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Wolf

Deutscher Sachbuchpreis

Empfohlene Beiträge

205 Bücher sind eingereicht.

Ich habe meine Drohung wahrgemacht und bin dabei.
Ob ich mit meinem Thema die gesellschaftliche Auseinandersetzung stimuliere, wage ich zu bezweifeln.
Ich habe über die Freude am Nachdenken und den wissenschaftlichen Weg als vierte Möglichkeit zur Erkenntnis geschrieben.
Damit werde ich höchstens Außenseiterchancen habe, eine Runde weiterzukommen.
Aber ich bin bereits jetzt froh und glücklich, das Buch zuende geschrieben zu haben, das ich ja eigentlich schon vor zehn Jahren hatte schreiben wollen.

Ist noch jemand dabei?

Liebe Grüße
Wolf

 

 

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Also, ich finde, das Thema klingt sehr interessant! Na gut, ich bin auch studierte Naturwissenschaftlerin, aber ich glaube, das Thema spricht auch andere an, gerade jetzt, wo Wissenschaftler so sehr in der Öffentlichkeit stehen wie nie zuvor.

Viel Erfolg, lieber Wolf!

www.yvonne-struck.de

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Wenn ich mich recht erinnere stehen auf dem Cover drei Überschriften. Spiele mit Gedanken - Denke  wie ein Wissenschaftler - Erkenne wie ein Philosoph, wobei das erste Wort immer groß und dick erscheint und der Rest klein darunter.
Und weiter unten auf der Seite: Aus Freude am Nachdenken - das wissenschaftliche Denken als Weg zu Erkenntnis

Ich hätte es gern ein klein wenig anders, aber das können wir nicht mehr ändern, solange der Wettbewerb noch läuft.

Die Bücher müssen noch nicht veröffentlicht sein, nur in einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht werden. Kommt also im Frühjahr raus.
Der Verlag hat die Druckversion.

Und vielen Dank für Deine guten Wünsche
Wolf

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Am 12.1.2022 um 15:53 schrieb Wolf:

Wenn ich mich recht erinnere stehen auf dem Cover drei Überschriften. Spiele mit Gedanken - Denke  wie ein Wissenschaftler - Erkenne wie ein Philosoph, wobei das erste Wort immer groß und dick erscheint und der Rest klein darunter.
Und weiter unten auf der Seite: Aus Freude am Nachdenken - das wissenschaftliche Denken als Weg zu Erkenntnis

Ich hätte es gern ein klein wenig anders, aber das können wir nicht mehr ändern, solange der Wettbewerb noch läuft.

Die Bücher müssen noch nicht veröffentlicht sein, nur in einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht werden. Kommt also im Frühjahr raus.
Der Verlag hat die Druckversion.

Und vielen Dank für Deine guten Wünsche
Wolf

Das ist ja toll, Wolf, dass Du das Buch nicht nur geschrieben, sondern auch noch einen Verlag gefunden hast, der es rausbringt und für den Sachbuchpreis empfiehlt. Allein das ist ja schon ein großer Erfolg.

Meine Daumen sind weiterhin gedrückt.

 

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Danke Sabine, aber das mit dem Verlag war gar nicht so schwierig.

Nachdem mein alter Kleinstverlag beschlossen hatte sich aufzulösen, fand ich ganz schnell über meine persönlichen Kontakte einen anderen Kleinstverlag. Dass ich diesen wählte, hat nichts mit finanziellen Aspekten zu tun, sondern nur mit sehr persönlichen. Ich benötige in meinem Umfeld Menschen, auf die ich mich verlassen kann. Ein Publikumsverlag ist für mich keine Alternative, weil die im besten Fall von mir Mitarbeit bei der Vermarktung erwarten und im schlechtesten Fall mich fremdbestimmen wollen, wie es einer Freundin von mir passiert ist. Ich möchte aber einfach nur stressfrei schreiben, habe weder Zeit noch Lust artfremde Dinge zu tun, aber dafür mehr Pläne und Ideen als mir noch an Lebenszeit zur verfügung steht. Das sind ganz einfach die Fakten.

Und da habe ich meinen Kleinstverlag gefragt, ob sie mein Buch zum Sachbuchpreis anmelden möchte. Chancen auf einen Preis hätten wir nicht, aber blamieren würden wir uns auch nicht mit dem, was ich da anzubieten hätte. Und so haben wir es zusammen gemacht.
Das Buch wird wie ein Fremdkörper aus dem Verlagsprogramm herausstechen. Aber andererseits ist es ein Riesenspaß und eine wundervolle neue Erfahrung für beide von uns, denn welcher Kleinstverlag kann sich schon rühmen, beim Deutschen Sachbuchpreis mitzukonkurrieren.

Einige meiner Freunde haben mit geraten, es mit meiner Sachbuchidee mit einem größeren Verlag zu versuchen, aber das hätte Zeit und Nerven gekostet, die mir woanders gefehlt hätte. Eine Riesenmenge von Lesern werde ich nicht haben, aber die Flüsterpropaganda wird schon dafür sorgen, dass es nicht völlig unbeachtet bleibt.

Im Augenblick bin ich wieder bei meinen Drachen und gleichzeitig verfolge ich meine Idee mit den Sexgeschichten, die weder Porno noch Erotik sein sollen. Im Film gibt es ein paar Vorbilder, bei den Büchern nicht mehr. Dieses nicht mehr existierende Genre ist verflixt schwierig zu schreiben, und noch rutscht mir der Frosch immer wieder zwischen den Fingern raus. Da habe ich noch mal eine große Herausfroderung, bevor ich den Löffel abgebe.

Wolf
(alt, gebrechlich, aber immer noch voller Tatendrang)

;D

 

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vor 2 Stunden schrieb Wolf:

 gleichzeitig verfolge ich meine Idee mit den Sexgeschichten, die weder Porno noch Erotik sein sollen. Im Film gibt es ein paar Vorbilder, bei den Büchern nicht mehr.

 

Was meinst du damit genau? Geschichten, bei denen Sex das dominierende Thema ist?

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Sex ist einer dominierenden Kräfte im Verhalten des Menschens und führt von Glücksmomenten bis zur ultimativen Verzweiflung. Meiner Meinung nach ist der Sextrieb mindestens so stark wie der Machttrieb, und Sex kommt selten isoliert vor. Er verbindet sich mit Dominanz und Unterwerfung, mit Liebe, Mit Fortpflanzung ist ein Manipulationsmittel etc.

Im Vergleich zur Macht wird es aber kaum thematisiert, wenn man von Porno einmal absieht.

Dazu kommt, dass wir viel zu wenig darüber wissen, weil er tabuisiert wurde (aus gutem Grund) schwer zu beurteilen ist, wenn man ihm selbst noch unterliegt und Teil des Spiels ist, und die vielen Aussagen darüber höchst widersprüchlich sind. Wenn ich daran denke, wie lange es gedauert hat, bis man eine einigermaßen fundierte Hypothese/Theorie zur Frage, ob der Mensch monogam ist oder nicht, formulieren konnte, nachdem der Mensch als Ackerbauer Sex mit Besitz veknüpfte, macht klar, was das ein Sumpf an falschen Vorstlelungen darüber gibt.

Was mich daran reizt ist der Bereich Menschliches/Allzumenschliches oder Schicksale. Mir geht es um Beziehungen und was der Sextrieb mit Menschen anstellt. Beispiele zu finden ist überhaupt kein Problem. Aber es packend oder spannend zu schreiben ohne in die vorhandenen Klischeestraßen abzurutschen, ist weniger einfach, als man annimmt. Zumal fast jeder sofort eine eigene Position zum Sex hat oder findet.

Ich finde das irre spannend. Hemmungen habe ich da keine, weil ich weg geübt habe. Nachdem ich am Anfang allergrößte Hemmungen bei den einfachsten Liebesszenen hatte, habe ich mir einen Schreibratgeber gekauft und erst einmal Pornos geschrieben. Da fliegen immer noch einige von mir im Netz herum. Aber Porno ist einfach, wenn die Hemmungen erst einmal weg sind, und auch langweilig. Liebesgeschichten mit einem guten Schuss Erotik sind nicht mein Genre, ich brauche Konflikte und Schicksale.

Alles klar? Oder war die Antwort die Anhtwort zu lang. Falls, dann sorry.

Aber vielen Dank für Dein Interesse, Henning
Liebe Grüße
Wolf

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vor 5 Stunden schrieb Wolf:

Sex ist einer dominierenden Kräfte im Verhalten des Menschens und führt von Glücksmomenten bis zur ultimativen Verzweiflung. Meiner Meinung nach ist der Sextrieb mindestens so stark wie der Machttrieb, und Sex kommt selten isoliert vor.

Das es einen Machttrieb geben könnte, darüber habe ich noch nie nachgedacht

Im Vergleich zur Macht wird es aber kaum thematisiert, wenn man von Porno einmal absieht.

Allerdings wird Macht meist in Bezug auf etwas gezeigt. (Macht über Kinder, Macht im Krieg usw)

Insofern denke ich, auch "Sex an sich" ist weniger interessant. Sondern eher Sex in bestimmten Kontexten

Was mich daran reizt ist der Bereich Menschliches/Allzumenschliches oder Schicksale.

Das finde ich ebenfalls interessant. In meinem Roman "Luxurias Glück" ist das Hauptthema die Liebe. Dazu gehört mE auch die Sexualität, und darum habe ich darin verschiedene Bereiche der Sexualität thematisiert. (Luxuria ist übrigens die Todsünde der Wollust)

Mir geht es um Beziehungen und was der Sextrieb mit Menschen anstellt. Beispiele zu finden ist überhaupt kein Problem. Aber es packend oder spannend zu schreiben ohne in die vorhandenen Klischeestraßen abzurutschen, ist weniger einfach, als man annimmt. Zumal fast jeder sofort eine eigene Position zum Sex hat oder findet.

Ich habe vor vielen Jahrzehnten einmal von einer Reihenfolge menschlicher Triebe gelesen. Geordnet nach "Wichtigkeit". Beginnend mit dem Trieb, der bei Nichterfüllung am schnellsten zum Tod führt: Atmung (nach wenigen Minuten), Aufrechterhaltung der Körpertemperatur (nach wenigen Stunden), Schlafentzug und Wassermangel (nach wenigen Tagen) usw. In dieser Reihe war die Sexualität der erste Trieb, der bei Mangel nicht tödlich ist. Andersrum ausgedrückt: Von allen Trieben, bei deren Nichterfüllung man nicht stirbt, ist die Sexualität die Wichtigste.

Inwiefern eine solche Reihenfolge plausibel ist, darüber mag man streiten. Dennoch fand ich die Stelle, an der die Sexualität in dieser Reihe kam, höchst interessant.

Nachdem ich am Anfang allergrößte Hemmungen bei den einfachsten Liebesszenen hatte, habe ich mir einen Schreibratgeber gekauft und erst einmal Pornos geschrieben.

:)

 ich brauche Konflikte und Schicksale.

Das denke ich auch. Grundlage jeder Geschichte sind die Konflikte. Und da hat Sex natürlich eine Menge Potenzial

Lieben Gruß, Henning

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Bücher oder Filme zum Thema Macht findest Du im Bereich Politthriller. Der moderne Klassiker dürfte House of Cards sein, wobei mir die amerikanische Version besser gefiel als die britische.

Aber auch in vielen Jugendbüchern, in denen es um gut und böse geht. Der goldene Kompass oder der Clan der Otori. Alles Machtspiele.

Triebe, bei deren Nichterfüllung man nicht stirbt, sind für einen Autor die interessantesten, weil der Mensch da die Wahl hat, dem Trieb zu folgen oder ihm zu wiederstehen.

 

Liebe Grüße
Wolf

 

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vor 11 Stunden schrieb Wolf:

Bücher oder Filme zum Thema Macht findest Du im Bereich Politthriller. Der moderne Klassiker dürfte House of Cards sein, wobei mir die amerikanische Version besser gefiel als die britische.

Aber auch in vielen Jugendbüchern, in denen es um gut und böse geht. Der goldene Kompass oder der Clan der Otori. Alles Machtspiele.

 

Ich meinte den Begriff "Trieb" im Wort Machttrieb. Es gibt sicherlich individuelles Streben nach Macht, aber ich bin skeptisch, ob es wie beim Sextrieb einen angeborenen Trieb zur Macht gibt.

>Triebe, bei deren Nichterfüllung man nicht stirbt, sind für einen Autor die interessantesten, weil der Mensch da die Wahl hat, dem Trieb zu folgen oder ihm zu wiederstehen.

Aus meiner Sicht sind sie nicht interessanter, sondern nur auf andere Weise interessant.

Wenn wir einer Figur folgen, während sie gegen das Ersticken, Erfrieren oder Verhungern kämpft, ist dies mE mehr aktionslastig und findet mehr auf einer archaischen Ebene statt.

Wenn es um einen Trieb geht, dem die Figur entweder folgt oder widersteht, sind wir eher auf einer reflektierenden Ebene, in der es um das Wachsen oder Scheitern eines Charakteres geht.

LG Henning

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Ich bin nicht sicher, ob ich Dir beim Trieb folgen kann. Es gibt Menschen, die wollen alle anderen dominieren. Und das ihr ganzes Leben lang. Der Unterschied zum Sextrieb ist nach meiner Meinung nur der, dass mehr Menschen einen Sextrieb haben als einen Machtttrieb.

Deinem anderen Gedankengang kann ich nachvollziehen, obwohl ich nicht wüsste, wie ich einen Roman über das Ersticken schreiben könnte. Wohl aber eine Kurzgeschichte. Und da sich ein Autor nicht über den Roman definiert, ...

gebe ich Dir da recht.

Einen schönen Abend noch, Henning

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