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HenningS

Aurel Gergey: Besser schreiben

Empfohlene Beiträge

Hier möchte ich euch ein kostenloses PDF vorstellen, das ich seit Jahren immer wieder zur Hand nehme. Und das ich auch häufig bei meinem Unterricht "Kreatives Schreiben" verwende:

https://gergey.com/wp-content/uploads/besser-schreiben-lernen-1.pdf

Aurel Gergey ist Werbetexter. Insofern geht es bei ihm um kurze Aussagen. Aber auch für Romantexte ist Vieles daraus verwendbar.

Ein Beispiel von ihm:

Gehe sparsam mit Konjunktionen um. Das bekannte Volkslied heißt nicht:

Zwei Königskinder konnten, obwohl sie einander so lieb hatten,

nicht zusammen kommen, weil das Wasser viel zu tief war.

Sondern es heißt:

Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten zusammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief,

 

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Wäre bei mir bitter nötig, weil ich wie beim Erzählen jede Menge unds oder oders benutze, obwohl diese eigentlich völlig unnötig sind, wohingegen ein zwischenzeitlicher Punkt dem Leser ein Ein- oder Ausatmen erlauben würde. ;D

Liebe Grüße
Wolf

 

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vor 7 Stunden schrieb Wolf:

Wäre bei mir bitter nötig, weil ich wie beim Erzählen jede Menge unds oder oders benutze, obwohl diese eigentlich völlig unnötig sind, wohingegen ein zwischenzeitlicher Punkt dem Leser ein Ein- oder Ausatmen erlauben würde. ;D

Liebe Grüße
Wolf

 

Dein Satz ist ein cooles Beispiel. Du kannst die Konjunktionen einfach weglassen. :)

Ich mag "und" manchmal gern am Satzanfang, wenn es einen guten Rhythmus/Fluss erzeugt. Und bei einer Aufzählung von 4 Teilsätzen, bei denen Glied 3 und 4 mit "und" getrennt werden (x, x, x und x) trennen ich manchmal auch zusätzlich zwischen Glied 1 und 2 (x und x, x und x)

Manchmal kann es auch an zu wenigen Absätzen liegen.

LG, Henning

Bearbeitet von HenningS
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vor 16 Stunden schrieb SabineB:

Oh ja. Mehr solcher Beispiele 

Zu Verben:

Vor dem Haus stand ein Baum. Auf der Straße stand ein Auto.

Bildhafte, weniger statische Verben sind meist besser: Vor dem Haus wuchs ein Baum. Auf der Straße parkte ein Auto.

Folgendes zitiere ich immer wieder:

In der ersten Fassung eines Textes hatte Goethe geschrieben: "Er hatte nichts bei sich, um das Verlangen des Kindes zu stillen", in der späteren zweiten Fassung dann: "Er fand nichts bei sich, um das Verlangen des Kindes zu stillen."

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vor 4 Stunden schrieb SabineB:

Sehr interessant, Henning.

Ich habe mir die pdf jetzt auch ganz durchgelesen, da kann man viel lernen.

 

Sabine

Ja, es sind wahnsinnig viele Kleinigkeiten. Aber alle zusammen machen einen Text deutlich eleganter und lesbarer

Henning

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Vielen Dank, @HenningS für diesen Tipp! Ich glaube, gerade beim Überarbeiten wird mir das PDF nützlich sein, um Füllwörtern und Hilfsverben den Garaus zu machen ;) Ich werde es mir ausdrucken.

Liebe Grüße 

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Danke für den Tipp.

Wie Jean Cocteau schon sagte: "Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt."

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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@SabineB @KatharinaR @Ramona

Dann findet ihr vielleicht auch folgende 2 Schreibtipps zu Einschüben und Satzanfängen nützlich. Die zählen für mich zu den Allerwichtigsten.

1) Einschübe sollten möglichst nicht länger sein als 12 Silben.

 Das führt zurück auf die Frage: Kurze oder lange Sätze? Dazu sagte mal ein Autor zu mir: Es kommt nicht auf die Länge der Sätze an, sondern auf die Länge der Einschübe - Appositionen, Nebensätze usw - die einen anderen Satz unterbrechen. Im physikalischen Sinn gibt es nur Zukunft oder Vergangenheit, aber im psychologischen Sinn empfinden wir ein "Jetzt" und das ist etwa 3 Sekunden lang. Und in drei Sekunden kann man etwa 12 Silben hören bzw sprechen. Darum rate ich immer, wenn man mal einen längeren Einschub von sagen wir 20 Silben nicht verhindern kann, sollte man darauf achten, im Satz davor und danach keine Einschübe zu haben. Das erleichtert die Verarbeitung des Gelesenen und insofern das Verständnis.

2) "Gerade" Satzanfänge sind besser als "ungerade".

Dies ist eine Empfehlung des "Stilpabstes" Wolf Schneider. Wolf Schneider ist Journalist. Aus seiner Stilkunde "Deutsch für Profis":

Es gibt 1. sogenannte "gerade" Satzanfänge. Das sind Sätze die mit dem Subjekt beginnen. Es gibt 2. sogenannte "ungerade" Satzanfänge. Das sind alle anderen Anfänge, also solche, die mit einem Objekt beginnen, mit einer Zeitangabe, einer Ortsangabe, einem Adverb usw. Bei einem gut lesbaren Text sollte das Verhältnis von geraden zu ungeraden Anfängen 2 zu 1 betragen. Hat man zu viele gerade Anfänge, gibt es einen flachen Bildzeitungsstil. Bei zu vielen ungeraden kann der Text verschwurbelt wirken.

Beide "Regeln" nutze ich meist erst beim Überarbeiten.

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Vor dem Haus wuchs ein Baum ... finde ich ein bisschen seltsam. Echt? Wächst der in diesem Moment? Und wer sieht oder behauptet das? (Ja, ich weiß, Bäume wachsen im Prinzip ständig, wobei sie, glaube ich, eine endgültige Größe erreichen ... dennoch.)
Das Goethe-Beispiel finde ich einleuchtend.

Baronsky&Brendler: Liebe würde helfen  Ein Staffelroman 
Februar 21, Kampa

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vor 2 Stunden schrieb HenningS:

@SabineB @KatharinaR @Ramona

Dann findet ihr vielleicht auch folgende 2 Schreibtipps zu Einschüben und Satzanfängen nützlich. Die zählen für mich zu den Allerwichtigsten.

1) Einschübe sollten möglichst nicht länger sein als 12 Silben.

 Das führt zurück auf die Frage: Kurze oder lange Sätze? Dazu sagte mal ein Autor zu mir: Es kommt nicht auf die Länge der Sätze an, sondern auf die Länge der Einschübe - Appositionen, Nebensätze usw - die einen anderen Satz unterbrechen. Im physikalischen Sinn gibt es nur Zukunft oder Vergangenheit, aber im psychologischen Sinn empfinden wir ein "Jetzt" und das ist etwa 3 Sekunden lang. Und in drei Sekunden kann man etwa 12 Silben hören bzw sprechen. Darum rate ich immer, wenn man mal einen längeren Einschub von sagen wir 20 Silben nicht verhindern kann, sollte man darauf achten, im Satz davor und danach keine Einschübe zu haben. Das erleichtert die Verarbeitung des Gelesenen und insofern das Verständnis.

2) "Gerade" Satzanfänge sind besser als "ungerade".

Dies ist eine Empfehlung des "Stilpabstes" Wolf Schneider. Wolf Schneider ist Journalist. Aus seiner Stilkunde "Deutsch für Profis":

Es gibt 1. sogenannte "gerade" Satzanfänge. Das sind Sätze die mit dem Subjekt beginnen. Es gibt 2. sogenannte "ungerade" Satzanfänge. Das sind alle anderen Anfänge, also solche, die mit einem Objekt beginnen, mit einer Zeitangabe, einer Ortsangabe, einem Adverb usw. Bei einem gut lesbaren Text sollte das Verhältnis von geraden zu ungeraden Anfängen 2 zu 1 betragen. Hat man zu viele gerade Anfänge, gibt es einen flachen Bildzeitungsstil. Bei zu vielen ungeraden kann der Text verschwurbelt wirken.

Beide "Regeln" nutze ich meist erst beim Überarbeiten.

Vielen Dank auch für diese Regeln. Gerade auf Satzanfänge (und Anfänge vom Absätzen) achte ich verstärkt, weil Wiederholungen so ins Auge springen. Um solche Wiederholungen zu vermeiden, muss ich gerade und ungerade Anfänge sowieso abwechseln. Ich werde mal überprüfen, ob ich ungefähr auf 2:1 komme.

Und bei meinen Einschüben nachzählen. Ich bin leider ein Fan davon, vor allem von Einschüben, die mit Gedankenstrichen abgetrennt sind. Aber ich finde, das kommt auch auf das Genre an. Bei meinem Roman aus der humorvollen „Frauenunterhaltung“ mit selbstironischer Protagonistin gibt es viel mehr Einschübe als bei dem Fantasy-Projekt mit düsterem Setting. Spannend finde ich solche quantitativen Methoden auf jeden Fall :) 

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Der große Meister variantenreicher Satzanfänge ist Günter Grass. Die Blechtrommel ist in dieser Hinsicht ein sprachliches Füllhorn und unerschöpfliches Lehrbuch für deutschsprachige Autoren.  

Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?

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vor 14 Stunden schrieb ClaudiaB:

Vor dem Haus wuchs ein Baum ... finde ich ein bisschen seltsam. Echt? Wächst der in diesem Moment? Und wer sieht oder behauptet das? (Ja, ich weiß, Bäume wachsen im Prinzip ständig, wobei sie, glaube ich, eine endgültige Größe erreichen ... dennoch.)
Das Goethe-Beispiel finde ich einleuchtend.

Du hast recht. In den meisten Kontexten wird das seltsam wirken. Nichts davon sind in Stein gemeißelte Regeln.

"Und wer sieht oder behauptet das?" Das ist ja eine tolle Frage! Sie bringt mich darauf, dass es auch von der Perspektive abhängt / abhängen kann. In der Personalen Erzählweise, wenn das Geschehen aus den Augen einer individuellen Figur betrachtet wird, kann das Verb "wuchs" eher unpassend erscheinen als bei einem Auktorialen Erzähler. Ein schönes Beispiel dafür, dass wirklich alles mit allem zusammenhängt :)

Bearbeitet von HenningS
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vor 13 Stunden schrieb KatharinaR:

 Ich werde mal überprüfen, ob ich ungefähr auf 2:1 komme.

Und bei meinen Einschüben nachzählen. Ich bin leider ein Fan davon, vor allem von Einschüben, die mit Gedankenstrichen abgetrennt sind.

Wenn du das wirklich so detailiert prüfen möchtest, würde ich empfehlen, dir auch mal einige deiner Lieblingsromane anzuschauen. Wie ist da das Verhältnis von geraden zu ungeraden Satzanfängen? Wie ist die Silbenzahl bei Einschüben?

Hilfreich ist diese Betrachtung, wie gesagt, bei den letzten Überarbeitungen. Vor allem, wenn ich meinen Text laut lese. Wenn ich dann das Gefühl habe, dass mit dem Rhythmus, der Geschwindigkeit oder der Verständlichkeit was nicht stimmt. Dann überprüfe ich nach den beiden Kriterien Einschübe und Satzanfänge -- und fast immer hat es was damit zu tun.

Einschübe in Gedankenstrichen mag ich auch. Die setzen ein starkes optisches Signal.

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Einschübe in Gedankenstrichen sind schon eine sehr starke und auffällige Strukturierung, finde ich. Ich mag die eigentlich auch, weil man damit sehr gut Betonungen setzen kann. Ich habe mir das allerdings wieder ein bisschen abgewöhnt, nachdem ich mir mal einen Text von mir ausgedruckt hatte (normalerweise arbeite ich papierlos). Da fiel das dann doch recht stark auf. 

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vor 4 Stunden schrieb KerstinH:

Einschübe in Gedankenstrichen sind schon eine sehr starke und auffällige Strukturierung, finde ich. Ich mag die eigentlich auch, weil man damit sehr gut Betonungen setzen kann. Ich habe mir das allerdings wieder ein bisschen abgewöhnt, nachdem ich mir mal einen Text von mir ausgedruckt hatte (normalerweise arbeite ich papierlos). Da fiel das dann doch recht stark auf. 

Ich habe eben mal in einen meiner Romane reingesehen. Ich verwende sie seltener, als ich dachte. Manchmal benutze ich sie auch zur Abtrennung eines letzten Wortes: "Und wie souverän sie in die Saiten knallte --- Mannomann!" Bei einer Lesung würde ich an dieser Stelle eine etwas längere Pause machen als bei einem Komma.

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Sebastian Niedlich

Einschübe mit Gedankenstrichen sind ein tolles Mittel, aber man sollte halt sparsam damit sein. Gedanklich hat das bei mir immer etwas von einem Loriot Text und nicht jeder spricht eben wie Loriot. Beispielsweise seine Bundestagsrede, die ich in etwa so umschreiben würde:
 

Zitat

 

Meine Damen und Herren, Politik bedeutet -  und davon sollte man ausgehen - das ist doch - ohne darumherumzureden - in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenige Worte zusammenfassen:
Erstens: das Selbstverständnis unter der Voraussetzung.
Zweitens, und das ist es, qas wir unseren Wählern schuldig sind.
Drittens, die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftsweisenden Parteiprogramms.

 

usw. (Text ist eigentlich noch länger.)

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vor 4 Stunden schrieb Sebastian Niedlich:

Einschübe mit Gedankenstrichen sind ein tolles Mittel, aber man sollte halt sparsam damit sein. Gedanklich hat das bei mir immer etwas von einem Loriot Text und nicht jeder spricht eben wie Loriot. Beispielsweise seine Bundestagsrede, die ich in etwa so umschreiben würde:
 

usw. (Text ist eigentlich noch länger.)

Tja, jetzt kann ich meinen aktuellen Text wohl nicht mehr lesen, ohne Loriot in meinem Kopf zu hören :D Aber du hast natürlich recht und ganz so schlimm ist es bei mir nicht, denke ich. Ich nutze das meist, wenn ich etwas ironisch überspitzen möchte o.Ä.

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Vielleicht mag man bei Stilmitteln ja mal überlegen, dass sie in Zusammenhang stehen mit dem, was gesagt werden soll.

Im Falle des Loriot-Textes springt es doch förmlich ins Auge, dass hier eine typische Form von Politiker-Reden persifliert wird, die mit möglichst bombastischem Wortgeklingel aufwartet, um am Ende nichts gesagt zu haben. Dabei helfen in diesem Text die Gedankenstriche,  eine Phrase nach der anderen in einen Satz zu packen (Politik bedeutet -  und davon sollte man ausgehen - das ist doch - ohne darumherumzureden - in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden.) und damit der inhaltlichen Leere mit dem formalen Gewicht von furchtbar viel Gesagtem zu kontern. Neben den absurd gebrauchten Parenthesen finden sich in dem kurzen Textausriss weitere Formalismen wie sinnfressende Ellipsen, wo jeweils ein Satz aufgebaut wird, der dann ins Leere führt.

Solch formale Dinge wie Gedankenstriche kann man im Nachhinein innerhalb eines Textes ganz wunderbar auf ihre Funktion hin untersuchen. Aber doch nicht für sich und vorab als Ratschläge für guten Stil verkaufen, am besten noch mit genauen Angaben zur Quantität: Man nehme zwei Esslöffel von dem, einen von jenem, immer schön im Verhältnis 2 : 3 oder was immer der Herr Schneider (ich kenne ihn, nicht nötig, ihn mir vorzustellen) da als Regel ausgibt.

Ein Kochrezept gibt vor, wieviel Salz auf ein Pfund Bohnen gehört. Welcher Stil zum Gesagten passt, das kommt ganz darauf an, was wem wie und in welcher Absicht gesagt werden soll.

Bearbeitet von Angelika Jo

Laudatio auf eine kaukasische Kuh. Eichborn 2021. 

Alicia jagt eine Mandarinente. dtv premium März 2018. Die Grammatik der Rennpferde. dtv premium Mai 2016

www.angelika-jodl.de

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vor 22 Stunden schrieb HenningS:

"Und wie souverän sie in die Saiten knallte --- Mannomann!"

Ich würde einen Punkt setzen. "... die Saiten knallte. Mannomann!"

LG

Martin

_________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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Ist sicherlich auch möglich. Aber wenn man den Gedankenstrich nur alle paar Seiten einsetzt, hat er --- an den Stellen, wo er steht --- eine stärkere Signalwirkung.

LG

Henning

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Ich habe gerade mal in das pdf reingeschaut, aber mir ist das - ehrlich gesagt - zu schlicht. Es kann ja auch nicht das Ziel einer jeden sein, wie ein Werbetexter zu schreiben. Vielleicht will ich die Leser:innen ja auch eher zum Nachdenken bringen als sie an den sprichwörtlichen Ad-Hook zu kriegen. Und Felder mit Möglichkeiten eröffnen.

Mir geht's da ähnlich wie Angelika: Eine Zutatenliste brauche ich beim Kochen, aber nicht beim Schreiben.

Und der Papst-Nimbus von Wolf Schneider ist doch schon seit einiger Zeit sehr zweifelhaft ;)

www.beatebaum.de 

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Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi  -  Amazon  -  BOD  -  Thalia

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vor 2 Stunden schrieb BeateB:

Ich habe gerade mal in das pdf reingeschaut, aber mir ist das - ehrlich gesagt - zu schlicht. Es kann ja auch nicht das Ziel einer jeden sein, wie ein Werbetexter zu schreiben. Vielleicht will ich die Leser:innen ja auch eher zum Nachdenken bringen als sie an den sprichwörtlichen Ad-Hook zu kriegen. Und Felder mit Möglichkeiten eröffnen.

 

Natürlich ist das schlicht. Das geht ja auch um Basics.

Was ist gegen die Hinweise zu sagen, dass manche Konjunktionen evtl überflüssig sind? Dass man mit Substantivierungen vorsichtig sein sollte? Dass aktive Verben oft vorzuziehen sind? Und vieles mehr ...

Es gibt sicherlich Menschen, die brauchen nicht bewusst auf diese Dinge zu achten. Die können das intuitiv einfach so. Für alle anderen mag es hilfreich sein, darüber nachzudenken, wo evtl eine Klippe sein kann. Die sie dann je nach Belieben umschiffen können.

Und noch ein Zitat von Elizabeth George:

"Es gibt keine Regeln, nur sachkundige Entscheidungen. Und sachkundige Entscheidungen könnt ihr nur treffen, wenn ihr euch sachkundig macht."

 

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