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Sebastian Niedlich

KI - Künstliche Intelligenz MEGATHREAD

Empfohlene Beiträge

Das ist alles sehr, sehr spannend! Vielen Dank, Sebastian! 

Helene Luise Köppel:  Romanreihe "Töchter des Teufels" (6 Historische Romane über den Albigenserkreuzzug); sowie Romanreihe "Untiefen des Lebens"  (6 SÜDFRANKREICH-thriller), Neu in 2022: "Abkehr".

                                         

                                 

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Sebastian Niedlich

Schon wieder ich, mit einem interessanten Video, welches ich vor einer Woche oder so gesehen habe und euch doch nicht vorenthalten wollte. Leider auf Englisch.
Darin unterhalten sich die Redaktionsleiterin von "The Economist", Zanny Minton-Beddoes, mit dem Historiker Yuval Noah Harari und dem Mitbegründer von DeepMind Mustafa Suleyman.

Hier der Link zum Video. (Aus irgendwelchen Gründen lässt sich das hier nicht direkt einbinden.)

Warum teile ich das?
Nun, zum einen sind da drei sehr kluge Köpfe, die sich unterhalten. Sie schreien sich nicht an, sie geben nicht irgendwelchen Quark von sich, sie versuchen nicht irgendwas zu verkaufen, sie sprechen nicht in Hyperbeln. Zum anderen geht es um die Zukunft von KI und die Konsequenzen, die daraus gesellschaftlich, ökonomisch usw. entstehen.

Es ist ja zum Teil schwierig geworden Informationen zum Thema KI zu finden, bei denen die Videomacher oder Kommentatoren nicht mit offenen Mündern vor der Kamera sitzen und anscheinend nur noch in Emojis statt Sprache kommunizieren. (Und, ja, ich weiß, das ich ggf. manchmal auch übers Ziel hinausschieße. Vielen Dank.)

Das Video ist ca. 45 Minuten lang. Lohnt sich aber. Finde ich. Viele Dinge, über die man ggf. schon selbst nachgedacht hat, werden auch besprochen, aber die schlauen Leute drücken sich da halt besonders gut aus oder haben eben noch ein paar Schritte weitergedacht.

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Am 24.10.2023 um 09:41 schrieb ChristophH:

Hier eine kurze Analyse von mir von einem wissenschaftlichen Paper, das menschliche Geschichtenerzhähler*innen mit ChatGPT vergleicht. Hier das Abstract des besprochenen Artikels:

 

 

Hier ein kurzes Update dazu, wie eine neue Funktion von ChatGPT die Resultate dieser Studie weiter relativiert.
 

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Am 8.11.2023 um 14:18 schrieb Sebastian Niedlich:

Schon wieder ich, mit einem interessanten Video, welches ich vor einer Woche oder so gesehen habe und euch doch nicht vorenthalten wollte. Leider auf Englisch.
Darin unterhalten sich die Redaktionsleiterin von "The Economist", Zanny Minton-Beddoes, mit dem Historiker Yuval Noah Harari und dem Mitbegründer von DeepMind Mustafa Suleyman.

Hier der Link zum Video. (Aus irgendwelchen Gründen lässt sich das hier nicht direkt einbinden.)

Warum teile ich das?
Nun, zum einen sind da drei sehr kluge Köpfe, die sich unterhalten. Sie schreien sich nicht an, sie geben nicht irgendwelchen Quark von sich, sie versuchen nicht irgendwas zu verkaufen, sie sprechen nicht in Hyperbeln. Zum anderen geht es um die Zukunft von KI und die Konsequenzen, die daraus gesellschaftlich, ökonomisch usw. entstehen.

Es ist ja zum Teil schwierig geworden Informationen zum Thema KI zu finden, bei denen die Videomacher oder Kommentatoren nicht mit offenen Mündern vor der Kamera sitzen und anscheinend nur noch in Emojis statt Sprache kommunizieren. (Und, ja, ich weiß, das ich ggf. manchmal auch übers Ziel hinausschieße. Vielen Dank.)

Das Video ist ca. 45 Minuten lang. Lohnt sich aber. Finde ich. Viele Dinge, über die man ggf. schon selbst nachgedacht hat, werden auch besprochen, aber die schlauen Leute drücken sich da halt besonders gut aus oder haben eben noch ein paar Schritte weitergedacht.

Ich habe es mir angesehen, wirklich spannend!

Komm wir essen Opa.

SATZZEICHEN können Leben retten.

www.mcpoets.de

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Sebastian Niedlich

Ich hatte ja darüber berichtet, dass ChatGPT jetzt eine Art App-Building zulässt, man also spezielle GPTs für bestimmte Anwendungsbereiche generieren kann.

Wenig überraschend haben einige Leute nun Drehbuch- oder sonstige Storyteller-GPTs gebastelt. Hier mal ein Beispiel auf Twitter vom Macher des "Screenplay GPT" (inkl Video). Wer sich das genauer anschauen will, bräuchte allerdings Zugriff zu Bezahlversion von ChatGPT. (Die ich nicht habe.)

Hab nur mal ins Video reingeschaut ... bin mir nicht sicher, ob das mehr als Spielerei ist. Man kann aus irgendwelchen Bildern ein Drehbuich generieren lassen. Oder aus Text. Oder aus dem generierten Text dann entsprechende Bilder. Ob da jetzt ein 120-Seiten-Drehbuch rauskommt ... weiß nicht. Inwiefern das dann kohärent ist, kann ich aus dem Video auch nicht erkennen.

Aber, ja, das ist halt das, wohin die Reise geht. Im Grunde werden Drehbücher generiert und die entsprechenden Storyboards gleich mitgeliefert. Kein Wunder, dass sich die Studios so lange um diesen Punkt bei den Autoren- und Schauspielerstreiks in Hollywood gestritten haben. Ich bin auch der Meinung, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, auch wenn beide Gewerkschaften augenscheinlich erstmal gewonnen haben.

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vor 24 Minuten schrieb Sebastian Niedlich:

Aber, ja, das ist halt das, wohin die Reise geht. Im Grunde werden Drehbücher generiert und die entsprechenden Storyboards gleich mitgeliefert. Kein Wunder, dass sich die Studios so lange um diesen Punkt bei den Autoren- und Schauspielerstreiks in Hollywood gestritten haben. Ich bin auch der Meinung, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, auch wenn beide Gewerkschaften augenscheinlich erstmal gewonnen haben.

Mir war noch nicht klar, wie die künftigen Regelungen über die KI für die Drehbuchautoren aussehen könnten. Dazu habe ich etwas gefunden - 

https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000043902.html

"EINSATZ VON KI BEIM DREHBUCHSCHREIBEN

Das wohl Wichtigste aus dem vorläufigen Deal direkt vorneweg: KI (im Original AI, Artificial Intelligence) kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben. Von einer KI erschaffenes Material wird nicht als Ursprungsmaterial betrachtet – es kann also nicht benutzt werden, um die Ansprüche eines Autors oder einer Autorin zu untergraben."

Vielleicht kommt so ein Passus dann auch irgendwann in die Autorìnnenverträge rein.

 

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vor 24 Minuten schrieb Christa:

Das wohl Wichtigste aus dem vorläufigen Deal direkt vorneweg: KI (im Original AI, Artificial Intelligence) kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben. Von einer KI erschaffenes Material wird nicht als Ursprungsmaterial betrachtet – es kann also nicht benutzt werden, um die Ansprüche eines Autors oder einer Autorin zu untergraben."

Dasselbe müsste dann auch für Romane gelten. Von einer KI geschriebene Bücher dürften demnach gar nicht auf den Markt kommen.

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Sebastian Niedlich
vor 30 Minuten schrieb Christa:

Mir war noch nicht klar, wie die künftigen Regelungen über die KI für die Drehbuchautoren aussehen könnten. Dazu habe ich etwas gefunden - 

https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000043902.html

"EINSATZ VON KI BEIM DREHBUCHSCHREIBEN

Das wohl Wichtigste aus dem vorläufigen Deal direkt vorneweg: KI (im Original AI, Artificial Intelligence) kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben. Von einer KI erschaffenes Material wird nicht als Ursprungsmaterial betrachtet – es kann also nicht benutzt werden, um die Ansprüche eines Autors oder einer Autorin zu untergraben."

Vielleicht kommt so ein Passus dann auch irgendwann in die Autorìnnenverträge rein.

 

Na ja, das ist ja nur ein Teil.

Die konkreten Punkte aus dem WGA-Deal sind (in den Unterpunkten meine Anmerkungen dazu):

  • KI kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben, und KI-generiertes Material wird im Rahmen der MBA (Minimum Basic Agreement = praktisch "Mindestanforderung") nicht als Quellenmaterial betrachtet, was bedeutet, dass KI-generiertes Material nicht verwendet werden kann, um die Anerkennung oder die getrennten Rechte eines Autors zu untergraben.
    • Die WGA wollte sicherstellen, dass Studios nicht irgendwelche Ideen z.B. per ChatGPT generieren und Autorys dann lediglich umschreiben lässt, was zur Folge hätte, dass die Autorys weniger bezahlt werden ("Es ist ja nur ein Rewrite!"), obwohl sie vermutlich nahezu die ganze Leistung erbringen. Im Grunde hat man sich darauf geeinigt, dass egal woher die Idee kommt oder anfängliche Pitch, die Drehbuchautoren für das erste Drehbuch voll bezahlt werden. Das heißt NICHT, dass KI-Material völlig ausgeschlossen wird.
  • Ein Autor kann sich dafür entscheiden, bei der Erbringung von Schreibdiensten KI zu verwenden, wenn das Unternehmen zustimmt und der Autor die geltenden Unternehmensrichtlinien befolgt, aber das Unternehmen kann nicht verlangen, dass der Autor bei der Erbringung von Schreibdiensten KI-Software (z. B. ChatGPT) verwendet.
    • Ich denke, dass das selbsterklärend ist.
  • Das Unternehmen muss den Autor darüber informieren, wenn die ihm zur Verfügung gestellten Materialien von KI generiert wurden oder KI-generiertes Material enthalten.
    • Auch: Selbsterklärend. Hier ist potentiell die Gefahr, dass die Studios schlichtweg lügen. Das wäre aus rechtlicher Sicht zwar idiotisch, aber nun ...
  • Die WGA behält sich das Recht vor, geltend zu machen, dass die Nutzung des Materials von Autoren zum Training von KI durch das MBA oder andere Gesetze verboten ist.
    • Sprich: Drehbücher dürfen nicht für das Training von KIs genutzt werden. Da steht allerdings nicht, ob das AB JETZT gilt oder auch für alle Drehbücher, die vor 2023 geschrieben wurden. Hier sehe ich einen Punkt, wo sich die Rechtsanwälte die Hände reiben.

Man sollte beachten, dass keiner der Punkte den Studios explizit verbietet, KIs bei der Erschaffung von Filmen zu benutzen. Theoretisch wäre es möglich, dass ein komplett von einer KI geschriebener Film umgesetzt wird, solange kein Drehbuchautor in irgendeiner Form dabei benutzt wird. Ausgeschlossen wird auch nicht, dass IDEEN VON DREHBUCHAUTOREN kommen und dann per KI umgesetzt werden. Insofern sehe ich z.B. das Pitchen einer Filmidee eher schwierig, weil Ideen so nicht schützbar sind und die Studios mal eben eine KI dazu ein Buch schreiben lassen könnten, welches man dann ggf. (rechtliche Schritte wären hier abzuwarten) per Copyright sichern kann. (Die Studios sind bereits dabei entsprechende Gesetzesvorschläge zu machen.)
Eine Sache, bei der ich mir nicht sicher bin, ist die Nutzung von Autoren, die NICHT der WGA angehören. Meiner Meinung nach ist es ja kein Muss, dass man in der Gewerkschaft sein muss. Wenn die Studios also nun einfach keine Gewerkschafter mehr nutzen, sondern welche, die aus anderen Ländern kommen oder einfach nicht in die Gewerkschaft eintreten wollen ... tja.

Es gibt sicher noch Punkte, an die ich nicht gedacht habe, weswegen ich schon vor einer Weile meinte, dass da noch einiges zu erwarten ist. Der "Sieg" der WGA ist erstmal gut und schön, aber die nächsten Verhandlungen sind, glaube ich, in 2026. Mal sehen, was bis dahin ist. Disney z.B. sucht sicher nicht umsonst jede Menge KI-Entwickler im Moment ...

 

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vor 37 Minuten schrieb WolfgangG:

Dasselbe müsste dann auch für Romane gelten. Von einer KI geschriebene Bücher dürften demnach gar nicht auf den Markt kommen.

Ich glaube, das von einer KI geschriebene Bücher trotzdem auf den Markt kommen können. Solange niemand Einspruch erhebt.

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vor 19 Minuten schrieb Sebastian Niedlich:

Na ja, das ist ja nur ein Teil.

Die konkreten Punkte aus dem WGA-Deal sind (in den Unterpunkten meine Anmerkungen dazu):

  • KI kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben, und KI-generiertes Material wird im Rahmen der MBA (Minimum Basic Agreement = praktisch "Mindestanforderung") nicht als Quellenmaterial betrachtet, was bedeutet, dass KI-generiertes Material nicht verwendet werden kann, um die Anerkennung oder die getrennten Rechte eines Autors zu untergraben.
    • Die WGA wollte sicherstellen, dass Studios nicht irgendwelche Ideen z.B. per ChatGPT generieren und Autorys dann lediglich umschreiben lässt, was zur Folge hätte, dass die Autorys weniger bezahlt werden ("Es ist ja nur ein Rewrite!"), obwohl sie vermutlich nahezu die ganze Leistung erbringen. Im Grunde hat man sich darauf geeinigt, dass egal woher die Idee kommt oder anfängliche Pitch, die Drehbuchautoren für das erste Drehbuch voll bezahlt werden. Das heißt NICHT, dass KI-Material völlig ausgeschlossen wird.
  • Ein Autor kann sich dafür entscheiden, bei der Erbringung von Schreibdiensten KI zu verwenden, wenn das Unternehmen zustimmt und der Autor die geltenden Unternehmensrichtlinien befolgt, aber das Unternehmen kann nicht verlangen, dass der Autor bei der Erbringung von Schreibdiensten KI-Software (z. B. ChatGPT) verwendet.
    • Ich denke, dass das selbsterklärend ist.
  • Das Unternehmen muss den Autor darüber informieren, wenn die ihm zur Verfügung gestellten Materialien von KI generiert wurden oder KI-generiertes Material enthalten.
    • Auch: Selbsterklärend. Hier ist potentiell die Gefahr, dass die Studios schlichtweg lügen. Das wäre aus rechtlicher Sicht zwar idiotisch, aber nun ...
  • Die WGA behält sich das Recht vor, geltend zu machen, dass die Nutzung des Materials von Autoren zum Training von KI durch das MBA oder andere Gesetze verboten ist.
    • Sprich: Drehbücher dürfen nicht für das Training von KIs genutzt werden. Da steht allerdings nicht, ob das AB JETZT gilt oder auch für alle Drehbücher, die vor 2023 geschrieben wurden. Hier sehe ich einen Punkt, wo sich die Rechtsanwälte die Hände reiben.

Man sollte beachten, dass keiner der Punkte den Studios explizit verbietet, KIs bei der Erschaffung von Filmen zu benutzen. Theoretisch wäre es möglich, dass ein komplett von einer KI geschriebener Film umgesetzt wird, solange kein Drehbuchautor in irgendeiner Form dabei benutzt wird. Ausgeschlossen wird auch nicht, dass IDEEN VON DREHBUCHAUTOREN kommen und dann per KI umgesetzt werden. Insofern sehe ich z.B. das Pitchen einer Filmidee eher schwierig, weil Ideen so nicht schützbar sind und die Studios mal eben eine KI dazu ein Buch schreiben lassen könnten, welches man dann ggf. (rechtliche Schritte wären hier abzuwarten) per Copyright sichern kann. (Die Studios sind bereits dabei entsprechende Gesetzesvorschläge zu machen.)
Eine Sache, bei der ich mir nicht sicher bin, ist die Nutzung von Autoren, die NICHT der WGA angehören. Meiner Meinung nach ist es ja kein Muss, dass man in der Gewerkschaft sein muss. Wenn die Studios also nun einfach keine Gewerkschafter mehr nutzen, sondern welche, die aus anderen Ländern kommen oder einfach nicht in die Gewerkschaft eintreten wollen ... tja.

Es gibt sicher noch Punkte, an die ich nicht gedacht habe, weswegen ich schon vor einer Weile meinte, dass da noch einiges zu erwarten ist. Der "Sieg" der WGA ist erstmal gut und schön, aber die nächsten Verhandlungen sind, glaube ich, in 2026. Mal sehen, was bis dahin ist. Disney z.B. sucht sicher nicht umsonst jede Menge KI-Entwickler im Moment ...

Ich habe deine Punkte jetzt mal blau markiert, um das alles besser einschätzen zu können.

Also, fürs erste Drehbuch werden die Drehbuchautors voll bezahlt. Wenn die Studios lügen, reiben sich die Rechtsanwälte die Hände ...

Dann: Wie ich es aus der Rechtsprechung kenne, gilt das nicht für Verträge, die vor 2023 abgeschlossen wurden. Die Drehbuchautoren müssten sich also neue Verträge für ältere Projekte geben lassen. Und wenn das mal auf uns als Romanautorys zutreffen sollte, müssten wir bei Neuauflagen usw. auch die Verträge ändern lassen.

Das Pitchen einer Idee, sei es beim Film oder in einem Roman, ist doch sowieso erlaubt, oder?

Und dass man in einer Gewerkschaft sein muss, damit man seine Ansprüche durchsetzen kann, glaube ich nicht. Das werden in ferner Zukunft, uns Roman-und Sachbuchautorys betreffend, dann die Agenturen machen müssen. Oder die Autorys selbst.

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EU’s AI Act negotiations hit the brakes over foundation models

A technical meeting on the EU’s AI regulation broke down on Friday (10 November) after large EU countries asked to retract the proposed approach for foundation models. Unless the deadlock is broken in the coming days, the whole legislation is at risk …

https://www.euractiv.com/section/artificial-intelligence/news/eus-ai-act-negotiations-hit-the-brakes-over-foundation-models/?fbclid=IwAR1Mhwqj_6W0UMDLILTIkuWidRPKQvrOWJ7j1ClnUnvA-cSpRGrFsUHs7xg

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor einer Stunde schrieb Ramona:

EU’s AI Act negotiations hit the brakes over foundation models

A technical meeting on the EU’s AI regulation broke down on Friday (10 November) after large EU countries asked to retract the proposed approach for foundation models. Unless the deadlock is broken in the coming days, the whole legislation is at risk …

https://www.euractiv.com/section/artificial-intelligence/news/eus-ai-act-negotiations-hit-the-brakes-over-foundation-models/?fbclid=IwAR1Mhwqj_6W0UMDLILTIkuWidRPKQvrOWJ7j1ClnUnvA-cSpRGrFsUHs7xg

Am 6. Dezember soll die Einigung darüber stattfinden-falls sie scheitert, was ist dann? Dann müssen wohl Deutschland und jedes einzelne Land darüber entscheiden.

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vor 5 Stunden schrieb Christa:

Am 6. Dezember soll die Einigung darüber stattfinden-falls sie scheitert, was ist dann? Dann müssen wohl Deutschland und jedes einzelne Land darüber entscheiden.

Wie ich heute im Gespräch mit Nina George erfahren habe (und in dem Artikel steht es auch), hat unter anderem gerade auch Deutschland das Ganze blockiert:

However, at a meeting of the Telecom Working Party on Thursday, a technical body of the EU Councils of Ministers, representatives from several member states, most notably France, Germany and Italy, pushed against any type of regulation for foundation models.

Leading the charge against any regulation for foundation models in the AI rulebook is Mistral, a French AI start-up that has thrown the gauntlet to Big Tech. Cedric O, France’s former state secretary for digital, is pushing Mistral’s lobbying efforts, arguing that the AI Act could kill the company.

Meanwhile, Germany is being pressured by its own leading AI company Aleph Alpha, which Euractiv understands has very high-level connections with the German establishment. All these companies fear the EU regulation might put them on a back foot compared to US and Chinese competitors.

(Hervorhebung von mir). Das ist also leider extrem kritisch zu betrachtet, ob sich da etwas regen wird. Man darf zu Recht entsetzt sein. Das Argument "Aber wir verlieren den Anschluss" oder "Aber China wird auch nicht regulieren", ist so fadenscheinig wie unmoralisch - im Sinne, dass es das Fehlen eigener moralische Werte und Verantwortung offenbart.

Im diesem Gespräch sagt Mustafa Suleyman, der Gründer einer KI-Firma ist, gerade ein Buch veröffentlich hat ("The Coming Wave") und sich für eine firmen- und staatsunabhängige Regulierung ausspricht, exakt zu diesem Punkt etwas (ab Minute 28:00):

Andreas

PS: In Kürze erscheint im Montségur Videokanal eine fünfteilige Serie zum Thema Künstliche Intelligenz und was es für uns und die Buchbranche bedeutet. Ich werde das natürlich wie gewohnt hier im Forum ankündigen.

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vor einer Stunde schrieb Andreas:

Wie ich heute im Gespräch mit Nina George erfahren habe (und in dem Artikel steht es auch), hat unter anderem gerade auch Deutschland das Ganze blockiert:

However, at a meeting of the Telecom Working Party on Thursday, a technical body of the EU Councils of Ministers, representatives from several member states, most notably France, Germany and Italy, pushed against any type of regulation for foundation models.

Leading the charge against any regulation for foundation models in the AI rulebook is Mistral, a French AI start-up that has thrown the gauntlet to Big Tech. Cedric O, France’s former state secretary for digital, is pushing Mistral’s lobbying efforts, arguing that the AI Act could kill the company.

Meanwhile, Germany is being pressured by its own leading AI company Aleph Alpha, which Euractiv understands has very high-level connections with the German establishment. All these companies fear the EU regulation might put them on a back foot compared to US and Chinese competitors.

(Hervorhebung von mir). Das ist also leider extrem kritisch zu betrachtet, ob sich da etwas regen wird. Man darf zu Recht entsetzt sein. Das Argument "Aber wir verlieren den Anschluss" oder "Aber China wird auch nicht regulieren", ist so fadenscheinig wie unmoralisch - im Sinne, dass es das Fehlen eigener moralische Werte und Verantwortung offenbart.

Im diesem Gespräch sagt Mustafa Suleyman, der Gründer einer KI-Firma ist, gerade ein Buch veröffentlich hat ("The Coming Wave") und sich für eine firmen- und staatsunabhängige Regulierung ausspricht, exakt zu diesem Punkt etwas (ab Minute 28:00):

Andreas

PS: In Kürze erscheint im Montségur Videokanal eine fünfteilige Serie zum Thema Künstliche Intelligenz und was es für uns und die Buchbranche bedeutet. Ich werde das natürlich wie gewohnt hier im Forum ankündigen.

Ja, man darf zu recht entsetzt sein. Dein Gespräch mit Nina George und die Idee der fünfteiligen Serie finde ich sehr gut! Im Grunde diktieren doch Firmenriesen wie Siemens, Peugeaut und die AI-ChatGPT-Betreiber die Bedingungen, unter denen die KI in Zukunft unser Leben bestimmen soll. Und alle haben Angst, Wettbewerbsvorteile zu verlieren. Daneben - ich frage mich, was für einen Einfluss das haben wird - dann der Rufer in der Wüste-Elon Musk. Im Gespräch mit dem britischen Premier u.a. Größen warnte er kürzlich mal wieder davor,  alles würde darauf hinauslaufen, dass am Schluss niemand mehr arbeitet, und das ergebe eine Sinnkrise (Anmerkung von mir: Wenn die Leute nichts mehr zu tun haben, sollten sie doch wenigstens Bücher lesen, Musik hören und Filme sehen können! Und zwar keine KI-generierten, denn welchen Sinn sollten die vermitteln?8-)

https://www.traunsteiner-tagblatt.de/nachrichten/wirtschaft_artikel,-elon-musk-ki-wird-arbeit-ueberfluessig-machen-_arid,828890.html

 

Bearbeitet von Christa
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Danke Andreas. Ja, das ist wirklich schockierend, obwohl mich bei der deutschen Bundesregierung langsam nichts mehr schockiert.

@Sebastian Niedlich

Zitat

. Theoretisch wäre es möglich, dass ein komplett von einer KI geschriebener Film umgesetzt wird, solange kein Drehbuchautor in irgendeiner Form dabei benutzt wird.

Nur zu meinem besseren Verständnis: Widerspricht das nicht diesem Punkt:

Zitat

KI kann kein literarisches Material schreiben oder umschreiben, und KI-generiertes Material wird im Rahmen der MBA (Minimum Basic Agreement = praktisch "Mindestanforderung") nicht als Quellenmaterial betrachtet,

KI generiert ja alle ihre Texte aus bestehenden Quellmaterialien bzw. setzt diese neu zusammen. Oder nicht?

 

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Sebastian Niedlich

@WolfgangG, nein, meines Erachtens nicht. (Ganz wichtig: ICH sehe das so. Ich muss nicht richtig liegen. Ich bin lediglich der Meinung, dass da Anwälte noch viel mitzusprechen haben.)

Grundsätzlich ging es der WGA ja darum, dass die Drehbuchautoren ordentlich bezahlt werden. Den Produzenten ging (und geht) es darum, Geld einzusparen. Autorys, die Drehbücher umschreiben, werden geringer bezahlt als die, die mit der ursprünglichen Story erst auf die Idee gekommen sind. Die WGA sah die Gefahr, dass irgendwelche Produzenten mit eigenen Ideen eine KI füttern, die ein schoddriges Drehbuch herauswirft, welches dann an Autorys weitergegeben wird, die das dann "korrigieren" müssen aber nur fürs "Umschreiben" bezahlt werden, obwohl sie praktisch ein komplett neues Drehbuch schreiben müssen. (Machen wir uns nichts vor: Genau das war der Plan der Produzenten.) Die Klausel sagt nichts anderes, als das eben diese KI-generierten Drehbücher quasi nicht als Erstfassung anerkannt werden und jedes Autory, welches so einen "Umschreibe"-Job annimmt, in voller Höhe wie für ein neues Drehbuch bezahlt werden soll.

Die Klausel sagt aber nichts darüber aus, dass unter der totalen Umgehung von Autorys kein KI-generiertes Drehbuch als Vorlage für einen Film dienen dürfte. Erneut: So sehe ICH das, nicht unbedingt die WGA. Hier wäre aber m.E. zumindest ein Rechtsstreit nötig, um da einen Präzendenzfall zu schaffen. Beide Seiten können hier sicherlich in ihrer Hinsicht Argumente anführen.

Und grundsätzlich kann man nicht mehr sagen, dass die KI aus bestehenden Quellmaterialien, Dinge zusammensetzt. Das ist zwar theoretisch richtig - die KI basiert auf irgendwelchen Texten und kann daher Wahrscheinlichkeiten ableiten, wie Texte zusammengesetzt werden -, aber wie abgewiesene Gerichtsverfahren jetzt z.T. schon gezeigt haben, werden KI-generierte Texte, Bilder etc. nicht unbedingt als Urheberrechtsverstoß angesehen. (Zumindest in den USA. In Europa steht sowas, soweit ich weiß, noch aus.) Die KI müsste schon expliziert und gut nachweisbar plagiieren, um da mit einem Rechtsstreit durchzukommen. (Einer meiner ersten Tests mit ChatGPT damals war zu fragen, ob es mir eine Liebesgeschichte schreiben kann, die auf der Titanic spielt. Das Ergebnis war inklusive der Namen doch SEHR an den Titanic-Film angelehnt, auch wenn das Ende anders war. Das wäre sicher so nicht durchgegangen, aber mittlerweile sind die LLMs da subtiler.)

Um es kurzzufassen: Ich denke, es ist alles sehr schwammig und man muss sehen, was da noch so kommt.

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vor 36 Minuten schrieb RolandM:

Vielleicht soll Altman von ChatGPT 5 ersetzt werden? OpenAI hat ja wohl gerade mit den Entwicklungsarbeiten der noch potenteren Nachfolge zur Version 4 begonnen. ;)

LG Roland

*Tränen lach* 

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Gab es nicht bei Harry Potter in Snapes Unterricht „Defence against the dark arts“ den Bereich Occlumency; die Kunst, die eigenen Gedanken gegen das Gelesenwerden abzuschirmen? Da sollten wir wohl mal langsam mit dem Training anfangen … :s09

Bearbeitet von KerstinH
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Ich glaube, das wird eine unserer Hauptaufgaben der Zukunft!

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."  

AT "Aus Liebe Stahl. Eine Künstlerehe."

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