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(Iris)

Iris' Bücher

Empfohlene Beiträge

Hallo, Susanne!

 

(Ich krieg einfach alles zu spät mit ... ::))

Hast du was Neues in der Pipeline? Was isses denn?

 

Daumendrückende Grüße,

Iris :s17

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Hallo Iris,

 

Dein "Tribun" hat mir gut gefallen. Habe beispielsweise die Szenen mit dem verletzten Tribun im Langhaus bildlich vor mir gesehen. Insgesamt ist es auch historisch stimmig. Ich glaube, Du hast sehr gut recherchiert. Gerade die Schlacht im Teutoburger Wald(oder war es Kalkriese :-)) wird immer wieder aufgegriffen(Thorag-Reihe von J.Kastner). Eine Lobhudelei auf Arminius kannst Du durch die Wahl der Perspektive gut umgehen. Wobei mich schon interessiert, wie er denn wohl wirklich war... Die "Schwerter des Tiberius" liegen noch im Schrank. Sie müssen noch warten, bis ich eine Rühmann-Biographie gelesen habe.

 

Mfg Steffen

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Hallo, Steffen!

 

Die Antwort kommt mit gehöriger Verspätung, ich habe letzte Woche das Manuskript zu Teil 3, der im März 2007 unter dem Titel Wolf und Adler bei Heyne erscheinen wird, beim Verlag abgeliefert.

Freut mich, daß dir Der Tribun gefallen hat. :s17

 

Was den Ort der Schlacht angeht, besteht ja weitgehend Einigkeit; allerdings spielt das im Roman keine Rolle (auf der Karte ist der Ort eingetragen, für den die höchste Wahrscheinlichkeit zutrifft).

Weitaus wichtiger war mir, die beiden Kulturen einzufangen, Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten, und das scheint recht gut gelungen zu sein. :-)

 

Fröhliche Grüße,

 

Iris

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Hallo, ihr Lieben!

 

Da ich am 4. März der interssierten Öffentlichkeit in Marburg im Rahmen einer Lesung unter diesem Titel ein paar Seiten daraus vorstellen werde, denke ich, daß ich es auch hier schon ankündigen darf:

 

Im Dezember 2006 wird im Aufbau Verlag Berlin mein Roman Pfaffenkönig erscheinen.

 

 

Leider nimmt Iris hier ja nicht mehr Teil, darum will ich mal das Ruder übernehmen, etwas verspätet die Werbetrommel für eine meiner Lieblingskolleginnen zu rühren!

 

Habs nämlich grade gestern in der Thalia liegen sehen! ;)

 

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Das Cover ist zum verlieben schön. (Ein bisschen wie Titus' Todgeweihte...)

 

Und der Vollständigkeithalber steht Cinnas dritter Auftritt auch schon in den Startlöchern:

 

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Liebe Iris:

 

Wo immer du auch steckst (Gruß an die 42er! ;)), ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!!

 

Lieben Gruß,

Marco!

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Hallo Marco,

 

der steht nicht nur in den Startlöchern. Ich habe ihn mir schon gekauft.

 

Mfg Steffen

 

Du hast natürlich vollkommen Recht! Das haben meine blutunterlaufenen Augen komplett übersehen. umso besser... ;D

 

Iris, du machst mich arm. ;)

 

Lieben Gruß,

Marco!

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Habe mich beim Oeffnen von Montsegur sehr gefreut, diesen Thread ganz oben zu finden und moechte dringend mittrommeln:

Beide Romane sind mehr als lesenswert, uebrigens auch fuer diejenigen, die entweder keine historischen Romane oder aber ueberhaupt keine "Genreliteratur" moegen (oder zu moegen glauben).

 

Ein besonderer Reiz der Cinna-Trilogie besteht darin, dass jeder der drei Baende nicht nur sein eigenes Thema hat, sondern zugleich seine eigene Form, die dieses Thema gestaltet und ihm entspricht.

Fulminant: Die Entwicklung und Reifung einer Figur ueber drei Baende, die auch etwas von der Entwicklung der Autorin spiegelt. Das verfolgen zu duerfen, ist sowohl spannend als bereichernd.

Mit dem Abschlussband ist Iris, was stilistische Geschlossenheit und Konsequenz betrifft, noch einmal eine Steigerung geglueckt. Die ungeheuer plastische Sprache entwickelt einen gleichmaessigen Sog, der in die Bilder vom Krieg hineinzwingt und nach der letzten Seite nicht loslaesst. Iris liefert hier ein eindrucksvolles Beispiel fuer einen Autor, der keine Klippe umschifft, keiner Gefahrenquelle ausweicht und sie alle meistert - sinnlich, ohne Scheu vor Gefuehlen, aber wertfrei, unaufgeregt und den einen Schritt Distanz des Beobachters klug wahrend.

Besonders in den rhetorischen Einschueben und mehreren Schlachtszenen hat man uebrigens auf faszinierende Weise (und noch viel staerker als in Band Eins) den Eindruck, eine einfuehlsame Uebersetzung aus dem Lateinischen zu lesen - nur einer von vielen Beweisen fuer das Sprachvermoegen der Autorin.

 

Wer dieses in seiner Breite erleben will, sollte den "Pfaffenkoenig" unbedingt gleich dazubestellen. Dass die beiden Romane praktisch zu gleicher Zeit entstanden sind, macht den voellig anderen, frisch angeschlagenen Ton dieser Romanbiographie, die keine ist, umso erstaunlicher. Es ist die - wie nicht anders zu erwarten - kundig und respektvoll recherchierte Lebensgeschichte des Heinrich Raspe, es ist ein geschraegter, neuer Blick auf die Heilige Elisabeth, es ist ein fesselnder, sinnlicher hochmittelalterlicher Panoramabogen - aber zugleich ist es das alles eben ganz und gar nicht, sondern die Bilanz, die ein Sterbender zieht, das Auf- und Abflimmern von Lebensbildern und - wie es sich mir erst beim zweiten, nach der Sucht beruhigten Lesen aufdraengte - ein Roman von der Liebe in ihrer Dreiteilung und ihrer Dreieinigkeit.

Ein Buch voll versteckter Unvergesslichkeiten. Voller Melodieteile, die im Ohr bleiben, voller Fragen zum Vergleichen und Weiterdenken - und bei alledem ist der Roman ein Pageturner, dessen kraeftige Sprache sich von selbst, ohne Stocken und Stolpern, liest.

 

Mein Fazit: Nicht zaudern, Amazon-Doppelangebot nutzen und hernach gespannt sein, was uns als naechstes ueberraschen wird.

 

Meinen Glueckwunsch an die Autorin und

herzliche Gruesse von Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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Noch vergessen: Bei der Buechereule findet zu "Wolf und Adler" ab 1. Maerz eine Leserunde statt.

Da wir Iris wohl kaum dafuer gewinnen koennen, hier mit uns zu lesen - vielleicht hat ja jemand "drueben" Lust, mitzumachen?

 

Herzliche Gruesse von Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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Hallo,

 

noch mal zum "Pfaffenkönig":

ich kann mich Charlies Ausführungen nur anschließen.

Da sie das Buch bereits sehr genau beschrieben hat, will ich hier gar nichts wiederholen.

Nur einfach eine Leseempfehlung abgeben.

 

Liebe Grüße

Anna

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Hallo,

 

ich hatte ja die Ehre, beide Bücher damals zu lesen. Band 2, bevor er gedruckt war und ich war fasziniert, wie einfach erzählen bei Iris`scheint. Sehr lebhaft, sehr anschaulich erzählt.

 

Mir gefiel die Balance bei Iris Büchern. Da ist kein bisschen zuviel an Historie, dass man sich langweilt und Figuren, denen man abnimmt, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

 

Ich habe die Charaktere sehr schnell ins Herz geschlossen damals und fand es toll, beim Entstehen des Buches ein wenig "dabei sein" zu dürfen. Grins, auch wenn Iris viele meiner Anmerkungen zwar gelesen, aber nicht angenommen hat. Macht nix, hat dem Buch sicher nicht geschadet. ;)

 

Also, Iris, auch ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg. du weißt, deine Verkaufszahlen hätt ich schon sehr gern, aber ich scharre hartnäckig.

 

Ciao

Alessandra

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Ich sehe gerade, dass hier Lorbeer zu Kränzen gewunden wurde, und freu mich natürlich bannig über das Lob. :)

 

Bis es bei mir weitergeht, das wird noch ein Weilchen dauern, frühestens Herbst 2008. Aber was soll 's! In der Langsamkeit liegt auch ein großer Zauber. :)

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Liebe Iris,

ich bin froh um jeden angeblich "langsamen" (was ist schon langsam?) Autor. Einmal, weil mein Budget und meine Zeit begrenzt sind, von den Schnellen lese ich dann halt nur ein Buch, von den Langsamen alle. Zum anderen glaube ich, dass Bücher wieder an Tiefe und Qualität gewinnen würden, würde sich der Markt entschleunigen.

 

Und drum möchte ich gestehen, dass ich den "Pfaffenkönig" extrem langsam immer wieder neben schnell verspeisten Büchern goutiere und drum immer noch daran lese. Das ist ein Buch, das ich nicht als Bettlektüre missbrauchen möchte, wo einem die Augen zufallen und man darum Seiten um Seiten irgendwo in der Müdigkeit verliert. Es ist ein Roman, den ich mir im Sessel, aufmerksam, die Sinne scharf, auf der Lesezunge zergehen lasse, weil er so besonders ist in seiner Sprache, seiner Geschichte und all seinen Quergeschichten zwischen den Zeilen.

 

Ich habe hier im Forum schon öfter geäußert, dass ich angesichts der Schwemme von Schmonzetten eigentlich die Nase voll habe vom Label "historischer Roman" (jahrelang habe ich keine mehr gelesen). Der hier hat mich gefordert. Und dann spürte ich nach der ersten Gewöhnungsphase einen Zauber, wie ich ihn von Konzerten mit historischer Musik auf historischen Instrumenten kenne: so könnte eine solche Zeit geklungen haben. So werden diese realen Personen für mich in Zukunft klingen.

 

Einer Zeit einen eigenen Klang zu geben, den ich im 21. Jahrhundert noch hören und verstehen kann - das ist eine Leistung.

 

Drum möchte ich dich als "Fan" bitten, deine Bücher weiter reifen zu lassen wie den guten Käse aus dem Klosterkeller, und keinen Gummikäse aus der Fabrik zu liefern ;) Ich lass mir auch mit dem Lesen des restlichen Buches Zeit!

 

Schöne Grüße,

Petra

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Herzlichen Dank, liebe Petra. http://www.kiki-net.de/smilies/entsetzt/blush.gif

 

Von einem Leser zu hören, dass das Geschriebene so klingt, wie jene Welt tatsächlich geklungen haben könnte, ist sicherlich das schönste Kompliment, das ein Autor historischer Roman sich nur wünschen kann.

:s17

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Bei allem Zauber und Sinn der Langsamkeit, die wir in Thomas' Graham-Swift-Thread ja auch gerade am Nackenfell haben - ich gebe zu, dass ich's schlicht bedauere. Ich hab "Wolf und Adler" und "Pfaffenkoenig" auch zum zweiten Mal lange durch (als Leser gehoert Langsamkeit zu meinen Begabungen ueberhaupt nicht), und fuer mich haette das fuenfte ruhig frueher kommen duerfen.

Aber dass Schrifsteller sich in Windeseile ausschreiben, weil Lesern schon die Zunge haengt, moecht ich selbstredend nicht.

 

Herzliche Gruesse von Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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