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Christa

Denis Scheck und das "Geschnatter auf der Damentoilette"

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 Die "Druckfrisch-Sendungen" sehe ich mir gern und regelmäßig an. Denis Schecks Bemerkungen finde ich meist geistreich, denke manchmal aber auch, dass sie etwas zu weit gehen. Aber nicht nur gegen Frauen, sondern auch gegen einen Erfolgsautor wie Fitzek. Elke Heidenreich fordert jetzt seinen Rausschmiss von der ARD. (Dass er auch gegen TikTok gewettert hat, wusste ich noch gar nicht).Elke Heidenreich und Ildiko von Kürthy rechnen mit Denis Scheck ab

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Von wegen Misogynie …  Wolfgang Tischer ergänzt am 09.04.2026 um 15:20 für's Archiv: 

"In der selben Sendung lobt Denis Scheck die Bücher von Eva von Redecker, Jana Hensel, Giulia Enders und Gisèle Pelicot.

Und was kommt als nächstes? Peter Hahne, dessen Buch in der Sendung ebenfalls in der Tonne landete, schreibt in der WELT einen ähnlichen beleidigten Beitrag wie Heidenreich und beschwert sich darüber, dass Scheck systematisch alte weiße Männer diskriminiert."

Und seien wir doch mal ehrlich, was für die meisten Leute, die sich die Sendung "Druckfrisch" anschauen, zählt, ist doch vor allem der "Event". 

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Sibylle Berg: Und wieder eine Aufregung
"Ohne die Kraft der Erregungsfördernden Algorithmen würde man wenig von dem Vorgang mitbekommen. Eine Nischensendung, die seit Jahren von pointierter Unverschämtheit gekoppelt mit Fachkenntnis lebt, und zwei Autorinnen, die weder auf eine Kritik in einem Nischenprogramm angewiesen sind noch im Verdacht stehen hoch komplizierte Haikus für noch kleinere Randgruppen zu verfassen.";) https://steady.page/de/sibylle-berg-regelt-das/posts/e188c480-6560-4e69-aedf-951690f67d7a

 

 

Für Leserinnen & Leser der Tüte grüner Wind:Fotos aus Lucys Irland

übrigens …  

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Ich habe die Sendung noch nie geschaut - zu spät für mich, nach allem, was ich gelesen hatte, zu sehr als Event aufgezogen - finde aber den Beitrag in der ZEIT eher befremdlich. Bei Elke Heidenreich würde ich unterstellen, dass sie sauer ist, weil ihre eigene Literatursendung abgesetzt wurde, und grundsätzlich: Freut euch doch an eurem Bestseller-Dasein! Große Popularität, hohe Einnahmen und gute Kritiken gehen nun mal eher selten zusammen. Und meistens hat das auch seinen Grund. Wobei ich einiges von Heidenreich sehr mag.


Homepage       Facebook    »Da tun sich politische Abgründe aus DDR-Zeiten ebenso auf wie gesellschaftliche Konflikte von heute.« MDR Radio Sachsen über Kunstgerecht - ein Kirsten-Bertram-Krimi   Taschenbuch   Epub kindl

 

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Ich bleib bei meiner Meinung. In jedem anderen Bereich ist in der Werbung die herabsetzende Darstellung von Konkurrenten verboten. In Schecks Fall sind es zwar keine Konkurrenten, die er regelmäßig durch den Dreck zieht, sondern im Grunde seine Existenzgrundlage als Literaturkritiker - nämlich Autor*innen -, aber er nutzt sie, um sich selbst zu profilieren, insofern stimmt das Bild schon.

Dabei wäre er sprachgewandt und intelligent genug (unterstelle ich jetzt mal), Kritik auch ohne solche Ausfälle humorvoll und unterhaltsam rüberzubringen. Vor diesem Hintergrund finde ich es doppelt ärmlich, dass er manchmal dermaßen persönlich wird, Autor*innen und/oder ihre Leserschaft herabsetzt und beleidigt (siehe seine Fitzek- und Coelho-Ausfälle). 

Bearbeitet von KerstinH
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Den Artikel in der ZEIT konnte ich nicht lesen, sehe aber, dass dieses "Event" noch höhere Wellen geschlagen hat. Und Sibille Berg hat recht, wenn auch etwas holprig ausgedrückt: Verrisse und negative Kritik generieren Aufmerksamkeit, denn ohne dies hätte ich davon gar nichts mitgekriegt. Und ja, es war ein Algorithmus, der mir das zugespült hat. Die kluge Antwort von Walser auf M.R.R.s Mega-Verrisse war sein Buch "Tod eines Kritikers." Ein jahrelanges Scharmützel, das ich damals verfolgt habe. Das zwischen Elke Heidenreich, von der ich mal einen sehr schönen Buchtipp bekam: ("Nur nicht unsichtbar werden" von Nuola O´Faolein)) und Denis Scheck habe ich auch verfolgt. Da ich demnächst auf einer Hochzeit sein werde, höre ich mir mal an, wie das auf der Damentoilette klingt. Wahrscheinlich so wenig Hühner-bzw. Gänsestall, als wenn ich das Auftreten von Männern zu später Stunde in der Kneipe als "Röhren von Hirschen" bezeichnen würde.

Bearbeitet von Christa
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vor 22 Minuten schrieb KerstinH:

Ich bleib bei meiner Meinung. In jedem anderen Bereich ist in der Werbung die herabsetzende Darstellung von Konkurrenten verboten. In Schecks Fall sind es zwar keine Konkurrenten, die er regelmäßig durch den Dreck zieht, sondern im Grunde seine Existenzgrundlage als Literaturkritiker, aber er nutzt sie, um sich selbst zu profilieren - insofern stimmt das Bild schon.

Dabei wäre er sprachgewandt und intelligent genug (unterstelle ich jetzt mal), um Kritik auch ohne solche Ausfälle humorvoll und unterhaltsam rüberzubringen. Vor diesem Hintergrund finde ich es doppelt ärmlich, dass er manchmal dermaßen persönlich wird, Autor*innen und/oder ihre Leserschaft herabsetzt und beleidigt (siehe seine Fitzek- und Coelho-Ausfälle). 

Ich weiß, worauf du anspielst, wir hatten schon mal eine Diskussion über Fitzek und Coelho. Da bin ich auch zusammengezuckt, weil es schon brachial  war. Eine kleine innere Stimme musste Scheck jedoch recht geben. Wenn ich mir dagegen noch mal die ersten Worte M.R.Rs über Walser anhöre, bin ich fast entsetzt. Und denke an diesen liebevollen Spaziergang, den Scheck am Bodensee mit Martin Walser gemacht hat. Literaturkritik muss wohl von solchen Wortkrachern und Events leben, sonst würde keiner mehr hinschauen und -hören. Was waren doch Literatursendungen früher oft langweilig, als ältere weiße Männer ihre Augenbrauen rümpften, wenn sie über die "historischen Schinken" sprachen!8-)

Bearbeitet von Christa
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"Deftige Kritik oder frauenfeindliche Attacke? Für zwei Verrisse erntete Moderator Denis Scheck Protest und den Vorwurf des Sexismus. Kritik dürfe scharf sein, so Publizist Johannes Franzen. Aber Scheck habe sich mit Ressentiments ins Unrecht gesetzt." https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-braucht-aggression-zur-kritik-am-kritiker-denis-scheck-100.html

 

 

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vor 43 Minuten schrieb GesineS:

"Deftige Kritik oder frauenfeindliche Attacke? Für zwei Verrisse erntete Moderator Denis Scheck Protest und den Vorwurf des Sexismus. Kritik dürfe scharf sein, so Publizist Johannes Franzen. Aber Scheck habe sich mit Ressentiments ins Unrecht gesetzt." https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-braucht-aggression-zur-kritik-am-kritiker-denis-scheck-100.html

Interessant, wie Herr Franzen die Sache beurteilt. Ich finde aber, er weicht gar nicht so sehr von unserer Einschätzung ab. Von wegen Aggressivität der Kritiker: "Schlagt ihn tot, den Hund, er ist ein Rezensent"(Goethe). Auf M.R.R ist er gar nicht zu sprechen gekommen. Witzig und gekonnt fand ich auch die Bemerkungen der beiden Autorinnen, Scheck halte sich neuerdings in Damentoiletten auf. Eine schlimme Beleidigung wäre es sicher gewesen, wenn er gesagt hätte, das Buch sei wohl auf einer Damentoilette geschrieben worden.

Bearbeitet von Christa
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vor 1 Stunde schrieb GesineS:

Kritik dürfe scharf sein, so Publizist Johannes Franzen. Aber Scheck habe sich mit Ressentiments ins Unrecht gesetzt.

Eigentlich sagt Franzen, dass Kritik auch aggressiv und böswillig sein dürfe. Und er begründet das u.a. mit der Tradition.

Für mich stimmt das nicht. Kritik sollte vor allem fair sein. Und auf eine Weise hervorgebracht, dass sie annehmbar ist. Ehrlichkeit wird (und darf) ja trotzdem weh tun und muss dann trotzdem ausgehalten werden.

Außerdem finde ich es falsch, sich in diesem Fall (und anderen) auf Tradition zu berufen. Unser Verhalten, unsere Sitten und Gebräuche - vor allem unsere kulturellen Normen - werden ja unweigerlich zur Tradition von morgen, es sei denn, die Nachfolgenden brechen bewusst damit. Denn Traditionen sind eben nicht immer die Weitergabe des Feuers an die nächste Generation, sondern leider manchmal auch der Asche, sprich: von verbrannter Erde.

Wir sollten klug genug sein, da bewusster zu differenzieren. Schmäh ist out, finde ich - egal, wie lange er Tradition war.

Bearbeitet von KerstinH
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vor 26 Minuten schrieb KerstinH:

Für mich stimmt das nicht. Kritik sollte vor allem fair sein. Und auf eine Weise hervorgebracht, dass sie annehmbar ist. Ehrlichkeit wird (und darf) ja trotzdem weh tun und muss dann trotzdem ausgehalten werden

Ich frage mich, inwiefern Kritik fair sein kann. Weil es immer eine einzige persönliche Meinung ist. Die Tausende von Käufern dieser Bestsellerautorinnen sind wahrscheinlich auch beleidigt, wenn sie so was hören. Deswegen finden sie die Bücher ja trotzdem gut. Wir wissen ja selbst, wie es ist, eine 1-Sterne -Rezension zu kriegen (ist auch so was wie in die Tonne werfen"), und wenn da noch was Übles dabeisteht, ist es ganz schlimm. Fair ist es nur, wenn man daraus lernen kann. Aber ob es die Aufgabe eines Kritikers ist, Autoren auf die Sprünge zu helfen? Da stimme ich Franzen zu, dass Autoren und Kritiker immer irgendwie Feinde sind.

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vor einer Stunde schrieb Christa:

Ich frage mich, inwiefern Kritik fair sein kann.

Okay, kleine Ungenauigkeit meinerseits. Fair hervorgebracht. Also fundiert begründet, nicht aggressiv, nicht ins Lächerliche gezogen und vor allem am Text statt auf die Autor*in ausgerichtet. 

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vor 33 Minuten schrieb KerstinH:

Okay, kleine Ungenauigkeit meinerseits. Fair hervorgebracht. Also fundiert begründet, nicht aggressiv, nicht ins Lächerliche gezogen und vor am Text statt auf die Autor*in ausgerichtet. 

Ich habe mir jetzt mal die Bücher auf Amazon angeguckt. Beide stehen auf der Spiegel-Bestsellerliste Hardcover Sachbuch, Kürthy Platz eins vor Gisèle Pelicot, Passmann Platz acht. Die 1-Sterne-Rezensionen finde ich eigentlich verletzender als Schecks Bemerkungen. Wie genau lauteten die denn noch? "Wasserstandsmeldungen aus den Seichtgebieten eines trüben Bwusstseins" und ""Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette auf einer Hochzeit." Wobei mich ersteres an die Kritik an Sebastian Fitzek erinnert. Und wobei ich anfangs ja schon sagte, dass sie zu weit gingen, und zwar  mit dem trüben Bewusstsein und der Schnatterzone. Weil man beides auf die Autorinnen beziehen könnte.

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Man müsste Denis Scheck einmal fragen, woher er so genau weiß, worüber auf einer Damentoilette geschnattert wird. Ich habe gestern auf einem öffentlichen Herren-WC einen Typen über seine Frau jammern gehört (Er telefonierte mit seinem Handy und blockierte die einzig freie Kabine). 

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vor 3 Minuten schrieb WolfgangG:

Man müsste Denis Scheck einmal fragen, woher er so genau weiß, worüber auf einer Damentoilette geschnattert wird. Ich habe gestern auf einem öffentlichen Herren-WC einen Typen über seine Frau jammern gehört (Er telefonierte mit seinem Handy und blockierte die einzig freie Kabine). 

Ach ne. Und ich dachte, die machen Witze über die auf der Damentoilette. Toilettenwitze eben.

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vor 6 Minuten schrieb Christa:

Ach ne. Und ich dachte, die machen Witze über die auf der Damentoilette. Toilettenwitze eben.

Ich plaudere das mal aus: Wenn Männer über Damentoiletten reden, dann meistens in dem Sinne, dass sie sich fragen, was dort vor sich gehen mag, dass sich immer so endlose Schlangen davor bilden.

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vor 2 Stunden schrieb AndreasE:

Ich plaudere das mal aus: Wenn Männer über Damentoiletten reden, dann meistens in dem Sinne, dass sie sich fragen, was dort vor sich gehen mag, dass sich immer so endlose Schlangen davor bilden.

Da sollte Mann doch einfach mal einen Architekten fragen. Falls die von der Tapete bis zur Wand denken können, ansonsten hätten sie die Lokalitäten nämlich anders geplant. 

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Und noch eine österreichische Autorin hat sich zu Wort gemeldet: Melanie Pignitter, deren Buch "Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello" er mit den Worten "Ein hässlicher Homunkulus ... usw. (ein Menschlein, ein literarisch-alchmistisches Kunstwesen) in die Tonne warf. Auch österreichische Autorin kritisiert Denis Scheck Ich hab mal ein bisschen darüber nachgedacht. Wenn er insistiert "...zum Mäusemelken blöd", dann ist das doch irgendwie altmodisch, ich glaube, wir haben das als Jugendliche gesagt. Hab mir auch mal ein kleines Bild von ihm selbst gemacht. "Ein intellektuell überbordendes Stehaufmännchen im Walde, das mit Giftpilzsporen um sich schießt." "Im Walde" ist eine Anspielung auf den nächtlichen Waldspaziergang mit unserem Peter Wohlleben, als Scheck sagte: "Im Walde möchte ich nicht übernachten." Ist das jetzt böse von mir?;-):p

Bearbeitet von Christa
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Wenn ich es korrekt mitbekommen habe, ist Denis Scheck demnächst bei "Missverstehen Sie mich richtig" (YouTube-Kanal) zu einem Gespräch eingeladen.

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Danke für den Hinweis, Ramona. Ich habe schon was gefunden: Sonntag, 19.April um 18.00. Zwei Stunden mit Pause. Das ist doch die Distel, das Kabarett in Berlin? Da war ich mal während einer Klassenfahrt.Druckfrisch am selben Tag 23.35 im 3Sat. Ich mag die Sendungen.

Bearbeitet von Christa
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Ich kann die Verletztheit der Autorinnen durch diese pointierten, vielleicht überpointierten 3-4-Satz-Verrisse durch Denis Scheck gut nachvollziehen. So eine Kritik vor vergleichsweise großem Publikum tut weh, gerade wenn die Bücher persönliche Themen behandeln. Dennoch habe ich bei dieser Kritik an der Kritik auch ein ungutes Gefühl. Zum einen findet diese Art von Kurz-Kritik bei Scheck nur in dieser einen Bestseller-Rubrik statt und nicht in der gesamten Sendung. Zum anderen: Statt gleich die große Misogynie-Karte zu ziehen, hätte ich von den Autorinnen lieber eine Verteidigung dazu gelesen, warum ihre Bücher so viel besser sind als Scheck behauptet. Denn es stimmt meiner Erachtens nicht, dass er Frauenthemen generell abwertet. Die Beurteilung bezieht sich auf das Niveau, auf dem diese Themen abgehandelt werden und das seines Erachtens zu gering ist. (Ob er recht hat oder den Autorinnen Unrecht tut, kann ich nicht beurteilen, da ich die Bücher nicht kenne.) Darauf bezieht sich die Formulierung vom "Geschnatter auf der Damentoilette". Und was das Niveau angeht, ist er auch bei Männern gnadenlos. Sebastian Fitzek kann in diesem Jahr nicht nur sein 20jähriges Schriftsteller-Jubiläum feiern, sondern auch seine ungefähr ebenso lange Karriere als von Scheck in die Tonne Getretener. Und Peter Hahne kommt mit seinen Büchern auch nicht gut weg.

"Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch, Dressler Verlag 2020;  Romane bei FISCHER Scherz: "Die im Dunkeln sieht man nicht"; "Die Nachtigall singt nicht mehr"; "Die Zeit der Jäger"

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vor 15 Stunden schrieb AndreasG:

Dennoch habe ich bei dieser Kritik an der Kritik auch ein ungutes Gefühl. Zum einen findet diese Art von Kurz-Kritik bei Scheck nur in dieser einen Bestseller-Rubrik statt und nicht in der gesamten Sendung. Zum anderen: Statt gleich die große Misogynie-Karte zu ziehen, hätte ich von den Autorinnen lieber eine Verteidigung dazu gelesen, warum ihre Bücher so viel besser sind als Scheck behauptet. Denn es stimmt meiner Erachtens nicht, dass er Frauenthemen generell abwertet. Die Beurteilung bezieht sich auf das Niveau, auf dem diese Themen abgehandelt werden und das seines Erachtens zu gering ist. (Ob er recht hat oder den Autorinnen Unrecht tut, kann ich nicht beurteilen, da ich die Bücher nicht kenne.) 

Ich gestehe, erst durch diese aufgeblähte Diskussion um die "Misogynie-Affäre" auf die neuen Bücher der beiden Damen aufmerksam geworden zu sein. Ok, ich bin grad privat sehr unter Druck - aber die ungewollte oder gewollte Provokation scheint zu wirken - zumindest bei mir :s01

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