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Sysai

Die Wanderhure

Empfohlene Beiträge

(Peter_Dobrovka)

Danke für die Antworten, aber ich habe leider auch schon neue Fragen:

Die Texte sind (leider) etwas gekürzt.

Wurde das mit dir besprochen? Wenn ja, mit welcher Begründung wurden sie gekürzt? Zu teuer?

 

Peter

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(Peter_Dobrovka)

Ich habe diese Frage nicht ins blaue hinein gestellt. Ganz offensichtlich ist es Usus, bei Romanen die Hörbuchfassung zu kürzen.

Ich dachte, vielleicht erfahre hier jetzt mehr darüber, warum eigentlich das so ist.

 

Das Thema wäre allgemein gesehen einen eigenen Thread wert, aber nur, wenn in diesem Forum mindestens eine Person ist, die was dazu sagen kann.

 

Peter

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Hallo Peter,

ich kann nur aus einer anderen Richtung etwas sagen. Eins meiner Bücher existiert als Blindenhörbuch und die werden in voller Länge gesprochen, weil

1. Die Lizenzen Charity sind... geschenkt

2. Mit sehr niedrigen Produktionskosten gearbeitet wird. (Sprecher, Technik, etc.)

Ob man daraus Umkehrschlüsse ziehen kann, weiß ich nicht.

Schöne Grüße,

Petra

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Liebe sysai,

fällt dir was auf, wenn du auf die Uhrzeit schaust, zu der ich mein letztes Posting geschrieben habe... und nun mein erstes? Deine Wanderhure ist schuld. (Ja, endlich bin ich zum Lesen gekommen!)

Wollte eigentlich nur sagen, dass ich jetzt mit besagtem Buch in der Hand meinen Café au lait braue, dann mit Café und Buch wieder ins Bett gehe... welcher Tag war heute gleich noch?

Meinen Kommentar bekommst du, wenn ich wieder im 21. Jhdt. bin und meine Augen sich erholt haben...

Liebe Grüße,

Petra

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In letzter Zeit hatte ich große Sorgen um meine Gesundheit, von denen mich kaum etwas ablenken konnte. "Die Wanderhure" hat es geschafft. In drei Tagen war sie verschlungen und es hat eine Weile gedauert, bis ich in unsere Zeit zurück fand.

An dieser Stelle vielen Dank an Sysai!

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Liebe sysai, liebe Leute,

es ist jetzt amtlich... ich habe mich zu einer eigenen online-Kolumne in Sachen Bücher breitschlagen lassen mit dem schönen Titel "Leben & Lesen". Völlig subjektiv, auch Uraltbücher und nicht nur Mainstream. Na ja... und weil man nach einem kleinen Editorial als erste Kritik lieber mal einen "Knaller" bringt, geht es diesmal um die Wanderhure.

Der Text ist gerade raus und erscheint am 1. September. Ich bastle dann hier den Link ein.

"Leben & Lesen" und "Savoir Vivre" sind meine Kolumnen im Netzwerk (Link ungültig)

 

Schöne Grüße,

Petra

 

PS vorbeugend: Ich nehme keine Buchvorschläge entgegen, bin absolut unbestechlich. 8)

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Hallo Hans-Juergen,

 

Die Wanderhure, das klingt lustig, wenns von ner Russin wäre würde ichs lesen.

 

Kannst du vielleicht erklären, was der Kommentar soll??

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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Oh' date=' was soll ich da erklären, ich lese den Titel eines [b']sicherlich sehr öden[/b] und schon tausendmal vorgekauten historischen Romanes

 

Hallo Hans Jürgen!

 

Will hier keine neue Diskussion um den Schutz von Forenmitgliedern entzünden, da ich das Buch jedoch gelesen habe (Bin jedenfalls FAST durch!), sage ich mal:

Lies erst das Buch, bevor du ein Urteil fällst.

Des weiteren: Lies den Thread zu diesem Buch, weil es dir hilft zu erkennen, dass 'Die Wanderhure' sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß ist, jedoch eine erfrischende Abwechslung zu anderen 'Die Xxxxin' HR-Büchern.

Und schließlich: Wer das Forum kennt, sollte wissen, dass Petra einen, in meinen Augen manchmal so etwas ZU hohen Anspruch erhebt, und ein Buch, dass sie so lobt nicht ganz schlecht sein kann!

 

Zynische Kommentare über Bücher die man nicht kennt sind wenig hilfreich, und nicht jeder Titel wird vom Autoren alleine ausgesucht!  ;)

 

Gruß,

Marco! :s17

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Ich habe ein wenig gegooogelt, habe die Wanderhure eingegeben und bin sogar auf die richtige Seite gestossen. Tut mir leid. Solche Geschichten mag man lesen wie man in der Kirche Oblaten ißt, ich werde so was nicht lesen.

Da gibt es viel zu gute Literatur als dass ich solch einen Kram lese.

Am besten sind noch die, die darauf pochen dass das wirklich passiert ist, dazu kann ich dann nur sagen, "ja und?"

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Angenehmerweise hat Sysai es weder nötig, verteidigt zu werden, noch, in Anbetracht Ihres Erfolges, sich selbst zu verteidigen.

Dennoch scheint mir der Hinweis angebracht, dass wie immer der Ton die Musik macht. Eine persönliche Meinung und der persönliche Lese-Geschmack ist nicht diskutabel, aber eine Formulierung wie "eines sicherlich sehr öden und schon tausendmal vorgekauten historischen Romanes" klingt tatsächlich eher pauschalisierend als nach persönlicher Präferenz. "für meinen Geschmack sicher zu öden und aus meiner Sicht zu plattgetretenen" wäre vielleicht höflicher formuliert gewesen. ;)

 

Andreas

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Hallo, Leute!

 

Eigentlich gehörte eine solche Diskussion in "Buchkritik" - da darf empfohlen wie verrissen werden  ;D

 

Also - bitte hier nicht fortsetzen. Du hast einen anderen Anspruch an Bücher, Hans-Jürgen, aber Iny und Gheron möchten eben ihre Leser unterhalten - und es sind verdammt viele Leser, die sich gern von ihnen unterhalten lassen.

 

Andere können solchen Romanen weniger abgewinnen - die legen sich dafür mit dem Ulysses ins Bett  ;)

 

Gruß

Jan

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schade war doch gerade so lebendig hier :-(

 

ich liege nicht mit Joyce im Bett der ist mir auch zu schwierig...

 

Ach Hans-Jürgen...

Wenn dir das Thema SO unter den Nägeln brennt, und du gerne darüber diskutieren möchtest, weshalb öde, durchgekaute Massenware wie Historische Romane nur was für minderbemittelte BILD-Leser sind:

Hier wäre ein Guter Thread dafür!! (Link ungültig) (Link ungültig)

 

Frohes Jammern!

Marco! :s17

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jahooo, von minderbemittelten war überhaupt nicht die rede, nur davon das auflagenhöhe noch lange nichts über das Büchlein aussagt...

In welchem Thread gehts denn weiter? hier dürfen wir ja nicht mehr :s07

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jahooo' date=' von minderbemittelten war überhaupt nicht die rede,[/quote']

Ich hab das mal ganz frech interpretiert! ;)

 

Klick die blaue Zeile in meinem Post oben an, dann wirst du flugs in einen passenen Thread gehievt!

 

Gruß,

Marco! :s17

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Ich zitiere vorab aus meiner Kritik (ich hab das Buch auch gelesen!):

 

"Das hebt den Roman wohltuend aus dem banalen Einheitsbrei historischer Schmonzetten, die nach dem Schema „Frau bewährt und verliebt sich“ gestrickt sind. Iny Lorentz schlägt ihre Leser in den Bann, hält den Spannungsbogen über 600 Seiten aufrecht und lässt einen zurück mit einem Gefühl der Befriedigung über den Ausgang, mit dem Gefühl, lebensprall und spannend unterhalten worden zu sein. Und das auf Niveau mit einem reichen geschichtlichen Panorama. Schmalz und Gefühlduseleien sucht man in diesem Roman vergeblich, die Geschichte um Marie ist hart, dreckig und unerbittlich. Aber genau deshalb wirkt sie so authentisch."

 

Im Übrigen ist das hier der Bereich, wo Kollegen ihren Kollegen zeigen, was sie so veröffentlichen. Ein Platz für kollegialen Austausch, auf dem man ein Minimum an Sozialkompetenz erwarten dürfte...

Zudem sind Buchkritiken von Kritikern, die ein Buch noch nicht angefasst haben, per se recht peinlich für den selbsternannten Kritiker.

Kehren wir zu unserer bewährten Forenkultur zurück?

 

Schöne Grüße,

Petra

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So was schreibt doch jeder der sein Büchlein verkaufen möchte, "hebt sich ab", das sagt doch gar nix, aber meinthalben, bleib ich eben alleine mit meinem hundsgemeinen Vorurteil über dieses grandiose Buch.

Die Wanderhure, übrigens ein toller Titel

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Hallo zusammen,

 

Welch ein Glück doch, dass die Geschmäcker verschieden sind.

 

Und welch ein Unglück, dass manche das nicht einsehen mögen.

 

Und wie Schade, dass manch einer sagt: Diese Suppe ess' ich nicht! Ohne zumindest mal gekostet zu haben.

 

Meinen Geschmack trifft Die Wanderhure auch nicht so sehr, aber ich habe das Buch jetzt zwei Mal verschenkt, und die Beschenkten waren stocksauer, weil sie ein paar Tage lang mit dicken Augen zur Arbeit gehen mussten. Die haben das in zwei oder drei Nächten durchgelesen.

 

Und die sind weder doof, noch ungebildet, noch haben die einen schlechten Geschmack (schließlich mögen sie mich) :-)

 

Und ich glaube nicht, dass es mit den anderen Lesern von Sysais Büchern anders ist.

 

BTW: Bevor ich Dan Brown oder Harry Potter zu Ende lese, würde ich dann doch zur Wanderhure greifen. Die Leseprobe hat mich jedenfalls nicht abgeschreckt.

 

Gruß

 

HW

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Man muss aber doch nicht jede Suppe auslöffeln die man sich eingebrockt hat.

In meinem geduldigen Buchladen gab es früher Marcel Proust und heute gibt es diese historischen Romane, ich habe dereinst dort ein Praktikum gemacht und musste diese dicken Bücher nach unten tragen und wieder nach oben.

Marcel Proust hat mehr als drei Tage nicht geschlafen bis er seine "suche nach der verlorenen Zeit" fertig hatte.

Es ist mir viel symphatischer wenn ein Autor mit seinem Buch hadert, als der Leser der drei Tage nicht schlafen kann weil ihm die "Die Wanderhure" so gut gefallen hat.

Ich mag diese dicken historischenBücher nicht, alle spielen sie 1450 und alle sind so schrecklich authentisch. Natürlich ist das Geschmackssache, das ist doch keine Frage. :s10

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