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FlorianV

Welche Epoche läuft?

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Ich werkele gerade an dem Plot eines historischen Krimis, der 1816 spielen soll.

Nun habe ich erfahren, dass diese Epoche weit davon entfernt ist, in den Lektoraten gefragt zu sein. Ganz und gar nicht, Kassengift sozusagen. Stattdessen seien noch immer Romane gesucht, die im Mittelalter spielen.

Ich hingegen dachte gelesen zu haben, dass das 19. Jahrhundert gut laufen würde und das Mittelalter mehr oder minder tot sei. Armes Mittelalter.

Wie sind eure Erfahrungen? Welche Epochen laufen zur Zeit im historischen Roman und historischen Krimi? Mit welchem Zeitabschnitt kann man Geld verdienen und Agenturen/Lektorate überzeugen?

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Sebastian Niedlich

Nicht, dass ich deine Frage wirklich beantworten könnte, aber mal etwas aus anderen Epochen als dem Mittelalter zu lesen, wäre ja mal nicht schlecht. Und gerade 1816 mit den Entwicklungen nach Napoléon - ich gehe jetzt einfach davon aus, dass dein Buch in Europa spielt - ist doch recht interessant.

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Ja, ich finde die Epoche und vor allem das Jahr interessant - das Jahr ohne Sommer. Und, ja, mal was anderes als immer nur Mittelalter wäre schön. Aber es scheint ja nicht zu laufen. Liegt vielleicht aber auch an der Mutlosigkeit deutscher LektorInnen. Aber darüber jammern bringt ja nix - ich möchte als nächstes einfach gerne mal ein Buch schreiben, das eine Chance am Markt hat. Bücher für Liebhaber hab ich genug geschrieben.

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Dirk, das ist interessant. Darf ich fragen, was dein Lektor/deine Lektorin zu dem Projekt gesagt hat? Also nicht zum MS an sich, sondern zu der Marktlage.

 

Bearbeitet von FlorianV
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Meine aktuelle Saga spielt 1880 bis 1947. Läuft! Besonders gefragt ist zur Zeit meiner Meinung nach 20. Jahrhundert. MA geht auch, aber lange nicht mehr soooo gut wie noch vor zehn Jahren.

Beim Krimi ist 19. Jhdt. denke ich kein Problem. Es ist wie immer: Die Story muss verdammt gut sein.

LG

Martin

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www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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Was das 20. Jahrhundert betrifft: Habe inzwischen sämtliche Bücher (historische Krimis) von Volker Kutscher gelesen Sie spielen in den 20er und30er Jahren des 20. Jahrhunderts, waren und sind sehr erfolgreich und wurden verfilmt.

Oliver Poetzsch ist auch sehr erfolgreich mit seiner Henkerstochter-Reihe (17. JH). Ein Tipp für dich, Florian: Schau dich doch mal um, was es in den verschiedenen Epochen schon gibt.

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Die "Hansen-Saga", die "Schokoladen-Villa",  "Die Fotografin" treffen den Zeitgeschmack. Der zweite Weltkrieg ist ein großes Thema. Die Romane von Melanie, Mechthild Borrmann und Frank Goldammer finden großes Interesse. Dies sind wunderbare Bücher, die Brücken schlagen. Mein Herz schlägt fürs französisch besetzte Rheinland. Laut  Verlagsabsagen: Schön zu lesen, spannend, aber nicht Mainstream.

 

 

Das Beste beim Diktieren ist, dass man Worte verwenden kann, von denen man keine Ahnung hat, wie sie geschrieben werden.

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vor 12 Stunden schrieb FlorianV:

Ja, ich finde die Epoche und vor allem das Jahr interessant - das Jahr ohne Sommer. Und, ja, mal was anderes als immer nur Mittelalter wäre schön. Aber es scheint ja nicht zu laufen. Liegt vielleicht aber auch an der Mutlosigkeit deutscher LektorInnen. Aber darüber jammern bringt ja nix - ich möchte als nächstes einfach gerne mal ein Buch schreiben, das eine Chance am Markt hat. Bücher für Liebhaber hab ich genug geschrieben.

Das ist ja lustig, ich schreibe auch gerade einen (größtenteils) historischen Roman, der 1815/1816 spielt. (Genau, das Jahr ohne Sommer.) Ist allerdings der zweite in einer Trilogie, die 18., 19. und 20. Jahrhundert umfasst. Beim Verlag hatte niemand Einwände dagegen.

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Soviel ich weiß, ist die Mittelalter-Welle schon vorbei. Derzeit ist die Zeit der Weltkriege gefragt. Es scheint aber so zu sein, dass man auch anderen Epochen gegenüber aufgeschlossener ist als vor etwa 10 Jahren. Schauplatz sollte allerdings bevorzugt Deutschland oder wenigstens Europa sein.

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Die Zeit um 1816 ist eigentlich kein Problem - aber wenn sie kritisch betrachtet wird, könnte es ggf. das Thema dahinter sein. 2. Weltkrieg ist langsam am Abflauen, die 1950er Jahre werden jetzt verstärkt gesucht. 

Bearbeitet von MelanieM
Tippfehler korrigiert
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vor 14 Stunden schrieb FlorianV:

Dirk, das ist interessant. Darf ich fragen, was dein Lektor/deine Lektorin zu dem Projekt gesagt hat? Also nicht zum MS an sich, sondern zu der Marktlage.

 

Das Buch habe ich 2014 im Verlag vorgestellt. Damals war man aber zögerlich, weil das 19. Jahrhundert nicht lief. Die Geschichte hat die Programmleitung aber begeistert und wir haben uns darauf geeinigt, das Buch zu einem späteren Zeitpunkt zu produzieren. Dieser Zeitpunkt war 2019 gekommen. Derzeit läuft es, neben einigen anderen Titeln aus diesem Jahrhundert, recht gut. Wenn Du in eine Buchhandlung gehen könntest, würdest Du dort gewiss ein halbes Dutzend Bücher sehen, auf denen Herren mit Zylindern abgebildet sind. Der Trend ist also vorhanden. Die Frage ist: Wie lange hält der an?

Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?

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Ich habe erst jüngst mit meiner Lektorin darüber gesprochen. Man darf sich von der Fülle der Stoffe in den Auslagen nicht täuschen lassen, denn nicht alles, was dort liegt, verkauft sich auch. Historische Stoffe gehen schon seit einer Weile sehr gut in dem Bereich, der reichlich ungeschickt "Frauenroman" genannt wird. Im Krimi sieht es leider ein wenig anders aus. Dort hat sich dieser Trend nicht in der erhofften Weise durchgesetzt. Volker Kutscher überragt alles, daneben gibt es noch ein paar, die leidlich gut gehen, aber sehr, sehr viele Titel und Reihen, die die Erwartungen nicht oder nicht ganz erfüllen. Das sagte meine Lektorin übrigens ohne Bezug auf eine bestimmte Epoche. Aber natürlich schließt das nicht aus, Florian, dass genau dein Roman den Gegenbeweis antritt, denn der Markt ändert sich ständig. 

"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019

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vor 3 Stunden schrieb MelanieM:

Die Zeit um 1816 ist eigentlich kein Problem - aber wenn sie kritisch betrachtet wird, könnte es ggf. das Thema dahinter sein. 2. Weltkrieg ist langsam am Abflauen, die 1950er Jahre werden jetzt verstärkt gesucht. 

Liebe Melanie, wo bekommst Du solche Infos her??:s01 Ich schwimme bei solchen Einschätzungen völlig.

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)

 

www.heike-wiechmann.de

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vor 2 Minuten schrieb HeikeW:

Liebe Melanie, wo bekommst Du solche Infos her??:s01 Ich schwimme bei solchen Einschätzungen völlig.

Meine Agentur und die Lektorinnen  sagen das.

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Letztendlich sind alle Einschätzungen nur ein Blick in die Kristallkugel. Ich schenke meiner Lektorin deshalb jedes Jahr zu Weihnachten eines dieser Schneeflockenschütteldinger mit, wenn möglich, passenden Motiven zu unserem letzten gemeinsamen Buchprojekt. 

Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?

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vor 55 Minuten schrieb DirkH:

Letztendlich sind alle Einschätzungen nur ein Blick in die Kristallkugel. Ich schenke meiner Lektorin deshalb jedes Jahr zu Weihnachten eines dieser Schneeflockenschütteldinger mit, wenn möglich, passenden Motiven zu unserem letzten gemeinsamen Buchprojekt. 

Natürlich darf man solche Einschätzungen nicht überbewerten, zumal einem unterschiedliche Lektoren aus unterschiedlichen Verlagen oft verschiedene Auskünfte geben. Trotzdem sind das natürlich die Leute, die an den Entscheidungen beteiligt sind. Was sich später bei den Lesern durchsetzt, ist noch mal eine ganz andere Frage. 

"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019

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vor 1 Stunde schrieb DirkH:

Ich schenke meiner Lektorin deshalb jedes Jahr zu Weihnachten eines dieser Schneeflockenschütteldinger mit, wenn möglich, passenden Motiven zu unserem letzten gemeinsamen Buchprojekt. 

Was für eine charmante Idee! Übernehmenswert.

Laudatio auf eine kaukasische Kuh. Eichborn 2021. 

Alicia jagt eine Mandarinente. dtv premium März 2018. Die Grammatik der Rennpferde. dtv premium Mai 2016

www.angelika-jodl.de

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vor 22 Minuten schrieb Angelika Jo:

Was für eine charmante Idee! Übernehmenswert.

Finde ich auch. Ebenso charmant finde ich es, den Roman über das 19. Jahrhundert erst dann zu veröffentlichen, wenn es passt. Für Verlage und Agenturen nachahmenswert! Denn oft werden auch gute Geschichten wegen mangelnder Marktaussichten zurückgewiesen, siehe oben die Bemerkung über Mainstream.

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Ich glaube, das hängt sehr vom Genre ab - und davon, dass man einen Bezug zur Leser*in schafft

Beim Krimi sind mMn Geschichten interessant, die frühere Untersuchungsmethoden zeigen bzw. den Übergang vom Raten zum Wissen - wie bei Sherlock im Original oder Ripper Street o.ä., die ersten Fingerabdrücke und Filme und Fotos. Da vergleicht man als Zuschauer mit heute und zieht daraus den Spaß.

Bei historischen Familiensagas beobachte ich auch, dass sie gerne in der direkten Nachkriegszeit angesiedelt sind und die Anfänge der heutigen Emanzipation mit viel Wiedererkennungseffekten bzw. Bezügen zu Mutter/Großmutter zeigen. Die starke Frau, die eine Firma leitet und gegen alle Widerstände kämpft, so was in der Art.

Kostümfilme à la Jane Austen und Bridgerton sind Anfang des 19. Jahrhunderts angesiedelt, da die Originale aus dieser Zeit stammen. Da fehlt eigentlich der persönliche Bezug, weshalb ich sie mir als Roman nicht so gut vorstellen kann. In diesem Genre hat die politische Lage Europas keine Bedeutung, außer, dass ein Gelieber in den napoleonischen Kriegen stirbt, aber in England gibt es keine Kämpfe.

Warum sich das Mittelalter immer noch verkauft, verstehe ich nicht, aber ich glaube, dass das auch Gewohnheiten sein können und Leser*innen, die sich in der Pandemie mit Altbekanntem ablenken wollen (das mache ich auch und schaue lauter Wiederholungen)

Historische Abenteuergeschichten oder Thriller benötigen Wissen beim Leser - und den Willen, sich dieses anzueignen, wenn es nicht vorhanden ist. Daran liegt vielleicht die Schwierigkeit. Man bräuchte auch hier einen persönlichen oder zeitgenössischen Bezug. Vielleicht die Sache mit dem Wetter, das du aufführst? Die Auswirkungen des KLimas auf die politische Lage, Hungersnöte etc., da ist der direkte Bezug da. Das könnte man in den Fokus stellen, wenn solche Fragen zu deinem Genre passen. Was mache ich, wenn die Welt unterzugehen scheint? Wie bewältige ich eine Katastrophe, wachse ich daran, scheitere ich? Auch eine Parallele zur Pandemie - zu zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf solche Herausforderungen reagieren.

Klingt doch interessant!

 

 

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Ich bin jetzt nicht der Experte für Trends, weil ich sie auch gar nicht wirklich beobachte. In einer Buchhandlung war ich schon seit drei Jahren nicht mehr. Ich kann also nur sagen, was mein Verlag von mir sucht - und das ist das totgesagte Mittelalter. WWII haben sie abgelehnt, dafür aber 11. und 12. Jahrhundert gern genommen. Ein Buch wird gerade von mir fertig geschrieben, das zweite ist in Verhandlung. Und mein Wikinger-Roman läuft auch besser als meine Romane aus anderen Epochen. Geht vielleicht nur mir so, ich weiß es nicht.

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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vor 34 Minuten schrieb UlrikeS:

Ich glaube, das hängt sehr vom Genre ab - und davon, dass man einen Bezug zur Leser*in schafft

Beim Krimi sind mMn Geschichten interessant, die frühere Untersuchungsmethoden zeigen bzw. den Übergang vom Raten zum Wissen - wie bei Sherlock im Original oder Ripper Street o.ä., die ersten Fingerabdrücke und Filme und Fotos. Da vergleicht man als Zuschauer mit heute und zieht daraus den Spaß.

Bei historischen Familiensagas beobachte ich auch, dass sie gerne in der direkten Nachkriegszeit angesiedelt sind und die Anfänge der heutigen Emanzipation mit viel Wiedererkennungseffekten bzw. Bezügen zu Mutter/Großmutter zeigen. Die starke Frau, die eine Firma leitet und gegen alle Widerstände kämpft, so was in der Art.

Kostümfilme à la Jane Austen und Bridgerton sind Anfang des 19. Jahrhunderts angesiedelt, da die Originale aus dieser Zeit stammen. Da fehlt eigentlich der persönliche Bezug, weshalb ich sie mir als Roman nicht so gut vorstellen kann. In diesem Genre hat die politische Lage Europas keine Bedeutung, außer, dass ein Gelieber in den napoleonischen Kriegen stirbt, aber in England gibt es keine Kämpfe.

Warum sich das Mittelalter immer noch verkauft, verstehe ich nicht, aber ich glaube, dass das auch Gewohnheiten sein können und Leser*innen, die sich in der Pandemie mit Altbekanntem ablenken wollen (das mache ich auch und schaue lauter Wiederholungen)

Historische Abenteuergeschichten oder Thriller benötigen Wissen beim Leser - und den Willen, sich dieses anzueignen, wenn es nicht vorhanden ist. Daran liegt vielleicht die Schwierigkeit. Man bräuchte auch hier einen persönlichen oder zeitgenössischen Bezug. Vielleicht die Sache mit dem Wetter, das du aufführst? Die Auswirkungen des KLimas auf die politische Lage, Hungersnöte etc., da ist der direkte Bezug da. Das könnte man in den Fokus stellen, wenn solche Fragen zu deinem Genre passen. Was mache ich, wenn die Welt unterzugehen scheint? Wie bewältige ich eine Katastrophe, wachse ich daran, scheitere ich? Auch eine Parallele zur Pandemie - zu zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf solche Herausforderungen reagieren.

Klingt doch interessant!

Ein gutes Beispiel für Pandemie-Parallelen könnte der historische Krimi "Die Henkerstochter und der Fluch der Pest" (17. JH) sein. Die Süddeutsche Zeitung schreibt darüber, damals waren es Kräuter - und Schnabelmasken, heute Mundschutz und Abstand. Es sei, als habe der Autor seismografische Fähigkeiten entwickelt. (Der Roman ist im April 2020 erschienen).

Das mit den eigenen Müttern und Großmüttern ist sicher auch ein Bezug. Und was die historischen Krimis angeht: Bei Volker Kutscher gefallen mir die Schilderungen der Umgebung-Berlin- zum Beispiel, dass jemand in einen Horch steigt-, dass die Überwachung ganz anders stattfand und wie die Kollegen sich allmählich unter dem beginnenden Nationalsozialismus ändern. Dass ein Kollege zum Feind wird und der Pflegesohn sich gegen die Eltern stellt. Auch die Beziehung zwischen dem Kommissar und Charlotte ist einzigartig.

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vor 17 Minuten schrieb Ulf Schiewe:

Ich bin jetzt nicht der Experte für Trends, weil ich sie auch gar nicht wirklich beobachte. In einer Buchhandlung war ich schon seit drei Jahren nicht mehr. Ich kann also nur sagen, was mein Verlag von mir sucht - und das ist das totgesagte Mittelalter. WWII haben sie abgelehnt, dafür aber 11. und 12. Jahrhundert gern genommen. Ein Buch wird gerade von mir fertig geschrieben, das zweite ist in Verhandlung. Und mein Wikinger-Roman läuft auch besser als meine Romane aus anderen Epochen. Geht vielleicht nur mir so, ich weiß es nicht.

Das ist dein Alleinstellungsmerkmal, denke ich.:) Und es zeigt, dass es Geschichten gibt, die keinem Trend unterliegen.

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Das ist echt immer wieder spannend. Mein 19.-Jahrhundert-Krimi wurde vor einigen Jahren von einer Agentur abgelehnt, weil er am Markt nicht zu vermitteln wäre. Vom Gefühl her könnte das heute anders sein, aber den möchte ich noch mal gründlich überarbeiten, bevor ich ihn irgendwohin schicke :)

Gerade habe ich "Galgendieb" von Bernard Cornwell gelesen, spielt 1817 in London:

https://www.rowohlt.de/buch/bernard-cornwell-galgendieb-9783499291432

Der Autor war mir von seinen früheren Wikinger-Romanen her noch ein Begriff, und mit denen war er sehr erfolgreich. Wie der Galgendieb läuft, weiß ich nicht. Aber London geht doch auch irgendwie immer ... Die Story war jedenfalls solide, die Hintergrundrecherche, so weit ich sie beurteilen kann, auch.

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Der Schauplatz spielt eine große Rolle. Krimi 1817 in London oder Paris geht wahrscheinlich immer, in München oder Bremen wahrscheinlich eher nicht. Aber auch das ist nur mein persönlicher Eindruck und nur eine Momentaufnahme. Möglicherweise wollen in drei Monaten alle Verlage 19.-Jhd.-Krimis.

Bearbeitet von MaschaV
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