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Ulf Schiewe

The Guardian: Wie Frauen die Literaturwelt erobern

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"How women conquered the world of fiction"

Dies ist der Titel eines interessanten Artikels im GUARDIAN. Junge männliche Autoren haben es anscheinend schwer. Literatur wird heutzutage für und von Frauen gemacht.

https://www.theguardian.com/books/2021/may/16/how-women-conquered-the-world-of-fiction

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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vor 3 Minuten schrieb Sebastian Niedlich:

Toller Artikel, der einige Gedanken enthält, die mir auch schon durch den Kopf gegangen sind. Ich sehe hier allerdings viel Konfliktpotential und der Thread ist im öffentlichen Bereich, also widerstehe ich dem Drang, mich hier weiter äußern zu wollen.

Ach, was heißt Konfliktpotenzial. Lange Zeit waren es Frauen, die man literarisch nicht ernst genommen hat. Nur gerecht, wenn das Pendel für eine Weile auf die anderen Seite schwingt.

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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vor 4 Stunden schrieb Ulf Schiewe:

Lange Zeit waren es Frauen, die man literarisch nicht ernst genommen hat. Nur gerecht, wenn das Pendel für eine Weile auf die anderen Seite schwingt.

Richtig. Und dass sich nun einige Jungautoren zurückgesetzt fühlen, ist verständlich, aber nicht zu vermeiden. Offenbar kommen die aufregenderen Stoffe derzeit von Frauen.

Das Ganze ist natürlich komplexer, aber mich freut es einfach, wenn Frauen, denen ja teilweise immer noch die Fähigkeit abgesprochen wird, "richtige" Literatur zu schreiben, nun das Gegenteil beweisen.

Im Grunde müssten sämtliche Manuskripte den Verlagen anonymisiert vorgelegt werden. Erst dann ließe sich vermeiden, dass es bei den VerlegerInnen, LektorInnen und VertrieblerInnen eine Rolle spielt, ob es von einem Mann oder von einer Frau verfasst wurde.

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vor 13 Stunden schrieb KarinKoch:

Im Grunde müssten sämtliche Manuskripte den Verlagen anonymisiert vorgelegt werden. Erst dann ließe sich vermeiden, dass es bei den VerlegerInnen, LektorInnen und VertrieblerInnen eine Rolle spielt, ob es von einem Mann oder von einer Frau verfasst wurde.

Das wäre mal ein faszinierendes Experiment. 

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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vor 13 Stunden schrieb KarinKoch:

Im Grunde müssten sämtliche Manuskripte den Verlagen anonymisiert vorgelegt werden. Erst dann ließe sich vermeiden, dass es bei den VerlegerInnen, LektorInnen und VertrieblerInnen eine Rolle spielt, ob es von einem Mann oder von einer Frau verfasst wurde.

Das wär's! :)

Wenn das bei Stellenbewerbungen so gehandhabt wird, führt es ja zu erfreulich anderen Ergebnissen.

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vor 13 Stunden schrieb KarinKoch:

Im Grunde müssten sämtliche Manuskripte den Verlagen anonymisiert vorgelegt werden. Erst dann ließe sich vermeiden, dass es bei den VerlegerInnen, LektorInnen und VertrieblerInnen eine Rolle spielt, ob es von einem Mann oder von einer Frau verfasst wurde.

vor 22 Minuten schrieb GesineS:

Das wär's! :)

Wenn das bei Stellenbewerbungen so gehandhabt wird, führt es ja zu erfreulich anderen Ergebnissen.

 

Ich denke in der Literatur würde das nicht helfen, denn egal ob es von Männern oder Frauen geschrieben ist, geht es doch mehr um den Inhalt des Buchs. Handelt es sich um ein eher frauengerechtes Thema mit weiblichen Hauptfiguren, die weibliche Leser ansprechen, dann hätte auch ein männlicher Autor ähnliche Chancen wie eine Frau. Nun schreiben ja die meisten Männer eher nicht in diese Richtung, und eine anonyme Einsendung eines Mannes würde ganauso mit der Begründung abgelehnt werden, es kämen z.B. nicht genug starke weibliche Charaktere darin vor.

 

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vor 14 Stunden schrieb KarinKoch:

Im Grunde müssten sämtliche Manuskripte den Verlagen anonymisiert vorgelegt werden. Erst dann ließe sich vermeiden, dass es bei den VerlegerInnen, LektorInnen und VertrieblerInnen eine Rolle spielt, ob es von einem Mann oder von einer Frau verfasst wurde.

Vor allem bei Literaturwettbewerben sollte es so gehandhabt werden, damit nicht das Geschlecht und auch nicht z.B. der bekannte Name entscheidet, sondern die Qualität des Textes. Ist mir unverständlich, warum das nicht grundsätzlich so gemacht wird. Bei Preisen für schon veröffentlichte Bücher geht es nicht, klar, aber bei allen Kurzgeschichtenwettbewerben sollte das selbstverständliche Praxis sein, finde ich.

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vor 6 Stunden schrieb AlexanderW:

Ich denke in der Literatur würde das nicht helfen, denn egal ob es von Männern oder Frauen geschrieben ist, geht es doch mehr um den Inhalt des Buchs. Handelt es sich um ein eher frauengerechtes Thema mit weiblichen Hauptfiguren, die weibliche Leser ansprechen, dann hätte auch ein männlicher Autor ähnliche Chancen wie eine Frau. Nun schreiben ja die meisten Männer eher nicht in diese Richtung, und eine anonyme Einsendung eines Mannes würde ganauso mit der Begründung abgelehnt werden, es kämen z.B. nicht genug starke weibliche Charaktere darin vor.

Aber genau darum geht es doch: den Inhalt, den Text. Dann könnte sich niemand mehr darüber beklagen, seines Geschlechts oder seiner Hautfarbe wegen etc. benachteiligt worden zu sein.

Und auch wenn der Trend zurzeit hauptsächlich in Richtung weibliche Helden geht, so wird sich auch das alsbald einpendeln.  Ganz einfach, weil gerade Frauen (die Hauptkunden der Buchbranche) an beidem interessiert sind, an männlichen und weiblichen Helden/Protagonisten, an männlichen und weiblichen Themen, sowohl in der E- als auch in der U-Literatur. (Es geht mir bisweilen etwas auf den Senkel, wenn so getan wird, als interessierten sich 100 % der Frauen (oder Frauen 100%ig) lediglich für Haushalts-, Familien- und Romantasy-Themen.)

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Stunden schrieb Ramona:

Aber genau darum geht es doch: den Inhalt, den Text. Dann könnte sich niemand mehr darüber beklagen, seines Geschlechts oder seiner Hautfarbe wegen etc. benachteiligt worden zu sein.

Und auch wenn der Trend zurzeit hauptsächlich in Richtung weibliche Helden geht, so wird sich auch das alsbald einpendeln.  Ganz einfach, weil gerade Frauen (die Hauptkunden der Buchbranche) an beidem interessiert sind, an männlichen und weiblichen Helden/Protagonisten, an männlichen und weiblichen Themen, sowohl in der E- als auch in der U-Literatur. (Es geht mir bisweilen etwas auf den Senkel, wenn so getan wird, als interessierten sich 100 % der Frauen (oder Frauen 100%ig) lediglich für Haushalts-, Familien- und Romantasy-Themen.)

Mit starken Frauen liegt man aber immer richtig. :)

Bearbeitet von Ulf Schiewe

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