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(Petra)

Insolvenz prüfen

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Liebe Leute,

weiß zufällig jemand, ob / wie man in D. nachprüfen kann, ob ein Kunde zahlungsfähig ist / Insolvenz angemeldet hat / wirklich noch geschäftsfähig ist? Was die Sache schwieriger macht: ein Kunde, der Freiberufler ist, also nicht unbedingt eine Firma gegründet haben muss.

Hier in Frankreich ist das ganz einfach zu lösen mit einer Anfrage per Minitel...

 

Schöne Grüße,

Petra

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Hallo Petra

 

hier müsstest du fündig werden:

 

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Grüssle

Fabrizius

Fabrizius&&Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht
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Hallo Petra!

 

Auskünfte über Firmen erhält man bei Creditreform.

(Link ungültig)

 

Du kannst denen ja eine mail schicken, ob sie freiberufler in ihren akten führen.

 

Informationen, die sich auszahlen …

 

Wenn Sie alle wesentlichen Details über Bonität, Finanzen und Umfeld Ihres Geschäftspartners erfahren möchten, ist die Creditreform Wirtschaftsauskunft wie auf Sie zugeschnitten. Gesammelt werden die Daten vor Ort in unseren 130 Geschäftsstellen. Die kennen bestens die lokale und regionale Wirtschaft und sichern so Aktualität und Qualität der Creditreform Wirtschaftsauskünfte. Wichtige Quellen der Wirtschaftsauskünfte sind öffentliche Verzeichnisse und der so genannte ZaC-Datenpool, in den persönliche Zahlungserfahrungen von Creditreform-Mitgliedern einfließen. Damit Sie die Daten leichter lesen und schneller feststellen können, ob Ihr neuer Kunde wirklich liquide ist, haben wir die Wirtschaftsauskunft nach einem standardisierten Schema gegliedert:

 

* Bonität (z. B. Bonitätsindex, Zahlungsweise, Krediturteil, Höchstkredit)

* Struktur (z. B. Branche, Rechtsform, Beteiligte)

* Finanzen (z. B. Kapital, Jahresumsatz, Aktiva/Passiva)

* Sonstiges (z. B. Auftragslage, Unternehmensentwicklung, Mitarbeiter, Bankverbindungen)

 

Wichtiges Element der Wirtschaftsauskunft ist der Bonitätsindex. Er ist ein trennscharfer und leistungsfähiger Frühwarnindikator und ermöglicht die schnelle Beurteilung der Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartnern. Creditreform ermittelt den Index aus einer Vielzahl von Daten und stellt das Bonitätsrisiko eines Unternehmens mit einer „Gesamtnote“ zwischen 100 und 600 strukturiert und klassifiziert dar. Gemeinsam mit den übrigen Daten entsteht aussagekräftiges Informationsmaterial, das Sie über Ihre Geschäftspartner nicht länger im Dunkeln tappen lässt.

(Ende zitat)

 

Insolvenz wird beim Amtsgericht angemeldet. Die Industrie-und handelskammern verschicken an ihre Mitglieder Zeitschriften mit den neuesten Mitteilungen von den Gerichten. Da steht dann drin, welche Firmen und Privatpersonen (!)in den einzelnen Bereichen der Gerichte Insolvenz angemeldet haben. das muss man dann natürlich aufmerksam lesen. Es kommt keiner, der einem mitteilt, dass ein Geschäftspartner Insolvenz angemeldet hat.

 

Bei einer Privatperson könnte es wirklich sein, dass die Schufa ausreicht.

 

Grüße

Annette

Ein Beitrag in "Zeit zum Genießen",  Insel Verlag 2021 

ebook für Kinder: 24 Geschichten für Weihnachten und Advent, amazon

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Danke Ihr beiden,

für die ausführlichen Antworten. Leider zocken einen inklusive der Schufa solche Organisationen für Auskünfte ziemlich ab und reichen einem dann auch nur einen Index aus Punkten. Es ist erstaunlich, aus was in D. Geld gemacht wird...

In meinem Fall geht es eher darum, herauszufinden, ob Kunde XY nicht seine Firma längst in den Boden gestampft hat oder nur so tut, als hätte er noch diese Firma. An anderer Stelle habe ich da einen kostenlosen, sehr hilfreichen Link bekommen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

(Link ungültig)

Da jemanden nicht zu finden, kann auch schon tröstlich sein. ;)

 

Schöne Grüße,

Petra

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Liebe Petra,

 

ich musste unlängst Insolvenz bei einem Kunden befürchten und bekam kostenfrei und sehr freundlich Auskunft bei der IHK. Denen sind meines Wissens nach die Insolvenzen sämtlicher Gesellschaftsformen bekannt, also auch Einzelfirmen.

Von rein privaten Insolvenzen (nach dem Motto Herr Müller kann die Raten für seine Couchgarnitur nicht mehr zahlen und meldet private Insolenz an) wissen die wohl nichts, aber ich glaube auch kaum, dass Du das meinst.

 

Viel Erfolg bei der Suche und toi, toi, toi, dass Dein Kunde nicht bankrott ist wünscht

 

Eva

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Hallo Petra,

auf eines sollte man allerdings hinweisen: In diesen Registern tauchen nur Schuldner auf, über deren Vermögen tatsächlich ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Eröffnet wird nur, wenn für die Durchführung noch genug Masse das ist (es dient ja der Befriedigung von Gläubigern, nicht primär der Warnung). Im Medienbereich, wo die meisten Firmen über gar kein verwertbares Vermögen (Maschinen, Geschäftsgrundstücke) verfügen, wird häufig die Eröffnung mangels Masse abgelehnt. Darüber erfährt man nichts.

- Künstlerpech für den, der an so jemand gerät. Und wenn er den falschen Fuffziger nachher wegen Betrug anzeigt, weil der von vornherein wusste, dass er nicht zahlen konnte, bringt das auch keinen müden Euro ins Portemonnaie des Geschädigten. FG Phi

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Im Medienbereich' date=' wo die meisten Firmen über gar kein verwertbares Vermögen (Maschinen, Geschäftsgrundstücke) verfügen, wird häufig die Eröffnung mangels Masse abgelehnt. Darüber erfährt man nichts. [/quote']

Danke Philo,

das ist jetzt mal eine Aussage, die weiterhilft und die mir auch einen sehr guten Anhaltspunkt für mein weiteres Verhalten liefert (die Rechnungen für dieses Jahr sind zum Glück bezahlt).

Merci und schöne Grüße,

Petra

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Wenn man weiß wo der Betreffende wohnt, dann beim zuständigen Insolvenzgericht in dessen Bezirk der/die wohnt - eine Abteilung der Amtsgerichte - nachfragen, ob ein Insolvenzbeschluß vorliegt.

 

unter: (Link ungültig) o. (Link ungültig)

 

bei Informationen, gibt es eine Orts- und Gerichtsdatei für ganz Deutschland gültig, hier kann man nach schauen, welches Gericht zu welchem Ort gehört.

 

Hadmut

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Mal ne andere Frage, wenn du nach der Insolvenz fragst, dann willst du dem Menschen irgendwann mal eine Rechnung stellen?

 

In diesem Falle, kann ich dir nur raten, deine Leistungen nur per Vorkasse zu erbringen. Ist durchaus üblich, du vereinbarst eine Abschlagszahlung, meist die grössere Summe, und dann zum Schluss eine Restzahlung. Das ist absolut üblich und so hast du wenigstens ein Teil von der Summe sicher.

 

Selbst wenn du nichts findest, was auf eine Insolvenz hindeutet. Mit der Zahlungsmoral in Deutschland ist es nicht weit her. Ist ein sehr beliebter Sport nicht zu zahlen.

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Mit der Zahlungsmoral in Deutschland ist es nicht weit her. Ist ein sehr beliebter Sport nicht zu zahlen.

Das ist mir auch schon aufgefallen! Seitdem nehme ich bei Lesungen keine Schecks mehr...

Schöne Grüße,

Petra

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Bei der IHK kriegst Du die Info wenn es um eine Firma geht, bei Privatpersonen bin ich auch überfragt.

Solltest Du rauskriegen, dass eine Insolvenz angemeldet wurde, solltest Du Dich dringend auf die Gläubigerliste setzen lassen! Denn je eher Du Deine Ansprüche geltend machst, desto wahrscheinlicher, dass Du wenigstens eine Abschlagszahlung bekommst - normalerweise müsstest Du aber vom Insolvenzverwalter, nach Durchsicht der Schuldenlage, eine Nachricht erhalten (aber das klappt nicht immer...).

 

Hoffentlich hast Du Glück und es ist "nur" ein Zuspätzahler...

 

LG,

Stephan

Im Wahnsinn liegt Weisheit für den Künstler. Henry Val Miller (Briefe an Anais Nin)

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Hm mag sein, meine Erfahrung betraf eine Lokalzeitung (vielleicht gehörte die aber zu einem größeren Konzern)...

Hatte Philos Text überflogen - ja, genaues Lesen hilft manchmal :s18

 

LG,

Stephan

Im Wahnsinn liegt Weisheit für den Künstler. Henry Val Miller (Briefe an Anais Nin)

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