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GesineS

Niemand käme auf die Idee, Autohersteller zu zwingen, ihre Fahrzeuge zu verleihen

Empfohlene Beiträge

Ein Gastbeitrag zur aktuellen E-Lending-Kampagne des dbv von Nina George und Frank Rösner im Netzwerk Autorenrechte:

Sind Autor:innen, Übersetzer:innen, Verlage und Buchhandlungen die Deppen der Nation? Zumindest könnte man zurzeit diesen Eindruck gewinnen. Denn aktuell sehen sich die bereits durch die Krise und die ausbleibenden staatlichen Entschädigungen in ihrer materiellen Existenz gefährdeten Verlags-Autor:innen, Selfpublisher (verlagsunabhängige Autor:innen), Übersetzer:innen, Verlage und Buchhändler:innen einer erneuten Attacke des Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) ausgesetzt. http://www.netzwerk-autorenrechte.de/gastbeitrag-e-lending.html

 

Dazu auch im buchreport:

Onleihe: Verleger kritisieren Forderungen der Bibliotheken: Der Streit um das Thema Onleihe, also dem Verleih von E-Books in Bibliotheken, zieht weiter seine Kreise. https://www.buchreport.de/news/onleihe-verleger-ausschuss-kritisiert-forderungen-der-bibliotheken

The Greenest Wind: Freundschaft, Ferien und eine Reise nach Irland

Dunkle Taten im Garten … und anderswo

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Wenn sich das mit dem E-Lending in der Form durchsetzen sollte, falle ich im Glauben ab. Wirklich. Das einzige, worauf ich dann noch hoffen könnte, wäre, dass die Nutzer da nicht in Scharen mitziehen.

~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~

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Am 20.2.2021 um 11:55 schrieb CarinaR:

[...]Das einzige, worauf ich dann noch hoffen könnte, wäre, dass die Nutzer da nicht in Scharen mitziehen.

Nutzer (und wir alle gehören ja dazu) sind Konsumenten und haben das bereits im Musik-, Film- und Buch-Business getan (im übertragenen Sinne auch in der Lebensmittel- und Textilindustrie usw.), ohne dabei ein ungutes Gefühl zu haben. Warum sollte das hier anders sein?

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Sagen wir so – es hat Gründe, warum ich meine E-Books nicht für Skoobe, die Onleihe und Co. freigegeben habe und auch Kindle Unlimited nicht in Anspruch nehme. Meine E-Books kosten 4 Euro, das finde ich durchaus vertretbar, da muss sich niemand über Wucher aufregen. In meinen Verlagsverträgen habe ich die Ausleihe nicht gestrichen – hätte ich mal besser. Nach meiner Erfahrung sind Leser, die leihen, eine bestimmte Klientel und ich bin froh, dass das Gros der Leser durchaus bereit ist, für meine Bücher zu zahlen. 

Definitiv finde ich die Kritik von allen Seiten gegen diesen Vorstoß deutlich besser argumentiert als das, was der dbv da vorhat, und ich hoffe sehr, dass das auch auf offene Ohren stößt. Am frechsten finde ich ja diese pauschale, winzige Vergütung. Was soll das? Merken die nicht, dass die sich damit selbst das Wasser abgraben, weil es dann irgendwann niemanden mehr gibt, der Inhalte erschafft? Aber zum Glück sind ja auch die Verlage dagegen, insofern warte ich jetzt mal ab und mache mir da noch keine zu großen Sorgen. 

Profiling Murder und Die Profilerin bei beTHRILLED
Libby Whitman ermittelt in "Brave Mädchen schreien nicht" (12/2019)
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