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MargareteW

Lektoratsagentur Marburg

Empfohlene Beiträge

Hallo, Margarete!

 

Diese Agentur ist mir leider nicht bekannt, sie scheint allerdings noch ziemlich neu zu sein.

Jedenfalls werden nur 2 Bücher genannt, die sie vermittelt oder zumindest betreut haben.

 

Übrigens scheint man dort so ein ähnliches Forum zu haben wie hier "Textkritik"  ;)

 

Gruß

Jan

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Hallo zusammen,

 

Sandra Uschtrin schreibt in ihrem Handbuch zu dem Thema ( (Link ungültig) )

 

 

... Nachdem mittlerweile bekannt sein dürfte, dass seriös arbeitende Agenturen nicht an Zuschussverlage vermitteln und in der Regel keine pauschalen Gebühren verlangen, sondern auf Erfolgsbasis arbeiten und eine Provision von zumeist 15 bis 20 Prozent vom Autorenhonorar verlangen ...

 

 

Aber um dazu etwas sagen zu können, muss man schon einige Details zu dem Angebot haben. Die bieten ja alles an, Lektorate, Korrektorat, Vermittlung. Und sie lassem sich alles vom Autor im Voraus bezahlen.

 

Suum cuique, wie schon der alte Fritz sagte.

 

Gruß

 

HW

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Ich weiß, der Thread ist steinalt, aber ich habe heute eine Einladung von dieser Agentur zu einem Wettbewerb bekommen. Das alleine gibt schon Anlass, die Finger davon zu lassen.

Hat noch jemand eine Einladung bekommen?

Ich weiß zumindest, dass Carsten S. Leimbach (angeblich Bestseller-Autor) bei der Schule des Schreibens Studienleiter war und im Interessenkonflikt stand und ihm anheim gestellt wurde, die Schule zu verlassen.

Ich kann nur zur Vorsicht raten, da mir bekannt ist, dass einige diese Einladung erhalten haben.

 

Grüße,

 

Svenja

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Stephanie Schuster

Hallo Svenja,

ich habe heute auch diese "Einladung" bekommen, "näheres zum Wettbewerb, entnehmen Sie dem beigelegtem Flyer...", und da steht dann Carsten S. Leimbach, Bestseller-Autor bei Heyne...wenn man schon dazu schreiben muss, dass einer ein Bestsellerautor ist ;)

Ich bin verblüfft, mit welchen Tricks, die zu Geld kommen wollen, vermutlich, wenn man den Wettbewerb nicht gewinnt, muss man die 2500 Euro zahlen, weil der Text ja sooooo gut ist und sooooo überzeugt hat.

Ich frage mich, wer Ihnen die Adresse gegeben hat?

lg Rebecca

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Hallo zusammen,

 

über diese Agentur wurde in einem anderen Forum disskutiert, dort kam unter anderem auch jemand zu Wort, der bereits in der Vergangenheit an einem ähnlichen Wettbewerb genau dieser Agentur teilnahm und daraufhin mit einem Vermittlungsvertrag beglückt wurde.

Seine Euphorie legte sich, als besagte Agentur ihn an einen DKZ-Verlag aus der Frankfurter Verlagsgruppe vermittelte.

 

Habe mich schon gewundert, wie sie auf mich gekommen sind.

@Bettina, hast Du jemals an einem Schreibkurs der Hamburger SdS teilgenommen? Herr Leimbach war dort offenbar mal längere Zeit als Studienbetreuer tätig; es scheint, dass er sich dort recht freizügig an den Addresslisten der Studenten bedient hat.

 

Schöne Grüße,

Andrea

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Hallo,

 

auch ich hatte habe heute Post von dieser Agentur bekommen.

Klingt ja erst einmal verlockend. Man kann ein Stipendium im Wert von 2500 Euro gewinnen.

 

Wenn man genauer hinguckt, dann besteht besagtes Stipendium wohl aus Lektoratsarbeit besagter Agentur. Im Umkehrschluss bedeutet das vermutlich, dass die Agentur auf diese Weise sich eine Menge potenzielle Kunden angelt, nach dem Motto "Leider konnten wir in diesem Jahr nur drei Stipendien vergeben. Aber auch Ihr Text hat uns gut gefallen und wäre nach eingehendem Lektorat [[ für das Sie bitte xxx Euro bezahlen ]] reif für die Vermittlung."

 

Also, aus eigener Erfahrung mit einem Literaturstudio, würde ich sagen: Finger weg. Diese "Agenturen" verdienen ihr Geld NICHT mit der Vermittlung von Manuskripten an Verlage sondern mit vom Autor bezahltem Lektorat.

 

LG

Inge

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Hallo Andrea,

 

nein, an besagten Kursen habe ich nicht teilgenommen. Aber ich weiß jetzt, woher sie meine Adresse haben. Ich bin ja mit der alten Version noch auf romansuche vertreten. Das ist wohl die Erklärung :s20 und dient ebenfalls als Adressenliste. Dort gibt es ja Viele, die wie ich am Anfang noch nicht soviel von DKZ und dergleichen gehört haben.

Bettina

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Hallo,

 

gestern bekam ich ebenfalls eine Einladung, an diesem Wettbewerb, der ja hoch dotiert scheint, teilzunehmen. Kam mir gleich spanisch vor und habe im Internet nach der Agentur gesucht. Als ich gelesen habe, dass die pro Norm-Seite Begutachtung Geld verlangen, war mir klar, da mache ich nicht mit. Ist ja schon verdächtig, wenn so ein Brief ins Haus kommt und dir viel Geld versprochen wird, von jemanden, mit dem du noch nie in Kontakt getreten bist. Die beigelegte Karte zum Ausfüllen wirkte auch merkwürdig.

Meine Adresse dürfte auch über Romansuche.de weitergegeben worden sein.

 

mlG

Christine

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... an diesem Wettbewerb, der ja hoch dotiert scheint, teilzunehmen.  ...  und dir viel Geld versprochen wird, von jemanden, mit dem du noch nie in Kontakt getreten bist ...Meine Adresse dürfte auch über Romansuche.de weitergegeben worden sein.

 

Hallo Christine,

 

da ich das Schreiben auch bekommen habe, einige Anmerkungen von mir dazu.

Vorab aber bitte mein Posting weiter oben lesen, damit klar ist, dass ich hier niemanden in Schutz nehme.

 

Im Schreiben heißt es: "  ... gewinnen Sie eines von drei Stipendien im Wert von 2.500 Euro für die Begutachtung, Betreuung und Verlagsvermittlung Ihres Manuskripts." Zitatende.

 

Von Bargeld ist da nicht die Rede. Wer also den Text nicht nur überfliegt, bekommt ganz genau gesagt, wie das Stipendium aussieht.

 

Romansuche.de hat Deine Adresse sicher nicht weitergegeben. Ich habe diese Plattform auch schon genutzt. Die Autoren stellen ihre Adresse dort für jedermann sichtbar ein. Sicher auch Du. Und diese Adressen werden von allen möglichen Anbietern gesammelt und genutzt.

 

Was ich im übrigen von Angeboten solcher "Agenturen" halte, steht weiter oben.

 

LG

Inge

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Hallo Leute,

 

danke für die Diskussion, den Austausch und die wertvollen Hintergründe!

 

Nur: Bitte achtet bei euren Postings darauf, dass ihr nichts schreibt, das als rufschädigende Behauptungen und Verleumdungen angesehen werden kann, sondern haltet euch an nachvollziehbare Fakten oder äußert eine persönliche Meinung.

 

Zur "Lektorats- & Literaturagentur Marburg" ist im Grunde nur zu sagen, dass es sich hierbei nicht um einen Literaturagenten handelt, wie er sowohl hier im Forum als auch in den diversen Handbüchern für Autoren ausführlich spezifiziert wird. Alle sonstigen Dienstleitungen und Preise lassen sich der Website der Firma entnehmen.

 

Gruß,

 

Andreas

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Hallo,

 

das möchte ich auch noch kurz festhalten. Die Adressen auf romansuche sind für Jeden sichtbar. Man hat zwar eigens darauf hingewiesen, dass DKZV und dergleichen von Angeboten an die Autoren Abstand nehmen sollen, aber na ja.

 

Weitergegeben haben die Adressen nur wir selber.

 

Bettina

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Ich habe heute eine freundliche Mail von Herrn Carsten S. Leimbach der Lektoratsagentur Marburg erhalten, in der er darauf hinwies, dass die Aussage weiter oben:

 

Seine Euphorie legte sich, als besagte Agentur ihn an einen DKZ-Verlag aus der Frankfurter Verlagsgruppe vermittelte.

falsch ist. Herr Leimbach schreibt hierzu:

 

unsere kleine agentur, die, wie sie es selbst in ihrem forum schreiben, lektoratsdienstleistungen und verlagsberatungen wahrnimmt, vermittelt nicht an die fvg. sehr wohl aber bieten wir dann und wann verträge von kleinen autorenverlagen an, die dem autor aber sämtliche leistungen und auch die kosten, die entstehen, offenlegen

Ich hoffe, das korrigiert das Bild nun hinreichend.

 

Besten Gruß,

 

Andreas

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Ich weiß, der Thread ist steinalt, aber ich habe heute eine Einladung von dieser Agentur zu einem Wettbewerb bekommen. Das alleine gibt schon Anlass, die Finger davon zu lassen. Hat noch jemand eine Einladung bekommen? Ich weiß zumindest, dass Carsten S. Leimbach (angeblich Bestseller-Autor) bei der Schule des Schreibens Studienleiter war und im Interessenkonflikt stand und ihm anheim gestellt wurde, die Schule zu verlassen. Ich kann nur zur Vorsicht raten, da mir bekannt ist, dass einige diese Einladung erhalten haben. Grüße, Svenja

Ja, auch ich habe diese "Einladung" bekommen und schon überlegt, ob ich hier dazu was schreiben soll. Ich hatte mal vor vielen Jahren mit diesem Herrn - auch telefonischen - Kontakt, damals habe ich auch eine Agentur gesucht, und er wollte meinen Roman gern übernehmen, aber ich glaub, er wollte 500 Euro oder so für was auch immer. Er hat mir dann sehr wortreich am Telefon erklärt, warum das so üblich ist und warum ich das Angebot unbedingt annehmen soll.

 

Damals habe ich schon diese eine Buch von ihm gesehen, das er da über das Parfüm geschrieben hat und mich gewundert, wie er sich als Bestsellerautor darstellt. Jetzt auf seiner Website habe ich gesehen, wie wenig Vermittlungen er da auflistet und ich denke, er wird an alle Personen, die jemals mit ihm zu tun hatten, einen Brief geschrieben haben in der Hoffnung, einer wird schon im Netz hängenbleiben, dem er dann teure Lektoratsleistungen verkaufen kann. 

 

LG Cornelia

 

Edit: Mein Post bezieht sich natürlich auf den von Siegfried.

 

Edit Edit: nach einem Telefonat mit Herrn Leimbach habe ich drei Worte meines Posts (die letzten) gelöscht.

Bearbeitet von CorneliaL
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Vor mehr als zehn Jahren hatte ich auch mal Kontakt mit der damaligen Lektorats- und Literaturagentur Marburg. Nachdem ich bei einem Wettbewerb nichts gewonnen hatte, wurde ich mehrfach angeschrieben mit einem Vermittlungsangebot (für damals schlappe 990 Euro statt 2.500 Euro;-)).

Ich habe darauf nie reagiert und dann auch nichts mehr gehört ... aber offenbar gibt es dieses Geschäftsmodell noch.

Ehrlich gesagt finde ich die Website eher gruselig ... und wenn eine Agentur sich mit einem Beirat "schmückt"; macht mich das auch schon stutzig ...

 

LG,

Annette

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Auf ihrer Webseite hat die Agentur ein Kapitel, das sie "Auszeichnungen" nennt.

Unter Auszeichnungen versteht man ja gemeinhin Preise und vergleichbare Anerkennungen. Klickt man darauf, stellt man aber fest, dass die Agentur unter "Auszeichnungen" aufzählt, was sie ihrer eigenen Meinung nach auszeichnet.

Dieses sicherlich unbeabsichtigte Missverständnis sollte dringend mal wer fachgerecht lektorieren.

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