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(Monika)

Kann man wörtliche Rede seufzen oder gar häkeln?

Empfohlene Beiträge

Seufzen ist kein Verb des Sagens.

Lächeln sowieso nicht !

Der Seufzer kommt immer erst nach dem Sprechen. Das Lächeln auch.

Versuch mal lächelnd zu sprechen  ;)

 

Es müsste also so heißen:

"So ein Mistwetter." Gabi seufzte.

 

 

Liebe Grüße

Monika

 

 

 

 

Thread mitten im Beitrag gesplittet, Titel angepaßt (pd)

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Lieber Quiddy!

 

Zum Sätze seufzen, häkeln und nicken gab's schon einmal einen höchst amüsanten Thread (den ich jetzt aber nicht raussuche 8))

Ich gestehe, dass ich da auch nicht so streng bin wie Charlie (ein "seufzte sie" kann mir schon passieren), aber doch zunehmend sensibilisiert.

Warum nicht so, zum Beispiel:

 

"Schade, dass es kein Vierblättriges ist!" Sie seufzte. "Glück könnte ich jede Menge brauchen."

Wobei die Konstruktion, wenn sie gehäuft auftritt, ziemlich rasch nervt. Wie alle gehäuft auftretenden Konstruktionen :)

 

Ich kenne das Problem "Inquit-oder-nicht-Inquit", weil man in Kinderbüchern eben doch etwas deutlicher sein muss. Aber die eigeschobenen Zwischensätze - mal länger, mal kürzer - sind eine brauchbare Alternative zum ewigen "sagte er, rief er, flüsterte er, murmelte er, tbc ..."

 

Liebe Grüße

Ursula

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Mein treues Ehegespons kann sehr wohl seufzend, augenrollend und sonstwie reden. Immer dann, wenn sie mich dabei sieht. Würdet ihr mich kennen, könntet ihr das auch.

Ich akzeptiere solche Sprachfiguren, genau wie Quid, auf einer Metaebene und sehe solche Konstruktionen als künstlerischen Ausdruck. Und auch als Sprachökonomie. Man spart sich umständliche Konstruktionen. Verstanden wird's vom Leser auf jeden Fall. Und der freut sich noch über den lockeren Stil!

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Seufzen ist kein Verb des Sagens.

Lächeln sowieso nicht !

Der Seufzer kommt immer erst nach dem Sprechen. Das Lächeln auch.

Versuch mal lächelnd zu sprechen ;)

Hallo Monika,

 

nicht jedes Verb eignet sich als Inquit-Formel, damit hast Du recht - allerdings ist "seufzen" als solche durchaus gebräuchlich, wenigstens liest man es nicht nur in meinen, sondern auch in zahlreichen anderen Büchern. Und ja, man kann einen (Halb-)Satz durchaus seufzend aussprechen. ;)

 

Gruß,

-Manuel

 

(Edit: Offtopic-Klammer entfernt, da Peter den Thread gesplittet hat.)

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Dass dieser Fehler durchaus gebraeuchlich ist, ist ueberhaupt kein Argument. (Es ist ja auch gebraeuchlich, in der Nase zu bohren.)

Sorry, aber - Du kannst ja mal vergleichen, in was fuer Romanen jemand Saetze seufzt und in was fuer welchen so etwas nicht behauptet wird.

"Seufzend aussprechen" ist etwas voellig anders.

"Sagte Fred laechelnd" oder "fragte Hubert seufzend gefaellt mir zwar persoenlich nicht sonderlich (oder zumindest nur in allersparsamster Dosierung, ansonsten moechte ich, dass die Dialogzeile fuer sich selbst spricht.)

 

Mir persoenlich ist dann der, der seine Saetze haekelt, noch lieber. Dem glaube ich wenigstens, dass er das absichtlich gemacht und komisch, metaphorisch oder wasweissich gemeint hat. Von dem Saetzeseufzer glaube ich lediglich, dass er's nicht besser weiss, und die Konsequenz daraus heisst fuer mich: Buch zu und bei Amazon versteigert. (Wobei ich komischerweise solche Buecher nur aeusserst selten ueberhaupt am Wickel hatte, ich koennte die an einer Hand zaehlen.)

 

Ursula: Dass Du bei Kinderbuechern staerker auf Inquit-Formeln angewiesen bist, stimmt natuerlich. Dabei faellt mir aber spontan der von uns (Kindern wie Erwachsenen) heiss geliebte Janosch ein, der mit "sagte er", "sagte sie" mit Vorliebe ein Spiel treibt (Ich mach dich gesund, sagte der Baer...), ohne dass es im Mindesten stoerend wirkd.

Generell denke ich: Eine Wiederholung, so sie sich als unvermeidlich erweist, ist einer Falschbehauptung allemal vorzuziehen. (Ich kann auch nicht sagen: "Die Aepfel waren wassermelonengross" und behaupten, das sei eine Metapher. Mag ja sein. Aber ob's eine Metapher oder ein Obstwerbespot ist - falsch bleibt falsch.)

 

Viele Gruesse von

Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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Hallo Leute,

die Sache hat eine ganz einfach Lösung. Ob nun die Sätzeseufzer das metaphorisch oder künstlerisch sehen, ist piepschnurzegal. Keiner meiner Lektoren würde solche Sätze durchgehen lassen. Und wenn ich das bei der 'zigsten Korrektur nicht lernen würde, könnte ich wahrscheinlich woanders Klingeln putzen.

Schöne Grüße,

Petra

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(Peter_Dobrovka)

Schließe mich Manuel an. Sowas setzte ich gerade schon an, selbst zu sagen.

 

Romane aller Genres und Zeiten wimmeln von solchen Ausdrücken, und es stört niemanden, weil es so interpretiert wird, daß die wörtliche Rede von dem angehängten Tun begleitet wird.

"So ist es", nickte Walter. -> Der Leser wird sich hier nicht vorstellen, daß durch das Nicken Schallwellen erzeugt werden, sondern daß Walter dies sagt und dabei nickt.

Übrigens kann man sehr wohl lächelnd sprechen. Nur fürs "O" und "U" muß man die Mundwinkel kurz fallen lassen.

 

Peter

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Hallo Charlie,

 

Dass dieser Fehler durchaus gebraeuchlich ist' date=' ist ueberhaupt kein Argument. (Es ist ja auch gebraeuchlich, in der Nase zu bohren.)[/quote']

Da komme ich nicht mit. In der Nase bohren ist, zumal in Gesellschaft, etwas, was man nicht macht. Dialoge mit "seufzte er/sie" zu beschließen machen durchaus viele. Ich wüßte auch nicht, was daran anstößig sein sollte.

 

Sorry' date=' aber - Du kannst ja mal vergleichen, in was fuer Romanen jemand Saetze seufzt und in was fuer welchen so etwas nicht behauptet wird.[/quote']

Sooft ich diesen Deinen Satz auch lese und zu interpretieren versuche - ich scheitere jedes Mal. Wer behauptet? Wo? Und vor allem - was?

 

"Seufzend aussprechen" ist etwas voellig anders.

Ich bin sehr gespannt auf Deine Erläuterung des Unterschieds. (Für mich ist es dasselbe.)

 

Von dem Saetzeseufzer glaube ich lediglich' date=' dass er's nicht besser weiss, und die Konsequenz daraus heisst fuer mich: Buch zu und bei Amazon versteigert. (Wobei ich komischerweise solche Buecher nur aeusserst selten ueberhaupt am Wickel hatte, ich koennte die an einer Hand zaehlen.)[/quote']

Wie schön für Dich. ;) In ähnlich schnodderigem Ton könnte ich zurückgeben, daß Forenbeiträge, in denen Umlaute und ß-Ligatur beharrlich gemieden werden, für ein ähnliches mangelndes Wissen ihres Autors sprechen - und zudem äußerst anstrengend zu lesen sind. Ich jedenfalls könnte mit Hilfe ein paar weniger Mausklicks sogar japanische Kanjis aus meiner deutschen Tastatur hervorzaubern, wenn ich es denn wollte. Und ja, ich würde mir die Mühe machen, wenn es nötig wäre. Du merkst, ich bin ein durchaus präziser Mensch, aber das muß ich als Autor wohl sein. ;)

 

Liebenswürdige Grüße,

-Manuel

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das wäre dann wohl Frage Nummer 3:

 

Kann man Sätze lächeln, seuftzen und dergleichen?

 

Ich habe das einige Male in meinen Geschichten - bewußt! Denn immer nur ein 'sagte' und ähnliches anfügen ist doch langweilig.

Hey Quidam, ich glaube die Angst vor der Wiederholung ist ein typisches Autoren, aber kein Leserproblem.

Dieses "sagte er, sagte sie" ist ja so etwas formelhaftes, das gar nicht mehr richtig wahrgenommen wird. Das Augenmerk soll ja auf dem liegen, was gesagt wird. Charlie hat das hier schonmal angeführt. Wenn es einem gelingt, Figuren und Situationen klar zu zeichnen, dann wird die Sprache (also die wörtliche Rede), die diesen Figuren sagen und benutzen, so individuell und klar, daß man keine weiteren Konkretisierungen benutzt.

Ein Satz wie "Ach, ich könnte mehr Glück gebrauchen" klingt automatisch nach einem Seufzen, genauso wie "Feuer, mein Haus brennt" immer nach einem Schrei klingt. Das Alltägliche, Gewöhnliche, Logische muß man nicht mehr betonen nur das Außergewöhnliche, also: "Ach, ich könnte mehr Glück gebrauchen", jauchzte sie euphorisch oder "Feuer, mein Haus brennt", murmelte er in seinen Bart.

Ich neige dazu, die inquit-Formel überhaupt nur sehr neutral zu verwenden, um wirklich den Fokus auf dem, was gesagt wurde, zu belassen.

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Hallo Peter!

 

Dieses "sagte er' date=' sagte sie" ist ja so etwas formelhaftes, das gar nicht mehr richtig wahrgenommen wird.[/quote']

Sicher?

 

Ich zitiere mal aus dem im Zuge der Bachmannpreis-Lesungen 2005 und mittlerweile bei Dumont erschienenen Text von Susanne Heinrich (Link ungültig) (Link ungültig):

 

Ist es Mirko, sagt Leander. Nein, sage ich. Der mit dem Telefon, sagt Leander. Nein, sage ich. Das neue Jahr, sagt Leander. Nein, sage ich. Piazzolla, sagt Leander. Nein, sage ich. Winter, sagt Leander. Nein, sage ich. Ich, sagt Leander. Ja, sage ich und wundere mich.

Ich sage Dir ganz unbescheiden: Ich nehme solch lexikalische Eintönigkeit, auch wenn sie nicht so extrem ist wie in diesem Beispiel, sehr genau wahr. Sie stört mich, auch wenn sie gewollt ist. (Unglücklicherweise erinnert die Passage noch dazu stark an Texte von Judith Hermann ...)

 

Allerdings gibt es natürlich durchaus Verben, die sich nicht als Inquit-Formeln eignen - keine Frage. "Lächeln" gehört meinem Sprachempfinden zufolge dazu; ein Konstrukt wie

"Ich liebe dich", lächelte sie.

funktioniert m. E. genausowenig wie

"Ich will Nachrichten hören", schaltete er das Radio ein.

Man kann mit solch defekten Inquit-Formeln sicherlich humoristische bis skurrile literarische Effekte erzielen; in einem belletristischen Roman würde ich sie dagegen nicht erwarten und bei eventuellem Auftreten selbstverständlich als falsch beurteilen.

 

Viele Grüße,

-Manuel

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Naja Peter, es stört ja scheinbar schon einige. Zumindest Charlie und Petra. Und die Argumente sind ja auch nicht von der Hand zu weisen.

 

Wenn es sich bei 'seuftze er' und dergleichen um einen Fehler handelt, dann habe ich wenig Lust, diesen Fehler zu übernehmen - eben weil es ein Fehler ist.

Ich hab das halt zuvor nicht als Fehler wahrgenommen - eben weil es in vielen Büchern zu finden ist. Und die Begründungen warum man jene 'Fehler' machen darf, sind ja auch einleuchtend.

 

Ein Geisterfahrer ist ja auch kein wirklicher Geisterfahrer.

Und ein Dialogsatz, dem ein seuftzen anhängt, wird ja auch nicht als geseuftzer Satz wahrgenommen.

 

Streng genommen ist ja eigentlich so vieles falsch und irgendwie doch nicht.

 

Naja. Jetzt bin ich noch ein Fähnchen im Wind - aber bald hab ich meine Meinung und dann steh ich auch dazu.

 

 

Grüße

Quidam

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@Manuel, aber wo ist die Grenze?

 

Warum geht:

 

"Schöner Tag", seufzte sie. (Ironie :) Da kann ich nämlich auch gleich PeterN widersprechen, dass man nicht immer heraushört, was der Dialogsatz sagen will)

Aber das geht nicht:

"Schöner Tag", lächelte sie.

 

 

Warum?

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Hallo Quidam,

 

drei Faktoren helfen Dir bei der Entscheidung:

- der Kontext der Szene (ich will gar nicht ausschließen, daß unter den Hunderten von Seiten, die ich bislang geschrieben habe, auch ein "lächelte er/sie" zu finden ist, was entweder absichtlich dort steht oder in meinem damaligen Empfinden des Kontexts an die Stelle paßte, heute jedoch im Zuge einer Überarbeitung getilgt werden würde!)

- persönliches Sprachempfinden (wie oben schon angedeutet!)

- die eigene Lese- und Schreiberfahrung (hier jedoch vor allem erstere!)

 

Und sobald Du mit einem Verlag zusammenarbeitest, steht Dir ohnehin Dein Freund und Helfer, der Lektor, mit Rat und Tat zur Seite. Ich jedenfalls würde letztlich auf ihn hören. ;)

 

Viele Grüße,

-Manuel

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Und sobald Du mit einem Verlag zusammenarbeitest, steht Dir ohnehin Dein Freund und Helfer, der Lektor, mit Rat und Tat zur Seite. Ich jedenfalls würde letztlich auf ihn hören. ;)

 

 

ALLE Lektoren mit dene ich bisher zusammengearbeitet habe, halten "seufzen" für kein Verb des Sagens.

Es wurde IMMER bemängelt

Inzwischen habe ich es in der Verwendung völlig gestrichen.

 

"Lächelte" habe ich ohnehin so nie verwendet.

Weil man lächelnd gar nicht sprechen kann.

Da ist also auch das erzeugte Bild schon falsch.

 

Ablauf.

 

Susanne seufzt und schüttelt den Kopf.

"Tut mir Leid", sagt sie.  

 

"Tut mir Leid", sagt Susanne, seufzt und schüttelt den Kopf.

 

"Tut mir Leid", sagt Susanne und schüttelt seufzend den Kopf.

 

Man kann vor oder nach der Sprechen seufzen, nicht aber dabei.

Liebe Grüße

Monika

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ALLE Lektoren mit dene ich bisher zusammengearbeitet habe, halten "seufzen" für kein Verb des Sagens.

Es wurde IMMER bemängelt

Inzwischen habe ich es in der Verwendung völlig gestrichen.

 

Ich hab mal wieder ne dumme Frage, und weiß gar nicht, obs darauf eine Antwort gibt.

 

Ich sehe das ja ähnlich, dass seufzen kein Äußerungsverb ist, sobald die Äußerung mehr als eineinhalb Silben hat.

 

Aber: Wie verhält es sich mit Ich-Erzählern?

 

Die Frage geht generell in die Richtung, ob Ich-Erzähler, deren Erzählstil ja stark der gesprochenen Sprache angenähert ist, sich generell eher solcher "falschen Ausdrücke" bedienen dürfen?!

 

Anders gesagt:

 

"So ein Mist", seufzte sie.

 

ist seltsam bis falsch.

 

Aber wie verhält sich das mit:

 

"So ein Mist", seufzte ich?

 

Würd mich jetzt mal interessieren...

 

Gruß,

Marco! :s17

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Marco, ich sehe da keinen Unterschied. Nach den heutigen Beispielen ist beides für mich seltsam bis falsch. :)

 

Ich denke, ich kann getrost diesen 'Fehler' meiden - auch wenn er mich bei anderen Romanen nicht stören wird. Aber da ich wahrscheinlich auch keine Leser verliere, wenn ich mir das zukünftig spare, spare ich es mir eben. Und gewinne solche Leser, wie etwa Petra und Charlie, bzw. bleiben sie mir erhalten, falls ich sie mit anderen Schnitzern nicht verschrecke. ;D

 

Grüße

Quiddy

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(Peter_Dobrovka)

Also, als Allerdringendstes erst mal TOD DER BEHAUPTUNG, man könne Sätze nicht seufzen:

(Link ungültig)

 

@Marco: Ob Ich oder Er - das macht keinen Unterschied.

 

Peter

 

 

Edit: falschen Link korrigiert

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Hallo, Marco!

 

Da geht's mir wie Quidam - ich empfinde das genauso "seltsam bis falsch"... komischerweise sogar als *noch* befremdlicher.

 

Wie Manuel und PeterD schon sagten - ich würde (sofern es kein ganzer Satz ist  (!), sondern etwa "Okay", seufzte sie) so etwas auch nicht als sprachliche Katastrophe einstufen, aber in der Ich-Form würde mich das ungemein stören.

 

Vielleicht hat dafür jemand eine gescheite Erklärung? Ich hab nämlich keine...

 

Gruß

Jan

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Also, als Allerdringendstes erst mal TOD DER BEHAUPTUNG, man könne Sätze nicht seufzen:

(Link ungültig)

 

Ist ja cool. Bist das du??

 

Und ich sag doch: Man kann kurze Sätze seufzen! ;)

 

Ansonsten dachte ich halt: Da ja in einer direkten Rede auch der ein oder andere schreiberische Fauxpas durchgelassen wird, könne man das bei einem Ich-Erzähler ähnlich handhaben...

 

Aber wenn das anders gesehen wird... "seh ich das halt ein", seufze ich!

 

Gruß,

Marco! :s17

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Hallo Monika!

 

Weil man lächelnd gar nicht sprechen kann.

(...)

Man kann vor oder nach der Sprechen seufzen, nicht aber dabei.

Das sind alles Deine Behauptungen; danke dafür. Würdest Du jedoch z. B. mich kennen, würdest Du einsehen, daß diese Behauptungen so pauschal einfach nicht stimmen. ;)

 

Peter, danke für das Beispiel - welches die Richtigkeit meiner These eindrucksvoll belegt! :D

 

Gruß,

-Manuel

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(Peter_Dobrovka)

@Marco: Ja, ich bin das.

 

@Manuel: gern geschehen.

 

@alle: Hätte ich eine Videokamera, würde ich gerne auch zeigen, wie ich etwas sage, während ich ununterbrochen lächle.

 

@Monika: Ist dies denn das einzige Problem? Wäre es denn legitim, deiner Meinung nach, zu sagen "nickte er", da dies technisch problemlos möglich ist?

 

Peter

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Hallo Manuel,

 

ich gebe nur das weiter, was mich 7 Lektoren in 11 Büchern unabhängig voneinander lehrten.

(Was mir aber auch von der Logik her durchaus einleuchtet)

 

Als Autorin bleibt mir nichts anderes übrig, als diese offensichtlichen Fehler zu meinden. Er würde nur wieder angestrichen werden und unnötige Arbeit machen.

Abgesehen davon, dass ich mich dann als unbelehrbar outen würde ;)

 

Liebe Grüße

Monika

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(Stefankdani)

 

Man kann vor oder nach der Sprechen seufzen, nicht aber dabei.

Liebe Grüße

Monika

 

 

Selbstverständlich kann man während des Sprechens seufzen und auch lächeln. Wieso sollte das nicht gehen? Das ist mir zu hoch.

 

LG

Dani

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Lieber Peter.

Ich kann Dich ja - statt meine Videokamera zu nutzen - mal zu uns zum Essen einladen und Dir dann (guten Appetit) zeigen, wie nicht nur ich, sondern auch der Rest meiner Familie beim Reden ununterbrochen essen.

 

Du kannst dann hier reinschreiben:

"Mit vollem Mund spricht man nicht", sagte Charlie essend.

Aber nicht:

"Mit vollem Mund spricht man nicht", ass Charlie.

 

Herzliche Gruesse,

trinkt Charlie Kaffee/schreibt Charlie Kaffee trinkend.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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