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Montségur Videokanal - Kai Meyer - Der Einbruch des Phantastischen in unsere Welt

Empfohlene Beiträge

Liebe Mitglieder und Gäste des Forums, ein neues Video ist online.

Dieses Mal unterhalte ich mich mit Kai Meyer, einer Größe der deutschen Phantastik, thematisch so breit aufgestellt und schaffenskräftig wie Neil Gaiman. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und hat in den letzten 25 Jahren über 60 Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht, neben zahlreichen Comics, Drehbüchern und Hörspielen. Im Interview spricht er über die Geschichte der Phantastik in Deutschland, über seine Herangehensweise an den phantastischen Weltenbau, wie er seine Figuren im Griff hat und gibt Einblick in seine Zusammenarbeit mit Verlagen.

Mehr über Kai Meyer: https://kaimeyer.com/

 

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Die Einblicke in die Verlagswelt fand ich höchst interessant. Dass selbst ein so etablierter Autor wie Kai Meyer da so seine Kämpfe hat, finde ich erstaunlich und zeigt, dass die Wertschätzung von AutorInnen dort leider mehr und mehr an Verkaufszahlen gekoppelt ist.

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Ich fand es auch wieder sehr informativ und den Blick hinter die Kulissen sehr interessant. Was mir aber aufgefallen ist: Die ganze "wissenschaftliche Phantastik" der DDR und der Ostblockstaaten ist überhaupt nicht - nicht nur in dem Interview nicht - auf dem Schirm der Autoren. Dabei gab es da wirklich tolle Bücher.

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Ich weiß nicht, wie viel davon früher in Westdeutschland verfügbar war. Vermutlich war das lange Zeit sehr eingeschränkt. Persönlich habe ich sehr gerne die Kurzgeschichten Stanisław Lem gelesen, die gabs immerhin. Inzwischen gibt es in der Phantastik durchaus mehr aus dem Osten, ich denke da nur nur Metro oder Witcher.

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Solaris von Lem, ein Klassiker, der mich sehr beeindruckt hat.

(Off topic, aber hätte vielleicht einen eigenen Thread verdient:  Welche zeitgenössichen Autoren aus dem Osten lasen Wessis zu DDR-Zeiten?  Bei mir waren es Plenzdorf und Reiner Kunze. Reiner Kunzes Kurzgeschichte "Verteidigung einer unmöglichen Metapher" hat mich hellauf begeistert. )

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Am 8.5.2021 um 12:40 schrieb KarinKoch:

Solaris von Lem, ein Klassiker, der mich sehr beeindruckt hat.

(Off topic, aber hätte vielleicht einen eigenen Thread verdient:  Welche zeitgenössichen Autoren aus dem Osten lasen Wessis zu DDR-Zeiten?  Bei mir waren es Plenzdorf und Reiner Kunze. Reiner Kunzes Kurzgeschichte "Verteidigung einer unmöglichen Metapher" hat mich hellauf begeistert. )

Das ist ein schönes Thema, mach gerne einen neuen Thread dazu auf :)

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Danke. Habe ich mir gern angesehen. Kai Meyer hat mit Terra Fantasy und Konsorten scheinbar dieselbe literarische Initiation erlebt wie ich. Interessant zu beobachten, dass man als Autor diesem Weg über die Jahrzehnte konsequent folgt, obwohl (oder gerade weil?) das Genre ja von Verlagen immer stiefmütterlicher behandelt wird. 

 

Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?

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