Zum Inhalt springen
Admin

Handbücher + Jahrbücher für Autorinnen und Autoren

Empfohlene Beiträge

Hallo, Petra,

 

du vertrittst eine sehr klare Meinung im Zusammenhang mit der Schriftstellerei: maximaler Gewinn wird angestrebt. Und wer sich einen 5%-Vertrag andrehen lässt, ist ein Tölpel und selber schuld.

 

Ich glaube, was du dabei außer Acht lässt, ist, dass Menschen, die schreiben, nicht immer Marktschreier-Qualitäten haben. Ich würde sie deswegen nicht naiv nennen, ihnen aber - genau wie du - den Rat geben, sich nicht ausbeuten zu lassen.

 

Aber all diese Tipps sind heiße Luft. Wer Gutes schreiben kann und das Glück hat, einen Lektoren von seinem Werk zu begeistern und es veröffentlicht zu sehen, der wächst in die Aufgabe, sich selbst zu vermarkten, hinein. Entweder mit Agent oder ohne.

 

LG

 

Tin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

du vertrittst eine sehr klare Meinung im Zusammenhang mit der Schriftstellerei: maximaler Gewinn wird angestrebt. Und wer sich einen 5%-Vertrag andrehen lässt, ist ein Tölpel und selber schuld.

 

Hallo Tin,

nein - du missverstehst mich total! Ich schreibe nicht aus Gewinnmaximierung, sondern trete dafür ein, dass Arbeit gleich welcher Art gerecht und angemessen bezahlt wird.

Ich glaube auch nicht, dass Leute, die unterbezahlt werden, Tölpel sind - dazu lies mal mein Posting an Sysai unter "Agenten", ich war selbst so ein Tölpel ;-) Naivität ist kein Schimpfwort, sondern ein veränderbarer Zustand ;-)

 

Ich denke einfach, mit dem Internet haben wir Autoren heute ungeahnte Möglichkeiten in der Hand, die es zu meinen Anfängerzeiten nicht gab. Damals war ich froh, dass eine Lektorin mit den üblichen Honoraren auspackte und mir Tipps gab. Autoren wurden ums Haxl gehauen, weil sie sich ja nicht kannten und nicht austauschen konnten.

 

Das ist heute anders. Wir haben die Möglichkeiten, uns zu vernetzen und auszutauschen. Wir haben die Möglichkeit, uns via Internet zu informieren. Wir müssen also nicht mehr naiv bleiben.

Ich glaube nicht, dass solche Tipps heiße Luft sind! Mir haben die Tipps damals genutzt, einen besseren Vertrag abzuschließen, beim Erstling! Weil ich Argumente und Zahlen in der Hand hatte. Es ging sogar erstaunlich einfach.

 

Tin, ich sehe in meinem Brotberuf so viele Leute (vor allem Frauen!), die sich auch als Könner noch unter Wert verkaufen... aus allen möglichen Skrupeln heraus. Was ich hier anstrebe: den Leuten ein gesundes Selbstwertgefühl zu vermitteln, dass sie eben nicht eklig und marktschreierisch sind, wenn es ums Geld geht. Brötchen beim Bäcker haben doch auch ihren Preis. Die Preislisten und die gangbaren Wege - die kann man als Autor mit mehreren Büchern denen, die anfangen schon vermitteln!

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Liebe Petra, du meinst, ich bzw. wir hätten verdammt viel Glück gehabt.

 

Nun, wie man es nimmt. Vor knapp zwanzig Jahren sind wir, obwohl unsere Stories gut ankamen und wir schon ein Kinderbuch veröffentlicht hatten, aus einer Autoren-Gruppe um einen Herausgeber geekelt worden - weil wir angeblich Nicht-schreiben-könnende Hobbyautoren seien! Der wahre Grund aber war, dass ein paar Leute, die sich selbst für Profis hielten, uns als Konkurrenz weggebissen haben.

 

Wir haben lange gebraucht, uns von dem Mobbing damals zu erholen.

Als wir wir wieder zu schreiben begonnen haben,

sind wir mit jedem Manuskript so maximal an 10 Verlage herangetreten. Mehr haben unsere Nerven nicht ausgehalten. Wir haben jedesmal das Manuskript in eine Schublade gesteckt und ein neues geschrieben. Schließlich sind wir an Agenten herangetreten und haben  da auch einiges erlebt, was weniger schön war. Auf diese Weise haben wir sechs Bücher für die Schublade geschrieben. 'Die Kastratin' war unser siebtes.

 

Unsere jetzige Agentin ist die Neunte, die wir angesprochen haben: Ausgerechnet eine, von der es hieß, sie nähme nur ganz selten Neulinge. Aber da wir inzwischen fast mehr als 20 Kurzgeschichten zum größten Teil bei bei renommierten Verlagen veröffentlicht und drei Bücher zu Fernsehserien getextet hatten, fühlten wir uns nicht ganz als Newcomer.

Obwohl der Schwerpunkt unserer Agentin eigentlich bei Sachbüchern liegt, hat sie es mit uns versucht - und Erfolg gehabt.

Die zwanzig Jahre seit der ersten Kurzgeschichte bei Heyne waren schreiberisch gesehen kein Zuckerschlecken für uns.

 

Gruß Sysai

   

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ein Taschenbuch zu schreiben, das keiner findet, über das keiner spricht oder schreibt und das zwei Monate später vergessen wird, weil die nächsten Neuerscheinungen des Verlags hereindrängen. Dann noch das Honorar einer solchen Auflage... du, das sind mitternächtliche Alpträume!

 

Petra

 

Da hast du für dich ein eindeutiges Ziel. Und deine Mission, den Newcomern Verarschung zu ersparen und Verhandlungsgeschick ans Herz zu legen, finde ich sehr ehrenhaft und bewundernswert.

 

Mit deiner Einstellung hast du es - wenn ich deine Hinweise richtig interpretiere - offenbar geschafft und bist heute eine gut bezahlte beliebte und anerkannte Autorin. Wenn du deine Erfahrungen weitergibst, wird sicher der ein oder andere davon profitieren oder auch ins Nachdenken geraten.

 

Ich bleibe lieber weniger hilfreich und gratuliere dem Jungautoren, der seinen ersten Fantasy-Roman für 5000 € - um bei diesem Besipiel zu bleiben - an einen Mainstream-Verlag verkauft hat, zu seinem Erfolg. Es handelt sich nämlich um eine Investition in die Zukunft ;)

 

LG

 

Tin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hach Tin,

warum merkst du nicht, dass wir einer Meinung sind? :-*

Und dass hier verschiedene Facetten von Erfahrungen auftauchen, find ich wertvoll - es kommt dann bei jedem ja doch anders als gedacht? ;-)

 

bist heute eine gut bezahlte beliebte und anerkannte Autorin.

 

- *angemessen* bezahlt - dank Agent.

- beliebt? Kann ich nicht beurteilen, aber ich hab auch Hassbriefe von Lesern in der Schublade...

- anerkannt? Vielleicht insofern, als man mir Professionalität inzwischen abnimmt (mein Brotberuf ergibt für Sachbücher natürlich Vorschusslorbeeren). Und insofern, dass ich mit meinem Verlag weitere Bücher machen darf. Aber jedes neue Thema, jeden Wechsel muss ich mir hart von unten erkämpfen. Und bis das bei mir nur halb so weit kommt wie bei Sysai, muss ich noch ne Menge malochen!

Schönen Sonntag,

Petra

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Sysai,

ich merke grade im Gespräch mit Tin, wie verkürzend dieses Medium im Gegensatz zum Live-Klönen ist. Natürlich ist Glück nicht alles, aber in unserem Beruf doch ein großer Faktor: Der richtige Kontakt, das Richtige zur richtigen Zeit...

 

Du hast natürlich Recht, die ganzen Jahre Maloche, bis man sich durchgesetzt hat, sollte man nicht verschweigen. Auch wenn das jetzt zynisch klingt (aber anders gemeint ist): Ich bin froh, wenn ich Geschichten wie deine lese - weil sie Mut machen, durchzuhalten! Weil sie erahnen lassen, dass nach den Absagen, den Kämpfen, der verbrauchten Lebenszeit noch etwas kommen kann...

 

Ich hab Anfang der Neunziger zum ersten Mal für ein Buch recherchiert - das 1998 erschien. Jetzt schreiben wir 2005 und ich habe zum ersten Mal das Gefühl, wirklich eine dieser Wunschpforten im Beruf aufgestoßen zu haben. 15 Jahre...

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Petra

 

Ich hab Anfang der Neunziger zum ersten Mal für ein Buch recherchiert - das 1998 erschien. Jetzt schreiben wir 2005 und ich habe zum ersten Mal das Gefühl, wirklich eine dieser Wunschpforten im Beruf aufgestoßen zu haben. 15 Jahre...

 

 

Ich habe vor ziemlich genau zehn Jahren (Feb. 1994) jede Menge Briefe bekommen zu einem Aufruf für ein bestimmtes Thema, aus dem ich damals schon ein Sachbuch machen wollte. Allein, mir fehlte die Ahnung ;-) Und weil die Kinder noch recht klein waren, auch die Zeit.

Ich hab das Thema kürzlich meinem Agenten angeboten und der war entzückt ;)

Ich hab das komplette Konzept jetzt fertig und schreibe grad am Probekapitel.

Ich gehe davon aus, dass ein Velag anbeißen wird.

Ich bin gespannt, wie die Leute reagieren, die vor zehn Jahren geschrieben haben, und die ich erstmal vertröstet hatte... :p

 

Schön, dass man entwicklungsfähig ist! :)

 

Grüßchen

Petra A.B.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Petra,

wenn das Thema schon zehn Jahre entzückt, dann hast du wahrhaftig gute Chancen!

Übrigens auch nett: Absagen sammeln und dann bei eintretendem Erfolg sich schieflachen über die Kostverächter.

 

Das ist ein herrlich perverses Vergnügen. Hab grade zwei Expos und einen Probetext an meinen Agenten geschickt, wo es eigentlich nur noch um die passende Ausformung geht. Zum Vorgängerbuch (erscheint im Mai) liegen in meinem Archiv übelste Kommentare aus so ziemlich allen bekannten Verlagen vor. Wenn ich dran denke, wie hart die mich getroffen haben, als ich sie bekam - jetzt lach ich laut darüber...

 

Geduld lohnt sich!

 

Schöne Grüße,

Petra (heute mit ganz vielen +Zeichen)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Petra,

 

>wenn das Thema schon zehn Jahre entzückt, >dann hast du wahrhaftig gute Chancen!

 

Ja, ich denke mal auch.

Eben habe ich endlich auch das Probekapitel geschrieben und es samt Konzept meinem Agenten gemailt. Wieder was vom Tisch! :)

 

> Übrigens auch nett: Absagen sammeln und dann >bei eintretendem Erfolg sich schieflachen über die >Kostverächter.

 

So weit bin ich noch nicht. Ich bin schon froh, wenn ich mich nicht aufrege... Ich hatte letztes Jahr im März (!) Ein Exposé mit Textprobe verschickt. Heiligabend (super Timing!) bekam ich es mit dem üblichen Brief zurück, von wegen, man habe es geprüft und bla. Sie haben es mit Sicherheit nicht mal ANGESEHEN, geschweige denn geprüft, denn am Manuskript hing noch die Büroklammer mit dem Rückporto....

 

>Das ist ein herrlich perverses Vergnügen. Hab >grade zwei Expos und einen Probetext an meinen >Agenten geschickt, wo es eigentlich nur noch um >die passende Ausformung geht. Zum >Vorgängerbuch (erscheint im Mai) liegen in >meinem Archiv übelste Kommentare aus so >ziemlich allen bekannten Verlagen vor. Wenn ich >dran denke, wie hart die mich getroffen haben, >als ich sie bekam - jetzt lach ich laut darüber...

 

Wie laut muss da erst J.K. Rowling lachen ;)

 

Liebe Grüße von Petra, heute auch sehr zufrieden mit sich ;D

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hmm, ich hab grade mal nach diesem BDS gegoogelt ... dann ist eigentlich alles klar :s21

 

Mehr sagt man wohl besser nicht ;D (vielleicht das Stichwort Schriftstellerlexikon)

Gruß

Jan

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Was ist denn da los?

Was da los ist, kann man sich an drei Fingern abzählen. Nur darf man's nicht laut aussprechen, sonst ist man auch gleich dran...

 

Es gibt übrigens noch eine neue Masche: Damen und Herren, die für gewisse Dienstleistungen Honorar nehmen, machen sich derzeit in Business-Netzwerken im Internet breit. Nicht nur, weil dort jede Menge Geschäftsleute vorhaben, einen Bestseller zu schreiben. Sondern an Autoren, die in Verlagen mit gutem Namen vröffentlicht werden.

 

Ich habe schon drei Kontakte im (Link ungültig) ablehnen müssen, die ganz gezielt darauf aus waren, sich in diesem Zusammenhang mit der Bekanntschaft zu mir öffentlich schmücken zu wollen... Dort bedeutet ein einsehbarer Kontakt im Profil, dass man wahrscheinlich in Geschäftsbeziehung steht! Will gar nicht wissen, was daraus geworden wäre.

 

Wenn man Hunden das Futter wegnimmt, werden sie bissig.

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

(Peter_Dobrovka)

Schon seltsam, was es so alles gibt.

Aber es ist gut, wenn sich unliebsame Elemente durch rechtsradikale Äußerungen selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen.

Ein größeres Problem stellen meiner Ansicht nach die Damen und Herren dar, die wunderbar gesetzeskonform ihre Gaunereien abziehen und Kritiker mit einstweiligen Verfügungen mundtot machen.

 

Peter

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Was da los ist, kann man sich an drei Fingern abzählen. Nur darf man's nicht laut aussprechen, sonst ist man auch gleich dran...

 

Die Sendung "WISO" hat es in der gestrigen Ausgabe laut ausgesprochen. ;)

 

Links:

 

(Link ungültig) - Textversion

 

(Link ungültig) - der gesendete Beitrag

 

:)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Toll, viel Dank!!

 

Hier nochmal der Text des ZDF-Artikels, falls der Link irgendwann nicht mehr funktioniert:

 


Viel Geld für das eigene Buch

Autoren müssen zahlen

 

Die eigene Publikation ist für viele Menschen ein Traum. Doch dieser Traum kann ziemlich teuer werden. Eine Schriftstellerin wollte ihr erstes Buch veröffentlichen lassen. Dafür verlangte der Verlag jedoch über 4800 Euro von ihr.

   

Die Schriftstellerin Gisela Döbbrick hat viel Arbeit in ihr Kinderbuch "Zapalot" gesteckt - ein Herzensstück. Auf der Suche nach einem Verleger gerät sie an den Fouqué Literaturverlag aus Frankfurt am Main.

 

    "Der Verlag war begeistert und hat zugestimmt, das Buch zu veröffentlichen. Er hat mir eine Rechnung geschickt, die ich bezahlt habe. Aber auf einmal kam gar nichts mehr. Ich dachte eigentlich, dass eine Zusammenarbeit erst da beginnt", sagt Gisela Döbbrick.  

 

Viel Geld investiert

 

    Über 4800 Euro hat Gisela Döbbrick in die Veröffentlichung des Buches gesteckt. Zumindest hat sie 30 Autorenexemplare dafür bekommen. Dass das aber ein eher ungewöhnliches Geschäftsgebaren ist, erklärt Carsten Sommerfeld vom Berlin Verlag:  

 

    "Unsere Autoren mussten noch nie Geld mit in den Verlag bringen, sie müssen nur gute Texte liefern. Dann wird der Verlag das machen, wofür er da ist: die Texte in die Öffentlichkeit leiten, vertriebliche Maßnahmen ergreifen und Pressearbeit leisten."

 

Eigenes Manuskript erstellt

 

    Es stellt sich die Frage, ob die Bücher des Fouqué Literaturverlags in den Buchläden zu finden sind. Der Besuch in verschiedenen Buchläden bringt kein Ergebnis: Im Sortiment wird kein Buch des Verlages geführt, allerdings kann man diese bestellen.  

 

    Fazit: Entweder stimmt etwas mit dem Vertrieb nicht, oder das Verhalten hat System. Vielleicht ist dem Verlag das Geld der Autoren wichtiger als der Verkauf der Bücher. Um das herauszufinden, schickt WISO einen vom Computer erzeugten wirren Text unter falschem Namen an den Verlag.  

 

Gedruckt wird nur mit Eigenkapital

 

    Bei einem Verlegertreffen wirbt der Fouqué Literaturverlag ganz offen um Autoren. Dort wird erklärt, wie sehr man bemüht sei, die Bücher zu vertreiben. Ein Verlagsvertreter beitreibe Marketing in Buchhandlungen, Lesungen würden organisiert, Werbe- und Bestellzettel gedruckt. Auch erfährt man, dass nicht jeden Autor genommen würde.  

 

    Im Fall von WISO ist man da wohl etwas großzügiger. Schon nach wenigen Tagen kommt die freudige Nachricht: "Die Lektoren haben die Veröffentlichung Ihres Manuskripts befürwortet." Der Text sei angenommen, allerdings sei ein Zuschuss von rund 5000 Euro durch Sponsoren oder den Autor notwendig.

 

Zufallsgenerator hilft

 

    Auf Nachfrage, warum ein Buch, das kaum eine Chance auf dem Markt haben dürfte, tatsächlich gedruckt werden sollte, antwortet der Verlag nur schriftlich: "Wir haben auch schon Bücher wirklich und wissentlich veröffentlicht, die durch Zufallsgenerator entstanden sind. Dabei ist nichts zu finden, wenn man keine spießige Vorstellung von Kunst pflegt."  

 

    Der Fouqué Literaturverlag druckt also tatsächlich alles, so lange der Inhalt nicht verboten ist und die Autoren zahlen. "Dienstleistungsverlag" nennt man das unter Verlegern.  

 

    "Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand Geld ausgibt, um ein Buch zu drucken. Der Inhalt ist seine Sache. Dann haben wir es aber mit Druckern zu tun und nicht mit Verlagen", sagt Fred Breinersdorfer, Vorsitzender des Verbands Deutscher Schriftsteller: "Der Verleger muss ein eigenes Interesse an der Literatur haben und daran, mit dem Buch selber Geld zu verdienen - und das nicht auf Kosten des Autors, der ihm das Geld bezahlt, sondern von den Käufern."  

 


Andreas

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

;D ;D ;D Zufallsgenerator!

 

Das ist ja noch schlimmer als man es sich in den irrsten Phantasien ausmalen kann.

 

Gruß

Jan (ohne Fernseher, deshalb besonderen Dank für den Link)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dieser Fred Breinersdorfer hat recht. Schließlich kommt verlegen von vorlegen. Und es ist im konventionellen Buchgeschäft eben so, daß der Verlag vorlegt: Geld nämlich.

 

Übrigens besitze ich die Januar-Ausgabe (also die, weswegen der Rechtsstreit initiiert wurde) des Deutschen Jahrbuchs. Schon interessant, was Plinke da so schreibt. :)

 

Da fällt mir ein: Wie man PMs versendet, wißt Ihr ja. ;D

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

*push* ;)

 

Habt Ihr's schon gesehen: (Link ungültig)

Scheinbar hat der Autorenhaus Verlag erfolgreich die Zähne gezeigt. Finde ich super. Wirklich eine Schande, was gewisse Leute da abgezogen haben. Ich glaube Plinke gerne, daß ein riesiger Schaden entstanden ist. :

 

PS: Mein 100. Beitrag! ;D

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

...

 

'Schreiben in Cafes' habe ich noch vor mir. Kann ja dann berichten, wenn ich soweit bin.

 

...

 

Roy

 

Inzwischen angelesen.

Enttäuschend.

Nach etwa einem Drittel abgebrochen.

 

Entweder sollte man bei Schreibbüchern was lernen können oder sie sollten motivieren.

 

Für mich wurde leider keine der beiden Kategorien erfüllt.

 

Lieber was anderes kaufen.

 

Ciao.

 

Roy

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Stefan Mühlfried

 

Inzwischen angelesen.

Enttäuschend.

Nach etwa einem Drittel abgebrochen.

 

Entweder sollte man bei Schreibbüchern was lernen können oder sie sollten motivieren.

 

Für mich wurde leider keine der beiden Kategorien erfüllt.

 

Lieber was anderes kaufen.

 

Ciao.

 

Roy

 

 

@roy

Dazu [...]

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Blaulichtmilieu   -   Zur Hölle mit der Kohle   -   Der steinerne Zeuge

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo, Roy!

 

Gut, daß ich Deinen Beitrag eben entdeckt hab - war nämlich, trotz meiner Abneigung gegen solche Bücher, schon drauf und dran, es mir zu kaufen.

 

Jetzt geh ich dafür lieber ein Eis essen, soll ja richtig warm werden in den nächsten Tagen.

Vielleicht nehm ich mir auch einen Spiralblock und Tintenschreiber mit wie Stefan ;D ;D ;D (hab grad in Deinem Tagebuch gelesen).

 

Gruß

Jan

 

PS@Roy - Du bist ja ein Schlitzohr :s22 - hab heut mal in Dein Profil geschaut

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Welch Hiobsbotschaften!

 

Ich möcht ja auch so gern ein Eis,

 

aber das besagte Buch hat meine Pläne durchkreuzt!

 

:o

 

Biete hiermit zum Tausch:

 

Ein benutztes Büchlein über Tintenkleckse in Cafés

 

gegen

 

ein unbenutzes Split (nur OVP wird akzeptiert!!!).

 

Wer will??! :s09

 

Fragend,

 

Danielle

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bitte melde Dich an, um einen Kommentar abzugeben

Du kannst nach der Anmeldung einen Kommentar hinterlassen



Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...