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Sebastian Niedlich

KI - Künstliche Intelligenz MEGATHREAD

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb AliceC:

Ich glaube, es wird eine Zeit kommen, da ist die Frage nicht mehr, wer arbeitet mit KI oder nicht. Sondern wer arbeitet - und wer es tut, wird mit KI arbeiten. 

Ob ich mich noch damit beschäftige? Es wird mir jeden Tag von Augen geführt, wie und wo die KI überall eingesetzt wird, zuletzt heute bei einem Bericht über das "KI-Farming" schwäbischer Landwirte. Die lassen von einer KI-Drohne ein Feld fotografieren, um die Disteln zu erfassen, die nicht zu Heu verarbeitet werden können und merzen sie dann gezielt aus. Sinnvoll, ja.  Was unser Schreiben betrifft, hat dein obiger Satz inzwischen seine "Signal-und Schreckwirkung" verloren. Der Unterschied beim Schreiben wird in der Quantität und der Qualität bestehen, daran hat sich nichts geändert.

Hier hat ein Schriftsteller ein Experiment mit einer anderen KI als ChatGPT ein Experiment gemacht. https://www.creative-city-berlin.de/de/ccb-magazin/2023/9/13/hannes-bajohr-ki-literatur/

Zitat: "Aber das war auch mein Ziel: zu beweisen, dass eine KI an sich nicht erzählen kann. Denn Erzählungen beruhen immer auf dem Ursache-Wirkung-Prinzip – und genau daran scheitert die KI. Als statistische Maschine kann sie nicht nach dem Prinzip „wenn…, dann…“, also in Kausalitäten denken, sondern geht immer davon aus, dass zwei Dinge gleichzeitig passieren, sie denkt also in Korrelationen: „dann…, dann…, dann…“ – das ist aber noch keine Erzählung. Außerdem vergisst die KI Sachen, verwechselt Figuren, bringt Zeitebenen durcheinander. Man hat es hier mit einer ständigen Amnesie zu tun, mit einer vergesslichen und kaputten Maschine, die Absurditäten erzeugt." 

Bearbeitet von Christa
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vor 2 Minuten schrieb Christa:

 

Hier hat ein Schriftseller ein Experiment mit einer anderen KI als ChatGPT ein Experiment gemacht. https://www.creative-city-berlin.de/de/ccb-magazin/2023/9/13/hannes-bajohr-ki-literatur/

Zitat: "Aber das war auch mein Ziel: zu beweisen, dass eine KI an sich nicht erzählen kann. Denn Erzählungen beruhen immer auf dem Ursache-Wirkung-Prinzip – und genau daran scheitert die KI. Als statistische Maschine kann sie nicht nach dem Prinzip „wenn…, dann…“, also in Kausalitäten denken, sondern geht immer davon aus, dass zwei Dinge gleichzeitig passieren, sie denkt also in Korrelationen: „dann…, dann…, dann…“ – das ist aber noch keine Erzählung. Außerdem vergisst die KI Sachen, verwechselt Figuren, bringt Zeitebenen durcheinander. Man hat es hier mit einer ständigen Amnesie zu tun, mit einer vergesslichen und kaputten Maschine, die Absurditäten erzeugt." 

Mir ging es allgemeiner um die Entwicklung. Und warum das, was ein Kollege heute testet, morgen schon nicht mehr wahr ist. 

Was ist eine KI - und was ist sie nicht. 

Eine KI der neusten Generation ist auf lernen programmiert. Nicht mehr auf 0 und 1. Nicht auf wenn - dann. 
Daher irrt sie. Ein normales Programm irrt sich nicht. Es kann 1 funktionieren oder 0 nicht funktionieren. 
Eine KI (ich habe das in dem internen Thread beschrieben) ist aber ein neuronales Netzwerk das auf Lernen ausgerichtet ist. 
Und genau wie wir, kann etwas falsch geleitet werden, oder falsch interpretiert - und dann werden Namen verwechselt usw. 

Und genau darin liegt das Potential und die Gefahr. Hier geht es schon lange nicht mehr um wenn dann - erhält die KI die Botschaft:
Fehler gemacht - wird sie versuchen ihn selbst zu korrigieren - kein Programmierer notwendig. 

Der Kollege, der getestet hat, hat die KI somit unterrichtet. Beim nächsten Mal ist sie schon ein wenig besser und dann noch besser. 
Und das geht rasend schnell. 

Daher lohnt es sich, und sei es aus Neugier, immer mal wieder in die Text- und Bild-KIs zu schauen. 

Wie ich an jeder Stelle hier geschrieben habe - ich bin nur die Überbringerin der Botschaft. Ich habe keine fest Meinung dazu und ehrlich, auch keine Angst. 
KIs müssen an die Leine genommen werden, gerade weil sie so ein hohes Potential haben - und darin liegt dann wieder unser aller Chance. 

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Laut einiger KI-Artikel scheinen Text-KIs zurzeit ja eher von zunehmender Demenz bedroht. Und das versuchen OpenAI & Co. nun erst einmal in den Griff zu bekommen.

Bearbeitet von Ramona

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vor 13 Stunden schrieb AliceC:

Und genau darin liegt das Potential und die Gefahr. Hier geht es schon lange nicht mehr um wenn dann - erhält die KI die Botschaft:
Fehler gemacht - wird sie versuchen ihn selbst zu korrigieren - kein Programmierer notwendig. 

vor 44 Minuten schrieb Ramona:

Laut einiger KI-Artikel scheinen Text-KIs zurzeit ja eher von zunehmender Demenz bedroht. Und das versuchen OpenAI & Co. nun erst einmal in den Griff zu bekommen.

Die Frage ist, ob die KI den Fehler wirklich selbst korrigieren kann - wenn sie doch zunehmend kaputt, verwirrt und dement ist, wie ich auch zum Beispiel bei Heise gelesen habe.  Der Aberwitz dabei ist, dass sie bei menschlichen Demenzerkrankungen gut in Diagnostik und Therapie sein soll. Der Grund für die Text-KI-Demenz liege darin, dass sie zunehmend mit nicht menschlichen, sondern KI-erzeugten Inhalten gefüttert werde. Das mit dem KI-Müll im Netz hatten wir doch schon mal! Auf jeden Fall dürfte die Behebung nicht leicht für die OpenAI&Co sein, nachdem schon so viele gegen den privaten Datenklau geklagt haben und dann Richter entscheiden müssen, ob das rechtens ist. Damit stünde die KI vor dem Problem, nur noch mit dementen Inhalten gefüttert zu werden.(ChatGPT4 soll ab Januar offiziell das Programm sein, die anderen Versionen werden abgeschaltet)

Bearbeitet von Christa
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vor 8 Minuten schrieb Christa:

ChatGTP4 soll ab Januar offiziell das Programm sein, die anderen Versionen werden abgeschaltet.

Bezahlversion vermutlich? Schade, für kleinere Sachen (z.B eine Menüfolge, wie ich oben zeigte), war es ja schon ein Helferlein.

Edit: Das mit dem Menü muss in einem anderen Thread gewesen sein.

Bearbeitet von KerstinH
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vor 4 Minuten schrieb KerstinH:

Bezahlversion vermutlich? Schade, für kleinere Sachen (z.B eine Menüfolge, wie ich oben zeigte), war es ja schon ein Helferlein.

Ja, sie wollen ja auch verdienen.8-) Immerhin konnten wir jetzt ein Jahr lang das Helferlein testen (ich nutze es noch ab und zu für neue Ideen). Aber ich habe inzwischen manchmal den Eindruck, als wenn auch ChatGPT3.5 nachgelassen hätte. 

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In der aktuellen Federwelt wird die These vertreten, dass die KI die Autoren ab 2025/2026 ersetzen wird (https://www.autorenwelt.de/system/files/federwelt162_leseprobe.pdf.). Das ist Grund genug, KI als Bedrohung aufzufassen und sich ernsthaft Sorgen um die eigene Autorentätigkeit zu machen. 

Dazu habe ich ChatGPT folgende Frage gestellt:

Wirst du durch deine immer weiter verbesserten Möglichkeiten der Texterstellung die Autoren von Sachbüchern und Romanen irgendwann überflüssig machen?

Die Antwort: Ich bin ein leistungsfähiges Werkzeug für die Texterstellung, aber ich glaube nicht, dass ich Autoren von Sachbüchern, Romanen oder anderen kreativen Schreibformen überflüssig machen werde. Es gibt mehrere Gründe dafür:

1. **Menschliche Erfahrung und Perspektive**: Autoren bringen ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle, Kreativität und Einzigartigkeit in ihre Werke ein. Das kann ein Algorithmus, selbst mit erweiterten Textgenerierungsfähigkeiten, nicht in der gleichen Weise replizieren. 

2. **Originalität und Kreativität**: Während ich Informationen basierend auf vorhandenen Daten generieren kann, ist echte Kreativität – das Erschaffen von Neuem, das Tiefe und Bedeutung besitzt – oft das Ergebnis menschlicher Intuition und Inspiration.

3. **Emotionale Resonanz**: Autoren sind oft in der Lage, emotionale Verbindungen zu ihren Lesern herzustellen, basierend auf gemeinsam geteilten menschlichen Erfahrungen. Das geht über das bloße Zusammenstellen von Informationen oder das Erzählen einer Geschichte hinaus.

4. **Ziel und Absicht**: Autoren haben oft eine bestimmte Absicht oder Botschaft, die sie durch ihr Schreiben vermitteln möchten. Diese Absicht kann durch kulturelle, soziale oder persönliche Einflüsse geformt werden. Ein Algorithmus hat keine eigenen Intentionen oder Gefühle.

5. **Feedback und Iteration**: Der Schreibprozess beinhaltet oft Feedback von Testlesern, Redakteuren und anderen. Diese Rückmeldungen führen zu Revisionen, die den Text verfeinern. Ein Algorithmus kann nicht in der gleichen Weise auf solches Feedback reagieren oder es interpretieren.

6. **Ethik und Verantwortung**: Autoren nehmen oft eine ethische Position ein, wenn sie über bestimmte Themen schreiben, und sie sind sich der Verantwortung bewusst, die mit ihrem Schreiben einhergeht. Ein Algorithmus hat keine Moral oder Ethik.

Wie schätzt ihr das ein? Steht das Ende von Menschen geschriebener Bücher bevor oder ist das Schwarzmalerei?
 

"Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen- Absurde Ausreden vor Gericht", Ullstein 2018

"Justiz am Abgrund - Ein Richter klagt an", Langen-Müller 2018

"Jurafakten - Verbotene Süßigkeiten, erlaubte Morde und andere Kuriositäten aus Recht und Gesetz", Ullstein 2019

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vor 27 Minuten schrieb Patrick:

Wie schätzt ihr das ein? Steht das Ende von Menschen geschriebener Bücher bevor oder ist das Schwarzmalerei?

Am Schluss des Interviews steht: "Wenn man als menschlicher Autor keine Bücher schreibt, die alle unbedingt fünfmal lesen wollen, weil es jedes Mal neue Facetten zu entdecken gibt, ist die KI eine Bedrohung. Also wohl leider für die meisten." Solche Sätze habe ich schon von Agentínnen, Lektorìnnen und Autorìnnen gehört, wenn es darum ging, überhaupt veröffentlicht zu werden. 

Ich glaube, dass die Behauptung, schon ab 2025/26 werde die KI menschliche Autorínnen ersetzen, zu weit gegriffen ist. Die Wissenschaftlerin in dem Artikel räumt ja selbst ein, dass es Beschränkungen (wie oben angeführt, richterliche Entscheidungen usw.) geben könnte. Und die Frage ist, was dann aus dem eh schon angeschlagenen Buchmarkt wird und wo die Leserìnnen bleiben, die das alles lesen sollen.

Bearbeitet von Christa
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vor 4 Stunden schrieb Patrick:

In der aktuellen Federwelt wird die These vertreten, dass die KI die Autoren ab 2025/2026 ersetzen wird (https://www.autorenwelt.de/system/files/federwelt162_leseprobe.pdf.). Das ist Grund genug, KI als Bedrohung aufzufassen und sich ernsthaft Sorgen um die eigene Autorentätigkeit zu machen. 

Dazu habe ich ChatGPT folgende Frage gestellt:

Wirst du durch deine immer weiter verbesserten Möglichkeiten der Texterstellung die Autoren von Sachbüchern und Romanen irgendwann überflüssig machen?

Die Antwort: Ich bin ein leistungsfähiges Werkzeug für die Texterstellung, aber ich glaube nicht, dass ich Autoren von Sachbüchern, Romanen oder anderen kreativen Schreibformen überflüssig machen werde. Es gibt mehrere Gründe dafür:

1. **Menschliche Erfahrung und Perspektive**: Autoren bringen ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle, Kreativität und Einzigartigkeit in ihre Werke ein. Das kann ein Algorithmus, selbst mit erweiterten Textgenerierungsfähigkeiten, nicht in der gleichen Weise replizieren. 

2. **Originalität und Kreativität**: Während ich Informationen basierend auf vorhandenen Daten generieren kann, ist echte Kreativität – das Erschaffen von Neuem, das Tiefe und Bedeutung besitzt – oft das Ergebnis menschlicher Intuition und Inspiration.

3. **Emotionale Resonanz**: Autoren sind oft in der Lage, emotionale Verbindungen zu ihren Lesern herzustellen, basierend auf gemeinsam geteilten menschlichen Erfahrungen. Das geht über das bloße Zusammenstellen von Informationen oder das Erzählen einer Geschichte hinaus.

4. **Ziel und Absicht**: Autoren haben oft eine bestimmte Absicht oder Botschaft, die sie durch ihr Schreiben vermitteln möchten. Diese Absicht kann durch kulturelle, soziale oder persönliche Einflüsse geformt werden. Ein Algorithmus hat keine eigenen Intentionen oder Gefühle.

5. **Feedback und Iteration**: Der Schreibprozess beinhaltet oft Feedback von Testlesern, Redakteuren und anderen. Diese Rückmeldungen führen zu Revisionen, die den Text verfeinern. Ein Algorithmus kann nicht in der gleichen Weise auf solches Feedback reagieren oder es interpretieren.

6. **Ethik und Verantwortung**: Autoren nehmen oft eine ethische Position ein, wenn sie über bestimmte Themen schreiben, und sie sind sich der Verantwortung bewusst, die mit ihrem Schreiben einhergeht. Ein Algorithmus hat keine Moral oder Ethik.

Wie schätzt ihr das ein? Steht das Ende von Menschen geschriebener Bücher bevor oder ist das Schwarzmalerei?
 

Sagen wir mal so: Es wird für Autorinnen und Autoren wichtiger denn je werden, eine "unverwechselbare" Stimme zu haben, kombiniert mit möglichst originellem Denken/Fühlen/Assoziieren, damit diese nicht so leicht kopierbar ist. Einigen wenigen Menschen ist das angeboren, einige wenige können sich das über Jahre zu eigen machen und irgendwann (sofern die Zeiten für ihre Texte günstig stehen) damit brillieren. (Und dann gibt es noch jene welche mit dem "Influencer"-Gen, wobei auch dies alsbald KI-unterstützt laufen könnte, was noch einmal zu völlig neuen Verhältnissen führen wird …)

Bearbeitet von Ramona

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vor 5 Stunden schrieb Patrick:

Wie schätzt ihr das ein? Steht das Ende von Menschen geschriebener Bücher bevor oder ist das Schwarzmalerei?
 

In genug Bereichen wird es weiterhin Handarbeit geben und sie wird geschätzt werden. 

So wie in Vielleser- und Rapid Release Genres jetzt schon sehr viel diktiert wird, wird m.E. die KI als persönlicher Assistent integriert. 
Prompten, also eingeben, was passieren soll inkl. Ideen, muss man immer noch selbst. 

M.E werden auch junge, sehr erfolgreiche Autoren und Autorinnen KIs als Assistenten nutzen. 

Im Selfpublishing wird man froh sein, viele Nebentätigkeiten (Emails, Finanzamt, Übersichten, uvm.) mit KIs pflegen zu können. 

KIs werden (sind?) ein fester Bestandteil von Schreibprogrammen. Übersetzungen werden immer besser und einfacher. 

KIs sind aber nicht ohne Grund an einer Leine und besitzen einen Maulkorb. 
D.h. wer damit bestimmte Massenware erzeugen will, die sich ja eindeutig gut verkauft, wird das nicht so einfach möglich sein. 
Und bis man Umwege gefunden hat - hat man das Werk selbst verfasst. 

Anwendungsmöglichkeiten gibt es für Autoren - die auch Autoren bleiben - sicher viele. 
z.B. könnte eine KI nach entsprechendem Prompt ein Figurenverzeichnis für ältere Reihen erstellen, denen ein solches noch fehlt. 
Oder ein Glossar. Die KI kann das ja nicht einfach so. Natürlich muss man die Begriffe eingegeben, ggf. einige Erklärungen. 
Aber das kann man wahllos im Fließtext tun. 

Die aktuellen KIs sind ja universell einsetzbar. Sie können manches sehr gut, anderes irgendwie, aber vieles auch nicht. 

Vielleicht gibt es auch andere Tätigkeiten, neue, zusätzlich zur Autorentätigkeit. 
Wer aus so einer KI wirklich ein gutes Unterhaltungsbuch herausbringt, der ist schon ein sehr kreativer Prompter. 


Ich weiß nicht, wie es im journalistischen Bereich aussieht. Da Infoprintmedien ohnehin leiden, ist da schwer auseinanderzuhalten. Gefühlt  ist jeder zweite Artikel "von einer KI geschrieben und einem Menschen überarbeitet."
Die Zukunft ist längst zur Gegenwart geworden. 

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In der NZZ stieß ich auf folgenden lesenswerten Artikel, der allein schon dadurch erfrischend ist, dass er auf die ermüdende Prophetie und Marktschreierei in Sachen KI verzichtet und kluge Schlüsse zieht:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/ki-systeme-verwechseln-korrelationen-mit-kausalitaet-ld.1746119

Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?

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Die Seele der Literatur und die unaufhaltsame Welle der KI

Liebe Leserinnen und Leser, Kolleginnen und Kollegen, Verleger und Literaturbegeisterte,

wir stehen an der Schwelle einer Ära, in der die Technologie verspricht, alles zu verändern, was wir über die Produktion von Literatur wissen. Künstliche Intelligenz, mit ihrer blitzschnellen Datenverarbeitung und ihren Algorithmen, die in der Lage sind, Tausende von Büchern in Sekundenschnelle zu „lesen“, wird immer mehr als das nächste große Ding im Bereich der Unterhaltungsliteratur angepriesen.

Ich möchte jedoch eine Pause einlegen und darüber nachdenken, was das wirklich bedeutet.

Geschichten sind seit jeher ein Ausdruck der menschlichen Seele, ein Spiegelbild unserer Ängste, Hoffnungen, Träume und Leidenschaften. Sie sind ein Mittel, um Kulturen, Generationen und Kontinente zu verbinden. Kann eine KI wirklich die Tiefe des menschlichen Erfahrungsschatzes, die Feinheiten unseres Lebens und die Subtilität unserer Gefühle begreifen?

Als Autor habe ich Nächte durchwacht, habe Zeichenketten verworfen und neu formuliert, um die perfekte Emotion zu vermitteln. Jedes Wort, das ich wähle, ist ein Ausdruck meiner eigenen Erfahrungen, meiner Begegnungen und meines Wissens. Könnte ein Algorithmus jemals verstehen, was es bedeutet, das Herz gebrochen zu bekommen, die Euphorie eines Neuanfangs zu fühlen oder den Stich des Verrats zu erleben?

Es gibt noch eine weitere, tiefere Bedrohung. Die Vorstellung, dass Romane und Geschichten, die von KI generiert werden, dominieren könnten, birgt die Gefahr einer Homogenisierung unserer Literatur. Es besteht die reale Gefahr, dass Algorithmen dazu neigen könnten, das zu replizieren, was bereits als „beliebt“ oder „verkaufsfähig“ gilt, wodurch die Vielfalt und Originalität unserer Literaturlandschaft erheblich beeinträchtigt wird.

Verstehen Sie mich nicht falsch: KI hat definitiv ihren Platz in unserer Welt und kann in vielen Bereichen Wunder wirken. Aber wenn wir zulassen, dass sie die Literatur – dieses tiefe und persönliche Ausdrucksmittel – übernimmt, riskieren wir den Verlust der menschlichen Note, die Literatur so kraftvoll und bedeutungsvoll macht.

Ich bitte Sie alle inständig, dieses Thema nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Schätzen wir die menschlichen Geschichtenerzähler und lassen Sie uns sicherstellen, dass unsere Geschichten weiterhin von Herzen und nicht von Maschinen kommen.

Mit besorgten Grüßen,

Eine KI - Dieser Text wurde von mir geprompten und von einer KI verfasst. Der Text wurde nicht von einem Menschen bearbeitet. 

Ich hoffe, ihr verzeiht mir den kleinen Scherz? 
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Am Ende kann man mit der KI sogar Brandbriefe gegen die KI entwerfen. 
Und ich gebe zu, ich habe schon viel schlechtere Brandreden dagegen gelesen (nicht hier - in den Socials), die mehr verbalisierte Angst waren. 

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Das Buch wird immer wieder mal totgesagt.

Als die eBooks aufkamen, war es das gedruckte. 

Jetzt soll es das von Menschen geschriebene sein.

Und? Es gibt immer noch gedruckte Bücher. Ich schätze mal, es wird weiterhin von Menschen geschrieben geben. With a little help from a AI-friend vielleicht, aber das werden wir verkraften.

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vor 2 Stunden schrieb Ramona:

Sagen wir mal so: Es wird für Autorinnen und Autoren wichtiger denn je werden, eine "unverwechselbare" Stimme zu haben, kombiniert mit möglichst originellem Denken/Fühlen/Assoziieren, damit diese nicht so leicht kopierbar ist.

Und Leser und Leserinne, die solche unverwechselbaren Stimmen lieben, werden immer stärker darauf schauen müssen, wo diese Bücher zu finden sind. Aber nicht nur wegen der KI.

vor 56 Minuten schrieb DirkH:

In der NZZ stieß ich auf folgenden lesenswerten Artikel, der allein schon dadurch erfrischend ist, dass er auf die ermüdende Prophetie und Marktschreierei in Sachen KI verzichtet und kluge Schlüsse zieht:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/ki-systeme-verwechseln-korrelationen-mit-kausalitaet-ld.1746119

Das mit den kaputten Stellen am Flugzeug und vor allem der Hahn mit dem Sonnenaufgang machen gut deutlich, wie "algorithmisches Denken" funktioniert.
Der Hahn kräht, also geht die Sonne auf.

vor 24 Minuten schrieb AndreasE:

Das Buch wird immer wieder mal totgesagt.

Als die eBooks aufkamen, war es das gedruckte. 

Jetzt soll es das von Menschen geschriebene sein.

Und? Es gibt immer noch gedruckte Bücher. Ich schätze mal, es wird weiterhin von Menschen geschrieben geben. With a little help from a AI-friend vielleicht, aber das werden wir verkraften.

Ich sehe immer noch Schlangen von Menschen vor den Kinos stehen, obwohl das schon in den 70er, 80er Jahren tot gesagt wurde - wegen des Fernsehens. Filmpreise werden vergeben, heute wurde der Literaturnobelpreis verliehen.  Schlecht sind nur die Buch-, Film,-Bild-und Musikuntergangsrufe. Ich habe eine Zeit gebraucht, um vom gedruckten Buch auch aufs E-Book umzusteigen und dazu, von der Schallplatte auf CDs. Beide haben jeweils  ihren Charme und ihre Nachteile.

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vor 17 Stunden schrieb AliceC:

Die Seele der Literatur und die unaufhaltsame Welle der KI

Liebe Leserinnen und Leser, Kolleginnen und Kollegen, Verleger und Literaturbegeisterte,

wir stehen an der Schwelle einer Ära, in der die Technologie verspricht, alles zu verändern, was wir über die Produktion von Literatur wissen. Künstliche Intelligenz, mit ihrer blitzschnellen Datenverarbeitung und ihren Algorithmen, die in der Lage sind, Tausende von Büchern in Sekundenschnelle zu „lesen“, wird immer mehr als das nächste große Ding im Bereich der Unterhaltungsliteratur angepriesen.

Ich möchte jedoch eine Pause einlegen und darüber nachdenken, was das wirklich bedeutet.

Geschichten sind seit jeher ein Ausdruck der menschlichen Seele, ein Spiegelbild unserer Ängste, Hoffnungen, Träume und Leidenschaften. Sie sind ein Mittel, um Kulturen, Generationen und Kontinente zu verbinden. Kann eine KI wirklich die Tiefe des menschlichen Erfahrungsschatzes, die Feinheiten unseres Lebens und die Subtilität unserer Gefühle begreifen?

Als Autor habe ich Nächte durchwacht, habe Zeichenketten verworfen und neu formuliert, um die perfekte Emotion zu vermitteln. Jedes Wort, das ich wähle, ist ein Ausdruck meiner eigenen Erfahrungen, meiner Begegnungen und meines Wissens. Könnte ein Algorithmus jemals verstehen, was es bedeutet, das Herz gebrochen zu bekommen, die Euphorie eines Neuanfangs zu fühlen oder den Stich des Verrats zu erleben?

Es gibt noch eine weitere, tiefere Bedrohung. Die Vorstellung, dass Romane und Geschichten, die von KI generiert werden, dominieren könnten, birgt die Gefahr einer Homogenisierung unserer Literatur. Es besteht die reale Gefahr, dass Algorithmen dazu neigen könnten, das zu replizieren, was bereits als „beliebt“ oder „verkaufsfähig“ gilt, wodurch die Vielfalt und Originalität unserer Literaturlandschaft erheblich beeinträchtigt wird.

Verstehen Sie mich nicht falsch: KI hat definitiv ihren Platz in unserer Welt und kann in vielen Bereichen Wunder wirken. Aber wenn wir zulassen, dass sie die Literatur – dieses tiefe und persönliche Ausdrucksmittel – übernimmt, riskieren wir den Verlust der menschlichen Note, die Literatur so kraftvoll und bedeutungsvoll macht.

Ich bitte Sie alle inständig, dieses Thema nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Schätzen wir die menschlichen Geschichtenerzähler und lassen Sie uns sicherstellen, dass unsere Geschichten weiterhin von Herzen und nicht von Maschinen kommen.

Mit besorgten Grüßen,

Eine KI - Dieser Text wurde von mir geprompten und von einer KI verfasst. Der Text wurde nicht von einem Menschen bearbeitet. 

Ich hoffe, ihr verzeiht mir den kleinen Scherz? 
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Am Ende kann man mit der KI sogar Brandbriefe gegen die KI entwerfen. 
Und ich gebe zu, ich habe schon viel schlechtere Brandreden dagegen gelesen (nicht hier - in den Socials), die mehr verbalisierte Angst waren. 

Nun denn, dann sind wir mal gespannt, wann die erste KI den Literaturnobelpreis erhält (nachdem sie (sekundenlang) durch ein tiefes Jammertal voller Leid und Selbstzweifel gedriftet ist). ;)

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Hallo und guten Morgen,

da ich mich schon länger mit der Entwicklung an der KI-Front beschäftige, empfehle ich Euch, einen Blick auf AI-Peanuts zu werden. Das ist ein Newsletter, der in unregelmäßigen Abständen die wichtigsten Neuentwicklungen zusammenfasst. Sehr erhellend, kann ich nur empfehlen:

https://www.aipeanuts.com/subscribe?ref=wMbKj3gviq

Ansonsten halte ich es derzeit wie AndreasE: Abwarten, beobachten, die Möglichkeiten einschätzen. Solange wir es mit Generativen KIs zu tun haben, wird vieles nicht so heiß gegessen, wie es medial gekocht wird. Wie das bei der nächsten Generation von KI aussieht, der sogenannten Allgemeinen KI, wird sich zeigen …

LG Roland

Roland Muller: EISRAUSCH (erscheint als Aufbau Taschenbuch am 13.08.2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Am 5.10.2023 um 18:07 schrieb AndreasE:

Und? Es gibt immer noch gedruckte Bücher. Ich schätze mal, es wird weiterhin von Menschen geschrieben geben. With a little help from a AI-friend vielleicht, aber das werden wir verkraften.

Dann wird es vielleicht irgendwann heißen (und die ein oder andere Schlagzeile wert sein) "Wie bitte, Sie haben dieses ganze 300-Seiten-Buch ohne AI-Unterstützung geschrieben? Wie funktioniert denn so was?!?" ;)

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor 16 Minuten schrieb RolandM:

Oder wir werden in Zukunft neben den nervigen Spiegel Bestseller Labels auch andere erleben, die dann lauten: HANDMADE KI-FREI! oder KOMPLETT KI-FREI oder etwas in der Art :D

Made by Humans

Testified by KI

:-)

 

 

LG

Martin

_________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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Zudem rüsten nach allem, was ich höre, die Verlage ebenfalls in Sachen KI auf. Im Extremfall werden dann irgendwann Verlags-KIs die von KIs geschriebenen Texte auf Marktfähigkeit überprüfen. Das Lektorieren und Korrigieren wird man ebenfalls KIs überlassen. Ach, was für eine schöne neue Welt das dann würde ... Im Ernst, ich denke, dass KI-Anwendungen im Verlagswesen durchaus Effizienz und Profitabilität steigern werden. Lassen wir uns mal überraschen, wie das weitergeht mit diesem neuen Noch-Werkzeug.

LG Roland

Roland Muller: EISRAUSCH (erscheint als Aufbau Taschenbuch am 13.08.2024)

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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ich hätte lieber eine KI, die die Buchhaltung und den ganzen Behördenkram selbstständig erledigt, und zwar so, dass ich das Thema als dauerhaft erledigt abhaken kann. :s17

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vor 1 Stunde schrieb RolandM:

Zudem rüsten nach allem, was ich höre, die Verlage ebenfalls in Sachen KI auf. Im Extremfall werden dann irgendwann Verlags-KIs die von KIs geschriebenen Texte auf Marktfähigkeit überprüfen. Das Lektorieren und Korrigieren wird man ebenfalls KIs überlassen. Ach, was für eine schöne neue Welt das dann würde ... Im Ernst, ich denke, dass KI-Anwendungen im Verlagswesen durchaus Effizienz und Profitabilität steigern werden. Lassen wir uns mal überraschen, wie das weitergeht mit diesem neuen Noch-Werkzeug.

LG Roland

Und andere KIs werden die Texte dann (vermeintlich) lesen und in die Bestsellerlisten puschen. ;) (Ähnlich wie auf Spotify - nur braucht es dann dafür keine Menschen mehr.)

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vor 19 Stunden schrieb AndreasE:

ich hätte lieber eine KI, die die Buchhaltung und den ganzen Behördenkram selbstständig erledigt, und zwar so, dass ich das Thema als dauerhaft erledigt abhaken kann. :s17

Das, Andreas, sollte eigentlich leicht machbar sein. Steuerrecht und Buchhaltung folgen klaren Regeln. Ideal für eine KI. Und Pech für die Gilde der Steuerberater ;)

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https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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