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HenningS

Der Rashomon-Effekt

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb HenningS:

Das ist doch toll, oder? Wenn ein Kunstwerk ambivalente Gefühle in einem auslöst. Und einen dazu bringt, manchmal noch tagelang darüber nachzudenken.

Auf jeden Fall. Muss ich nicht immer haben, aber ab und zu gerne.

~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~

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vor 8 Stunden schrieb KarinKoch:

Bei der absolut sehenswerten amerikanischen Serie "The Affair" wird jede Episode aus der Sicht einer anderen Person dargestellt. Insgesamt sind es vier bis fünf Leute, je nach Staffel. Das Interessante daran ist, wie die Macher es geschafft haben, ein und dieselbe Situation verschieden zu interpretieren und trotzdem nicht zu werten. Die Abweichungen in der Handlung sind teilweise erheblich. Als Zuschauerin komme ich so den handelnden Personen sehr nah, ohne von den vielen Blickwinkeln verwirrt zu werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch in der Literatur gelingen kann.

Danke für den Tipp. Das werde ich mir ansehen.

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vor 6 Minuten schrieb KarinKoch:

Berichte gerne, wie dir die Serie gefallen hat. Ich war durch und durch begeistert.

Das werde ich gern tun. Ich brauche für Serien allerdings immer recht lange. Ich kann sogar mitten in einer Folge ausmachen, wenn es mir abends zu spät wird.

Allgemein finde ich, dass man als AutorIn unglaublich viel aus Filmen lernen kann. (Ich habe sogar schon Matchcuts in meinen Romanen verwendet.) Es ist nicht selten, dass ich mir mittendrin irgendeine durch den Film angeregte Idee notiere. Ich spreche darum statt von Literatur oder Filmen auch meistens von "erzählender Kunst".

LG und schönen Abend, Henning

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