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Tom Finn

Plötzlich ...

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Hallo,

Aber auch an 15. Stelle kann die Frage, ob dort eine 4 oder eine 6 steht beinflussen, ob an dritter Stelle eine 8 oder eine 9 erscheint, denn die Regeln der Auf- oder Abrundung gelten auch im nicht angezeigten Bereich dazwischen.

Nein, für das Runden der Zehntelstelle ist die Hunderstelstelle verantwortlich; was in der Tausendstel steht ist egal - es sei denn, mittlerweile gibt es neue Rundungsregeln.

Ein Computer rundet nicht bei der Ausgabe, es sei denn, ich programmiere es explizit, sondern er gaukelt mir Genauigkeit vor, wenn ich 15 Stellen haben will. Eine reelle Zahl kann maximal mit 7 Ziffern exakt dargestellt werden, zumindest mit den Zeugs was heute im Büro oder zu Hause steht. Wer mehr ausgibt, hat nicht verstanden, wie ein Computer funktioniert oder muss tief in die Informatiktrickkiste oder die Geldbörse greifen.

 

Wer meint, die Frage nach einem einzelnen Wort kann nicht das ganze Manuskript beinflussen, soll mal einen Roman ohne das Wort 'der' schreiben. Das wirkt sich sogar ganz deutlich aus.

Das sind Äpfel und Birnen. 'Der' ist ein Artikel und steht nun mal vor einem männlichen Substantiv - es sei denn, wir reden hier über Lyrik.

 

Setz mal das Wort 'Fotokopie' in einen historischen Roman. ;D

... und nun kommen noch die Pflaumen dazu. Natürlich darf ich in einem Buch nur die Worte verwenden, die es zum Handlungszeitpunkt gab. Aber was hat das mit der Diskussion um 'plötzlich' zu tun?

 

Hallo Thomas,

Trotzdem fand ich den Hinweis wichtig und richtig. Ich habe daraufhin meinen neuen Roman durchforstet und festgestellt, dass ich "plötzlich" sehr oft und ohne groß nachzudenken verwendet habe. Etwa die Hälfte davon ist jetzt durch passendere Ausdrücke ersetzt worden.

Das was du beschreibst, sind Wortwiederholungen und Lieblingsworte des Autors. Mein Lieblingswort war(!) 'erstmal'. Irgendwo gibt es hier einen Thread über das Thema Lieblingsworte des Autors

 

Viele Grüße Dietmar

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Nee, da müsstest du was konkreteres bringen.

 

Mal abgesehen davon, dass es ja ein eher satirischer Ansatz war: Genau solche Stichworte wie deine sind ja so ganz und gar nicht hilfreich, da undefiniert, extrem subjektiv und vage.

 

 

Ich weiß nicht, ob man an deine Fragestellung anders als mit einem satirischen Ansatz herangehen kann. So eine Liste wäre allerdings bestimmt ein Riesenverkaufsschlager. "Schreiben nach Zahlen" oder sowas.

 

1. Schauen Sie sich mal genau in ihrem Zimmer um

2. Nehmen Sie den Gegenstand in die Hand, der sie emotional am meisten berührt

3. Werden Sie sich darüber klar, was sie mit diesem Gegenstand emotional verbindet.

....

847. Sehen Sie ihr Manuskript daraufhin durch, dass jeder Satz mit einem Großbuchstaben beginnt und mit einem Ausrufezeichen, Punkt oder Fragezeichen endet.

848. Achten Sie auf eine möglichst gleichmäßig Verteilung der Worte: Plötzlich und Unvermittelt

...

999. Kaufen Sie sich eine Briefmarke

1000. Schicken Sie ihr Manuskript ab.

 

Jetzt ernsthaft, für mich ganz banal die wichtigste Regel im "Feinschliff"-Stadium: Laut lesen, ganz oft. Wo man stolpert, wo sich was schief anhört, aufhören zu lesen, Stelle genau anschauen. So kann man sicherlich viele Stellen entfernen, die den Leser wirklich nerven und stören. Wie viele Leser eine übermäßige Verwendung des Wortes "Plötzlich" stört, wage ich nicht zu beurteilen.

 

Gruß

Peter

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es sei  denn' date=' mittlerweile gibt es neue Rundungsregeln.[/quote']

Eine Rundungsregelreform?  :s09

 

:)

 

Was du hier Obst vergleichst, weiß ich nicht. Ich rede von Wörtern. Und meines Wissens nach ist "plötzlich" ein Wort.

Und da ich der Ansicht bin, dass sich das Vorhandensein und Fehlen von Wörtern auf einen Text auswirkt (Wenn du das anders siehst, sei dir das gestattet), gilt das auch für 'plötzlich', da 'plötzlich' ein Wort ist. So wie 'der'. So wie 'Fotokopie'.

Genau das hat das ganze mit der Diskussion um

plötzlich' zu tun. (Gott sei's gedankt, dass Sprache und Wörter und Schreiben keine Naturwissenschaft sind...)

 

@PeterN

 

Okay, als Malen nach Zahlen hätte ich es jetzt nicht gesehen, eher als eine Art Farbpalette. Da hätten wir die grundfarben: Einen Spannungsbogen, der sich langsam steigert, eine gute Einführung in den charakter, eine typische Handbewegung des Charakters zum kennenlernen, einen Konflikt bei dem zwei Charaktere komplett unvereinbare Ziele verfolgen etc.

 

Dazu dann die feineren, künstlerischen Farbnuancen: Kurze Wörter und Sätze in actiongeladenen Szenen. Vermeidung von passivsätzen. Einhaltung konsistenzer Perspektiven. Zu Genre und Handlungsort/-zeit passende Wortwahl.

 

Und eben noch die Spielereien, das, was nicht sein muss, aber kann. Die aufs Bild geklebten Dosenböden, ein bisschen aufgetragenes Ultraviolett o.ä.  Eben Dinge wie: Vermeidung von Personalpronomina mit der Wirkung...?, strenges einhalten absolut korrekter Inquits, Einbringen seltener und kaum noch genutzter Wörter zur Wortschatzerweiterung, die Story komplett im Futur II halten, um zu zeigen dass...?, Nutzung vieler Sportmetaphern, um zu zeigen, dass ein Sportjournalist die Hauptfigur ist, Nutzung von Markennamen zur Charakterisierung der Figuren etc.

 

Also keine Punkt für Punkt abzuarbeitende Liste, sondern eine Aufstellung von Möglichkeiten, eine Palette. Dinge, aus denen man sich das für sich passende heraussuchen kann. Ich gestehe, so eine Aufstellung täte mir gefallen tun.

 

Das ist auch der Knackpunkt, der hier stattfindenden Debatte: Die einen Diskutieren über die Farbnuancen, wieder andere über die Spielereien, während manche Leute sich aufregen, dass man darüber diskutiert, wenn dem ein oder anderen die Grundfarben noch nicht bekannt genug sind.

 

Wie gesagt, meiner Ansicht nach ist für alles Platz. Und nur weil die Diskussion um "plötzlich" nicht zu den Grundfarben gehört, sehe ich nicht ein, weshalb es nicht für Leute interessant sein sollte, die über Farbnuancen, oder wie ich, gerne über Spielereien nachdenken!

 

Darum grummel ich alle an, die eine Diskussion über 'plötzlich' für überflüssig halten. Diskutiert ihr über eure Grundfarben, mich interessieren auch die Spielereien!

 

Lieben Gruß,

Marco! :s17

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(Peter_Dobrovka)

Hallo Thomas,

Das was du beschreibst, sind Wortwiederholungen und Lieblingsworte des Autors. Mein Lieblingswort war(!) 'erstmal'. Irgendwo gibt es hier einen Thread über das Thema Lieblingsworte des Autors

Wieso kommt mir dieser Gedanke nur so bekannt vor?

Ah ja:

Für mich ist plötzlich ein Wort wie jedes andere, und wie jedes andere fällt es unter das Gebot, Wortwiederholungen bzw. Häufungen derselben Ausdrücke zu vermeiden.

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Ach so, ich wollte, auch für manuel und Peter D., nochmal versuchen zu erklären, warum plötzlich auktorial ist.

 

Plötzlich ist ein Adjektiv, dass voraussetzt, dass man jemandem eine unerwartete Zustandsänderung mitteilt, ohne sie jedoch als unerwartet zu werten.

Plötzlich ist kein wertendes, kein emotionales Adjektiv. Wenn man auf eine Party kommt, wo einen keiner erwartet, kommt man unerwartet, nicht plötzlich. Man kann sich auch nicht plötzlich fühlen. Man kann auch nicht sagen, dass man etwas plötzlich findet. Plötzlich ist IMMER synonym für eine Zustandsveränderung, die meist 'unerwartet' ist. Da man selbst aber nur etwas erwarten kann, ist das logische, emotionale Adjektiv Unerwartet!

Ich werde unerwartet gefeuert. (Habe es nicht erwartet.) Ich werde unerwartet Vater. Ich bin unerwartet reich.

 

Natürlich kann man in all diesen Fällen auch 'plötzlich' sagen, aber NUR(!) wenn man es jemandem erzählt. Das Gefühl, dass man in einer solchen Situation hat ist IMMER 'etwas geschieht unerwartet'. Man wird ein Ereignis niemals als plötzlich 'empfinden', weil plötzlich einfach keine Empfindung ist. So wie Schwarz keine Farbe ist.

 

Plötzlich kann daher nur genutzt werden, wenn man einer anderen person etwas mitteilt.

 

Ein Charakter in einem Buch kann also, logisch gesehen, nichts, aber auch gar nichts, als plötzlich EMPFINDEN! Es kann immer nur unerwartet für ihn kommen.

Wenn ein Charakter aber nichts als plötzlich empfinden, und damit auch für sich selbst nichts als plötzlich bezeichnen kann, ist die Person, die in einem Roman das Plötzlich verwendet nicht der Charakter, aus dessen Sicht das Geschehen geschildert wird (Denn der kennt kein plötzlich), sondern immer der auktoriale Erzähler, der Erzähler, der ausserhalb der perspektive sitzt, der nicht IM Charakter ist, sondern AUSSERHALB. In den meisten Fällen ist derjenige, der das plötzlich ausspricht sogar der autor.

 

Denn wenn sich eine Tür Plötzlich öffnet, setzt das Vorwissen voraus. Nämlich dass die Tür sich öffnen wird, und dass es für irgendjemanden plötzlich geschehen wird. Die Charaktere können das aber unmöglich sein, denn für die kommt es ja unerwartet.

 

Ergo ist plötzlich immer und in allen Lagen die Stimme eines über den Charakteren stehenden Erzählers, also Auktorial.

 

Ist jetzt wieder theoretisch, der ein oder andere wirds nicht nachvollziehen können, aber damit kann ich leben. Besser kann ichs nämlich nicht erklären. Thomas ja vielleicht. ;D

 

Lieben Gruß,Marco! :s17

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Hallo Marco,

 

aus dem Duden:

 

plötz|lich <Adj.> [spätmhd. plozlich, zu veraltet Plotz, → plotzen]: unerwartet, unvermittelt, überraschend, von einem Augenblick ...

 

Die Konnotation von "plötzlich" mit "erwartet" ist mir nicht vertraut. "Plötzlich" setzt für mich keinerlei Vorwissen voraus. Siehe Duden.

 

Christoph

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Ahhhhh, Marco  http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/p020.gif !

 

Spielereien - schön und recht, aber wem soll das was nutzen?

Gut, jetzt haste elegant wieder die Kurve zum Thema gekriegt (wobei ich denke, daß Du weder Manuel noch Peter über "plötzlich" aufklären mußt); ansonsten weiß ich nicht recht, ob solche Spielereien wirklich was im Handwerksbereich zu suchen haben.

 

Was willst Du mit solchen Listen erreichen? Ich hab's, ehrlich, nicht verstanden - nicht mal, was das überhaupt für Listen sein sollen http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/k045.gif

 

Ich glaube, Andreas hat's neulich mal dezent angedeutet, daß es manchmal besser ist, einfach zu schreiben, statt permanent übers Schreiben zu theoretisieren.... (Und bei Dir schlummert einiges in der Schublade, wie ich weiß ;D ).

 

Gruß

Jan

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(Peter_Dobrovka)

Marco, ich will dir auf keinen Fall zu nahe treten und nimm es bitte nicht persönlich, aber deine Ausführungen zur Auktorialität von "plötzlich" sind sowas von hahnebüchener Bullshit, daß ich nicht mal in der Lage bin, dir den konkreten Fehler in der Gedankenkette aufzuzeigen. Es ist schlichtweg nichts darin richtig, nicht das kleinste Detail auch nur versehentlich zutreffend.

 

Plötzlich ist nicht auktorial. Plötzlich ist einfach nur plötzlich.

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So klappt das nicht. Nicht mal satirisch...

Marco, das war mein heiliger Ernst. Mein Ernst ist auch, dir zu sagen, dass du mal einen Waldlauf machen könntest oder was anderes, um deinen Kopf frei zu pusten. So wirst du nie Buchautor...

Aber es werden immer wieder hervorragende Texter für Gebrauchsanweisungen gesucht.

Auch das ist keine Satire. Ich denk nur, es ist vielleicht besser, ehrlich zu dir zu sein.

Schöne Grüße,

Petra

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Hallo zusammen,

 

um Marco da beizuspringen.

 

In einem normalen Gespräch kommt das Wort plötzlich nicht vor.

Denn im wirklichen Leben würde niemand sagen: Upps, plötzlich geht die Tür vor mir auf. Erst wenn man eine Geschichte erzählt, etwas von gestern, wird aus dem Ereignis "die Tür geht auf" eine plötzliche Handlung. Weil das plötzlich wie einige wenige andere Worte oder Wendungen eine Erzählung anzeigt, und mit dem Wort bestimmte Spannungserwartungen verbunden sind.

Also handelt es sich um ein klassisches Erzählmoment, und zwar aus dem mündlichen Erzählen, ungefähr wie die Wendungen "Es war einmal" oder "Dann will ich euch mal eine Geschichte erzählen" oder auch andere Erzählwendungen wie "glaubt es, oder glaubt es nicht", "und dann völlig überraschend" oder auch das wunderbare "ich konnte es kaum glauben"...

 

Dementsprechend ist plötzlich mit dem Erzählen verbunden, und somit Teil des Gestaltungswillen des Erzählers, was ich auktorial genannt habe.

 

Das kann man einfach überprüfen. In Texten im Präsenz klingt das plötzlich falsch, was bei einem Ich-Erzähler noch stärker auffällt.

"Ich gehe durch die Wohnung, und öffne die Schränke. Plötzlich geht die Tür auf. "

In einer Vergangenheitsform, oder bei einer Erzählfigur klingt es ganz anders.

"Heinz Jürgen setzte sich wieder hin, nahm einen Schluck Kaffee. Also, der Prinz war durch die Treppe hinauf gelaufen, und hatte die Prinzesson gefunden. Sie küssten sich.... als plötzlich..."

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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Und noch eins:

 

ich scheuche meinen inneren Schweinehund dann auch mal in einen Spaziergang mit mir in den Wald, weil ich als Mikroskopautor durchaus mal den Gesamtzusammenhang vergesse.

 

Wobei ich eines aber noch mal sagen möchte:

"Die Beherrschung des Handwerk ist die Grundlage aller Kunst. Sprache ist das Handwerk der Schriftsteller."

Natürlich werden die meisten Leser es nicht benennen können, wenn ich plötzlich sinnentfremdet verwendet.... Aber wer sich mit bestimmten Kleinfragen beschäftigt, der mag darüber hinaus Zusammenhänge in der Sprache entdecken.

Und meine Palette an Möglichkeiten wächst mit jeder Frage, egal ob über den großen Zusammenhang, oder über einen mikroskopischen.

 

Und nur eine Frage:

Immer wieder wird hier bei Literaturthreads gebeten, dass diese nicht zerschossen werden. Warum zerschiesst ihr nun unsere Mikroskopenthreads.

Die meisten werden sie sowieso albern finden, so tief in die Sprache einzutauchen (oder dort zu tauchen, wo das Wasser nur pfützentief ist). Die Gefahr für Jungautoren ist gering. Aber der Spaß und Gewinn für Sprachbekloppte wie Marco und mich ist enorm.

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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(Peter_Dobrovka)

Auch deine Ausführungen, lieber Thomas, kann ich nicht unterschreiben.

 

Immerhin ist eine Sache richtig, in der Tat erwarten wir von keinem Menschen, daß er das Aufgehen einer Tür mit "Ups, plötzlich geht die Tür auf" kommentiert. Da endet aber auch schon alles Richtige. Es geht ja schließlich ums Erzählen und nicht um Selbstgespräche und andere pathologische Phänomene. Deine Präsens-Beispiele klingen auch nicht im Entferntesten falsch.

 

Selbstverständlich kann ich plötzlich in einem subjektiven (nichtauktorialen) Erzähltext verwenden. Selbstverständlich kann ich etwas als plötzlich empfinden. Selbstverständlich muß ich keine olympische Sicht auf die dinge haben, um etwas als plötzlich zu empfinden.

 

Lauter Selbstverständlichkeiten aus dem täglichen Sprachgebrauch - sollte man jedenfalls meinen, daß sie selbstverständlich sind. Wieso es dir und Marco nicht ist, entzieht sich mir im Moment vollkommen.

 

Im übrigen möchte ich auch nicht, daß euer Mikroskopieren zerschossen wird. Wenn ihr gerne die "13. Nachkommastelle" diskutieren wollt, schließe ich mich dem sogar noch an. allerdings seid ihr bei diesem Thema irgendwie sehr tief in den Wald geraten und ich würde es gerne sehen, daß ihr da wieder herausfindet.

 

Peter

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(Peter_Dobrovka)

Ist es vielleicht möglich, daß wir da ein unterschiedliches Sprachempfinden haben?

Ich habe noch mal versucht, eure Sichtweise nachzuvollziehen. Für euch scheint Subjektivität nur dann vorzuliegen, wenn die Erzählung auch im Präsens stattfinden könnte, wie eine Art Livebericht, den der Erlebende per Funk übermittelt. Ist das zutreffend?

 

Peter

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Hallo, Thomas!

 

Natürlich will Euch niemand den Spaß verderben - aber daß ich mich ernshaft frage, ob solche Gedankenspielereien überhaupt was bringen, muß auch erlaubt sein.

 

Es ist ja hier (und in anderen threads) schon angeklungen - blockiert man sich damit nicht eher? Schadet man sich (und seinem Text) nicht eher - wie Dietmar es beschrieben hat.

Was also nutzt es, einen Text akribisch auf irgendwelche angeblich "verbotenen" oder "schlechten" Wörter abzuklopfen - und plötzlich (  ;D ) mit einem viel schlechteren Text dazustehen?

 

Klingt mir nach einer argen Zeitverschwendung, die unnütz Nerven kostet.

 

In einem normalen Gespräch kommt das Wort plötzlich nicht vor.  

Denn im wirklichen Leben würde niemand sagen: Upps, plötzlich geht die Tür vor mir auf.

Stimmt nicht!

Schau an, plötzlich läuft die Karre wieder - wer hat so was noch nie gesagt (nachdem sein Auto ständig gezickt hat)?

 

Gruß

Jan

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Ich wollte mich an diesem Thread gar nicht mehr beteiligen, aber in Anbetracht des Erklärungsbedürfnisses gewisser Leute hier muß ich wohl doch noch etwas dazu sagen, so here we go:

 

Marco, so direkt wie meine Vorredner hätte ich es mich nicht zu sagen getraut, aber "Plötzlich" ist keine auktoriale Partikel. Diese Deine Behauptung ist schon deshalb falsch, weil sich Kategorien wie "auktorial" oder "personal" nicht an einzelnen Wörtern, sondern erst an einer höheren Ebene, der des Erzählverhaltens nämlich, festmachen lassen, was Du als Germanistikstudent eigentlich bereits in der Einführung Literaturwissenschaft gelernt haben solltest. ;)

 

Genauso falsch ist das hier:

 

In einem normalen Gespräch kommt das Wort plötzlich nicht vor.

Wenn ich jemandem etwas Unerwartetes erzähle, kann das Wort "Plötzlich" natürlich vorkommen (wie Jan vor mir verdeutlicht hat, wie ich gerade sehe). Ich stehe also vor dem Sekretariat meines Germanistikdozenten, und plötzlich reißt jemand die Tür auf ... Warum auch nicht? Man hüte sich bitte vor derlei Urteilen, die weder bewiesen noch in ihrer Richtigkeit untermauert werden können, weil Sprache einfach anders funktioniert, als manche Individuen hier es ständig und öffentlich und falsch meinen proklamieren zu müssen.

 

Marco, Du hast offensichtlich große argumentative Ausdauer. Wieso benutzt Du diese nicht für gewitzte Dialogpassagen in Deinen Büchern - und verschleuderst sie statt dessen mit sinnlosen Monologen in Diskussionen, die niemandem etwas nutzen? Warum versuchst Du in wachsender Verbitterung, "Schreiben" und "Erzählen" zu trennen, wo beides doch EIN Prozeß ist, wie einige Mitposter im entsprechenden Thread (Link ungültig) (Link ungültig) auch nachgewiesen haben?

 

Warum zerschiesst ihr nun unsere Mikroskopenthreads.

Ich zerschieße nichts, aber ich halte nichts davon, und es gibt einen ganz einfachen Grund dafür, daß ich nichts davon halte, Thomas: Weil so vieles, was hier von Dir und Marco und anderen - teilweise sogar in aggressiven Großbuchstaben - behauptet und mittels reiner Indikative als allgemeingültige, unwiderrufliche Wahrheit hingestellt wird ... darf ich kurz zitieren?

 

So oder so: Wenn man streng aus der Sicht und Empfindungswelt eines Charakters erzählen will' date=' dürfte man 'plötzlich' eigentlich gar nicht verwenden, weil es nur ein wertfreies Substitut für 'an dieser Stelle unerwartet' ist...[/quote']

... weil also so vieles, wie auch das hier Zitierte, einfach FALSCH ist, was auch ein inflationärer Gebrauch von (Sonnenschein-)Smilies nicht retten kann, und weil ich befürchte, daß manch einer, der dies liest und, was vorkommen soll, die Glaubwürdigkeit eines Forenschreibers an dessen Beitragszahl mißt, diese FALSCHEN Behauptungen und Meinungen als Maß aller Dinge hinnimmt. Insofern ist eben doch eine gewisse Gefahr für "Jungautoren" gegeben.

 

Das war jetzt deutlich, aber - hoffentlich! - für manche hier auch ein wenig heilsam.

 

In diesem Sinne viele Grüße,

-Manuel

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Kann mich da meinen direkten Vorrednern nur anschließen. Auch ich halte mich für ein bisschen sprachverrückt, was man vielleicht von einem Germanistikstudent (vermutlich zu Unrecht) erwartet und was sich bei mir zwar gern mal in Sprachspielereien, aber glücklicherweise nicht in Wortklaubereien innerhalb meiner Texte ausdrückt.

So reizen mich zwar die Thesen über die Auktorialität von "plötzlich" ein bisschen, ich finde aber bei den Befürwortern nicht einen schlüssigen Beweis. Denn natürlich ist "plötzlich" nur Ausdruck eines Empfindens, aber da geht es Synonymen wie "unerwartet" nicht anders. Das hat mit Auktorialität nichts zu tun.

Der Unterschied liegt schlicht in Bedeutungsnuancen, die eher die Heftigkeit der Empfindung beschreiben. Hat die Empfindung z.B. mit einem (bedrohlichen) Erschrecken zu tun, dürfte sie im Allgemeinen mit plötzlich besser beschrieben sein. Wohl gemerkt, weder "plötzlich" noch "unerwartet" beziehen sich auf das Empfinden (Überraschung, Schrecken, ...), sondern auf das auslösende Geschehen bzw. darauf, wie eben dieses empfunden wird (und zwar immer schon in einer rückblickenden Analyse).

Sprache dient nie dem Empfinden selbst, sondern immer bereits der Auseinandersetzung damit. Ob ich das nun für mich und nur in Gedanken tue oder ob ich einem Gegenüber davon erzähle, bleibt sich gleich. Ich drücke meine Empfindungen nur (möglichst passend) aus.

 

Ausdrückliche Grüße

Philipp

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Hallo Peter D.,

 

Ist es vielleicht möglich, daß wir da ein unterschiedliches Sprachempfinden haben?

 

Ja.

 

Ich habe noch mal versucht, eure Sichtweise nachzuvollziehen. Für euch scheint Subjektivität nur dann vorzuliegen, wenn die Erzählung auch im Präsens stattfinden könnte, wie eine Art Livebericht, den der Erlebende per Funk übermittelt. Ist das zutreffend?

 

Genau. In einem solchen Livebericht gehört kein Plötzlich rein. Wenn ein plötzlich kommt, ist es eine Art Kodierung für den Text: Erzählung.

 

Hallo Jan,

 

Natürlich will Euch niemand den Spaß verderben - aber daß ich mich ernshaft frage, ob solche Gedankenspielereien überhaupt was bringen, muß auch erlaubt sein.

 

Die Frage ist erlaubt und berechtigt. Es gibt auch verschiedene Antworten auf diese Frage, die durchaus einräumen, wie viele Probleme diese Art des Arbeitens aufwerfen kann.

Aber es kommt dann noch ein Hinweis das es unnütz sei, noch einer, ....

 

Was also nutzt es, einen Text akribisch auf irgendwelche angeblich "verbotenen" oder "schlechten" Wörter abzuklopfen - und plötzlich ( Grin ) mit einem viel schlechteren Text dazustehen?

 

Da will ich mal Mark Twain zitieren:

"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen."

 

Und es geht nicht um "schlechte" Wörter, oder "verbotene". Es geht darum, dass viele Elemente der Sprache neben einer grammatikalischen und direkten lexikalischen Bedeutung noch weitere Funktionen haben.

Wenn ich "Es war einmal" als Anfangssatz in einen Roman setze, dann geht die Funktion dieser Wendung weit über die grammatikalische und lexikalische Bedeutung hinaus.

Wenn ich "sie erschrak"/ "Sie lächelte ängstlich zurück" verwende, dann verwende ich Zusammenfassungen für Körpersprache und Gefühle. Und wenn ich das weiß, kann ich diese Wendungen ersetzen, durch Körpersprache und Gefühle, und diese in Beziehung setzen, sich steigern lassen.

Wo ich dann wieder zu Mark Twain komme.

 

Schau an, plötzlich läuft die Karre wieder - wer hat so was noch nie gesagt (nachdem sein Auto ständig gezickt hat)?

 

Die Frage ist doch, warum wird hier das plötzlich gesetzt. Diese Aussage kommt, nachdem der Wagen gestartet ist, und du darüber nachdenkst.... also als das eigentliche Ereignis durch deinen Verstand (vorher ging die Karre nicht. Jetzt springt sie an), dann durch Sprache erfaßt wurde.

Du fasst also zusammen, was vorher passiert ist. Aber da liegt ein Moment Zeit zwischen Ereignis und der Aussage plötzlich.

 

Hallo Phillip,

 

Wohl gemerkt, weder "plötzlich" noch "unerwartet" beziehen sich auf das Empfinden (Überraschung, Schrecken, ...), sondern auf das auslösende Geschehen bzw. darauf, wie eben dieses empfunden wird (und zwar immer schon in einer rückblickenden Analyse).

 

Das ist der Punkt. Und deshalb ist es auktorial, weil es eine rückblickende Analyse ist.

Wenn ich im Präsenz schreibe, dann habe ich diesen Moment nicht....

 

Konkret:

 

Plötzlich öffnete sich die Tür (auktorial)

Die Tür öffnete sich. Plötzlich. (hier auch auktorial, aber aus der Figur)

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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Moin zusammen,

 

gibt's schon erste Verletzte? :s22

 

Um die Verwirrung zu steigern: Ich könnte wetten, dass ich in meinem langen Leben noch nie im persönlichen Gespräch das Wort plötzlich benutzt habe. Das Wort ist in meinem Sprechwortschatz offensichtlich nicht vorhanden.

 

Beim Schreiben versuche ich, es zu vermeiden, weil es einfach beschissen klingt und weil es ein Allerweltswort ist, in das jeder was anderes interpretiert. Das war aber jetzt sehr subjektiv.

 

Ich kennen einen Lektor, dessen Hobby es ist, nach solchen 'Signalwörtern' im Text zu suchen. Das erscheint mir ebenso sinnvoll, wie das Aufspüren des falschen Gebrauches des "temporalen 'als'" (sein zweites Hobby). Aber: Jedem Tierchen sein Plaisierchen.

 

Gruß

 

HW

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Moin Manuel,

 

 

... Weil so vieles, was hier von Dir und Marco und anderen - teilweise sogar in aggressiven Großbuchstaben - behauptet und mittels reiner Indikative als allgemeingültige, unwiderrufliche Wahrheit hingestellt wird ...

 

 

Wer im Glashaus sitzt ...

 

 

... weil also so vieles, wie auch das hier Zitierte, einfach FALSCH ist, was auch ein inflationärer Gebrauch von (Sonnenschein-)Smilies nicht retten kann ...

 

 

Sollte sich zumindest nach kleinen Steinen umsehen.

 

 

...und weil ich befürchte, daß manch einer, der dies liest und, was vorkommen soll, die Glaubwürdigkeit eines Forenschreibers an dessen Beitragszahl mißt ...

 

 

Sollen wir jetzt wirklich auf Bildzeitungsniveau weiterdiskutieren? Wer die Glaubwürdigkeit eines Forenschreibers an dessen Beitragszahl misst ist ein Vollidiot und sollte besser Talkshows im Fernsehen anschauen als hier mitzulesen.

 

Gruß

 

HW

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Hallo Manuel,

 

Marco, so direkt wie meine Vorredner hätte ich es mich nicht zu sagen getraut, aber "Plötzlich" ist keine auktoriale Partikel. Diese Deine Behauptung ist schon deshalb falsch, weil sich Kategorien wie "auktorial" oder "personal" nicht an einzelnen Wörtern, sondern erst an einer höheren Ebene, der des Erzählverhaltens nämlich, festmachen lassen, was Du als Germanistikstudent eigentlich bereits in der Einführung Literaturwissenschaft gelernt haben solltest. ;)

 

Wir reden in diesem Thread über die Verwendung von plötzlich in erzählenden Texten. Demnach ist ein Textcorpus aus erzählenden Texten und nicht-erzählenden Texten Grundlage der Diskussion.

An einzelnen Wörtern (ohne Textcorpus) lässt sich weder eine lexikalische, noch eine grammatische Bedeutung festmachen. Dementsprechend wäre eine Diskussion ohne Textcorpus bei jedem einzelnen Wort sinnlos.

 

Weil so vieles, was hier von Dir und Marco und anderen - teilweise sogar in aggressiven Großbuchstaben - behauptet und mittels reiner Indikative als allgemeingültige, unwiderrufliche Wahrheit hingestellt wird .

 

Es wäre sehr anstrengend für alle Beteiligten, wenn wir hier jede Antwort in einem Thread nach wissenschaftlichen Standarts formulieren müssten.

 

Zudem setze ich bei allen Beteiligten bei Montsegur voraus, dass sie wissen, dass weder Marco noch ich allgemeingültige und unwiderrufliche Wahrheiten verbreiten. Weil diese nur im Bereich Religion und Philosophie existieren.;)

 

... weil also so vieles, wie auch das hier Zitierte, einfach FALSCH ist, was auch ein inflationärer Gebrauch von (Sonnenschein-)Smilies nicht retten kann, und weil ich befürchte, daß manch einer, der dies liest und, was vorkommen soll, die Glaubwürdigkeit eines Forenschreibers an dessen Beitragszahl mißt, diese FALSCHEN Behauptungen und Meinungen als Maß aller Dinge hinnimmt. Insofern ist eben doch eine gewisse Gefahr für "Jungautoren" gegeben.

 

Nun bist du selber bei aggressiven Großbuchstaben und Urteilen.

 

Mal davon abgesehen, dass hier in dem Thread deutlich auf die Nachtteile der "Mikroskopie" hingewiesen wird, wie im dem "Erzählen und Schreiben" Thread auf die Herkunft der Theorie.

 

Warum halte viele die Jungautoren (wie mich) eigentlich für blöd?

Die wenigsten Jungautoren werden z.B. Goethe folgen, der eine Liste über " verbotene Redewendungen in literarischen Manuskripten" (Link ungültig) (Link ungültig) erstellt hat. Gäbe es sonst Millionen Manuskripte, die gegen einige oder alle von Goethe errichteten Verbote verstoßen haben?

Das zur Relevanz von Aussagen von Marco und mir über "plötzlich", deren Authorität sich nur in Zahlen von postings und den Aussagen messen läßt, und nicht in einem ehrfurchtsgebietenden Titel "Dichterfürst".

 

Das dürfte wohl auch der Erfahrung der meisten Lektoren entsprechen, die sicherlich bestätigen werden, dass viele Jungautoren weit Kritik resistenter sind als normale Autoren und durchaus Kritik prüfen, teilweise überkritisch.

Und auch ganz ehrlich: das natürliche Sprachgefühl ist weit stärker, als die meisten Menschen annehmen, und sicherlich stärker, als die Aussagen von Marco und mir in einem Diskussionsforum.

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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allgemeingültige und unwiderrufliche Wahrheiten verbreiten. Weil diese nur im Bereich Religion und Philosophie existieren.

Gib's zu, hier wolltest Du eigentlich einen Smiley hinsetzen.

 

Zurück zur Sache: Ich denke, dass es für jedes Wort die passende Gelegenheit und die richtige Stelle gibt, sogar für das so geschmähte 'plötzlich'. Sonst wäre es ja wohl nicht erfunden worden. Und dabei interessiert es mich einen Dreck, ob das nun auktorial ist oder sonstwas. Da wo es mir passend erscheint, schreibe ich es, wo nicht - da eben nicht. Fertig.

 

Gute Nacht

Stefan

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Hallo Rocker,

 

jupp, da fehlte ein Smilie.... Also habe ich nachgearbeitet.

 

Gruss

 

Thomas

"Als meine Augen alles // gesehen hatten // kehrten sie zurück // zur weißen Chrysantheme". Matsuo Basho

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Natürlich werden die meisten Leser es nicht benennen können, wenn ich plötzlich sinnentfremdet verwendet.... Aber wer sich mit bestimmten Kleinfragen beschäftigt, der mag darüber hinaus Zusammenhänge in der Sprache entdecken.

Ketzerischer Gegengedanke. Wenn "plötzlich" ständig sinnentfremdet wird, wie es offenbar den Anschein hat. Sickert dieses sinnentfremdete Plötzlich nicht dann automatisch in das Sprachgefühl des Lesers ein und wird von diesem zwar sinnentfremdet verstanden, aber da sich sein falsches Verstehen mit der falschen Verwendung des Autors koppelt, entsteht trotzdem ein richtiges Bild. So minus mal minus ergibt Plus mäßig.

So wie Sinn machen mittlerweile eher durchgewunken wird als Sinn ergeben, ganz einfach, weil wir es öfter hören?

 

Und allgemein und ausdrücklich nicht an dich gerichtet, Thomas: Ich hab auch öfter mal ein Posting offen, mit dem ich jemandem mehr oder weniger direkt oder indirekt ans Bein pissen will, weil mich etwas an ihm stört. Dann atme ich tief durch, überleg mir, ob das was bringt und lösch den ganzen Käse wieder. :)

-Aber geschrieben und gedacht hab ich es!

 

Gruß

Peter

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Es wäre sehr anstrengend für alle Beteiligten' date=' wenn wir hier jede Antwort in einem Thread nach wissenschaftlichen Standarts formulieren müssten.[/quote']

 

Ja, das wäre schon sehr anstrengend. Und man käme zu gar nichts mehr, wenn man sich voll auf solche Diskussionen einlässt, schon gar nicht zum Schreiben.

 

Zudem setze ich bei allen Beteiligten bei Montsegur voraus, dass sie wissen, dass weder Marco noch ich allgemeingültige und unwiderrufliche Wahrheiten verbreiten. Weil diese nur im Bereich Religion und Philosophie existieren.;)

 

Jetzt hab ich euch kalt erwischt: ihr wollt gern philosophieren (das schreibe ich ganz altmodisch mit ph) ;) ;)

 

 

Und auch ganz ehrlich: das natürliche Sprachgefühl ist weit stärker, als die meisten Menschen annehmen, und sicherlich stärker, als die Aussagen von Marco und mir in einem Diskussionsforum.

 

Das halte ich für die Quintessenz dieser Diskussion. Auch wenn es natürlich mal wieder niemand lesen wird, hihi ;)

 

Durchaus nicht mehr nur plötzlich versöhnte Grüße

Christa

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