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Montségur Videokanal - Blind Date mit einem Buch

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb GesineS:

Ich habe mit Leseprobe Nr. 3 angefangen, mochte die Stimme der Ich-Erzählerin und die Stimmung, fühlte mich hineingezogen – bis sie dem Nachbarn die Tür öffnete. Da wusste ich, um welchen Roman es sich handelt. Ich habe ihn vor ein paar Jahren sehr gerne gelesen und kann ihn nur empfehlen. :s13

Ich lese ihn auch gerade - bis auf die Astrologie-Passagen gefällt er mir recht gut.;)

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Ich fand den dritten Text zuerst wirr und konnte mich trotz Ich-Erzählerin schwer darauf einlassen. Allerdings lag das an der Sprecherin. Sie liest den Text so dermaßen langsam und fast schon lasziv, dass ich während des Zuhörens den Faden verloren habe. Ich habe dann auf amazon die Leseprobe nochmal selbst gelesen und fand den Text plötzlich richtig gut. Tolle Sprache, schön in medias res. Ich habe direkt weitergelesen und mir das Buch jetzt heruntergeladen.

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Habe mir Teil 3 der Blind Dates angeschaut und finde den dritten Romananfang sehr gelungen, für mich bisher sogar der beste. Das liegt zum einen an diesem atmosphärischen Erzählstil, durch den die skurril-schrullige Hauptfigur mir Einblicke in ihre Gedanken- und Lebenswelt gewährt, was mich immer wieder schmunzeln und neugieriger werden lässt. Diese Figur mit ihrem alles anderen als alltäglichen Innenleben verspricht mir einen ungewöhnlichen Blick auf die Welt, ohne dass mir schon zu Beginn zu viel offengelegt wird. Meiner Fantasie als Leserin bleibt Entfaltungsraum, es gibt jede Menge zwischen den Zeilen zu entdecken. Da darf ich mich höchstwahrscheinlich noch auf etliche weitere Ungewöhnlichkeiten freuen.

 

Das ist jetzt mein subjektiver Eindruck dieses Romananfangs, wobei ich sagen muss, dass ich Bücher ohnehin sofort wieder ins Verkaufsregal zurückschiebe, die mir schon am Anfang zu viel über die Figur und die Welt "erklären wollen". Ich will beim Lesen auf Entdeckungsreise gehen.

Kurzum: Werde mir dieses Buch natürlich kaufen.

Edit: Es erwärmt mir das Herz unseren Ulf  in den Videos zu sehen. (Wo immer du jetzt auch bist, lieber Ulf, Danke für deine stets klugen Beiträge!)

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Das Buch ist stilistisch brillant, und auch von der Idee her großartig. Allerdings (ohne jetzt spoilern zu wollen) muss ich auch AndreasW, Anna W, YvonneSt und anderen recht geben, nämlich dass sich schon in der Leseprobe Widersprüche zeigen, die ich im Lauf des ersten Drittels des Romans bestätigt gefunden habe. Ich habe es jetzt schon zum zweiten Mal aus der Hand gelegt, werde aber weiterlesen, weil ich wissen will, wie es ausgeht. Weiteres vielleicht später, wenn ihr es auch gelesen habt.

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vor 28 Minuten schrieb Christa:

Das Buch ist stilistisch brillant, und auch von der Idee her großartig. Allerdings (ohne jetzt spoilern zu wollen) muss ich auch AndreasW, Anna W, YvonneSt und anderen recht geben, nämlich dass sich schon in der Leseprobe Widersprüche zeigen, die ich im Lauf des ersten Drittels des Romans bestätigt gefunden habe. Ich habe es jetzt schon zum zweiten Mal aus der Hand gelegt, werde aber weiterlesen, weil ich wissen will, wie es ausgeht. Weiteres vielleicht später, wenn ihr es auch gelesen habt.

Bin gespannt. (Darf das Buch aber erst zu Weihnachten auspacken.)

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Vergnügliche halbe Stunde! Und diesmal stimme ich mit all euren Anmerkungen überein, und ja, ich wusste schon beim ersten Satz,, von wem da war. Ich erwarte einen Thriller, der immer weiter in diese dubiose Geschichte hineinzieht-nicht umsonst haben die Leute den Kandidaten ja ausgesucht. Es geht auf jeden Fall um unsaubere kriminelle Machenschaften und Verwicklungen auf höchster Ebene, schätze ich. Aufgefallen ist mir u.a. noch dieser Wortwitz, der Kandidat müsse hungrig sein-wohl hungrig auf Geld und Macht, aber ich hatte den Eindruck, dass er wirklich arm war und Hunger hatte und irgendwann sagen würde: Könnten Sie mir nicht bitte mal eine Pizza bringen lassen - was zu weiteren Verwicklungen geführt hätte. 

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Auch dieses Buch kenne ich nicht. Allerdings habe ich den Film gesehen und ich habe auch ein paar Folgen von Suits geguckt, sodass ich mit dem Genre etwas anfangen konnte. Jetzt könte es mir allerdings passieren, dass ich mir das Buch doch noch anschaffe, weil ...

Ein Anfang, in dem nichts passiert und nur beschrieben wird, ist normalerweise kein Anfang für mich. Die Beschreibung glänzt überdies mit einer Fülle von Details, und das ist der Punkt. Ein Schreiber muss immer wieder neu entscheiden, was er erwähnt und was er weglässt. Hier wird sehr viel erwähnt und offensichtlich genau das Richtige. Dieses Buch gilt als "plotdriven" und nicht als "characterdriven". Wenn die Firma selbst ein Character ist, würde das nicht mehr zutreffen.

Ich bin von dem Anfang begeistert und kann mir vorstellen, dass man an diesem Buch sehr viel zeigen oder aus ihm lernen kann.
 

Bearbeitet von Wolf
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Am 1.12.2023 um 16:35 schrieb KerstinH:

Dass man als Leser/Lektor heute oft so schnell wissen will, mit wem man es bei der Hauptfigur zu tun hat, könnte eine Auswirkung unserer schnelllebigen Zeit sein.

Wenn ich Schreiben unterrichte, weise ich darauf hin, dass in den ersten beiden Absätzen die Fragen wer, wo, wann beantwortet werden sollten -- und evtl noch weitere w-Fragen. Auf diese Weise kann sich der Leser schnell orientieren, und kommt gut in die Geschichte rein.

Dabei hast du natürlich recht, dieser Rat ist nicht in Stein gemeißßelt. Es kann immer Anfänge geben, in denen Spannung erzeugt wird, wenn man dem Leser die Antwort auf einige oder alle w-Fragen vorenthält.

Ich las mal einen Krimi einer deutschen Beststellerautorin. Da begann ein Kapitel mit einem Protagonisten/Perspektivfigur, der immer nur "er" genannt wurde. Erst am Ende der Seite wurde der Name genannt. Ich konnte dafür keinen Grund finden, außer dem, auf diese Weise "Spannung" zu erzeugen. Das empfand ich als gekünstelt.

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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Das ist ein spannendes Projekt. Beim Nachdenken darüber wird mir bewusst, wie unterschiedlich der Grund sein kann, ein Buch in die Hand zu nehmen:

- der Leser steht im Buchladen und ist ein potentieller Käufer

- der Leser hat das Buch geschenkt oder geliehen bekommen und will feststellen, ob es ihm gefällt

- der Leser arbeitet in einem Verlag oder einer Agentur und prüft die Marktchancen des Buches

In jedem Fall wird die Rezeption eine andere sein und auch die Anzahl der gelesenen Seiten. Der Leser im Buchladen zB wird selten  mehr als anderthalb Seiten lesen.

Außerdem würde mich interessieren, welches Vorwissen die Teilnehmer hatten. Wussten sie, es ist ein Bestseller? Es ist irgendein veröffentliches Buch? Oder hätte es auch sein können, dass unter den Leseproben der Anfang eines noch unveröffentlichten Buches von einem/r JungautorIn ist?

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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Die Reihe beansprucht ja keine (literatur-)wissenschaftliche Vorgehensweise. Sie sollte unterhaltsam sein und ihre Subjektivität unter anderem durch die "Bewertungen" am Ende deutlich machen. In der Realität gibt es natürlich unendlich viele andere Situationen, kontextuelle Informationen und nicht zuletzt (vermutlich am wichtigsten) unsere individuellen Vorlieben, die alle einen Einfluss auf unser Lesen und unsere Beurteilung haben. Hier wollten wir nur schauen, was der erste Satz oder die ersten zwei Seiten isoliert betrachtet auslösen können. Das hilft vielleicht, unseren eigenen ersten Satz oder unsere eigenen ersten Seiten künftig mit einem weiteren Horizon zu betrachten.

Zu deiner Frage: Die Teilnehmer:innen wussten nicht, um welche Romane es sich handelt und kannten nur jenen, den sie selbst vorgeschlagen hatten. Vorgabe bei dieser anfänglichen Auswahl war lediglich, dass es ausdrücklich ein bereits veröffentlichtes Werk sein sollte, dass es nicht gar zu alt sein sollte, und dass die Seiten auf deutsch (im Original oder als Übersetzung) und anonymisiert eingeschickt werden. Es sollte zudem idealerweise ein Anfang sein, den man besonders gelungen oder besonders missraten fand, zu dem man etwas  sagen oder an dem man etwas aufzeigen konnte. Im fünften Teil kommt so einer - jener, den ich selbst vorgeschlagen hatte - ein Anfang, den ich zwar persönlich sehr mag, den ich aber andererseits ungünstig finde, weil er schlecht auf den Geist und Inhalt des Romanes vorbereitet.

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Ich finde das ein wirklich schönes und erhellendes Format. Auch wenn ich im vierten Video Die Firma sofort erkannte habe. Crishams Handschrift ist nun mal sehr typisch. Zudem liebe ich die Art, wie er zwischen den Zeilen eine diffuse Bedrohung durchscheinen lässt, ohne diese dediziert zu betonen. Eine Art Ahnungshorizont.

Und nicht zuletzt war es auch spannend zu hören, wie unterschiedlich in allen vier Beispielen die Wahrnehmung der Blindrezensent:innen beim gleichen Text sein kann.

Fazit: Weitermachen! Unbedingt!

LG Roland

Roland Muller: EISRAUSCH (Aufbau Taschenbuch atb 1/2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Mir gefiel der Anfang gut. Schön böse schon zu Anfang, dieser Zynismus, was die Nichteinstellung von Schwarzen oder Frauen betrifft, und dann hatte die einzige Frau auch noch einen Unfall, da ahnt man schon … Plus diese ganzen weiteren Andeutungen, der verrückt hohe Verdienst, oder die zuvor erfolgte Durchleuchtung des Kandidaten. Würde mich nicht wundern, wenn ihm das Kokain auf der Party schon im Auftrag der Firma angeboten worden wäre, so als Check.

Gewundert hat mich der Hinweis einer der Besprechenden, dass es doch eine Identifikationsfigur gegeben müsse, die sie nach den zwei Seiten Leseprobe aber noch nicht ausmachen konnte. Für mich darf das gern so langsam losgehen, es gab ja genug Information, man merkt, dass die Firma sich da jemanden holt, der sich mit seinem eigenen Ehrgeiz ("hungrig") später irgendwie reinreiten wird. Die Spinne wirft ihr Netz aus, meine Sympathie, mein Mitfiebern werden sich schon einstellen. Ich mag solche Konstellationen, es erinnert mich an Keanu Reeves und Al Pacino in "The Devils Advocate". Für mich war das ein schöner, Spannung erzeugender Anfang.

vor 20 Stunden schrieb RolandM:

Und nicht zuletzt war es auch spannend zu hören, wie unterschiedlich in allen vier Beispielen die Wahrnehmung der Blindrezensent:innen beim gleichen Text sein kann.

Dem schließe ich mich an.

Bearbeitet von KerstinH
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Vielleicht sollten wir darauf verzichten, zu sehr zu spoilern. Nicht jede/r schafft es, sich ein Blind Date zeitnah anzuschauen. (Bei den ersten Blind Dates funktionierte das ja auch gut.)

Das Buch im 4. Blind Date habe ich nicht gelesen, mir vor Jahren allerdings mal den Film angeschaut, wodurch mir rasch klar wurde, hier kann es nur um einen ganz bestimmten Titel gehen. Ein für mich starker Romaneinstieg, denn sofort wird klargestellt: Dieses menschenverachtende Unternehmen mit seinem obersten Boss verheißt nichts Gutes. Ebenso bekommt man eine Ahnung davon, was auf den jungen, künftigen Mitarbeiter zukommen mag, worin seine Prüfung bestehen könnte, was sich so natürlich nicht erfüllen muss (aber das ist ja ebenso Teil der aufgebauten Erwartung).

Ich frage mich jedoch, wie ein solcher Romaneinstieg beim Gros der jüngeren Leserschaft ankommt. 
 

Bearbeitet von Ramona

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vor 9 Minuten schrieb Ramona:

Vielleicht sollten wir darauf verzichten, zu sehr zu spoilern. Nicht jede/r schafft es, sich ein Blind Date zeitnah anzuschauen.

Sorry. Ich habe meinen ersten Satz eben wieder gelöscht. Ich hatte nicht dran gedacht, weil vorher schon Andeutungen kamen. Aber klar … :-)  

Bearbeitet von KerstinH
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vor 2 Stunden schrieb Ramona:

Ich frage mich jedoch, wie ein solcher Romaneinstieg beim Gros der jüngeren Leserschaft ankommt. 

Ja, das war auch meine Überlegung. Hier scheinen die Leseerwartungen eines noch anders geprägten Lesepublikums erfüllt zu werden. Allerdings könnte man da auch anders herum rangehen. Die Boomer stellen ja im Moment die weitaus größere Kohorte … ::)

Bearbeitet von KerstinH
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Ich kenne den Roman und finde ihn äußerst spannend und insgesamt gut gemacht. Das meiste von dem, was ich jetzt zu bemängeln habe, habe ich früher sicherlich nicht so empfunden.

Der Einstieg ist langatmig und Tell-lastig. Es gibt kaum direkte Handlung. Vieles von dem, was dem Leser hier präsentiert/erzählt wird, hätte man auch innerhalb von Szenen zeigen können. Die dargestellte Firma ist nicht einfach nur extrem -- sie wird als Extremste unter Extremsten gezeigt. Es gibt keinerlei Ambivalenz. Und es wird klar, es geht  um: GELD. Die kurz erwähnten Familienwerte sind Fassade. McDeere wird ebenfalls als extrem dargestellt, in allen Bereichen ist er der beste. Das ist insofern interessant, als dass zwischen McDeere und den Anwälten dadurch Chancengleichheit herrscht. Auch bei McDeere gibt es keine Ambivalenz. Da viele Menschen an der Welt der Superreichen interessiert sind, ist das bisher von mir genannte sicher verkaufsfördernd.

Die Perspektive ist ein wenig schwammig. Eine Mischung aus AE und wechselnder Personaler Erzählweise. Die Sprache wirkt gekonnt und flüssig. Kleine Anspielungen wie der Tod der Frau erzeugen Spannung. Keine der bisher gezeigten Figuren finde ich angenehm. Der Handlungsort ist gut vorstellbar. Es wird deutlich, "um was es geht und gehen wird". Der doppelt verwendete Satz "Er war hungrig" hat mich irritiert. Als Beschreibung hat er nur dann einen Sinn, wenn McDeere sich mit dieser Eigenschaft von anderen Anwälten unterscheidet. Aber meines Wissens sind Anwälte dieser Kategorie alle "hungrig".

vor 9 Stunden schrieb Ramona:

Ich frage mich jedoch, wie ein solcher Romaneinstieg beim Gros der jüngeren Leserschaft ankommt. 

Gerade hatte ich die Gelegenheit, den Anfang einer 25-jährigen Freundin meines Sohnes vorzuspielen:

Der Anfang hat sie nicht "gecatcht". Sie würde ein solches Buch wahrscheinlich nicht lesen oder hören wollen. Beim Hören entstand in ihr das Gefühl, in der Firma "stimmt was nicht". Der Firmenchef ist für sie ein typischer "alter weißer Mann". Die Menge an Tell hat sie aber nicht gestört.

 

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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LOL. In einer aktualisierten Fassung müsste man also, um ein jüngeres Publikum zu erreichen, statt des alten weißen Mannes eine junge, queere Person oder eine toughe Frau installieren. Das könnte sogar funktionieren, auch wenn es an der auch heutzutage noch bestehenden Realität von derlei Kanzleien vorbeigeht. Aber wir reden ja über Fiktion, nicht wahr?

Roland Muller: EISRAUSCH (Aufbau Taschenbuch atb 1/2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Sebastian Niedlich
vor 13 Stunden schrieb HenningS:

Der Anfang hat sie nicht "gecatcht". Sie würde ein solches Buch wahrscheinlich nicht lesen oder hören wollen. Beim Hören entstand in ihr das Gefühl, in der Firma "stimmt was nicht". Der Firmenchef ist für sie ein typischer "alter weißer Mann". Die Menge an Tell hat sie aber nicht gestört.

 

Was ja irgendwie der ganze Witz an der Sache ist. Und ja eigentlich genau das sein sollte, was einen in die Geschichte zieht...

:s03

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vor 17 Minuten schrieb Sebastian Niedlich:
vor 13 Stunden schrieb HenningS:

Der Anfang hat sie nicht "gecatcht". Sie würde ein solches Buch wahrscheinlich nicht lesen oder hören wollen. Beim Hören entstand in ihr das Gefühl, in der Firma "stimmt was nicht". Der Firmenchef ist für sie ein typischer "alter weißer Mann". Die Menge an Tell hat sie aber nicht gestört.

 

Was ja irgendwie der ganze Witz an der Sache ist. Und ja eigentlich genau das sein sollte, was einen in die Geschichte zieht...

Das habe ich missverständlich ausgedrückt. Das waren vier Äußerungen, die sie zu der Hörprobe gemacht hat, die sich aber nicht aufeinander beziehen, d.h. sie hatte das Gefühl, in der Firma stimmt was nicht. Aber dieses Gefühl ist nicht der Grund, warum sie das Buch nicht lesen würde.

 

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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vor 16 Stunden schrieb HenningS:

Gerade hatte ich die Gelegenheit, den Anfang einer 25-jährigen Freundin meines Sohnes vorzuspielen:

Der Anfang hat sie nicht "gecatcht". Sie würde ein solches Buch wahrscheinlich nicht lesen oder hören wollen. Beim Hören entstand in ihr das Gefühl, in der Firma "stimmt was nicht". Der Firmenchef ist für sie ein typischer "alter weißer Mann". Die Menge an Tell hat sie aber nicht gestört.

Gehört die Freundin deines Sohnes zur Zielgruppe, Henning? Ich meine, ist sie eine passionierte Thriller-/Kriminalroman-Leserin, die die aktuellen Titel des Genres gut kennt - und nun mit einem "ältlicher" klingenden Text konfrontiert wird? Eine Aussage wie "Firmenchef […] alter weißer Mann" scheint mir wenig aussagekräftig, wirkt eher wie ein aus der Pistole herausgeschossenes Klischee. Interessant hingegen ist, dass sie der Anfang "beim Hören" nicht gecatcht hat. Wo ich mir wiederum vorstellen könnte, dass der Text beim Leser wesentlich besser rüberkommt, denn die Vorlesestimme ist zumindest für mich schon gewöhnungsbedürftig, klingt irgendwie mechanisch und zäh. (Was ich halt, so gut es geht, ignoriere, weil es ja in diesem Thread rein um den Text geht.)

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor 2 Stunden schrieb Ramona:

Gehört die Freundin deines Sohnes zur Zielgruppe, Henning?

Das weiß ich nicht. Ich bezog mich allein auf deine Frage

Am 13.12.2023 um 12:13 schrieb Ramona:

Ich frage mich jedoch, wie ein solcher Romaneinstieg beim Gros der jüngeren Leserschaft ankommt

 

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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Sollte noch jemand auf der Suche sein nach einer gut recherchierten Quelle für Neuigkeiten aus dem Sektor AI/KI, dann kann ich die AI Peanuts empfehlen:

https://www.aipeanuts.com/subscribe?ref=sX8p0zeGor

LG Roland

 

Roland Muller: EISRAUSCH (Aufbau Taschenbuch atb 1/2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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vor 3 Stunden schrieb RolandM:

Sollte noch jemand auf der Suche sein nach einer gut recherchierten Quelle für Neuigkeiten aus dem Sektor AI/KI, dann kann ich die AI Peanuts empfehlen:

https://www.aipeanuts.com/subscribe?ref=sX8p0zeGor

LG Roland

 

Die Info wäre sicher für einige im MEGA-KI-Thread interessant, Roland.

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor einer Stunde schrieb Ramona:

Die Info wäre sicher für einige im MEGA-KI-Thread interessant, Roland.

Ja, da habe ich das schon gesehen und abonniert. Alle paar Tage kommt eine Mail rein, mach kommt kaum nach mit den Meldungen.;)

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