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Sebastian Niedlich

KI - Künstliche Intelligenz MEGATHREAD

Empfohlene Beiträge

vor 5 Stunden schrieb RolandM:

liegt das größte Risiko wohl weniger in irgendwelchen Terminator-Szenarien, sondern in einer schleichenden Übergabe von Verantwortung und Entscheidungsgewalt an hochentwickelte KIs.

Och, wenn ich mir anschaue, was unsere PI (politische Intelligenz) so zustandebringt, bin ich mir nicht sicher, ob so eine "Übergabe von Verantwortung und Entscheidungsgewalt an hochentwickelte KIs" wirklich schlimm wäre …

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Gerade eben schrieb AndreasE:

Och, wenn ich mir anschaue, was unsere PI (politische Intelligenz) so zustandebringt, bin ich mir nicht sicher, ob so eine "Übergabe von Verantwortung und Entscheidungsgewalt an hochentwickelte KIs" wirklich schlimm wäre …

Mag sein, Andreas. Aber womit würde diese KI trainiert werden? Mit unseren PIs? Autsch! Obwohl, daraus könnte man eine recht launige Storyline entwickeln. ;D

Roland Muller: EISRAUSCH (13.08.2024, nominiert für den GLAUSER 2025), EISFALLE (17.09.2025), jeweils als Aufbau Taschenbuch, Hörbuch und E-Book

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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vor 1 Stunde schrieb RolandM:

Aktuell bedenklicher finde ich Projekte wie dieses hier:

https://wortliga.de

Wird meines Wissens auf zunehmend breiterer Basis in journalistischen Medien eingesetzt. Was wohl Wolf Schneider seligen Angedenkens dazu sagen würde?

Schön, dann bekommen auch solch kleinere Unternehmen "tiefere Einblicke". ;)

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor 8 Stunden schrieb RolandM:

Aktuell bedenklicher finde ich Projekte wie dieses hier:

https://wortliga.de

Wird meines Wissens auf zunehmend breiterer Basis in journalistischen Medien eingesetzt. 

Ich finde das eigentlich nicht bedenklicher als andere Entwicklungen. In einem anderen Artikel las ich, die Zeitungsverlage ärgerten sich gerade grün und gelb über Google und andere Suchmaschinen, die alles erstmal von der KI zusammenfassen lassen. Dadurch würde immer weniger auf die direkten Links der Zeitungen geklickt und immer weniger Abos würden abgeschlossen. Jeder/jede versucht doch gerade zu retten, was zu retten ist, und zu überleben. 

Was den eigenen Umgang mit der KI und den Tools ChatGPT u.a. angeht: Ich nutze ChatGPT kaum noch, in fast jedem Bereich hat sie schlechter abgeschnitten als Perplexity, die anderen habe ich nicht ausprobiert. Sogar bei dem Kishon-Text weiter oben mit dem Salz in der Suppe hat das nur Perplexity hingekriegt, das von ChatGPT war deutlich schlechter und vor allem weniger witzig. Das mit ChatGPT5 habe ich ja oben schon dargelegt, mir graust es vor so einem manipulativen und marktschreierisch angebotenen Tool. 8-) Ich nutze P selten, aber wenn, dann gezielt. Ich glaube, jeder wird schon seinen eigenen Umgang mit diesen "Schreibhilfen" finden. (Vielleicht eher Motivations-und Ideenfindungshilfen).

Bearbeitet von Christa
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vor 20 Stunden schrieb RolandM:

Aktuell bedenklicher finde ich Projekte wie dieses hier:

https://wortliga.de

Wird meines Wissens auf zunehmend breiterer Basis in journalistischen Medien eingesetzt. Was wohl Wolf Schneider seligen Angedenkens dazu sagen würde?

Er würde sagen: Benutzt lieber meine offizielle Wolf-Schneider-KI ;)

https://reporterfabrik.org/wski-editor/

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Wow! Bevor Donna Leon (auch schon 82)  sich verabschiedet, gibt's bestimmt eine offizielle Donna-Leon-KI zur Fortschreibung ihrer Venedig-Krimis - gegen eine laue Grundgebühr, versteht sich.

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."  

AT "Aus Liebe Stahl. Eine Künstlerehe."

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vor 21 Stunden schrieb jueb:

Wow! Bevor Donna Leon (auch schon 82)  sich verabschiedet, gibt's bestimmt eine offizielle Donna-Leon-KI zur Fortschreibung ihrer Venedig-Krimis - gegen eine laue Grundgebühr, versteht sich.

Dazu noch einen Avatar für Lesungen.8-)

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Immerhin tut sich was: Nachricht von heute (Initiative Urherbberrecht): 

Unzufriedenheit mit KI-Gesetzgebung

Eine breite Koalition europäischer und weltweiter Autoren-, Darsteller-, Verlags-, Hersteller- und andere Rechteinhaberorganisationen hat bei der Europäischen Kommission ihre Unzufriedenheit mit den verabschiedeten Maßnahmen des KI-Gesetzes zum Ausdruck gebracht. Darunter auch Film- und Musikorganisationen.
Breite Koalition für Überdenken des EU-KI-Gesetzes Es geht um Paragraph 53, die Offenlegung der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Daten.

Bearbeitet von Christa
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Der Schriftsteller Clemens Setz hat seine Meinung über die KI in der Welt, im Standard und bei Perlentaucher geäußert.

https://www.perlentaucher.de/efeu/2025-08-01.html#:~:text=Es ist ein Mythos%2C dass man erst durch,einen Tunnelblick%3A Du musst diese Texte irgendwie erzeugen.

Zitat: "Die Literarische Welt hat Jan Küvelers Gespräch mit Clemens J. Setz über Künstliche Intelligenz aus ihrer Ausgabe vom Samstag online vorgereicht. Der Schriftsteller steht der ganzen Forschung mit äußerster Skepsis gegenüber, nicht nur, aber auch, was die Literatur betrifft: "Bald wird es Menschen geben, die nie gelernt haben, lange Texte zu lesen, aber trotzdem Texte produzieren. Weil sie sie erzeugen lassen. Sie werden lernen, besser zu prompten, besser zu kuratieren. Das Schreiben wird zur Wunschtechnik. Und vielleicht wird es irgendwann niemanden mehr geben, der diese Texte noch menschlich prüft. Dann zirkulieren sie nur noch zwischen Maschinen. ... Es ist ein Mythos, dass man erst durch Lesen und Schreiben zum Menschen wird. Das ist veraltet und wird auch gar nicht mehr gelebt. Die nächste Phase der Alphabetisierung wird sich auszeichnen durch einen Tunnelblick: Du musst diese Texte irgendwie erzeugen. Jeder weiß, sie kommen nicht von dir, aber trotzdem wird es noch aus deiner Richtung kommend verlangt: 'Bitte reichen Sie Ihr Ansuchen ein.' Sie müssen das irgendwie wünschen, dann wird es geliefert."

Im Podcast der "Welt" kann man noch erfahren, wie sich das auswirken könnte. Ob man in so einer schönen neuen Welt nicht auf Inseln leben müsste. Der Podcast ist von einer KI gesprochen, was ich wahnsinnig nervig fand. Können die menschliche Stimmen gar nicht nachahmen?:-?

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Sebastian Niedlich

Der Newsletter des Börsenvereins liefert gefühlt fast auch nur noch Nachrichten über KI... hier ein paar Links von heute Morgen:

Buchcover aus der Retorte (TAZ)

Bedroht Künstliche Intelligenz (KI) den Kinderbuch-Markt?

Welt TV startet erste Nachrichtensendung mit KI-Moderator

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vor 1 Stunde schrieb Sebastian Niedlich:

Der Newsletter des Börsenvereins liefert gefühlt fast auch nur noch Nachrichten über KI... hier ein paar Links von heute Morgen:

Buchcover aus der Retorte (TAZ)

Bedroht Künstliche Intelligenz (KI) den Kinderbuch-Markt?

Welt TV startet erste Nachrichtensendung mit KI-Moderator

Danke für die Links, Sebastian, sehr erhellend! Dass Kinder aus KI-Kinderbüchern nichts fürs Leben lernen, dürfte jedem klar sein. Und die Cover der Verlage waren ja schon früher so, zumindest die Massen-Trend-Cover, dass auch eine KI sie hätte herstellen können. Das mit mit dem Avatar in der Welt-Sendung finde ich allerdings krass. ich habe mir das Video mal angesehen. Der Sprecher wirkt wie eine Marionette, er spricht wie diese KI-Stimme im von mir erwähnten Potcast, hält die ganze Zeit eine Fernbedienung in der Hand und macht minimale Gesten - und beides ist ....einfach langweilig anzuhören und zu sehen.

Avatar Welt-Sendung

Was aber, wenn diese Visionen ab ca. 2029 Wirklichkeit werden? In der Zeit gab es am 30.7.25 ein frei zu lesendes Interview mit einem KI-Experten, der meinte: Mit der KI zu verschmelzen sei der einzige Weg, nicht von ihr beherrscht zu werden. Hier eine Zusammenfassung, da es den schrankenlosen Zugang aufs Interview nicht mehr gibt. Die Frankenstein-Idee könnte Wirklichkeit werden, wenn Mensch und Maschine durch Chips im Hirn miteinander verschmelzen, das wie ein Handy funktionieren könnte Schon jetzt verschmelzen ja Menschen mit ihren Smartphones ...Verschmelzung mit KI

Und noch was: Die KI-Video-Clips, bei denen Pferde vom Sprungturm ins Becken springen oder Katzen Pommes und Softeis essen, die millionenfach geteilt werden, sind doch eigentlich schon der Anfang der Verdummung.8-)

Bearbeitet von Christa
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Nun, der besagte KI-Experte, dert das sagte, war nicht irgendein KI-Experte, sondern Ray Kurzweil, Minski-Schüler, einer der Apologeten des Transhumanismus und von Anfang an dabei bei der KI-Forschung. Zudem gut bekannt mit Peter Thiel. Dass er die Risiken mehr oder weniger mit einem Schulterzucken abtut, ist bezeichnend.

Roland Muller: EISRAUSCH (13.08.2024, nominiert für den GLAUSER 2025), EISFALLE (17.09.2025), jeweils als Aufbau Taschenbuch, Hörbuch und E-Book

https://roland-mueller-thriller.de und https://www.cafedigital.de

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In der letzten ZEIT ist ein Interview mit ihm, da sagt er auch, er hat die KI probeweise eine Zusammenfassung seiner Autobiografie schreiben lassen und das Ergebnis sei wunderbar. 

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."  

AT "Aus Liebe Stahl. Eine Künstlerehe."

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vor 4 Stunden schrieb jueb:

In der letzten ZEIT ist ein Interview mit ihm, da sagt er auch, er hat die KI probeweise eine Zusammenfassung seiner Autobiografie schreiben lassen und das Ergebnis sei wunderbar. 

Das ganze Interview bestätigt @RolandMs "Warnblinken". Absolut gruselig!


Homepage       Facebook    »Da tun sich politische Abgründe aus DDR-Zeiten ebenso auf wie gesellschaftliche Konflikte von heute.« MDR Radio Sachsen über Kunstgerecht - ein Kirsten-Bertram-Krimi   Taschenbuch   Epub kindl

 

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Seit OpenAi in San Francisco seinen ChatGPT-Bot vorgestellt hat, ist im kalifornischen Silicon Valley nur noch von der KI-Revolution die Rede. Aber wie soll die aussehen, was genau stellen sich die sogenannten Tech-Bros, bei denen JD Vance, Peter Thiel und natürlich Musk nur die bekanntesten Namen sind, unter dieser Revolution vor?

Die sechsteilige Deutschlandradio-Serie „Tech Bro Topia“ setzt sich mit den Denkmustern dieser Herren und den Einflüssen des Risikokapitalgebers Marc Andreessen und des neo-reaktionären Vordenkers Curtis Yarvin auseinander. Das Deutschlandfunk-Rechercheteam hat dafür über Monate die Strukturen und historischen Bezüge der „Tech Bros“ untersucht und mit hochrangigen Gesprächsgästen aus dem In- und Ausland gesprochen.

Um verstehen zu können, wie die Entwicklung von einer hippiehaften Gemeinschaft im Silicon Valley zu demokratiefeindlichen Oligarchen vonstatten gehen konnte, holt die Serie weit aus, langweilig ist sie dabei keine Minute. 

Ich habe mir jetzt drei Folgen angehört und brauche eine Pause. Es ist beängstigend, wie mächtig die Personen, die die KI vorantreiben schon sind. 

https://www.deutschlandradio.de/tech-bro-topia-100.html

 

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vor 7 Stunden schrieb jueb:

In der letzten ZEIT ist ein Interview mit ihm, da sagt er auch, er hat die KI probeweise eine Zusammenfassung seiner Autobiografie schreiben lassen und das Ergebnis sei wunderbar. 

Genau auf das hatte ich mich bezogen. Das Ergebnis war deswegen wunderbar, weil die KI seine Autobiografie ohne seine Beteiligung hätte weiterschreiben können.

 

vor 7 Stunden schrieb RolandM:

Nun, der besagte KI-Experte, dert das sagte, war nicht irgendein KI-Experte, sondern Ray Kurzweil, Minski-Schüler, einer der Apologeten des Transhumanismus und von Anfang an dabei bei der KI-Forschung. Zudem gut bekannt mit Peter Thiel. Dass er die Risiken mehr oder weniger mit einem Schulterzucken abtut, ist bezeichnend.

Genau, hatte ich alles gelesen, ist jetzt aber nicht mehr zugängig. Ich finde auch, dass er so tut, als sei das alles sehr gut und und zwangsläufig, und den Frankenstein bemüht er nur, um zu zeigen, dass alte Autorenfantasien wahr werden könnten. Ich fand das mit den Handy-Chips im Hirn so gruselig, dass ich mich einen ganzen Abend lang gegruselt hatte.8-)

Bearbeitet von Christa
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Gerade stolpere ich über einen Artikel, wonach Künstliche Intelligenzen sich mit dem Lösen von Sudokus verblüffend schwer tun. Ha! Ich muss auch lange knobeln, aber die meisten kriege ich am Ende dann doch raus. Künftig wird mir das noch mehr Spaß machen …

Wohlgemerkt: Es gibt natürlich spezielle Sudoku-Programme, die nichts anderes können als Sudokus lösen, und die das jeweils in Sekundenbruchteilen erledigen. Daran sieht man schön den Unterschied zwischen herkömmlichen Algorithmen, die jemand sorgsam ausgetüftelt hat, und den KIs, die Fragestellungen aller Art nicht mit Logik, sondern mit Wahrscheinlichkeiten angehen, was halt nicht immer funktioniert.

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Marc Elsberg spricht in der Zeit darüber, wie er KI nutzt, anscheinend recht viel, aber nicht zum Schreiben:

"ZEIT: Wie genau nutzen Sie dann KI?
Elsberg: Ich arbeite immer schon sehr strukturiert, plane also zuerst Handlung und Charaktere, bevor ich zu schreiben beginne. Das ist wie zu meiner Zeit in der Werbung: Da gab es den Creative Director, der konzipiert und Ideen kuratiert, und den Texter, der ein wenig konzipiert und viel produziert. Beim Bücherschreiben bin ich beides in einer Person. Konzipieren können die KIs noch sehr schlecht und schreiben so lala. Aber sie können mir beim Nachdenken darüber helfen.
ZEIT: KI ist also eine Art Sparringspartner?
Elsberg: Ja. Ich fange an, zu formulieren, schreibend zu denken, und merke dabei plötzlich, woran es eigentlich hakt. Ich spreche für meine Bücher oft mit Expertinnen und Experten, aber eben über Inhalte, nicht übers Schreiben selbst."
(...)

Mit welchen Sprachmodellen arbeiten Sie?

Elsberg: Vor allem mit ChatGPT, Claude und Perplexity. Perplexity nutze ich besonders für Recherchen, weil Quellen gleich mitgeliefert werden. ChatGPT bietet das erst seit diesem Frühjahr.

ZEIT: Sie nutzen KI auch zur Stoffrecherche?

Elsberg: Ja, absolut. Ich recherchiere Unmengen, oft auch nur Details, das kostet wahnsinnig viel Zeit.

ZEIT: Wie darf man sich das vorstellen?

Elsberg: Nehmen wir eine Szene auf einem indischen Markt. Ich will Atmosphäre: Gerüche, Stände, Geräusche, Fisch, Fleisch, Früchte. Ich war selbst schon dort, aber man merkt sich ja nicht jedes Detail. Früher habe ich gegoogelt, stundenlang Reiseberichte gelesen, YouTube geschaut, für fünf Zeilen Text war ich oft zwei Stunden beschäftigt. Heute frage ich die KI und habe nach einer Minute eine Antwort."

https://www.zeit.de/2025/33/marc-elsberg-kuenstliche-intelligenz-buchbranche-schriftsteller


 

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vor 20 Stunden schrieb AndreasE:

Gerade stolpere ich über einen Artikel, wonach Künstliche Intelligenzen sich mit dem Lösen von Sudokus verblüffend schwer tun. Ha! Ich muss auch lange knobeln, aber die meisten kriege ich am Ende dann doch raus. Künftig wird mir das noch mehr Spaß machen …

Wohlgemerkt: Es gibt natürlich spezielle Sudoku-Programme, die nichts anderes können als Sudokus lösen, und die das jeweils in Sekundenbruchteilen erledigen. Daran sieht man schön den Unterschied zwischen herkömmlichen Algorithmen, die jemand sorgsam ausgetüftelt hat, und den KIs, die Fragestellungen aller Art nicht mit Logik, sondern mit Wahrscheinlichkeiten angehen, was halt nicht immer funktioniert.

Interessant. An Sudokus habe ich mich noch nicht rangetraut. Würde mich aber interessieren, wie sie das mit normalen Kreuzworträtseln macht. Das Lösen von denen soll sie auch in Sekundenschnelle handhaben, aber wo bleibt denn da der Gedächtnistrainingseffekt für die Ratenden?

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vor 1 Stunde schrieb Fabrice:

Elsberg: Vor allem mit ChatGPT, Claude und Perplexity. Perplexity nutze ich besonders für Recherchen, weil Quellen gleich mitgeliefert werden. ChatGPT bietet das erst seit diesem Frühjahr.

ZEIT: Sie nutzen KI auch zur Stoffrecherche?

Elsberg: Ja, absolut. Ich recherchiere Unmengen, oft auch nur Details, das kostet wahnsinnig viel Zeit.

ZEIT: Wie darf man sich das vorstellen?

Elsberg: Nehmen wir eine Szene auf einem indischen Markt. Ich will Atmosphäre: Gerüche, Stände, Geräusche, Fisch, Fleisch, Früchte. Ich war selbst schon dort, aber man merkt sich ja nicht jedes Detail. Früher habe ich gegoogelt, stundenlang Reiseberichte gelesen, YouTube geschaut, für fünf Zeilen Text war ich oft zwei Stunden beschäftigt. Heute frage ich die KI und habe nach einer Minute eine Antwort."

Das finde ich einleuchtend. Ich denke, wenn er sich diesen Markt von der KI beschreiben lässt, muss er nur noch Geräusche und Gerüche aus dem Gedächtnis filtern.

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Update zum Podcast "tech-bro-topia" auf Deutschlandfunk-

Ich habe mir die letzten drei Folgen angehört. Wer wissen möchte, warum Trump so scharf auf Grönland ist, dem gehen hier tausend Lichter auf. 

Ich kann diese Serie nur empfehlen. KI ist dabei nur ein Teil dessen, was Leute wie Musk, Thiel, Vance und co so für die Zukunft vorschwebt. 

https://www.deutschlandradio.de/tech-bro-topia-100.html

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Wie Leser KI-generierte Bücher erkennen können

Mit KI erstellte Titel und Cover täuschen echte Bestseller vor. Doch der Inhalt ist sinnlos oder sogar gefährlich, etwa bei Pilzratgebern. Trotz Regeln auf Amazon kann die Plattform diesen Trend kaum kontrollieren. Da hilft nur: genau hinsehen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ai-companion-books-wenn-kuenstliche-intelligenz-den-buchmarkt-ueberflutet-100.html

 

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."  

AT "Aus Liebe Stahl. Eine Künstlerehe."

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Am 16.8.2025 um 09:27 schrieb jueb:

 

Wie Leser KI-generierte Bücher erkennen können

Mit KI erstellte Titel und Cover täuschen echte Bestseller vor. Doch der Inhalt ist sinnlos oder sogar gefährlich, etwa bei Pilzratgebern. Trotz Regeln auf Amazon kann die Plattform diesen Trend kaum kontrollieren. Da hilft nur: genau hinsehen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ai-companion-books-wenn-kuenstliche-intelligenz-den-buchmarkt-ueberflutet-100.html

Ich glaube, ich würde so ein Fake schnell erkennen, aber viele andere nicht. Amazon sollte da mit dem Löschen noch mehr hinterher sein und vor allem nicht mehr drei Bücher am Tag zum Runterladen erlauben.8-)

Bearbeitet von Christa
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Am 8.8.2025 um 04:12 schrieb KarinKoch:

Update zum Podcast "tech-bro-topia" auf Deutschlandfunk-

Ich habe mir die letzten drei Folgen angehört. Wer wissen möchte, warum Trump so scharf auf Grönland ist, dem gehen hier tausend Lichter auf. 

Ich kann diese Serie nur empfehlen. KI ist dabei nur ein Teil dessen, was Leute wie Musk, Thiel, Vance und co so für die Zukunft vorschwebt. 

https://www.deutschlandradio.de/tech-bro-topia-100.html

Danke fuer das Teilen. Ich kann in der "tech-bro-topia" eine gewisse "tech-bro-phobia" erkennen, aber es ist immer gut, beide Seiten zu hoeren.

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