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Sebastian Niedlich

KI - Künstliche Intelligenz MEGATHREAD

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Ramona:

Menschliche Texte sind ja auch nicht gleich menschliche Texte. Es gibt da schon Unterschiede, was das Gesamtgewebe und die damit verbundene Lebendigkeit eines Textes angeht.

 

vor 2 Stunden schrieb Christa:

ChatGT selbst sagt dazu, es habe keinen Zugriff auf meinen Blog oder meine E-Books, sondern es bediene sich aus den Datenbanken, die bis 2022 erstellt worden sind.

Diese Datenbank, die 183 000 raubkopierte E-Books enthält, habe ich jetzt gefunden. "The Atlantic" hat die Datenbank, gegen deren Verwendung u.a. Gorge R.R. Martin und John Grisham geklagt haben, letztes Jahr in Netz gestellt. Da kann man Autorennamen eingeben "Search for author" und feststellen, welche Bücher eingespeist wurden. Wir Nicht-Berühmten haben also nichts zu fürchten, aber Namen wie Charlotte Link, Sebastian Fitzek u. viele andere tauchen auf, jeweils mit einem Buch vertreten. Die sollen die KI also menschlicher machen. https://www.theatlantic.com/technology/archive/2023/09/books3-database-generative-ai-training-copyright-infringement/675363/

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Mal ein Beispiel dafür, warum ich denke, wir werden im Sachbuchbereich bald tatsächlich eine Revolution erleben. Claude-3 hat nun 200.000 Tokens Kontext, kann also ganze Fachbücher auf einmal "lesen". Und zumindest das Opus-Modell ist nun so gut, dass es Fachdiskurse adäquat "verstehen" und in einfachere Sprache transformieren kann. Hier mal als Beispiel ein Fachaufsatz von mir als Blogartikel. Das ist schon eine neue Qualität, auch wenn das jetzt für Leute, die meinen Aufsatz nicht kennen, vermutlich nicht so klar ersichtlich ist. Hier habe ich das kurz kommentiert.

Bearbeitet von ChristophH
Ergänzung
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In einer SF-Geschichte über Computer und KI, die ich kürzlich veröffentlicht habe, lassen sich die meisten Menschen Schrift nur noch von ihrem Handy vorlesen. Ein Mann sitzt ohne Handy orientierungslos in einer Berghütte fest. Dann heißt es:

Zwanzig Minuten später war er bei der Hütte zurück. Er trat ein und blieb abrupt stehen. Etwas war anders. Er sah umher. In der Mitte des Tisches lag ein Blatt Papier, das er so nicht zurückgelassen hatte. Er ging näher. Darauf waren Zeichen, handgeschriebene Buchdinger, die sahen so aus:

Soll ich Ihnen wieder Eier bringen?

Lennart nahm den Zettel in die Hand und starrte minutenlang darauf. Irgendwie war ihm unheimlich zumute. Wer konnte diesen Zettel geschrieben haben? Jemand, der einen Schlüssel hatte. Im ersten Moment fiel ihm Huber ein, aber diesen Gedanken verwarf er. Huber konnte nicht so ein Idiot sein. Er kannte sie doch und musste wissen, dass sie als moderne, gebildete Menschen nicht lesen konnten.

Okay. Das war ganz offensichtlich eine Botschaft. Doch was wollte man ihm mitteilen? War es eine Warnung? Vielleicht vor einem Sturm, vor dem er sich in Sicherheit bringen sollte?

Lennart setzte sich mit dem Zettel auf die Bank. Die einzelnen Ansammlungen von Buchdingern waren Worte, so viel wusste er. Sechs Worte, die aus verschiedenen Buchdingern bestanden. Und man las sie von links nach rechts. Oder war es umgekehrt? Er runzelte die Stirn. Nein, von links nach rechts – da war er einigermaßen sicher. Eine Botschaft aus nur sechs Worten konnte nicht besonders komplex sein. Falls es eine Warnung war, könnte es zum Beispiel bedeuten: »Hier läuft ein gefährlicher Bär rum.« Er zählte die Buchdinger in den einzelnen Worten: vier, drei, fünf, sechs, vier, acht. Konnte ihm das etwas sagen?

Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht.

Elizabeth George

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KI-Thesen von Hermann Eckel: "Diese 9 tiefgreifenden Umwälzungen könnten den Buchmarkt erwarten"

"Vertriebs- und Vermarktungsplattformen könnten zum Beispiel von KI generiertem Content verstopft werden. Auch die traditionelle Vermittlungsrolle von Verlagen und Buchhandlungen muss radikal neu gedacht werden. Tauchen Sie mit der Börsenblatt-Kolumne von Hermann Eckel in die neue KI-Welt ein …"

https://www.boersenblatt.net/news/trends/diese-9-tiefgreifenden-umwaelzungen-koennten-den-buchmarkt-erwarten-328829

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Sebastian Niedlich
vor 47 Minuten schrieb Ramona:

KI-Thesen von Hermann Eckel: "Diese 9 tiefgreifenden Umwälzungen könnten den Buchmarkt erwarten"

"Vertriebs- und Vermarktungsplattformen könnten zum Beispiel von KI generiertem Content verstopft werden. Auch die traditionelle Vermittlungsrolle von Verlagen und Buchhandlungen muss radikal neu gedacht werden. Tauchen Sie mit der Börsenblatt-Kolumne von Hermann Eckel in die neue KI-Welt ein …"

https://www.boersenblatt.net/news/trends/diese-9-tiefgreifenden-umwaelzungen-koennten-den-buchmarkt-erwarten-328829

Im Grunde alles Punkte, über die wir hier auch schon gesprochen haben, oder? Aber ist natürlich schön (oder ggf. unschön), wenn man das noch mal von anderer Seite bestätigt bekommt ...

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vor 11 Minuten schrieb Sebastian Niedlich:

Im Grunde alles Punkte, über die wir hier auch schon gesprochen haben, oder? Aber ist natürlich schön (oder ggf. unschön), wenn man das noch mal von anderer Seite bestätigt bekommt ...

Habe ich auch gedacht. Es sind alles Möglichkeiten, aber es wird ja bekanntlich nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird... und wie sollen die vielen vielen verstopfenden Neuerscheinungen, die uns und die Verlage unsichtbar machen, denn in die Buchhandlungen kommen? Was ist mit den Bestsellerlisten des Spiegel, mit dem Bachmannpreis usw.? Dieses Szenario sieht wie ein Kulturkampf aus, bei dem nur eins auf der Strecke bleiben würde. Die Kultur!

Unter anderem wurden ja auch die Fotos und Filme erwähnt. Gestern Abend ist mir etwas Merkwürdige passiert. Ich habe mir einen Thriller aus dem Jahr 2023 angeschaut. War irgendwie etwas merkwürdig. Die Figuren bewegten sich so komisch aneinander vorbei. Und dann sah ich eine Häuserschlucht, durch die der Held lief. Das war genau die, die wir hier schon mal als KI-generiertes Bild hatten, ein paar Autos an den Straßenrand platziert. Die Hauptfiguren waren echt, das war schon zu sehen. Bei den Passanten und dem Krankenhauspersonal war ich mir nicht so sicher. Immerhin erkenne ich noch, was echt ist und was nicht, würde es in Büchern auch erkennen. Ist euch sowas auch schon passiert?

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vor 59 Minuten schrieb Christa:

Die Hauptfiguren waren echt, das war schon zu sehen. Bei den Passanten und dem Krankenhauspersonal war ich mir nicht so sicher. Immerhin erkenne ich noch, was echt ist und was nicht, würde es in Büchern auch erkennen. Ist euch sowas auch schon passiert?

Mir fällt es immer wieder mal bei Promotion-Videos (auch von Öffentlich-Rechtlichen Kanälen) oder bei Buchcovern (auch von Verlagen) auf. Inzwischen haben halt viel mehr Menschen Zugang zu umfangreichen Bild- und - Video-Datenbanken.

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Interessanter Artikel von Adrian Lobe in der NZZ: "Die KI-Revolution macht nicht nur die Literaturrecherche obsolet. Sie dürfte auch die Weise verändern, wie Bücher geschrieben werden."

https://www.nzz.ch/feuilleton/mit-romanfiguren-chatten-statt-lesen-wie-kuenstliche-intelligenz-buecher-veraendern-koennte-ld.1826905

"Das Startup YouAI etwa hat eine App namens BookAI entwickelt, mit der Autoren aus ihrem Buch einen Chatbot bauen können. Man lädt ein Manuskript hoch, dann wühlt sich eine Sprach-KI durch den Text und bastelt vorgefertigte Antwortbausteine für Fragen. In einem Dialogfenster meldet sich dann etwa Sun Tzu, ein vor über 2500 Jahren verstorbener chinesischer Militärstratege und Autor des Klassikers «Die Kunst des Krieges» – und beantwortet im Chat Fragen des Nutzers. Der Bot fasst sein Werk in Stichworten zusammen und erklärt die Militärstrategie verständlich für einen Siebenjährigen. In Zukunft, so die Vision, liest man Bücher nicht, sondern spricht mit ihnen."

(...)

"Ob der Chat mit einem Bot auch nur annähernd so erhellend ist wie die Lektüre eines Buchs oder die Lesung eines Autors, sei dahingestellt. Doch das Format könnte über die blosse Wiedergabe von Inhalten hinausgehen. So wäre es vorstellbar, über die Chatfunktion hinaus bezahlpflichtige Elemente auszuspielen: Leser, die ein Abo abschliessen, könnten dem Helden der Geschichten Fragen stellen, die im Buch nicht beantwortet werden: Was ging dir in der Situation durch den Kopf? Liebst du sie wirklich? Dies könnte das Schreiben verändern: Der Autor müsste Cliffhanger einbauen oder ausreichend Material zurückbehalten. Das Buch wäre nicht mehr das Endprodukt, sondern lediglich ein «Vorabdruck», eine vorläufige Version, die durch Dialoge und Reflexionen fortgeschrieben würde."

 

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vor 35 Minuten schrieb Fabrice:

Interessanter Artikel von Adrian Lobe in der NZZ: "Die KI-Revolution macht nicht nur die Literaturrecherche obsolet. Sie dürfte auch die Weise verändern, wie Bücher geschrieben werden."

https://www.nzz.ch/feuilleton/mit-romanfiguren-chatten-statt-lesen-wie-kuenstliche-intelligenz-buecher-veraendern-koennte-ld.1826905

"Das Startup YouAI etwa hat eine App namens BookAI entwickelt, mit der Autoren aus ihrem Buch einen Chatbot bauen können. Man lädt ein Manuskript hoch, dann wühlt sich eine Sprach-KI durch den Text und bastelt vorgefertigte Antwortbausteine für Fragen. In einem Dialogfenster meldet sich dann etwa Sun Tzu, ein vor über 2500 Jahren verstorbener chinesischer Militärstratege und Autor des Klassikers «Die Kunst des Krieges» – und beantwortet im Chat Fragen des Nutzers. Der Bot fasst sein Werk in Stichworten zusammen und erklärt die Militärstrategie verständlich für einen Siebenjährigen. In Zukunft, so die Vision, liest man Bücher nicht, sondern spricht mit ihnen."

(...)

"Ob der Chat mit einem Bot auch nur annähernd so erhellend ist wie die Lektüre eines Buchs oder die Lesung eines Autors, sei dahingestellt. Doch das Format könnte über die blosse Wiedergabe von Inhalten hinausgehen. So wäre es vorstellbar, über die Chatfunktion hinaus bezahlpflichtige Elemente auszuspielen: Leser, die ein Abo abschliessen, könnten dem Helden der Geschichten Fragen stellen, die im Buch nicht beantwortet werden: Was ging dir in der Situation durch den Kopf? Liebst du sie wirklich? Dies könnte das Schreiben verändern: Der Autor müsste Cliffhanger einbauen oder ausreichend Material zurückbehalten. Das Buch wäre nicht mehr das Endprodukt, sondern lediglich ein «Vorabdruck», eine vorläufige Version, die durch Dialoge und Reflexionen fortgeschrieben würde."

Am besten gefallen hat mir der Schlusssatz: "Man muss Bücher nicht zum Sprechen bringen. Sie sprechen für sich selbst."

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Auf jeden Fall ein aufschlussreicher Blick auf das, was kommen mag. Spannend! Danke für den Link. Ich revanchiere mich mit diesem hier:

https://www.fastcompany.com/91090219/ai-artificial-intelligence-hypnovels-novels-video-pj-pereira?partner=rss&&leadId=673465

… nachdem ich derzeit darüber nachdenke, einen Trailer für meinen am 13.08. bei Aufbau erscheinenden Thriller EISRAUSCH zu produzieren ;-)

 

Roland Muller: EISRAUSCH (erscheint als Aufbau Taschenbuch am 13.08.2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Sebastian Niedlich
vor 2 Stunden schrieb Fabrice:

Interessanter Artikel von Adrian Lobe in der NZZ: "Die KI-Revolution macht nicht nur die Literaturrecherche obsolet. Sie dürfte auch die Weise verändern, wie Bücher geschrieben werden."

https://www.nzz.ch/feuilleton/mit-romanfiguren-chatten-statt-lesen-wie-kuenstliche-intelligenz-buecher-veraendern-koennte-ld.1826905

Auch etwas, über das wir hier schon gesprochen haben. Wir sollten selber den Thread hier plündern und Artikel an irgendwelche Zeitungen und Zeitschriften verhökern ...

vor 18 Minuten schrieb RolandM:

Auf jeden Fall ein aufschlussreicher Blick auf das, was kommen mag. Spannend! Danke für den Link. Ich revanchiere mich mit diesem hier:

https://www.fastcompany.com/91090219/ai-artificial-intelligence-hypnovels-novels-video-pj-pereira?partner=rss&&leadId=673465

… nachdem ich derzeit darüber nachdenke, einen Trailer für meinen am 13.08. bei Aufbau erscheinenden Thriller EISRAUSCH zu produzieren ;-)

 

Schrecklich. Mal abgesehen davon, dass man mit seinen Romanen mal wieder eine KI füttert, die (bzw. deren Firma) damit auch bestimmt keine merkwürdigen Dinge macht, sind diese Trailer einfach totaler Müll. Meiner Meinung nach. Mal abgesehen davon, dass es so aussieht, als würden die noch ältere KI-Modelle benutzen, obwohl es mittlerweile viel bessere und konsistentere Text-To-Video-Modelle gibt, ist dieser Stil, in dem alles so wischi-waschi ineinanderfließt für mich einfach nur ... Örks.
Ich sehe allerdings ein, dass das offenbar nur meine ganz persönliche Meinung ist, immerhin hat ein ähnliches Video neulich beim Pink Floyd Wettbewerb zum 50sten Jubiläum von "Dark Side Of The Moon" (ihr dürft euch jetzt alle alt fühlen) gewonnen. Das Video war für "Any Colour You Like" und es gab danach einen mittleren Shitstorm im Internet ... aber irgendwem muss es ja gefallen haben, denn es hat ja gewonnen. Gegen andere handgemachte Animationen, die ziemlich toll waren.

Wer mehr darüber lesen will, kann das z.B. hier tun. (Und auch das Video sehen.)

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Ich schätze, da hat jemand eine spontane Idee für ein Geschäftsmodell gehabt, ohne wirklich darüber nachzudenken. Schnelles Geld? Im US-Markt kann das durchaus funktionieren. Ich bin sicher, das wird nicht der letzte Ansatz dieser Art sein ;D Für mein eigenes Projekt schwebt mir da etwas ganz anderes, vor allem aber Authentisches vor …

Roland Muller: EISRAUSCH (erscheint als Aufbau Taschenbuch am 13.08.2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Künstliche Intelligenz in der Verlagsbranche: Effizienz steigern, Kosten sparen?
Wird KI zum Jobkiller? Welche Tätigkeiten lassen sich delegieren?  Über die Potenziale und Herausforderungen von KI-Anwendungen im Verlagswesen und der Buchbranche wird aktuell viel und kontrovers diskutiert. Sven Stollfuß, Professor für Medienwandel an der Universität Leipzig, hat die Lage mit Blick auf aktuelle Studien fürs Börsenblatt eingeschätzt …

https://www.boersenblatt.net/home/effizienz-steigern-kosten-sparen-331045
 

 

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor 4 Stunden schrieb Ramona:

Künstliche Intelligenz in der Verlagsbranche: Effizienz steigern, Kosten sparen?
Wird KI zum Jobkiller? Welche Tätigkeiten lassen sich delegieren?  Über die Potenziale und Herausforderungen von KI-Anwendungen im Verlagswesen und der Buchbranche wird aktuell viel und kontrovers diskutiert. Sven Stollfuß, Professor für Medienwandel an der Universität Leipzig, hat die Lage mit Blick auf aktuelle Studien fürs Börsenblatt eingeschätzt …

https://www.boersenblatt.net/home/effizienz-steigern-kosten-sparen-331045

So eine Einschätzung hat mir noch gefehlt, Ramona, vielen Dank dafür. Da bekomme ich ein Bild von der Situation. Effizienz und Kosteneinsparungen, Anwendungen jetzt zu 19% mit Aussicht auf über 60%, ohne die Qualität dabei zu mindern. Der "offizielle" Buchmarkt insgesamt schrumpfend mit Anstieg bei den 16-29jährigen. Aber alles noch offen, wie vermutet. Dabei können wir Autor´innen ja nur eines machen: weiterschreiben! Und uns informieren.

Bearbeitet von Christa
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Die alt ehrwürdige Financial Times ist eine Partnerschaft mit Open AI eingegangen. 

https://aboutus.ft.com/press_release/openai

Aus dem Artikel - übersetzt mit KI und editiert von - mir. 
 

Hier ist die deutsche Übersetzung des Artikels:

"Die FT setzt sich für menschlichen Journalismus ein, wie er von unserer großartigen Redaktion produziert wird, und diese Vereinbarung wird die Reichweite dieser Arbeit erweitern und gleichzeitig unser Verständnis für die Anforderungen und Interessen der Leser vertiefen", fügte Ridding hinzu. "Abgesehen von den Vorteilen für die FT hat dies weitreichendere Auswirkungen auf die Branche. Es ist natürlich richtig, dass KI-Plattformen den Verlagen für die Verwendung ihres Materials bezahlen. OpenAI versteht die Bedeutung von Transparenz, Zuordnung und Vergütung - all das ist für uns unverzichtbar. Gleichzeitig liegt es eindeutig im Interesse der Nutzer, dass diese Produkte zuverlässige Quellen enthalten."
 


 

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Ich habe den Thread hier aus Zeitgründen nicht mehr so gründlich verfolgt, wahrscheinlich hattet ihr das Thema schon, aber falls nicht: Ich habe gestern mal Claudia.ai mehrere Plotideen beschrieben und gefragt, was es davon hält und was man verbessern könnte. Und ich war wirklich verblüfft, wie passend und hilfreich die Anmerkungen waren. Klar, es war nichts, worauf ich nicht selbst früh oder später auch gekommen wäre, aber so schnell so ein kompetentes Feedback zu bekommen ist schon großartig. Und wenn es von einer Maschine kommt, nimmt man Kritik ja auch nicht so persönlich, ich jedenfalls nicht ;)

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Sebastian Niedlich

Vielleicht hat ja der/die ein oder andere den Shitstorm online mitverfolgt, der gerade wegen des Skoutz-Awards die Runde macht. Hier eine kleine Zusammenfassung...

In Kürze: Man Hort dort KI-generierte Bücher bzw. Bücher mit KI-generierten Covern auf die Longlist gelassen, selbst nachdem bei einer Umfrage der überwiegende Teil der Leute sagte, dass das Zeug da nichts zu suchen habe...

Ich fand den Skoutz-Award schon immer etwas fragwürdig, aber was meint ihr zu der Sache?

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Vielleicht lassen Couch-Potatos demnächst ja ihre Cyborg-Spitzensportler bei der Olympiade antreten. Und wehe denjenigen, die hart für den Wettkampf trainiert haben, nichts mit dem Dopingsumpf am Hut haben, sich aber über die Unfairness beschweren.

Bearbeitet von Ramona

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vor einer Stunde schrieb Sebastian Niedlich:

Vielleicht hat ja der/die ein oder andere den Shitstorm online mitverfolgt, der gerade wegen des Skoutz-Awards die Runde macht. Hier eine kleine Zusammenfassung...

In Kürze: Man Hort dort KI-generierte Bücher bzw. Bücher mit KI-generierten Covern auf die Longlist gelassen, selbst nachdem bei einer Umfrage der überwiegende Teil der Leute sagte, dass das Zeug da nichts zu suchen habe...

Ich fand den Skoutz-Award schon immer etwas fragwürdig, aber was meint ihr zu der Sache?

Der Artikel fasst den Irrsinn gut zusammen. Hier hätte es von Seiten der Gründer/Jury Rückgrat gebraucht.

Edit: Wie ich gerade gesehen hab', gab es auf der Skoutz-Facebook-Site dazu eine Umfrage. Die Mehrheit der Teilnehmenden war gegen KI-unterstütze Produkte im Wettbewerb, wurden aber ignoriert.

Bearbeitet von Ramona

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vor 2 Stunden schrieb Sebastian Niedlich:

Ich fand den Skoutz-Award schon immer etwas fragwürdig, aber was meint ihr zu der Sache?

Den Skoutz-Award kannte ich bisher nicht, habe aber gesehen, dass die auch einen Platz auf der Frankfurter Buchmesse haben. In den Teilnahmebedingungen steht, dass jeder Text willkommen sei, ob von einem Verlag, selbst herausgebracht, von einem alten Hasen oder einem Neuling. Jeder impliziert aber nicht die KI, denn die wird nicht als Person definiert. Also haben sie sich selbst ins Knie geschossen und machen sich noch fragwürdiger.

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vor 11 Stunden schrieb Sebastian Niedlich:

Vielleicht hat ja der/die ein oder andere den Shitstorm online mitverfolgt, der gerade wegen des Skoutz-Awards die Runde macht. Hier eine kleine Zusammenfassung...

In Kürze: Man Hort dort KI-generierte Bücher bzw. Bücher mit KI-generierten Covern auf die Longlist gelassen, selbst nachdem bei einer Umfrage der überwiegende Teil der Leute sagte, dass das Zeug da nichts zu suchen habe...

Ich fand den Skoutz-Award schon immer etwas fragwürdig, aber was meint ihr zu der Sache?

Dem letzten Satz schließe ich mich an. 

Und vorab - ich bin Autorin, weil ich Geschichten erzählen und Bücher schreiben will. 
Es gibt für mich gar keinen Grund, das "abzugeben", ob es jetzt möglich wäre oder nicht. 


Zu dem "Shitstorm" - es ist m.W.n. nur eine von gefühlt 5000 Schweinderl, die monatlich durchs virtuelle Dorf getrieben werden. 
Wenn man sich die Rückmeldungen anschaut ... nun ja. 
Die meisten Poster/innen fühlen mehr ihre Meinung, als dass die auf Tatsachen beruht. 
"KI-Bücher" = in der gefühlten Meinung - Vollständig von KI geschriebene Bücher. 

Was damit gemeint sein könnte:
- Teile des Covers wurden KI generiert (z-B. im Fantasy/SciFi Bereich) 
- Der Autor/die Autorin hat mit KI geplottet (selbst geplottet und sich eine Struktur geben lassen) - hat Ideen-Ping-Pong mit KI gespielt. 
- Hat Teilrecherchen damit durchgeführt 
- hat sich 20 Namen ausgeben lassen, anstatt auf Namenswebseiten zu schauen
- Wenn es sich um eine Serie handelt, wurden Serien-Bibeln mit KI verfasst
- Es gab Editiervorschläge
- Rechtschreibung wurde mit KI geprüft
- usw. 

Zwischen - Ja, klar, ich habe 3 Prompts eingegeben und dann hat die KI das Buch ausgespuckt (komplett unmöglich - und m.E. ist das mit einem Roman an sich nicht möglich) 
und - es gab einen 5% KI-assistierten Anteil bestehen schon große Unterschiede. 

Ich arbeite nicht mit KI an meinen Büchern  - aus o.g. Grund. 
Ich schreibe nämlich gerne. 
Für Figurenbibeln usw. von lange zurückliegenden Serien würde ich sie aber nutzen. Dann wäre es ja auch mein Text, der freiwillig eingegeben und bearbeitet wird. (Wie bei vielen der o.g. Beispielen) 

Aber in den Socials wird wieder eine Panik verbreitet und Sachverhalte einfach falsch dargestellt. 

Leider bin ich noch nicht fertig. ;)  Stockfotoanbieter sind voller Angebote, die mit ein wenig Ahnung, als Midjourney generiert erkennbar sind. 

"Ich kaufe  über Stockfotoanbieter X, weil ich KI nicht unterstütze" - das ist heute quasi ein Fake-Feigenblättchen. 
Wer ordentlich ausweist, wird geshitstormt. 
Wer heimlich uploadet und verkauft - ist sicher. 

Das übrigens ganz unabhängig vom genannten Preis. Da sind wir einer Meinung. 


 

Bearbeitet von AliceC
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Die Firma Amazon hat im März 5 Milliarden US Dollar in Anthropic investiert. 
Anthropic ist die Entwicklerfirma u.a. von Claude AI Opus - der aktuell besten 
KI wenn es um kreatives Schreiben geht, auf dem Markt. 

Somit unterstützen wir alle, die wir auf der Amazon-Plattform Bücher verkaufen, 
die Entwicklung von generativen KIs. 

Man kann und m.E. sollte man generativen KIs mit Vorsicht und einem kritischen Auge begegnen. 
Aber wenn man ihnen komplett aus dem Weg geht, entstehen die o.g. paradoxen Ereignisse. 
Man unterstützt etwas im Großen massiv, das man im Kleinen extrem bekämpfen will. 

Ich plädiere für einen wachsamen, aber entspannten Umgang mit generativer KI. 



 

Bearbeitet von AliceC
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