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KarinKoch

Kinderliteratur auf dem Prüfstand

Empfohlene Beiträge

"Es scheint unproblematisch, Tiere, Fantasywesen und unbelebte Gestalten zu zeigen, aber es scheint großen Widerstand zu geben, Kinder-of-Color und ihre sozialen Realitäten darzustellen."

Das gibt echt zu denken.

~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~

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„... wurden 6000 Bücher analysiert, veröffentlicht zwischen 1900 und 2000.“

So wichtig solche Studien sind: Der riesige Zeitraum macht die Aussagekraft zunichte. Und die letzten 20 Jahre fehlen komplett.

Edit: Ich sehe gerade, diese Studie ist nur ein Teil des Artikels, der Rest ist aktueller!

Bearbeitet von Yvonne Struck

www.yvonne-struck.de

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Michael Beisteiner

Wie Yvonne schon meinte, dass die letzten 20 Jahre fehlen, macht die Studie alt. Es geht seit einiger Zeit in eine weit vielfältigere Richtung.

Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit, Frühjahr 2020)

                                 zwischenlandungen (Arovell)

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Michael Beisteiner
vor 21 Stunden schrieb KarinKoch:

In dem Artikel gibt es auch eine Studie aus dem Jahr 2015.

Hab ich überlesen, Karin! Es fragt sich natürlich auch welche Bücher da untersucht wurden, aus welchen Kulturkreisen. (Hab ich das auch überlesen?) So oder so, dass es da Ungleichheiten gibt, bes. in unserem Kulturkreis, will ich gar nicht bestreiten. Wie gesagt, es geht in eine gute Richtung momentan, so mein Eindruck.

Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit, Frühjahr 2020)

                                 zwischenlandungen (Arovell)

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vor 3 Stunden schrieb Michael Beisteiner:

Wie gesagt, es geht in eine gute Richtung momentan, so mein Eindruck.

Ja, momentan tut sich etwas, das ist erfreulich.

Aus welchen Kulturkreisen die untersuchten Bücher stammen, ist nicht vermerkt.

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Was die männlichen Protas in Kinderbüchern betrifft, so bin ich mir sicher, dass Mädchen sich eher auch mit denen identifizieren können als umgedreht Jungs sich mit Mädchen als Protas identifizieren. Es ändert sich da schon was, die Mühlen mahlen sozusagen, aber langsam.

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)

 

www.heike-wiechmann.de

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Michael Beisteiner
vor 14 Stunden schrieb HeikeW:

Was die männlichen Protas in Kinderbüchern betrifft, so bin ich mir sicher, dass Mädchen sich eher auch mit denen identifizieren können als umgedreht Jungs sich mit Mädchen als Protas identifizieren.

Das war mir zwar nicht voll bewusst, aber ich denke, du hast Recht, Heike.

Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit, Frühjahr 2020)

                                 zwischenlandungen (Arovell)

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So wurde es mir schon von Lektorinnen gesagt: Mädchen lesen auch Bücher, in denen ein Junge die Hauptfigur ist. Jungen lesen dagegen nur selten Bücher, in denen ein Mädchen die Hauptfigur ist. Wenn beide Geschlechter eine wichtige Rolle im Buch spielen, ist das natürlich am besten, weil man dann beides abdeckt. Falls nur eine Hauptfigur, dann ist aber eben ein Junge besser, weil man damit trotzdem beide Geschlechter als lesende Zielgruppe ansprechen kann. Oder man nimmt halt Tiere ;)

 

Bearbeitet von Luise
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