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(Peter D. Lancester)

Klischee - das verkannte Stilmittel

Empfohlene Beiträge

(Peter_Dobrovka)

Ich muß jetzt einen Kompromiß finden zwischen Ausführlichkeit und meiner knappen Zeit, also:

 

"Klischee" wird immer gerufen, wenn es negativ gemeint ist. Vom Autor wird schließlich Originalität erwartet. Und ein Klischee ist schließlich das Gegenteil davon. Ein Klischee ist das, was alle machen. Was man schon so oft gelesen hat, daß man es nicht mehr lesen mag.

 

Nun habe ich zwar auch was gegen Klischees, aber nur gegen bestimmte. Es gibt nämlich bestimmte Klischees, die darf und soll man ruhig benutzen.

 

Schlecht ist es, wenn das Klischee eine ehemals originelle Idee war und nun übermäßig verwendet wird. (Beispiel: Wenn man auf der Flucht vor etwas in sein Auto steigt, wird es nicht starten, sondern warten, bis der Feind (Monster, Mörder, Werwolf, Schwiegermutter) ganz nah ist .)

 

Schlecht ist es auch, wenn die Idee unlogisch ist und eigentlich schon immer nervig war (Beispiel: Bei den Guten ist fast jeder Schuß ein Treffer, während die Bösewichte ziellos im Dauerfeuer rumballern)

 

Wo ich aber durchaus gerne mal zu Klischees greife, sind Nebenfiguren, die keine tiefere Bedeutung haben (vorzugsweise Beamte, Polizisten, Lehrer). Von denen werden gewisse Verhaltensweisen erwartet, und meistens erfüllen sie diese ja auch im realen Leben. :s22

 

Peter

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(Siberianchan)

Ach ja, die geliebte Klischeekiste.

Ich bemühe mich drum, wenn ich Klischees nehme(und ich mache mir nix vor, ich NEHME Klischees - Fantasy ist das klischeelastigste Genre überhaupt) sie gut umzusetzen, eventuell auch damit zu spielen.

 

Muss ein Klischee immer was schlechtes sein?

zum Glück nciht. Ein Klischee ist etwas Vertrautes. Wenn ich schreibe "Elfenvolk", stellt sich der Leser sofort etwas Elbenähnliches vor. Ich muss nicht ewig lange erklären und kann mich ganz auf die Geschichte konzentrieren.

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Viele Klischees gibt es nicht zuletzt auch deswegen, weil sie auf pointierte Weise die Wirklicheit abbilden - oder das, was wir als "üblich" und "gelernt" annehmen. Krampfhaft auf alle Szenen, Situationen und Beschreibungen zu verzichten, nur, weil sie einem Klischee entsprechen, könnte zu einer allzu künstlich scheinenden Weltbeschreibung führen. Wer sich der Klischees bewusst ist, darf meiner Meinung nach auch durchaus bewusst auf deren Verzicht verzichten.

 

Andreas

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Hallo Leute,

ich mag sie trotzdem nicht.

Wenn ich bewusst zu einem Klischee greife, baue ich entweder einen feinen, besonderen Bruch ein - oder ich überzeichne leicht, um das Klischee ironisch zu nutzen. So ist das auch in meinem realen Leben, reine wandelnde Klischees sind mir noch nicht begegnet, es sei denn, ich hab nicht richtig hingeschaut ;-)

 

Schöne Grüße,

Petra

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Petra, das hat sicher auch mit der Tiefe zu tun, die man in seinen Beschreibungen (von Situationen und Personen) anstrebt. Ab einem bestimmten Detailgrad ist natürlich nichts mehr klischeehaft sondern immer höchst individuell. Aber nicht in jeder Erzählung und bei jedem Autor ist dieser Detailgrad gewünscht.

 

Letzendlich bestätigst du den Ansatz: Klischees ja, aber wenn, dann nur als bewusstes Werkzeug des Autors.

 

Andreas

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(Peter_Dobrovka)

Man verwendet unbewußt immer eine ganze Menge Klischees, und das kann man auch gar nicht abstellen.

 

Interessant wird es, wenn diese Klischees anderen negativ als Klischee auffallen.

Zu meinem Doppelmond-Roman habe ich die folgende Kritik erhalten:

Der Tiefpunkt des Romans ist Evas Eintritt in die Garde von Unterhessen, in der alle gängigen Armee-Klischees abgespult werden: Der knallharte Ausbilder, die Stärkste der Abteilung, die den Rest terrorisiert, und die Schwächste, auf der alle rumhacken.

 

Darauf meinte ein anderer dann:

niemand erwartet andere armee-szenen. und niemand will andere armee-szenen lesen

 

Gut, man hätte hier ein paar Klischees brechen können, aber die innere Konsistenz hätte meiner Meinung nach darunter gelitten. Um es mit Andreas' Worten auszudrücken: Es hätte künstlich gewirkt.

 

Peter

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Gerade was klischeehafte Nebencharaktere betrifft, spricht man von 'flachen' Charakteren, und dort ist das durchaus erlaubt, teilweise sogar gewünscht.

 

Sicher, eine dicke, schüchterne Stripeasetänzerin wäre eine prima Idee - aber als Nebenfigur?

Klischees sollten dann genutzt werden, wenn sie kurz und knapp eine Stimmung wiedergeben, und nicht von der Handlung ablenken sollen.

'Runde', oder eben widersprüchliche, nicht klischeebeladene Charaktere sind meist die Personen, um die es in der Geschichte geht.

Angenommen, mein Prota kommt in einen Nachtclub, und findet dort oben beschriebene Striptänzerin, die mit hochrotem Kopf verschämt ihre Massen um eine Stange wickelt.

Jeder Leser würde erwarten, dass noch mehr zu der Dame kommt, einfach weil sie auffällt, und erzählt wird, was auffällt.

Würde Eva in eine Armee eintreten, in welcher ein luschiger Ausbilder herumsäuselt: "Hallo, würdet ihr euch bitte hinsetzen, sonst muss ich weinen!" würde jeder Leser erwarten, dass hier noch eine Story kommt... denn keine Armee würde ernsthaft so einen Ausbilder einstellen. Und eine Hackordnung ist in einer Armee ebenfalls eine psychologische Tatsache... Hab ich als T5ler mir jedenfalls sagen lassen!  ::)

 

Klischees sind teilweise nicht zu vermeiden, denn gerade in Situationen wo wir sie gewohnt sind würde alles, was vom Klischee abweicht den Leser ablenken vom Geschehen, und daher Mehrarbeit erfordern.

Wenns natürlich in die Story passt: Immer her mit den 'runden' Nebenfiguren! ;)

 

Flache Grüsse,

Marco!  :s17

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Hallo Leute,

ich habe den Fall nun ganz aktuell, dass ich ein paar Nebenfiguren in ein, zwei Sätzen abhandle... da gibt es einen ältlichen Schweiger mit schwarzem Toupet - ein Ehepaar, das sich gegenseitig nur vom Essen vorschwärmt, während alle anderen Wichtiges zu besprechen haben - eine junge Frau, die nur angefangene Sätze spricht und dann übertönt wird...

 

Ich weiß nicht, ob das schon ein Klischee ist, wenn es durch die Verkürzung tausende Male im Leben vorkommen kann?

Irgendwie definiere ich für mich Klischee anders?

 

Klischee wären meine Beispiele, wenn der Typ mit dem Toupet junge Frauen anbaggern oder anglotzen würde, wenn sich das Ehepaar auch noch gegenseitig füttert und wenn die junge Frau zart oder farblos wäre. Und das käme in meinen Texten nicht in Frage, Verkürzung hin oder her.

 

hmmm... wo fängt das Klischee an und wo hört es auf?

 

fragt sich Petra

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hmmm... wo fängt das Klischee an und wo hört es auf?

 

Liebe Petra,

DAS ist mal eine wirklich gute Frage...?!

 

Unser Freund, der Duden sagt dazu:

a) unschöpferische Nachbildung, Abklatsch

b) eingefahrene, überkommene Vorstellung

c) abgedroschene Redewendung

 

Daneben, so glaube, ich, hat allerdings jeder noch so seine eigenes kleines Klischee davon, was ein Klischee ist...

 

Für mich ist ein Klischee beispielsweise eine rhetorische Figur, die ein beschriebenes Objekt (Oder eine Situation, eben etwas Dargestelltes) auf das für sie Wesentliche reduziert.

Verdichte ein erstes Rendezvous auf das, was den meisten Menschen auf dem ersten Rendezvous geschieht, und ich habe ein Klischee...

Reduziere alle Lehrer auf das, was ihnen gemein ist, und ich habe ein Klischee...

An sich ist für MICH schon ein sonniger Junitag ein Klischee (nicht unbedingt in Hamburg, aber...)

 

Ergo: Eine rhetorische Figur der Verdichtung, mit der ich arbeiten kann, manchmal will, gelegentlich muss...

Habe gerade eine Szene am Strand beschreiben müssen, in der ich tatsächlich ein Klischeebild heraufbeschwören wollte. Also habe ich eine 'klischeehafte Palme' erwähnt...

Kischee als adjektiv, sozusagen...

 

Würd mich interessieren, was die anderen unter Klischee verstehen!

 

Klischierte Grüße,

Marco! :s17

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Hallo, Petra,

 

ich gebe dir mal hier den Tipp zurück, den du mir gegeben hast und der mich in meiner schriftstellerischen Arbeit um Längen nach vorn gebracht hat, so simpel er sich auch anhört: individuell werden.

 

Gib dem Ehepaar, das sich übers Essen unterhält, etwas Besonderes in der Biographie, und dem Mann mit dem Toupet ein Hobby, das nicht zu ihm zu passen scheint. Lass sie lebendig werden.

 

Mach nicht nur große Brüche, sondern auch ganz kleine.

 

Herzliche Grüße,

 

Tin

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(Peter_Dobrovka)

Was ich unter Klischee verstehe, habe ich ja schon dargelegt. Ich abstrahiere es mal in eine Definition:

 

Eine Idee, die durch häufige Verwendung zu einem Standard geworden ist (und zu nerven beginnt).

 

Interessant, was der Duden da sagt:

a) unschöpferische Nachbildung, Abklatsch

Kann ich nicht zustimmen. Das fährt bei mir unter dem Etikett "Plagiat".

 

b) eingefahrene, überkommene Vorstellung

Damit könnte ich mich anfreunden. Es enthält auch durch das "überkommen" die negative Wertung. Aber die Vorstellung ist nur eine Variante des Klischees: Das Denk-Klischee. Aber die meisten Klischees in der Kunst reflektieren kein Weltbild, sondern sind nur eingefahrene DARstellungen.

 

c) abgedroschene Redewendung

Hm, weiß nicht. Nö.

 

Für mich ist ein Klischee beispielsweise eine rhetorische Figur, die ein beschriebenes Objekt (Oder eine Situation, eben etwas Dargestelltes) auf das für sie Wesentliche reduziert.

???

 

Verdichte ein erstes Rendezvous auf das, was den meisten Menschen auf dem ersten Rendezvous geschieht, und ich habe ein Klischee...

Aha, interessant, aber ich wehre mich. Das wäre für mich kein Klischee sondern Abstraktion. Hätte beinahe etwas Wissenschaftliches an sich ...

Klischee wäre für mich etwas, das eben nicht häufig geschieht, aber in den Vorstellungen und Darstellungen von einem Rendezvous ständig präsent ist, z.B. Kuß auf der Parkbank bei Vollmond.

 

Reduziere alle Lehrer auf das, was ihnen gemein ist, und ich habe ein Klischee...

Auch hier. Das Klischee ist das, was in den Darstellungen oder Vorurteilen über Lehrer dominiert, nicht was in der Realität häufig ist. Z.B. daß ein Lehrer ein humorloser Langweiler mit grauen Haaren ist. Und wenn das gerade nicht zutrifft, dann himmeln ihn die Mädchen an. DAS ist Klischee.

 

Peter

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(Peter_Dobrovka)

Nun ist es aber halt so, daß viele Dinge auch in der Realität so sind wie ihr Klischee. Dann wird es etwas schwierig, denn ich habe keine Lust, mich zu verrenken, nur damit ich KEIN Klischee produziere. Das geht mir gegen den Strich.

 

Peter

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(Peter_Dobrovka)

Klischee wären meine Beispiele, wenn der Typ mit dem Toupet junge Frauen anbaggern oder anglotzen würde, wenn sich das Ehepaar auch noch gegenseitig füttert und wenn die junge Frau zart oder farblos wäre. Und das käme in meinen Texten nicht in Frage, Verkürzung hin oder her.

Ich sehe hier nicht ganz das Klischee. Außer vielleicht bei der zarten Frau, wo die Klischee-Assoziation lautet: zart = schwach = hat nichts zu melden.

Aber warum soll der Toupet-Mensch keine jungen Frauen anbaggern?

Warum soll sich das Paar nicht füttern?

 

Peter

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(Siberianchan)

Allerdings. Das ist es ja gerade: Klischees sind das Leben.

 

Ubd jetzt kommt das lustige: wie entstehen Klischees? Eben durch den BRUCH mit Klischees.

Beispiel Hermann Hesse. Sein "Unterm Rad" hat mit jedem damalsgängigen Schülerklischee gebrochen, nicht von anfang an, sondern während der Handlung - noch ein Klischeebruch.

Und jetzt schaut euch mal bei nachfolgenden Schülerromanen um...

 

Tolkien: Herr der Ringe war in den siebzigern GANZ groß, wenn es auch viel früher veröffentlicht wurde.

Es war etwas anderes. Schon allein, dass es Fantasy war, die Helden waren menschlich.

Tolkien hat das Bild von Elben und Zwergen geprägt - und jetzt schauen wir uns in einem gängigen Fantasyroman um. elfen und Zwerge mögen sich nciht. Strahlender Held kriegt schöne Elfe, rettet die welt(ich sage nur "Record of Lodoss War"-Mangas. Allerdings sind die Klischees solide umgesetzt und verpackt)

 

Marion Zimmer Bradley: Sie hat aus Sicht von Frauen geschrieben. Sie hat die männer mal zurückgedrängt. Sie war nicht die einzige, aber eine der ersten ihrer Zeit.

Und nun lesen wir Morgaine le Fays typischste Charakterzüge in Hera Lind wieder.

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(Peter_Dobrovka)
Allerdings. Das ist es ja gerade: Klischees sind das Leben.

 

Ubd jetzt kommt das lustige: wie entstehen Klischees? Eben durch den BRUCH mit Klischees.

Ich weiß zwar noch nicht, ob ich dem zustimmen kann, aber die Idee gefällt mir.

 

Peter

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Hallo Tin,

ich gebe dir mal hier den Tipp zurück' date=' den du mir gegeben hast und der mich in meiner schriftstellerischen Arbeit um Längen nach vorn gebracht hat, so simpel er sich auch anhört: individuell werden.[/quote']

Den nehme ich gerne an!  :)

 

Aber ich glaube, du hast hier etwas missverstanden... ich wollte gerade die Tatsache verteidigen, dass auch in Nebensätzen keine Klischees vorkommen müssen, wenn man das nicht will ;-)

Für die, die man dann trotzdem bei mir findet, darf man mich eine Runde teeren und federn  8)

 

Schöne Grüße,

Petra

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Hallo zusammen,

 

Klischee ist für mich der Rückgriff in die große Kiste der Vereinfachung.

 

1. Charaktere: Hier gibt es bestimmte klischeeverdächtige Figuren, die immer wieder auftauchen: Die heilige Hure, der gnadenlose Chef, die böse Schwiegermutter, (für die Fantasyschreiber) der griesgrämige Zwerg, der überheldenhafte Held ohne Fehler, ....

Zum Klischee werden diese Figuren, wenn sie nichts individuelles haben- und die Charaketerzüge nicht begründet sind.

 

2. Handlung: Wenn am Anfang einer Handlungssequenz das Ende abzusehen: z.B. die meisten Frauenromane (Heldin trennt sich vom Mann, findet Job, wird erfolgreich, kriegt neuen Mann- alles wunderbar), der Idiot auf dem Dachboden (wenn eine Figur auf den dunklen Dachboden geht- obwohl sie weiß, ein Killer ist im Haus),....

 

3. Zufall: für mich eines der schlimmsten Klischees: wenn immer wieder der Zufall die Handlung in eine andere Richtung kippt. Also der Zufall die Handlung "determiniert".

 

4. Milieuklischees: Also wenn ein Handlungshintergrund nach bestimmten Standartmotiven ausgerichtet wird: Das Südfrankreichklischee, das Mallorca Klischee (sowie Ballermann 6 wie auch Fincaland), das Hawaiklischee (alles so nett da), das nordenglische Landhaus (alle glücklich)....

 

Meine Meinung:

 

Für mich ist ein richtiges Klischee ein Killer. Damit kann ich jede gute Geschichte sprengen, die Handlungsorte oder Figuren zu Karikaturen machen.

 

Oft kann ein Klischee durch Individualisierung entschärft werden. Und ganz ehrlich: Eine kleine Nebenfigur kann mit einem Halbsatz mehr als durch ein Klischee auch viel echter werden. Und wenn ich von Klischeebeschreibungen leicht abweiche, oder auch stärker- dann muss der Leser ein wenig mehr denken- und ich binde ihn fester an meine Geschichte.

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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4. Milieuklischees: Also wenn ein Handlungshintergrund nach bestimmten Standartmotiven ausgerichtet wird: Das Südfrankreichklischee

Haaaah, ist das jetzt arg off-topic, wenn ich mal ganz schnell frage, wie für einen Deutschen das Südfrankreichklischee aussieht? Bewegt mich nämlich sehr in meinem gerade entstehenden Roman!

Neugierige Grüße,

Petra

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(Steffi (Ronya))

Zwei alte Zahnlose Olivenbaumplantagenbesitzer sitzen gemütlich in einem kleinen alten Dorf, mit engen Winkelgässchen und streunenden Katzen zusammen und trinken eine Tasse viel zu starken Kaffee, dazu ein Cognac und eine Zigarre. Natürlich tragen sie Baskenmützen, zu ihren Füßen liegt ein alter reudiger Hund usw.

Ist nicht nur Klischee, sondern vielmehr Urlaubserinnerung...

Gruß Ronya

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(Peter_Dobrovka)

Haaaah, ist das jetzt arg off-topic, wenn ich mal ganz schnell frage, wie für einen Deutschen das Südfrankreichklischee aussieht?

Ein alter Mann mit schwarzer Mütze und Schafsfellweste hockt vor seinem Bruchsteinhaus und kaut an einem Stangenbrot ...

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(Steffi (Ronya))

Ein alter Mann mit schwarzer Mütze und Schafsfellweste hockt vor seinem Bruchsteinhaus und kaut an einem Stangenbrot ...

Und das ist der Beweis! Soweit liegen wir nämlich jetzt mit unseren Beschreibugen nicht auseinander!

Gruß Ronya

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Köstlich!

Wusstet ihr, dass dieses Klischee von einer Werbeagentur propagiert worden ist? Wir in Frankreich umreißen es deshalb mit den Worten aus dem Spot... ein stehender Witz in hartem Provencal-Akzent gesprochen, betont auf der letzten Silbe:

Dü Wäng, du Päng ä dü Bursäng! (du vin, du pain et du Boursain)

Sacht der Franzose immer dann, wenn etwas in Klischee ausartet 8) (wo ist die Baskenmütze für den Smiley!?)

 

Bon appetit,

Petra,

die froh ist, dass sie nur Steinhäuser verwendet... die kann man echt nicht abreißen ;-)

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Hallo, Petra!

 

Jetzt muß ich mich doch auch mal an den Südfrankreich-Klischees versuchen, denn ich hab da doch andere (komischerweise "menschenlose"):

 

Sonnenglut, flirrende Luft, tiefblaue Lavendelfelder, Zikadengesirre, ein besonders Licht, mittelalterliche Dörfer, Stille...  Marcel Pagnol ;D

 

Gruß

Jan

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(Steffi (Ronya))

Wie immer hab ich auch diesmal den Smiley für dich:http://www.clicksmilies.com/s0105/mittelgrosse/medium-smiley-006.gif

Und wo wir grad beim Thema Landesklischee sind: schaut euch doch mal irgendeine amerikanische Sitcom an und dann wie da die Deutschen dargestellt sind!

Gruß Ronya

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