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Sebastian Niedlich

KI - Künstliche Intelligenz MEGATHREAD

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Ramona:

 

"Wie die KI-Bücherflut in Verbindung mit wachsender Intransparenz zum immer größeren Problem für Selfpublisher und Leserinnen und Leser wird. Und warum Amazon nicht wirklich reagiert. Oder: Content-Masse verdrängt Qualität, und Werbung wird zur Pflicht."

https://buchmarkt.de/patrick-meier-amazon-ki/

Mir wurde heute auch schon ein Artikel der FAZ zugespült, in dem es um KI und die Fachbücher ging.  Die können jetzt angeblich einwandfrei innerhalb von Stunden produziert werden und verdrängen andere aus den Shops. KI revolutioniert das Schreiben von Sachbüchern Was für Konsequenzen müsste man denn jetzt daraus ziehen? Immer mehr Werbung ausgeben, um bei Amazon sichtbar zu werden, und sollte Amazon die KI für Kunden nicht dringend sichtbar machen? Eigene SP-Bücher, auch wieder aufgelegte, nur noch bei Tolino veröffentlichen? (wie gehen die eigentlich damit um?)

Ich selbst gucke bei E-Books jetzt immer gleich nach der Leseprobe und entscheide schnell, ob das KI ist oder mir sonst nicht gefällt.

Bearbeitet von Christa
Ergänzung
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"Mehr als die Hälfte der britischen Romanautoren fühlt sich von KI bedroht: Eine aktuelle Umfrage der Universität Cambridge zeigt die tief sitzende Verunsicherung in der britischen Literaturszene: 51 Prozent der befragten Romanautoren glauben, dass künstliche Intelligenz ihre Arbeit vollständig ersetzen könnte. Viele gehen davon aus, dass ihre Werke bereits ungefragt zum Training von KI-Modellen verwendet wurden – und dass dafür niemand bezahlt wurde."

https://www.literaturcafe.de/mehr-als-die-haelfte-der-britischen-romanautoren-fuehlt-sich-von-ki-bedroht/

 

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Von der KI-Front gibt's fast täglich Neues. Das hier betrifft uns allerdings unmittelbar (Quelle: buchmarkt.de von heute morgen; Intro habe ich weggelassen, kompletter Text auf https://buchmarkt.de/narratiq/

 

 

"Was NarratiQ im Lektorat leistet

NarratiQ versteht sich nicht als generisches KI-Frontend, sondern als spezialisierte, kuratierte Anwendung für den Verlagsalltag. Das Tool prüft Manuskripte entlang verlagstypischer Kriterien – Inhalt, Sprache, Logik, Struktur sowie Marktpotenzial – und liefert transparente Begründungen direkt im Webinterface.

Ziel ist es, Lektorinnen und Lektoren zu entlasten, Entscheidungen zu vereinheitlichen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken. „Wir verbinden technisches Können mit Branchenzugang“, beschreibt Meier das gemeinsame Selbstverständnis des Teams.

Besonders attraktiv für Testnutzer:innen: Verlage, Lektor:innen oder Agenturen können beliebig viele Analyseprofile anlegen – etwa für unterschiedliche Imprints oder Genres –, um Bewertungen möglichst präzise und publisher-spezifisch auszurichten.

Feedback aus der Branche: Offenheit trotz KI-Vorbehalten

Aktuell steht NarratiQ in engem Austausch mit rund zehn Verlagen, die das Tool testen. Einen Referenzkunden wollen Meier und Köppern erst nennen, wenn die Pilotphasen abgeschlossen sind. Die ersten Rückmeldungen fallen jedoch durchweg positiv aus – nicht zuletzt, weil NarratiQ in Deutschland entwickelt wurde und strikte Datenschutzrichtlinien einhält.

„Auch wenn es eine KI-Anwendung ist, waren die Vorbehalte geringer als erwartet“, berichtet Meier. „Die Offenheit in den Lektoraten ist groß – vor allem, weil es darum geht, Effizienz zu gewinnen und Ressourcen zielgerichteter einzusetzen.“

Von Autor:innen kamen zunächst kritischere Fragen, die sich jedoch im Gespräch schnell klären ließen: NarratiQ dient nicht dem Generieren neuer Inhalte oder Trainingsdaten, sondern der analytischen Bewertung bestehender Manuskripte.

Besonderes Interesse gab es aus Bereichen mit hoher Manuskriptfrequenz, etwa im Segment Dark Romance. Hier stehen Lektorate unter enormem Druck, hunderte Einsendungen zu sichten – eine Aufgabe, die NarratiQ deutlich entschlacken soll.

Das System sei inzwischen stabil und voll analysierfähig. Die Preisgestaltung orientiere sich an einem Creditsystem: Verlage erwerben ein Kontingent an Credits, das je nach Umfang des Manuskripts eine bestimmte Anzahl an Analysen ermöglicht. Damit bleibt die Nutzung flexibel und skalierbar – passend für große Häuser ebenso wie für spezialisierte Agenturen."

 

Klimgt zumindest nach einem Tool, das die Verlage die Flut eingesandter Dark Romance Manuskripte bewältigen hilft.

Roland Muller: EISRAUSCH (13.08.2024, nominiert für den GLAUSER 2025), EISFALLE (17.09.2025), jeweils als Aufbau Taschenbuch, Hörbuch und E-Book

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Da ein Teil des KI-Booms eine Blase ist, geht zunehmend die Angst um, dass diese in naher Zukunft platzen könnte. Diesen Beitrag hier finde ich dazu ganz interessant, zumal die KI-Branche inzwischen ein Viertel bis ein Drittel des US-Marktes ausmachen soll.

https://www.socialmediawatchblog.de/was-hinter-der-angst-vor-einer-ki-blase-steckt/

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Ich denke, was die mögliche KI-Blase so schwierig einzuschätzen macht, ist die Tatsache, dass die TechBros reihum gegenseitig in sich selbst und ihre wechselseitigen Projekte investieren. Das treibt einerseits den Gesamtumsatz und damit das Volumen der möglichen Blase nach oben, stabilisiert sie andererseits aber. Wie lange das gutgehen mag? Keine Ahnung. Da sind selbst die Analysten überfordert.

Roland Muller: EISRAUSCH (13.08.2024, nominiert für den GLAUSER 2025), EISFALLE (17.09.2025), jeweils als Aufbau Taschenbuch, Hörbuch und E-Book

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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Die Einnahmen einer professionellen Sprecherin haben sich halbiert, sie will umsatteln.

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/arlett-drexler-verliert-wegen-ki-die-haelfte-ihrer-auftraege-94082851.html

 

Viele Grüße

Annette

http://annette-amrhein.de/

Ein Beitrag in "Zeit zum Genießen",  Insel Verlag 2021 

ebook für Kinder: 24 Geschichten für Weihnachten und Advent, amazon

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Gruselige Vorstellung, dass Pumuckl jetzt mit der Stimme des lang verstorbenen Hans Clarin krächzt! Man hört ja nicht viel Neues über die KI, aber zum Wort des Jahres wurde jetzt "KI-Ära" gekürt. KI Wort des Jahres-was kein Grund zum Jubeln sein dürfte, wie das Aussterben der professionellen Sprecher zeigt. Ich nutze ChatGPT schon länger nicht mehr, da sollte Reklame aufpoppen, was aber wieder zurückgenommen wurde.

Bearbeitet von Christa
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"… the risk of metaphysical laziness—delegating challenging existential tasks to external tools instead of learning and doing them ourselves.

If a chatbot is calling my elderly parent for me, offering me nothing but relentless affirmation and validation, and writing all my texts, emails, and thank-you notes (not to mention my poems, screenplays, and novels), then I have become a spectator to my own mental and emotional life.
My critical and creative thinking withers, and the very nature of thinking itself shifts from introspection to outsourcing, from seeing the big picture to painting by numbers.
As the Austrian aphorist Marie von Ebner-Eschenbach once put it: Those who were carried to a goal should not think they’ve reached it."

"Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben."

Aus dem Artikel von James Geary in The Atlantic: Aphoristic Intelligence Beats Artificial Intelligence. It’s not just okay for some things in life to be hard—it’s essential.

 

Leserin enttäuscht, Autorin sauer :s11 https://wp.me/p3DAMs-1W2

Für Leserinnen & Leser meines Buches: Fotos aus Lucys Irland

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Am 16.12.2025 um 15:46 schrieb Annette:

Die Einnahmen einer professionellen Sprecherin haben sich halbiert, sie will umsatteln.

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/arlett-drexler-verliert-wegen-ki-die-haelfte-ihrer-auftraege-94082851.html

 

Viele Grüße

Annette

Die Frage ist nur: Auf welches Pferd will sie (sich) denn jetzt setzen? Könnte ja sein, dass in Zukunft nicht nur ihre Reiterkollegen elektronische Jockeys sind (hab da übrigens schon vor längerer Zeit mal eine Reportage über Kamelrennen - in, ich glaube, Saudi-Arabien - gelesen, wo die Jockeys wirklich kleine schwarze Kästen mit ner Menge Elektronik drinnen waren, die den Kamelen aufgeschnallt wurden). Vielleicht sind die Sportpferde demnächst ja auch KI-Maschinen.

Will sagen: Neuorientierung ist im Moment nicht einfach. Keiner weiß, welche Berufsgruppen als nächste obsolet werden. Ich schätze mal, das gute alte Handwerk hat eine reelle Chance zu überleben, sofern das Produkt nicht aus einem 3D-Drucker kommen kann oder zumindest noch händisch verbaut werden muss. Ansonsten fiele mir noch Selbstversorger ein, aber danach hört es auch schon auf. Auch die Leute, die jetzt so fleißig prompten lernen: Ich schätze, das macht in ein paar Monaten auch irgendeine KI.

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@GesineSund @KerstinH: Ich finde den Satz oben über die KI gut. Wenn sie meine alten Eltern anruft und meine Romane schreibt, werde ich zur Beobachterin meines eigenen Lebens. Das mit dem Malen nach Zahlen hatten wir ja schon mal. Und das hat auch was mit Handwerk zu tun, das es ja massenhaft gab und gibt vom Mammutelfenbein bis zum selbst geschriebenen Buch von den Anfängen bis heute. Und es klettern weiterhin Menschen auf den Mount Everest, anstatt mit dem Hubschrauber hochzufliegen. Ich glaube, der Mensch hat ein tiefsitzendes Bedürfnis nach menschlicher Kommunikation, das sich auch in Büchern niederschlägt. Was hat eine KI mir schon zu sagen, was nicht schon Millionen von Menschen gesagt haben? Wer die Verantwortung für Sprache an die KI abgibt, hat letztendlich nichts mehr zu sagen.

Natürlich sind deine Bedenken weiterhin nur allzu berechtigt, Kerstin. Was meinst du denn eigentlich mit den Selbstversorgern?

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vor 15 Stunden schrieb Christa:

Was meinst du denn eigentlich mit den Selbstversorgern?

Leute, die autark leben, die ihre Nahrungsmittel und/oder Kleidung selbst produzieren, Tauschhandel betreiben und sich aus dem finanziellen Kreislauf weitgehend verabschiedet haben.

Viele Berufe, die die KI übernimmt bzw. ersetzt, werden ja größtenteils des Verdienstes wegen (zumindest in ihrer 38 Stunden-Version) ausgeübt. Dort wäre KI tatsächlich eine gute Lösung, wenn sie die Menschen nicht wirtschaftlich bedrohen würde.

vor 15 Stunden schrieb Christa:

Was hat eine KI mir schon zu sagen, was nicht schon Millionen von Menschen gesagt haben?

Naja, das gilt doch auch für jeden Heftroman, fast alle Romance und - machen wir uns nichts vor - sehr viele Krimis. Herausragende Bücher wie "Sophies Welt", "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", "Der Name der Rose" und ... waren schon immer sehr selten. Das Allermeiste wiederholt sich pausenlos, egal von wem geschrieben. MeToo's heißen nicht umsonst so (ich weiß nicht, ob das Apostroph an der Stelle richtig ist).

Auf Instagram fallen inzwischen so viele Leute auf KI-generierten Inhalt herein, dass ich schwarz sehe hinsichtlich kritischen oder auch nur normal logischen Denkens.

Man wird abwarten müssen, wohin das alles führt. Wenn du schreibst, Christa, dass der Mensch nun mal ein tiefgreifendes Bedürfnis nach Kommunikation habe, ich aber gleichzeitig höre oder lese, dass viele junge Menschen KI als Gesprächspartner oder gar Therapeuten nutzen, weil sie sich von ihr "verstanden fühlen", bin ich nicht sehr optimistisch. 

Der einzige positive Punkt aus meiner Sicht ist, dass es vielleicht wieder mehr Menschen in Buchhandlungen zieht - zumindest, bis auch die Verlage dazu übergehen, ihnen KI-generierten Schrott vorzusetzen.

Generell würde ich einen Hype des "Echten" prognostizieren. Wer sich in diesem (ungreifbaren) Feld  einen Job sucht, hat wahrscheinlich in Zukunft gute Karten. Das wäre dann aber sehr wahrscheinlich eine selbstständige Tätigkeit mit all ihren Risiken, vor allem, wenn sie erstmal größere Investitionen erfordert.

Soweit meine Gedanken dazu.

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Das mit den Selbstversorgern leuchtet mir ein, Kerstin, aber ein Grundkapital wie ein Erbe müsste dann ja schon da sein.

Über die Ersetzbarkeit von Unterhaltungsliteratur, auch von Krimis, haben wir ja schon diskutiert. Fräulein Scilla habe ich kürzlich erst wieder gesehen, und ein Bericht über Tolkiens Leben und Vorgehensweise gestern auf Arte hat mir gezeigt, wie solche Jahrhundertwerke zustande kommen. Das und vieles andere sind die "Mammutelfenbeine", die bleiben.

Und zum Bedürfnis nach Kommunikation: Dazu habe ich eine psychologische Studie gefunden, die besagt, dass ein idealisierter, in dem Sinne therapeutischer Partner gesucht wird, der nicht widerspricht und auch sonst keine Macken hat. Ein Chatbot oder ein Avatar könne sogar helfen, echte Kommunikation mit Menschen zu üben. Im Großen und Ganzen ist es für mich eine Weltflucht in einen idealisierten Zustand, wie es auch die Romantasy zu sein scheint. Wenn man die böse Welt und die unvollkommenen Menschen draußen lässt, ändert sich aber nichts. Ich sehe eine zunehmende Entfremdung und Vereinzelung als Folge dieses Verhaltens. Wenn Menschen sich in Chatbots verlieben

Bearbeitet von Christa
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Ich weiß nicht, ob meine Frage in dem 112 Seiten langen Thread bereits beantwortet wurde.

Heute morgen hörte ich, dass viele Internetseiten wegen der Vorausschau der google-KI nicht mehr besucht werden. Man gibt sich mit dem Ergebnis der KI Vorschau zufrieden. Deswegen versuchen verschiedene Anbieter, die Leute mit noch aggressiverem Klickbaiting als früher über andere Kanäle wie facebook o.ä. auf die Seiten zu locken.

Das müsste doch zu weniger Ausschüttungen bei METIS führen, wenn die Seite mit Zählmarken läuft. Hat jemand von Euch, der Zählmarken nutzt, das so festgestellt? Und welche Auswirkungen könnte das auf die Quoten haben?

Vielen Dank und viele Grüße

Annette

http://annette-amrhein.de/

Ein Beitrag in "Zeit zum Genießen",  Insel Verlag 2021 

ebook für Kinder: 24 Geschichten für Weihnachten und Advent, amazon

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vor 2 Stunden schrieb Annette:

Ich weiß nicht, ob meine Frage in dem 112 Seiten langen Thread bereits beantwortet wurde.

Heute morgen hörte ich, dass viele Internetseiten wegen der Vorausschau der google-KI nicht mehr besucht werden. Man gibt sich mit dem Ergebnis der KI Vorschau zufrieden. Deswegen versuchen verschiedene Anbieter, die Leute mit noch aggressiverem Klickbaiting als früher über andere Kanäle wie facebook o.ä. auf die Seiten zu locken.

Das müsste doch zu weniger Ausschüttungen bei METIS führen, wenn die Seite mit Zählmarken läuft. Hat jemand von Euch, der Zählmarken nutzt, das so festgestellt? Und welche Auswirkungen könnte das auf die Quoten haben?

Vielen Dank und viele Grüße

Annette

Nein, die Frage ist neu, Annette. Mir fällt dazu nur ein, dass die VG Wort von den KI-Konzernen einen Ausgleich für die Zählmarken erstreite müsste

Die KI erscheint ja nicht nur bei Google an erster Stelle, sondern auch bei meinem Bing und anderen. Ich habe sogar den Eindruck, sie verdrängt andere Links, denn ich finde viel weniger Ergebnisse als vorher. Sollte ich endlich mal abschalten, weiß gar nicht mehr, wie das geht. Sonst prüft man nur noch oberflächlich, ob das alles stimmt. Gerade hatte ich wieder mal ein Ergebnis, das offensichtlich grottenfalsch war. 

Bearbeitet von Christa
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Generelle Suchmaschinen-Empfehlung: ecosia - arbeitet zwar mittlerweile mit Bing zusammen, soll aber immer noch datenschutzkonformer sein - und investiert die Gewinne in ökologische Aktionen. Und: Sie bieten auch KI-Suchergebnisse an, man muss es aber aktiv anklicken.

Mark-Uwe Kling hat ja mit einigen anderen eine Offensive gestartet, um mehr Leute von den US-tech-bestimmten Unternehmen wegzubekommen. Sehr einfach und von mir seit Jahrzehnten genutzt: Firefox statt Chrome oder anderem als Browser. DeepL als Übersetzungs-App kann ich ohnehin empfehlen. Open oder Libre Office erfüllt nicht alle Ansprüche, für das allermeiste reicht es aber.

Ein bisschen off topic, aber nur ein bisschen ;)


Homepage       Facebook    »Da tun sich politische Abgründe aus DDR-Zeiten ebenso auf wie gesellschaftliche Konflikte von heute.« MDR Radio Sachsen über Kunstgerecht - ein Kirsten-Bertram-Krimi   Taschenbuch   Epub kindl

 

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vor 2 Stunden schrieb BeateB:

Generelle Suchmaschinen-Empfehlung: ecosia - arbeitet zwar mittlerweile mit Bing zusammen, soll aber immer noch datenschutzkonformer sein - und investiert die Gewinne in ökologische Aktionen. Und: Sie bieten auch KI-Suchergebnisse an, man muss es aber aktiv anklicken.

Mark-Uwe Kling hat ja mit einigen anderen eine Offensive gestartet, um mehr Leute von den US-tech-bestimmten Unternehmen wegzubekommen. Sehr einfach und von mir seit Jahrzehnten genutzt: Firefox statt Chrome oder anderem als Browser. DeepL als Übersetzungs-App kann ich ohnehin empfehlen. Open oder Libre Office erfüllt nicht alle Ansprüche, für das allermeiste reicht es aber.

Ein bisschen off topic, aber nur ein bisschen ;)

Habe jetzt mal zumindest fürs Smartphone "Startpage" als unabhängige Suchmasche installiert. Die sucht Ergebnisse anderer Suchmaschinen zusammen ohne die KI-Intros..

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vor 15 Stunden schrieb ChristophH:

Lässt Du jetzt eine KI für Dich hier posten? ;)

Hihi, nein, das war meine NI, weil es hier mal wieder hing.;) Ich habe das Interview heute Morgen gelesen, und der letzte Absatz ist vor allem bei mir hängengeblieben.

Eine KI produziert ihre Texte nach Wahrscheinlichkeiten; aber die Individualität mit der eine ganz bestimmte Autorin oder ein Autor einen Text schreiben wird, diese Einzigartigkeit ist neben der Produktionsebene aber auch auf Rezeptionsebene für die Lesenden das, was einen Text jenseits des Themas so besonders und berührend machen kann. Ich bleibe optimistisch, dass menschliche Leserinnen und Leser danach auch in Zukunft noch lechzen werden. Denn sonst bräuchten wir ja auch keine Neuerscheinungen, denn es gibt ja genügend Material da draußen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine KI jemals einen Buchpreis gewinnen wird. Übrigens sind es nicht nur Jugendliche, deren Leben schon so von der KI durchdrungen ist, dass sie gar nicht mehr merken, dass sie mit niemandem mehr "wirklich" sprechen bzw. kommunizieren. Ich habe kürzlich eine alte Freundin wieder getroffen. Als ich auf meinem Smartphone etwas suchte, fragte sie: Sprichst du denn nicht mit ihr (der KI)? Ich kam mir richtig unmodern vor.8-) Aber selbst Menschen, die das nutzen, lassen sich von einem Film wie "Dann beginnt das Leben" berühren", während die KI nix begreifen, sondern nur analysieren würde. Das Buch  "Die Holländerinnen" würde sie wahrscheinlich mit einem Kommentar über die Frau in der holländischen Gesellschaft sezieren.

Wenn ChatGPT5 so schlecht geworden ist, dass sie Sätze wie "Das Knochenmark hat Kontakt mit dem Asphalt statt "Der Mann überquert die Straße" formuliert, dann traue ich mich kaum daran zu denken, einen Plot von der KI entwerfen zu lassen. Derweil kann ich mir Satire schon vorstellen, wir hatten hier ja mal ein paar Krimis. Das war noch ein Vorgänger (Claude?)

Was sie wirklich gut kann: Mich ein technisches Problem 100mal schneller lösen zu lassen, als wenn ich hier im Forum fragen würde.

Bearbeitet von Christa
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Hier könnt ihr eine Petition gegen den Einsatz von KI in kreativen Berufen unterschreiben: 

https://c.org/8MHdFgBmLJ

Petition · Verbieten Sie die Verwendung von regenerativem KI in kreativen Berufen - Österreich · Change.org

Bearbeitet von WolfgangG
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Hier kann man sehen, dass eine überwältigende Mehrheit der Leute zumindest für eine Kennzeichnungspflicht KI-generierter Bücher eintritt:

Wann sollten Bücher eine KI-Kennzeichnung erhalten? - Die Ergebnisse unserer Umfrage - literaturcafe.de

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