essen Opa.

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Das ist ja gerade meine Frage: Ob eine Datenschutzerklärung im obigen Stil in Ordnung ist - sofern sie die Sachverhalte korrekt, aber eben etwas farbiger wiedergibt.

 

 

Ich glaube nicht, Maria. Du weißt ja, wie die Paragraphenheinis so sind ... Und wenn die sich dann auch noch ver... fühlen, dann isses ganz aus. ;D

 

Unsere Petra hat auch eine gute Datenschutzerklärung: https://www.petra-schier.de/datenschutzerklaerung/

 

LG

Elli (selber mal Paragraphenheini gewesen)

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Petras Datenschutzerklärung gefällt mir auch sehr gut. Ich habe jetzt mal konkret mit der Umsetzung angefangen.

Dabei stellt sich mir noch folgende Frage: Muss man die genaue Privatadresse reinschreiben? Oder die Adresse der Agentur?

In meinem Fall müsste ich vielleicht die Verlagsadressen nehmen- oder die Emailadresse?, denn ich habe noch nie meine Adresse oder meine Telefonnummer ins Internet gesetzt und habe kein so tolles Gefühl dabei.

 

Bei einem großen Reisefotoblog habe ich die Privatadresse auch gesehen.

Bearbeitet von Christa
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Petras Datenschutzerklärung gefällt mir auch sehr gut. Ich habe jetzt mal konkret mit der Umsetzung angefangen.

Dabei stellt sich mir noch folgende Frage: Muss man die genaue Privatadresse reinschreiben? Oder die Adresse der Agentur?

In meinem Fall müsste ich vielleicht die Verlagsadressen nehmen- oder die Emailadresse?, denn ich habe noch nie meine Adresse oder meine Telefonnummer ins Internet gesetzt und habe kein so tolles Gefühl dabei.

 

Bei einem großen Reisefotoblog habe ich die Privatadresse auch gesehen.

Inpressum und DS-Erklärung sind zwei unterschiedlcihe Sachen.

Pflicht bei allen Webpages (die nicht ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen) sind Adresse und Email. Telefonnummer eigentlich auch, weil man (nach EuGH) innerhalb von 60 Minuten erreichbar sein muss.

Das solltest du schleunigst nachziehen sonst freuen sich die Abmahnanwälte.

Bearbeitet von AlexanderH
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Dabei stellt sich mir noch folgende Frage: Muss man die genaue Privatadresse reinschreiben? Oder die Adresse der Agentur?

In meinem Fall müsste ich vielleicht die Verlagsadressen nehmen- oder die Emailadresse?, denn ich habe noch nie meine Adresse oder meine Telefonnummer ins Internet gesetzt und habe kein so tolles Gefühl dabei.

 

Die Adresse muss ins Impressum – aber es kann auch die Adresse der Agentur sein. Mach ich jedenfalls so, weil, genau, Privatadresse und womöglich Telefonnummer ins Internet? Nein, danke. Das ist invitation for trouble.

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Es ist wirklich eine Crux, und wir hatten das intern schon mal diskutiert. Ich habe mir eure Webseiten daraufhin noch mal angesehen.

Bei Elli und Petra sind Impressum und Datenschutzerklärung eindeutig getrennt und sofort unten einsehbar. Das hatte ich auch auf irgendeiner dieser Anwaltsseiten gelesen, dass das getrennt und sofort auffindbar sein müsste. Da deine Adresse im Impressum (mit kurzer Datenschutzerklärung) steht, Alexander, weiß ich jetzt, wo du wohnst. :-)

 

Nun zur leidigen Adresse und Telefonnummer. Wenn die Webseite oder der Blog nicht ausschließlich familiären und rein privaten Interessen dient, (Katzen und Kinder), man zum Beispiel Bücher bestellen kann, dann unterliegt das der Impressumspflicht mit Adresse, ebenso bei der Datenschutzerklärung. Die Telefonnummer kann durch ein Kontaktfeld mit Emailadresse ersetzt werden. Da ich keine Agentur habe, muss ich also bei beiden die Adresse einsetzen. Das Netz ist voll von Webseiten- und Bloganbietern, die sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie es umgehen könnten, ihre Privatdaten ins Internet zu stellen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich die Adresse vom Verlag oder von meinen Rechtsanwalt einsetzen könnte, denn dabei wäre ja der Zugang zur Adresse garantiert. Vielleicht gibt es auch noch andere Empfehlungen und Tipps, bevor ich mich oute. 

Bearbeitet von Christa
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Die Impressumsregeln gelten ja schon eine gefühlte Ewigkeit. Das ändert sich auch nicht. Du kannst es wie Andreas mit einer Agentur machen oder dir deine Webpage von einer Webagentur machen lassen. Dann sind die (quasi) für den Inhalt verantwortlich.

Auch muss das Impressum sofort sichtbar sein, wenn man auf die Homepage geht. Also verstecken macht keinen Sinn. :)

Meine Adresse steht schon seit zehn Jahren da drin und es ist noch nichts passiert.

 

Grundsätzlich braucht man eine Datenschutzerklärung, wenn irgendwie Daten von Personen verarbeitet werden. Da genügt es schon, wenn jemand deine Seite anklickt, weil dies (über die IP-Adresse) einen Person zuordenbar ist (personenbezogen). Je mehr du Daten bekommst (durch Newsletter, Gewinnspiel, webshop etc.) umso schärfer werden die Regelungen.

Also schon die Existenz einer Webpage genügt, dass du auch das brauchst. MIt der neuen DSGVO werden die Regeln schärfer und vor allem die Strafen höher. Das kann bis zu 4% des Umsatzes gehen.

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Mir kommt die DS-GVO vor, als wolle man die Gefahr eines Atomkriegs bannen, indem man jede Privatperson einen Atomwaffensperrvertrag unterschreiben lässt. Das Problem sind doch nicht die kleinen Webseiten, die ein paar Bücher verkaufen, sondern die großen Firmen wie Facebook, Google und Co. (von den staatlich betriebenen Schnorcheleinrichtungen ganz zu schweigen): wir müssen es praktisch ausbaden, dass man denen nicht beikommt.

>:(  >:(  >:(  

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Danke für deine Einschätzung, Alexander. Dazu habe ich mir noch ein paar prominente Webseiten angesehen, die alle entweder ihre Privatadresse oder die der Agentur reingeschrieben haben. Aber keine Telefonnummern, sondern die Emailadresse. Dass ich wegen der IP-Adressen, wegen Google Analytics usw. in der Pflicht bin, ist mir schon lange klar. Jetzt habe ich gesehen, dass meine Adresse sowieso schon im Netz ist. 2014 hatte ich bei einer Unterschriftenliste wegen des Urheberrechts unterschrieben, und Google hat auch schon fleißig Daten über mich zusammengestellt. Dass bei dir zehn Jahre lang nichts passiert ist, glaube ich gern. Es würde wahrscheinlich auch zehn Jahre nichts passieren, wenn ich es nicht täte. Denn wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter. Aber wir müssen ja, deshalb werde ich es tun.

 

Mir kommt die DS-GVO vor, als wolle man die Gefahr eines Atomkriegs bannen, indem man jede Privatperson einen Atomwaffensperrvertrag unterschreiben lässt. Das Problem sind doch nicht die kleinen Webseiten, die ein paar Bücher verkaufen, sondern die großen Firmen wie Facebook, Google und Co. (von den staatlich betriebenen Schnorcheleinrichtungen ganz zu schweigen): wir müssen es praktisch ausbaden, dass man denen nicht beikommt.

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Gut gesagt, oder man kann auch sagen, sie schießen mit Kanonen auf die armen kleinen Autorenspatzen. >:(

Was tröstlich ist: Bei den kleinen Webseiten ist der Umsatz (4% des Bruttoumsatzes?) so gering, dass es sich für die Abmahnanwälte

gar nicht lohnt, dagegen vorzugehen. Wie im richtigen Leben, da nehmen Anwälte auch kaum Aufträge an, die ihnen nichts einbringen.

Bearbeitet von Christa
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Ich habe ebenfalls keine Agentur mehr und muss daher meine private Adresse angeben. Das ist aber bei SP-Büchern schon lange Pflicht und ich denke auch nicht, dass ich deswegen jetzt anfälliger für irgendwelche Stalker bin. Dafür bin ich nicht berühmt genug. ;)

 

Und was diese 60 Minuten-Regel betrifft. Das ist doch vollkommener Schwachsinn. Verlage und Agenturen sind am Wochenende telefonisch nicht erreichbar und eine Privatperson hockt auch nicht ständig neben dem Telefon resp. ist nicht 24 Stunden lang abrufbereit. Bürokratischer Unsinn.

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Gut gesagt, oder man kann auch sagen, sie schießen mit Kanonen auf die armen kleinen Autorenspatzen. >:(

Was tröstlich ist: Bei den kleinen Webseiten ist der Umsatz (4% des Bruttoumsatzes?) so gering, dass es sich für die Abmahnanwälte

gar nicht lohnt, dagegen vorzugehen. Wie im richtigen Leben, da nehmen Anwälte auch kaum Aufträge an, die ihnen nichts einbringen.

Die Strafe können mW nicht die Anwälte fordern, sondern nur die Behörden. Und es geht dabei nicht um den Umsatz, den eine Webseite generiert, sondern um den Gesamtumsatz des Unternehmens.

 

Mir kommt die DS-GVO vor, als wolle man die Gefahr eines Atomkriegs bannen, indem man jede Privatperson einen Atomwaffensperrvertrag unterschreiben lässt. Das Problem sind doch nicht die kleinen Webseiten, die ein paar Bücher verkaufen, sondern die großen Firmen wie Facebook, Google und Co. (von den staatlich betriebenen Schnorcheleinrichtungen ganz zu schweigen): wir müssen es praktisch ausbaden, dass man denen nicht beikommt.

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Grundsätzlich bin ich bei dir, Andreas, aber die neuen Datenschutzregelungen haben schon etliche Vorteile für Endverbraucher, wie wir es bei amazon, Facebook etc. sind. Man kann bei jedem Unternehmen anfragen, was die an Daten über mich haben, eine blinde Sammelwut ist nicht mehr möglich (wegen Zweckbezogenheit), verkaufen von Daten wird schwerer und an die Gesetze müssen sich auch Nicht-EU-Länder halten, wenn sie mit einem EU-Land Geschäfte machen.

Nachteil: Das macht es für die „einfachen“ Leute halt schwerer, die nur eine Webpage zu Infozwecken betreiben wollen, wobei da der Druck sicher nicht von den Behörden kommen wird, sondern von Abmahnanwälten, die ein großes Geschäft wittern.

Sollte sich da mal ein Standard durchsetzen, dann ist es nur ein Copy/Paste-Sache, wie beim Impressum halt auch. Momentan ist in allen Bereichen halt große Unsicherheit.

Bearbeitet von AlexanderH
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Sollte sich da mal ein Standard durchsetzen, dann ist es nur ein Copy/Paste-Sache, wie beim Impressum halt auch. Momentan ist in allen Bereichen halt große Unsicherheit.

 

Richtig. Und woher kommt diese Unsicherheit? Von schlecht gemachten Gesetzen.

 

Gesetze sind im Grunde Spielregeln. Bei Spielen formuliert man die Regeln so, dass sie verständlich sind und jeder hinterher weiß, was zu tun und was zu lassen ist. Gesetze werden immer häufiger (bisheriger Tiefpunkt: das Leistungsschutzrecht, bei man immer noch nicht weiß, was es eigentlich soll) so gemacht, dass man hinterher nicht weiß, was man zu tun und was zu lassen ist. Und das, wo Juristen im Bundestag überproportional vertreten sind, verglichen mit ihrem Anteil in der Bevölkerung. Man könnte fast auf den Gedanken kommen, es handle sich um eine Strategie, den Kollegen draußen im Lande Arbeit zu verschaffen …

 

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Sollte sich da mal ein Standard durchsetzen, dann ist es nur ein Copy/Paste-Sache, wie beim Impressum halt auch. Momentan ist in allen Bereichen halt große Unsicherheit.

 

Richtig. Und woher kommt diese Unsicherheit? Von schlecht gemachten Gesetzen.

 

Da sind wir absolut einer Meinung. Die neue DSGVO ist der sehr vage formuliert und lässt viel Spielraum - echter Schrott was Verständlichkeit betrifft.

Entweder wurde das bewusst so gemacht um Berater neue Jobs zu verschaffen (wie du vermutest) oder es war eine Truppe sehr inkompetenter Leute am Werk. Wenn man aber so sieht, wer alles in Brüssel sitzt, dann würde mich Letzteres nicht wundern.

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Ich habe ebenfalls keine Agentur mehr und muss daher meine private Adresse angeben. Das ist aber bei SP-Büchern schon lange Pflicht und ich denke auch nicht, dass ich deswegen jetzt anfälliger für irgendwelche Stalker bin. Dafür bin ich nicht berühmt genug. ;)

 

Und was diese 60 Minuten-Regel betrifft. Das ist doch vollkommener Schwachsinn. Verlage und Agenturen sind am Wochenende telefonisch nicht erreichbar und eine Privatperson hockt auch nicht ständig neben dem Telefon resp. ist nicht 24 Stunden lang abrufbereit. Bürokratischer Unsinn.

 

Habe die Adresse jetzt bei beiden Blogs eingefügt. Jetzt ist es nur noch eine Sache der Formulierung, bis die Datenschutzerklärung fertig ist. Nach der Adresse wird kein Hahn krähen, davon bin ich ebenfalls absolut überzeugt. Und Stalking-Probleme bekommen wir wohl eher bei Facebook und Co. Und falls jemand etwas klauen will, findet er bei mir als Autorin sicher nichts Lukratives. Außer der Dieb glaubt, wir seien mit unserem Schreiben reich geworden, dann wird er es versuchen. :s19   ;)

Bearbeitet von Christa
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Dein Link bringt etwas mehr Klarheit für mich, Luise, danke.

Zitat: Es ist ja nicht so, dass ab dem 25. Mai 2018 jeder mit einem Bein im Knast steht, der kein eigenes Datenschutz-Konzept hat. – Zwar sollte sich jedes Unternehmen mal mit dem Thema beschäftigt haben, aber das Gefahrenpotenzial ist für jemand, der ein Buch schreibt oder Unterricht erteilt, eher zu vernachlässigen. Wer hingegen systematisch und massenhaft mit personenbezogenen Daten hantiert, braucht ein Datenschutz-Konzept und gegebenenfalls eine Datenverarbeitungs-Dokumentation. Das gilt insbesondere für den Online-Handel, den Versand von Newslettern oder wenn man viele Adressdaten von Kunden bekommt.

 

​In dem Link zu dem Blog steht auch noch was zu den Generatoren, dass sie nicht mehr kostenlos und oft nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst sind.

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Liebe Freunde und Kollegen,

 

Der Betreiber des Fantasy- und Schreibforums hat mich angeschrieben, um folgenden Hinweis zu dieser Info-Sammlung hinzuzufügen:

 


 

In vielen Datenschutzerklärungen der User (Blogs, Websites etc) steht , dass anonymizeip für Google Analytics verwendet wird. Eine Prüfung über die Entwicklertools im Browser zeigt mir aber, dass die Personen diesen Quellcodeschnipsel aber entweder nicht benutzen, oder aber er funktioniert nicht richtig. Es zeigt mir auch, dass Google Analytics dort trotzdem verwendet wird.

Es gab schon einige Abmahnungen deswegen, weswegen ich die Autoren gerne daraufhinweisen würde. Da ich mich nicht mit einer langen Bewerbung nur deswegen bei euch registrieren möchte, aber von Forenbetreiber zu Forenbetreiber bzw Autor daraufhinweisen möchte, schreibe ich diese Mail.

 

Falls jemand weiß, wie man die Entwicklertools benutzt, kann er folgende Website als Referenz benutzen, um selbst die Funktionsfähigkeit zu checken: https://dsgvo-gesetz.de/Dort wird der Parameter aip funktionsfähig angezeigt.

 

Viele Grüße,

Alastor (Fr. A. Fels - Admin des Fantasy- und Schreibforum)

 

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Die böhmischen Dörfer werden zahlreicher. ;D Aber danke für den Hinweis, Alastor.

 

Da ich in der CH wohne und dadurch vermutlich noch eine Galgenfrist erhalte, habe ich jetzt einfach mal als Erstes den Newsletter eingemottet. Vor dem habe ich mich eh immer gern gedrückt. Und wenn der Datenschutzgenerator wieder läuft, ergänze ich die vorgefertigte Datenschutzerklärung meiner Website einfach mit den Teilen/Bausteinen, die ich zusätzlich verwende.

 

 

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Guter Hinweis, Alastor! An dem Punkt anonymizelp für Google Analytics bin ich nämlich gerade dran und habe mich schon gefragt, ob ich das reinschreiben kann, wenn ich gar nicht weiß, wie und ob es funktioniert.

 

@Margot: Eigentlich ist das eine gute Gelegenheit, sich mal zu überlegen, was man überhaupt braucht und was überflüssiger Krimskrams ist. Zum Beispiel die Buttons fürs Teilen bei Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest. Da muss man dann endlose Erklärungen dazu abgeben. Und wenn jemand zum Beispiel bei Facebook einen Beitrag von mir geteilt hat, dann war es ein Blognachbar, der das auch ohne Button getan hätte. Also ich werde einiges rausschmeißen, was keinen anderen Wert hat, als die Datenschutzerklärung aufzublähen. Gott sei dank habe ich keinen Newsletter, keine Youtube-Einbindung (obwohl mich die amerikanischen Kommentatoren öfter dazu auffordern, weil das lustiger sei) und keinen VG Wort-Pixelzähler.

Bearbeitet von Christa
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