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Ramona

Interview mit Sarah Sprinz: New Adult …

Empfohlene Beiträge

Gerade entdeckt. Womöglich für einige Kolleginnen und Kollegen im Forum interessant.
Liebe Grüße
Ramona

+++++

Interview mit Sarah Sprinz: New Adult schließt die Lücke, die es bisher in der Literatur gab.

"Das Genre New Adult wird als Trend wahrgenommen. "Jung zu sein, ist kein Trend", findet aber Bestseller-Autorin Sarah Sprinz. Ernstgenommen fühlen sich die Autor:innen vom Literaturbetrieb häufig nicht. Wir haben auf der Frankfurter Buchmesse mit ihr über den Einfluss ihres Medizinstudiums auf ihren Job, den Literaturbetrieb, kurze Erscheinungsrhythmen und die Soundtracks der New Adult Romane gesprochen ..."

https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/new-adult-schliesst-die-luecke-die-es-bisher-der-literatur-gab-306187
 

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Danke, @Ramona für den Hinweis. New Adult ist für mich unbekanntes Terrain und ich fand ihren Hinweis, der (?) New Adult würde eine Lücke nach dem Jugendbuch schließen, nachvollziehbar. Sozusagen, wenn man den Frechen Mädchen-Bücher entwachsen, aber für Rosamunde Pilcher noch zu jung ist.

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Wenn ich mich daran erinnere, was ich so wann gelesen habe, dann finde ich nichts, was auch nur entfernt young adult entspricht. Aber vielleicht weiß ich auch nicht, was das ist.

Harry Potter hat als Jugendbuch begonnen und als Erwachsenenbuch geendet. Vielleicht waren ein oder zwei Bände daztwischen Young adult. Ich habe als Erwachsener noch Jugendbücher gelesen, wenn sie meinen Geschmack trafen und als Jungendlicher Erwachsenenbücher. Warum? Der Schwung vom Kind zum Erwachsenen ist recht groß und alles geschieht rasch.

Was länger dauert, ist der Umschwung von Trivialliteratur zu anspruchsvoller Literatur, weil da erst einmal ein entsprechendes Auge und Verständnis entwickelt werden muss.

Liebe Grüße
Wolf

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vor 13 Stunden schrieb ChristophM:

New Adult würde eine Lücke nach dem Jugendbuch schließen, nachvollziehbar. Sozusagen, wenn man den Frechen Mädchen-Bücher entwachsen, aber für Rosamunde Pilcher noch zu jung ist.

Habt ihr so gelesen?

Ich habe als Teenagerin u.a. Shakespeare, Goethe, Priestley, Jewgeni Schwarz, Aitmatow, Tschechow und Robert Melde gelesen, und als 50jährige u.a. Mädchen-Pferde-Bücher über 12-14jährige. Harry Potter natürlich auch, die ersten drei Bände hintereinander, dann wie die Bücher rauskamen.

Man gräbt keine goldenen Halsbänder aus dem Boden. (John Vorhaus "Handwerk Humor")

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vor 4 Stunden schrieb Wolf:

Harry Potter hat als Jugendbuch begonnen und als Erwachsenenbuch geendet. Vielleicht waren ein oder zwei Bände daztwischen Young adult. Ich habe als Erwachsener noch Jugendbücher gelesen, wenn sie meinen Geschmack trafen und als Jungendlicher Erwachsenenbücher. Warum? Der Schwung vom Kind zum Erwachsenen ist recht groß und alles geschieht rasch.

Den "Harry Potter" hätte ich in Young/New Adult eingeordnet. Die Serie ist tatsächlich mit ihren Protagonisten und den Leserinnen und Lesern sehr schön gewachsen. (Kenne allerdings nur die Verfilmungen, habe aber als Buchhändlerin auch in die Bücher hineingelesen, um mir wenigstens ein Bild machen zu können.) Die letzten Bände sind dann wohl auch All Age.

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vor 2 Stunden schrieb Beate K.:

Habt ihr so gelesen?

Aus meiner Zeit im Buchladen weiß ich, dass damals die Frechen Mädchen Bücher von Thienemann der absolute Renner waren. Und danach bestand für die ab 16 Jährigen in diese Richtung durchaus eine Lücke. Diese Erfahrung kann ich also teilen. Es gab (also vor über 10 Jahren) danach Bücher mit "Problemen", Jugend-Thriller und Fantasy, aber das, was man heute "Romance" bei New Adult nennt (wenn ich das richtig vertsanden habe), fehlte. 

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Ich finde ihre Meinung auch total richtig, dass AutorInnen von NA und das Genre an sich nicht ernstgenommen und eher belächelt werden. Als etwas bessere Heftchenromane. Wenn man den Artikel über die langen Schlangen bei LYX und ähnlichen Verlagen beim börsenblatt liest, gibt ihr das Recht. Wenn ein Genre so viele (begeisterte) LeserInnen anzieht, und das dementsprechende Geld einfährt, sollte es ernst genommen werden. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem einfach noch immer noch so ist.

www.melanagel.de

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vor 20 Minuten schrieb ChristophM:

Aus meiner Zeit im Buchladen weiß ich, dass damals die Frechen Mädchen Bücher von Thienemann der absolute Renner waren. Und danach bestand für die ab 16 Jährigen in diese Richtung durchaus eine Lücke. Diese Erfahrung kann ich also teilen. Es gab (also vor über 10 Jahren) danach Bücher mit "Problemen", Jugend-Thriller und Fantasy, aber das, was man heute "Romance" bei New Adult nennt (wenn ich das richtig vertsanden habe), fehlte. 

Diese Lücke wurde ursprünglich (also von den 80ern bis etwa 2005) in den Fan-Clubs von Teenager-TV-Serien geschlossen. Im englischsprachigen Raum (USA etc.) fingen Fans an, eigene Stories ergänzend zu ihren Lieblingsserien zu schreiben ("Star Trek", "Star Wars","Buffy, die Vampirjägerin", "Charmed", "Sabrina" etc. etc.) Diese Stories (darunter auch schon Kurzromane) wurden in sogenannten "Fanzines" veröffentlicht. Auch Stephenie Meyer, die "Twilight" schrieb, fing im Fandom mit dem Schreiben an. Die Welle schwappte schließlich in den 90ern nach Deutschland rüber, wo viele dieser Serien inzwischen auch ausgestrahlt wurden.

Etwa 95 % der Autoren in den Fanclubs waren damals weiblich und in etwa 90% der Fanzine-Veröffentlichungen ging es um "Romance". Und der Hammer: "Romance" wurde im Schnitt von den Fans zehnmal mehr nachgefragt, als alles andere. Das waren damals teils Auflagenhöhen (produziert zum Selbstkostenpreis), die so manchem Verlag die Freudentränen in die Augen getrieben hätten. ;) Mit Stephenie Meyers Durchbruch in den USA wurde New Adult Fantasy-Romance dann mehr und mehr auch im Handel hierzulande nachgefragt, so dass einige Jahre lang ganze Regalwände im Buchhandel mit dem Genre bestückt wurden. Inzwischen ist die Welle wieder abgeebbt. Me-too-Produktionen haben es daher schwer, die Spitzenautorinnen sind aber noch immer gut dabei.
 

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vor 4 Stunden schrieb Mela Nagel:

Ich finde ihre Meinung auch total richtig, dass AutorInnen von NA und das Genre an sich nicht ernstgenommen und eher belächelt werden. Als etwas bessere Heftchenromane. Wenn man den Artikel über die langen Schlangen bei LYX und ähnlichen Verlagen beim börsenblatt liest, gibt ihr das Recht. Wenn ein Genre so viele (begeisterte) LeserInnen anzieht, und das dementsprechende Geld einfährt, sollte es ernst genommen werden. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem einfach noch immer noch so ist.

Das Genre wird von seinen Fans ernst genommen und geliebt, und es ist inzwischen ein tragender Wirtschaftsfaktor für so manchen Verlag. Falls dich deshalb also mal jemand belächelt, einfach (souverän) zurücklächeln. (Krimis, Scifi und Fantasy können vom Belächeltwerden auch ein Liedlein singen.)

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vor 6 Stunden schrieb Ramona:

in den Fan-Clubs von Teenager-TV-Serien geschlossen

Das habe ich so gar nicht mitbekommen, nur erst später, als Stephenie Meyer ihren großen Erfolg hatte. Aber das Phänomen Fanzines ist völlig an mir vorbei gegangen. Danke, für deine Erklärung. Das ist eigentlich spannend, wenn man die Entwicklung einmal darstellen würde.

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Ähm Harry Potter hat so rein gar nix mit New Adult zu tun. Komisch, dass es hier keinen GenreAufschrei gibt. 
New Adult ist SoftSex, manchmal gepaart mit BadBoys-DarkSex … HP und Frau Rowling sind davon  Universen entfernt. ( und das nicht nur, weil Frau Rowling gerade ein Problem mit Sexualitäten in vielerlei Hinsicht unterstellt wird.) 

 

und die Serien, die hier erwähnt wurden ( kann leider gerade nicht nachsehen welche) waren der Ursprung für dieses Genre, die mal eben ein Zwischending zwischen den Altersgrenzen war. (Blödes IPad), Im Laufe der Zeit und entsprechend der Entwicklung bezüglich sexueller Entwicklung, verwischten die Grenzen und der Sex wurde immer wichtiger, anstatt die Entwicklung der Protas.

Das ist heute ein Hauptpunkt für New Adult. 

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vor 44 Minuten schrieb Frau Klein:

Ähm Harry Potter hat so rein gar nix mit New Adult zu tun. Komisch, dass es hier keinen GenreAufschrei gibt. 
New Adult ist SoftSex, manchmal gepaart mit BadBoys-DarkSex … HP und Frau Rowling sind davon  Universen entfernt. ( und das nicht nur, weil Frau Rowling gerade ein Problem mit Sexualitäten in vielerlei Hinsicht unterstellt wird.) 

 

und die Serien, die hier erwähnt wurden ( kann leider gerade nicht nachsehen welche) waren der Ursprung für dieses Genre, die mal eben ein Zwischending zwischen den Altersgrenzen war. (Blödes IPad), Im Laufe der Zeit und entsprechend der Entwicklung bezüglich sexueller Entwicklung, verwischten die Grenzen und der Sex wurde immer wichtiger, anstatt die Entwicklung der Protas.

Das ist heute ein Hauptpunkt für New Adult. 

„New Adult“ ist ja kein Genre. Die Genre-Einordnung kommt mit „New Adult Romance“ oder „New Adult Fantasy“. Mit Young/New Adult wird lediglich das Alter der Zielgruppe definiert. (Wie bei „All Age“.)

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vor einer Stunde schrieb Frau Klein:

New Adult ist SoftSex, manchmal gepaart mit BadBoys-DarkSex …

da muss ich widersprechen - es gibt New Adult mit expliziten Sexszenen, ja, aber es ist kein Softsex - es gibt ebenso viele NA Romane, die weniger "Spice" (so nennt sich das in der Buchbubble) enthalten... und Badboy-DarkSex - ist ein eigenes Genre und zwar "Dark Romance" - da geht es ziemlich zur Sache, mit mehreren, Unterdrückung, Vergewaltigungsfantasien etc.

Ab 01.01.2021 Lovelyscript-Lektorat Liebe im Mittelpunkt

Am 23.08.2023 erscheint mein Debüt - "The Sky above us"

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vor 40 Minuten schrieb Ramona:

„New Adult“ ist ja kein Genre. Die Genre-Einordnung kommt mit „New Adult Romance“ oder „New Adult Fantasy“. Mit Young/New Adult wird lediglich das Alter der Zielgruppe definiert. (Wie bei „All Age“.)

Genau - aber meistens wird New Adult als Synonym für New Adult Romance benutzt... aber korrekt ist es natürlich nicht

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vor 11 Stunden schrieb MajaSch:

Genau - aber meistens wird New Adult als Synonym für New Adult Romance benutzt... aber korrekt ist es natürlich nicht

Ich frage mich, was dies dann für andere "New Adult" Genres in der Zukunft bedeutet (New Adult Krimi/Thriller, New Adult SF/Fantasy, New Adult Abenteuer/Phantastik …), wenn die Buchkunden  schließlich mit "New Adult" einzig das Genre "Romance" assoziieren. Ebenso fragte ich mich, ob dadurch Leser und Leserinnen gar nicht erreicht werden, die beim Genre "Romance" sofort dabei wären, aber mit dem Begriff "New Adult" eben anderes verbinden.

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vor 20 Stunden schrieb Ramona:

Das Genre wird von seinen Fans ernst genommen und geliebt, und es ist inzwischen ein tragender Wirtschaftsfaktor für so manchen Verlag. Falls dich deshalb also mal jemand belächelt, einfach (souverän) zurücklächeln. (Krimis, Scifi und Fantasy können vom Belächeltwerden auch ein Liedlein singen.)

Was Krimis betrifft, hätte ich das jetzt nicht gedacht. Ich  dachte, Krimis/Thriller wären inzwischen anerkannte Genres. Und was dieses "Belächeln" betrifft, weiß ich schon, wer oder was dahintersteckt. In einem Artikel vom Literaturcafé las ich kürzlich über Tiktok, wo diese Bücher geliebt und gefördert werden. Für den Booktok Award auf der Frankfurter Buchmesse hatte man ausgerechnet Denis Scheck berufen, der die Bücher dann auch in seiner Sendung in die Tonne klopfte. Ich habe die Sendung zufällig gesehen und bin doch etwas zusammengezuckt, mit welchen Worten  er Marah Woolfs Spiegel-Bestseller Nr. 1 hineinklopfte. https://www.literaturcafe.de/er-ist-keiner-von-uns-booktok-community-gegen-denis-scheck-bei-den-booktok-awards/

Am 28.10.2023 um 10:23 schrieb Beate K.:

Habt ihr so gelesen?

Ich habe als Teenagerin u.a. Shakespeare, Goethe, Priestley, Jewgeni Schwarz, Aitmatow, Tschechow und Robert Melde gelesen, und als 50jährige u.a. Mädchen-Pferde-Bücher über 12-14jährige. Harry Potter natürlich auch, die ersten drei Bände hintereinander, dann wie die Bücher rauskamen.

Ich habe auch in der Schule Shakespeare, Goethe, Salinger, Max Frisch und vieles andere gelesen, in der Freizeit Utta Danella und Johannes Mario Simmel. Heute lese ich Krimis und Thriller ebenso gern wie Juli Zeh, Dörte Hansen und Daniel Kehlmann. Für mich ist es wichtig, dass die Bücher mich ansprechen, und so hätte Denis Scheck es auch machen können. "Die Bücher begeistern sehr viel junge Menschen", hätte er sagen können, "mich spricht das nicht an". Und hätte es da liegen lassen können, wo es war, nämlich ganz oben auf der Liste.

Bearbeitet von Christa
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vor 3 Stunden schrieb Christa:

Was Krimis betrifft, hätte ich das jetzt nicht gedacht. Ich  dachte, Krimis/Thriller wären inzwischen anerkannte Genres. Und was dieses "Belächeln" betrifft, weiß ich schon, wer oder was dahintersteckt. In einem Artikel vom Literaturcafé las ich kürzlich über Tiktok, wo diese Bücher geliebt und gefördert werden. Für den Booktok Award auf der Frankfurter Buchmesse hatte man ausgerechnet Denis Scheck berufen, der die Bücher dann auch in seiner Sendung in die Tonne klopfte. Ich habe die Sendung zufällig gesehen und bin doch etwas zusammengezuckt, mit welchen Worten  er Marah Woolfs Spiegel-Bestseller Nr. 1 hineinklopfte. https://www.literaturcafe.de/er-ist-keiner-von-uns-booktok-community-gegen-denis-scheck-bei-den-booktok-awards/

Auch bei Krimi/Thriller kommt es darauf an, auf welche Leute sie treffen.

Du meinst, Denis Scheck verlieh auf der Buchmesse den BooktokAward? Und hinterher kloppte er die Titel in die Tonne? (Habe die Buchmesse wegen Krankheit nur am Rande verfolgt.)

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vor 16 Minuten schrieb Ramona:


Du meinst, Denis Scheck verlieh auf der Buchmesse den BooktokAward? Und hinterher kloppte er die Titel in die Tonne? (Habe die Buchmesse wegen Krankheit nur am Rande verfolgt.)

Zu dem Thema gibt es gerade beim Literaturcafé einen guten Artikel:
 

https://www.literaturcafe.de/er-ist-keiner-von-uns-booktok-community-gegen-denis-scheck-bei-den-booktok-awards/
 

Liebe Grüße, Yvonne 

www.yvonne-struck.de

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vor 48 Minuten schrieb Yvonne Struck:

Zu dem Thema gibt es gerade beim Literaturcafé einen guten Artikel:
 

https://www.literaturcafe.de/er-ist-keiner-von-uns-booktok-community-gegen-denis-scheck-bei-den-booktok-awards/
 

Liebe Grüße, Yvonne 

Genau den Artikel meinte ich und habe ihn oben auch verlinkt.;) Ich habe das mit der Tonne im Fernsehen gesehen und gleich darauf oder tags darauf den Artikel gefunden. Ob er den Booktokaward tatsächlich verliehen hat, weiß ich nicht, aber in dem Artikel steht ja, er sei in der Jury gewesen. Also muss er die Bücher hinterher in die Tonne gekloppt haben. LG Christa

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Denis Scheck kloppt in seiner Sendung Bücher in die Tonne... "Druckfrisch" heißt die, meine ich. Und er ist in der Jury gewesen - keine Ahnung, was ihn dazu befähigt hat, Bücher von Tiktok zu repräsentieren, sämtliche Booktoker waren darüber sehr aufgebracht, weil auch nicht wirklich die Bücher auf die Shortlist gekommen sind, die man wirklich ständig auf Tiktok sieht... 

Ab 01.01.2021 Lovelyscript-Lektorat Liebe im Mittelpunkt

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Schlussendlich hat jedes Buch, jedes Genre, seinen Daseinszweck. Auch die neu aufpoppenden und von Booktok heiß und innig geliebten. Alles ist besser als garnichts zu lesen. Und man kann nie ausschließen, dass von dem gerade gehypten Genre jemand den Weg in andere, vielleicht sogar "anspruchsvollere" Buchwelten findet.

LG Roland

P.S.: Ja, Denis Scheck in die Jury zu berufen, war komplett daneben 8-)

Roland Muller: EISRAUSCH (Aufbau Taschenbuch atb 1/2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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vor 32 Minuten schrieb Christa:

Genau den Artikel meinte ich und habe ihn oben auch verlinkt.;)

Sorry, Christa, bin immer noch nicht "ganz bei mir", wie es aussieht. 

Danke für den nochmaligen Link-Hinweis, Yvonne.

Bearbeitet von Ramona

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vor 28 Minuten schrieb MajaSch:

Denis Scheck kloppt in seiner Sendung Bücher in die Tonne... "Druckfrisch" heißt die, meine ich. 

Ja, die Sendung heißt "Druckfrisch". (Habe ich früher mal geschaut.) Dass er diese "Show für die Tonne" nun aber auch nach einer Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse durchgezogen haben soll … nun ja, was tun Leute nicht alles für die Quote. (Lese jetzt erst einmal den Artikel des Literaturcafés dazu.) 

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vor 18 Minuten schrieb RolandM:

Schlussendlich hat jedes Buch, jedes Genre, seinen Daseinszweck. Auch die neu aufpoppenden und von Booktok heiß und innig geliebten. Alles ist besser als garnichts zu lesen. Und man kann nie ausschließen, dass von dem gerade gehypten Genre jemand den Weg in andere, vielleicht sogar "anspruchsvollere" Buchwelten findet.

LG Roland

P.S.: Ja, Denis Scheck in die Jury zu berufen, war komplett daneben 8-)

Vielleicht wollte man den Award mit dem bekannten Literaturkritiker aufwerten? Damit haben sie zumindest den Fans wohl ins Knie geschossen.8-)

Hier ist noch eine Übersicht, was da vergeben wurde:
https://newsroom.tiktok.com/de-de/tiktok-book-awards-longlist-und-jury
Zitat: "Die Werke, die auf der Plattform für die größte Begeisterung und Inspiration gesorgt haben, werden mit dem #BookTok Community Buch des Jahres vergeben. Literaturkritiker Denis Scheck wird die Aufgabe zuteil, seine Favoriten aus zahlreichen Büchern, wie z. B. „Fourth Wing - Flammengeküsst" von Rebecca Yarros und „Das Kind in dir muss Heimat finden" von Stefanie Stahl zu wählen."

"Alles ist besser als gar nichts lesen": Zu mir hat mal eine Verlegerin gesagt, der Hype von Harry Potter habe viele junge Menschen erst ans Lesen herangeführt. Kann man unterstreichen.

@Ramona: Gute Besserung! Ich freue mich ja, dass du trotzdem hier dabei bist.:)

Bearbeitet von Christa
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vor 59 Minuten schrieb Ramona:

Ja, die Sendung heißt "Druckfrisch". (Habe ich früher mal geschaut.) Dass er diese "Show für die Tonne" nun aber auch nach einer Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse durchgezogen haben soll … nun ja, was tun Leute nicht alles für die Quote. (Lese jetzt erst einmal den Artikel des Literaturcafés dazu.) 

Kleine Korrektur: Die Sendung, die ich zufällig gesehen habe, war eine Wiederholung vom 10. September 23, der Artikel oben vom Literaturcafé ist vom 10. Oktober.
Aber egal, ob er vor oder nach der Preisverleihung gekloppt hat, darf er natürlich seine Meinung sagen. Aufgrund dessen, weil das ja zum großen Teil nicht "seine" Bücher waren, hätte man ihn nicht dorthin berufen dürfen.

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