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Juliane

Pseudonyme

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Hat es eigentlich Sinn, schon beim ersten Kontakt mit dem Verlag anzuregen, dass das eigene Buch unter PSeudonym erscheint? Ich weiß, ich weiß, die meisten wollen ihren Namen auf dem Cover sehen. Aber es gibt ja immer mal wieder Genres, in denen zu Pseudonym geraten wird, Beispiel Fantasy. Himmel, nein, ich will keine Fantasy schreiben.

 

Ich stell das einfach mal hier in den Raum.

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(Peter_Dobrovka)

Den Verlag interessiert es nicht, ob der Name, den sie drucken, derselbe ist, der auch in deinem Ausweis steht.

 

Ansonsten die Gründe, Pseudonyme zu nutzen, kennst du ja.

 

Und was hast du gegen Fantasy?

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Ich habe nichts gegen Fantasy, ganz im Gegenteil. Und ich würde ja auch gerne Fantasy schreiben. Nur weiß ich nur zu genau, dass ich dafür im Moment noch nicht die Geduld habe. Ich arbeite zwar sporadisch an einer Fantasywelt, aber ich denke, es wird noch ein paar Jahre dauern, bis es soweit ist, dass ich damit zufrieden bin.

 

Also: ich will noch keine Fantasy schreiben, weil ich weiß, dass es ein totaler Schlag ins Wasser wäre. Ich bin noch nicht soweit. Würde ich das jetzt schreiben, wäre es nicht das, was ich gerne hätte.

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Anders als in diversen Ländern bedeutet ein Pseudonym keinen Schutz vor Entdeckung. Man kann sogar recht leicht herausfinden, wer dahinter steckt. Eine Strafanzeige genügt schon, dann wird der "wahre Kern" ermittelt. Wenn du also ein Werk schreibst, welches deinen Job gefährden kann, dann laß es lieber. Um seine Ruhe zu haben vor Fans und enthemmten Groupies, hilft es nur am Anfang. Der bessere Schutz ist dann auswandern in eine Gegend, in der sich keiner für dich interessiert, Neuseeland etwa.

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(Peter_Dobrovka)

Man kann es durchaus anonym treiben, indem man einen Strohmann dazwischenschaltet. An dem prallt die Strafanzeige dann ab und herausgefunden wurde auch nichts.

 

Ich habe mich für sowas schon zur Verfügung gestellt. Klappt prima.

 

Peter

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In meinem Fall haben Agent und Verlag ausdrücklich von einem Pseudonym abgeraten, da sie Interesse haben, einen neuen, deutschen Autor bei Erfolg ggf. weiter aufbauen zu können. Mit jemandem, der sich hinter einem Pseudonym versteckt, ist das nicht so gut möglich - man denke nur an Pressearbeit, Signierstunden, Auftritte, all das.

Aber fragen lohnt sich - in gewissen Genres (SF, Fantasy, LiRo) ist das vielleicht eher möglich als in anderen.

 

Andreas

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In meinem Fall haben Agent und Verlag ausdrücklich von einem Pseudonym abgeraten... - man denke nur an Pressearbeit, Signierstunden, Auftritte, all das.

 

Andreas

 

Hockst du schon in den Startlöchern?  ;D ;D ;D

 

Pseudonyme sind auch dann sinnvoll, wenn man sich nicht auf ein Genre festlegen will. Einer Tina Luftikus, die süße Tigergeschichten freundlich betextet, nimmt man es nicht ab, wenn sie danach einen Hard-Boiled-Krimi vorlegt. Nur so als Beispiel.

 

Gruß,

 

Tin

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Hallo, ihr Lieben...

 

die Genrevielfalt ist es wohl, die mich so ein bisschen in diese Ecke treibt. Nein, ich will kein Buchhandelsenthüllungsbuch schreiben, obwohl es schon was Lustiges hätte. Ich bin einfach sehr vielfältig interessiert, mit den Genres bin ich nicht so festgelegt. Insofern - ich muss ja erstmal bei den Verlagen ankommen; unterwegs ist einiges, man muss einfach sehen, was kommt. Ich frage mich nur bei einem neuen Projekt, bei dem ich weiß, dass dieses Genre häufig unter Pseudo bedient wird, ob ich einfach schon bei der Einreichung des Projekts anmerke "ach ja, ich habe mir das Pseudo Tina Luftikus ausgedacht!"

 

Nur so ein Gedanke. Man möchte ja professionell erscheinen - da sieht der Verlag, dass man sich auskennt?!

 

Juliane

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(Peter_Dobrovka)

So betrachtet ist es professionell, wenn man zeigt, daß man zu dem Thema eine Meinung hat und unklug, dem Verlag diese Frage zu stellen.

 

Peter

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Hallo Juliane,

ich fürchte, es gibt keine allgemeingültige Lösung. Ich schreibe z.B. auch noch in einem anderen Genre und da hat mich der Verlag gefragt: Können Sie sich bitte ein Pseudonym ausdenken? Denn die Verträge und Texte laufen ja unter meinem Namen. Außerdem ist das Pseudonym ein offenes. Ich hab dann einfach gefragt, ob es besondere Kriterien erfüllen soll.

 

Genauso kannst du natürlich von vornherein deinen Probetext und Expo abgeben, indem du drüber schreibst "Tina Luftikus (Pseudonym von Juliane Lüftchen)"

 

Schöne Grüße,

Petra

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