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(Marcel)

Literaturagentur H. Josch

Empfohlene Beiträge

Hallo!

 

Kennt jemand von Euch die Literaturagentur H. Josch aus Eisenach. Im Internet ist nicht viel über die vermittelten Projekte zu erfahren. Gibt es vielleicht persönliche Erfahrungen? Ich bin dankbar über jede Information.

 

Sonnige Grüße,

Marcel

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Stefan Mühlfried

Hallo Marcel,

das habe ich im Netz gefunden:

"Josch, H., Literaturagentur, Postfach: 101325, D-99803 Eisenach (Tel.: +493691-886725, Fax: +493691-886725).

E-Mail: literaturagentur-hjosch@t-online.de

Homepage: (Link ungültig)

Vermittlung von Autoren erfolgt in den Bereichen Belletristik, Lyrik, Drehbuch, Sachbuch. Nach eigenen Angaben besteht intensive und regelmäßige Kommunikation mit verschiedenen Verlagshäusern. Die Agentur vertritt sowohl bekannte, als auch weniger bekannte Autoren. Noch gänzlich unbekannte Talente werden nach Agenturaussage sogar besonders gefördert. Eine Zusammenarbeit mit Druckkostenzuschussverlagen erfolge nicht. Eine reine Manuskriptbeurteilung ist kostenfrei, jedoch werden für zusätzliche Textbetreuung (Lektorat?) und einen Verlagsservice(?) jeweils mit den Autoren zu vereinbarende Gebühren erhoben. Kommt es zum Abschluss eines Betreuungsvertrages, ist sofort erst einmal eine Bearbeitungsgebühr von 287 -€ fällig. Die Vertragslaufzeit kann bei vierteljähriger Kündigungsfrist optional auf 12 Monate begrenzt werden. Das Agenturhonorar nach erfolgreicher Vermittlung beträgt 15% des vom Verlag gewährten Autorenhonorars.

Vermittelt werden an Belletristik: Unterhaltungsromane, Fantasy, Science fiction, Kinder- und Jugendbücher, TV- Filmstoffe; an Sachbüchern: Familienchroniken, Gastronomie, Kochbücher, Zeitgeschichte, Kulturgeschichte, Theologie, Ernährung/Kochen, Naturheilkunde, Freizeit und Unterhaltung, Touristik und Reisen, Sport, bes. Wassersport u. Mountainbike.-"

 

Auf der Verlagsseite konnte ich die "Bearbeitungsgebühr" zwar nicht finden - aber eine Postfachadresse wirkt auf mich merkwürdig. Zudem waren im Text der Homepage ein paar grobe Grammatikschnitzer, die nicht gerade für jemanden werben, der Texte prüfen und vermarkten soll. Aber das ist natürlich bloß ein subjektiver Eindruck ...

Gruß

Stefan

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Blaulichtmilieu   -   Zur Hölle mit der Kohle   -   Der steinerne Zeuge

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hallo,

ich hatte vor einem jahr mal einen entsprechenden kontakt, der agent wollte eines oder mehrere meiner bücher zunächst vertreten, er hatte vorab expose und manuskript erhalten. bei einem gespräch habe ich dann einige kritische fragen gestellt, insbesondere auch nach referenzen bzw. vertretenen autoren. Die Antworten sollten nachgeliefert werden, es kam aber nur der hinweis (sinngemäss) ohne vertrauen sei keine zusammenarbeit sinnvoll, was sicher auch stimmt. vielleicht haben auch meine kritischen bemerkungen zur vorkasse dies beeinflusst.

auch die antwort auf die frage nach den verlagskontakten hat zumindest mich nicht überzeugt. er arbeitete damals auch mit und für eine andere agentur, die ebenfalls vorkasse verlangt. leider habe ich den emails gelöscht.

mfg

herby

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hallo,

ich bin noch ziemlich neu hier und habe auch noch nicht so viel Erfahrung mit Verlagen, aber...

die Sache mit der Beareitungsgebühr bei Vertragsabschluss und den anfallenden Kosten bei Textbetreuung hören sich ähnlich an wie das Angebot, das ich von der Literaturagentur Axel Poldner erhalten habe:

Sie haben mein Manuskript (ca. 300 Seiten) total gelobt und gemeint, sie würden es gerne vertreten. Dazu haben sie mir gleich 2 Verträge geschickt. Einen für den Lektoratsservice (Überarbeitung) für ca. 3000 Euro und einen für den Abschluss zur Vertretung gegenüber den Verlagen. Das waren auch so ca. 300 Euro. Allerdings wurde nicht aufgeführt, was sie dafür eigentlich genau leisten wollten...

 

Ich weiß nicht so recht. Das Angebot liegt nun seit 10 Tagen auf meinem Schreibtisch und ich habe noch keine Ahnung wie ich mich dazu verhalten soll.

Vielleicht könnt ihr mir einen Tip geben?

 

Grüße

Brigitte

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Oha, da ist mir der Jan zuvorgekommen.... ;)

 

Hi Brigitte,

 

ich würde Dir raten, Dir mal grundsätzlich die Beiträge hier zum Thema Literaturagenten reinzuziehen. Dauert eine Weile, ist aber echt nützlich!

 

Gruß,

Ed

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Hallo Jan,

 

danke für den Link.

Ich habe leider übersehen, dass das Thema schon behandelt wurde.

Mich haben einfach die Übereinstimmungen sofort animiert eine Antwort zu schreiben...

 

@Ed,

ja das werde ich wohl jetzt machen.

Danke!

 

Grüße

Brigitte

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Es ist doch immer das selbe. Ihr Manuskript ist ja sooo gut, ABER es muss noch besser werden, das kostet dann soundsoviel.

Hat man das bezahlt, hat man ein anderes Manuskript, aber noch lange keinen Vertrag mit einem Verlag.

Es gibt Tausende Möchtegernautoren, da muss doch Geld zu holen sein. Ich kann nur jeden raten solche Art Schreiben durch den Reißwolf zu jagen.

PvO

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BTW,

 

gibt es eigentlich Agenturen, die nur die Verträge ausahndeln, also keine Vermittlung machen?

 

Und wenn ja: Was nehmen die dafür?

 

Gruß

 

HW

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Christine Spindler

Hallo Heinz-Werner,

 

wenn man jemanden sucht, der sich ausschließlich um die Verträge kümmert, dann kann man sich einen Vertragsanwalt nehmen. Der sollte allerdings Erfahrung mit Verlagsverträgen haben.

 

Ein literarischer Agent kann durchaus auch auf dieser Basis arbeiten. Meine Agentin ist sehr flexibel. Wenn ich selbst einen Verlag für ein Projekt finde, handelt sie den Vertrag aus. Und manchmal macht sie beides - Verlagssuche + Verhandlung. Wie es sich eben ergibt. Hat immer prima funktioniert.

 

Cheers

Christine

Hört mal rein in meinen Podcast: https://anchor.fm/tinazang

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Hallo Brigitte, da ich öffentlich nicht gerne Schlechtes über andere sage, hätte ich dich gerne direkt angeschrieben. Leider geht das nicht. Aber Finger weg von Poldner. Wenn du mehr wissen willst, ich bin bereit. Ulla

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Habe vergleichbare Erfahrungen bei

 

R G Fischer Verlag Frankfurt

 

Schade um das Porto und die Arbeit: Anschreiben, Ausdrucken der Textproben.

 

Und letztlich kommt mir da so eine Frage hoch:

Wenn ein solcher Verlag Textproben bekommt, dann stecken da immer Ideen drin. Wenn diese Ideen nun weiter gegeben werden?.... Mag gar nicht daran denken

 

Gerd

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