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ChristineK

Personale Erzählperspektive vs. Ich-Erzählerin - eine Frage der emotionalen Manipulation?

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vor 2 Stunden schrieb UlrikeS:

Das erfordert sehr viel Distanz zur persönlichen Gefühlswelt.

Das ist ein interessanter Einwand, weil es sich in meinem Fall komplett umgekehrt verhält: meine (vermeintliche) Distanziertheit hat in den vorangegangenen Romanen dafür gesorgt, dass sich extrem viel Persönliches dort hineingeschlichen hat, als wolle es mir ein Schnippchen schlagen, mir nachweisen, dass es Dinge gibt, die so dringend nach (literarischer) Bearbeitung verlangen, dass sie sich selbst in Bereiche/Romanstoffe vordrängen, in denen sie gar nichts zu suchen haben. Das endlich anzuerkennen - dass ich nicht weiterkomme, bis ich den Quälgeistern nicht eine angemessene eigene Bühne zur Verfügung respektive mich ihnen stelle -, hat zu diesem halsbrecherischen Unterfangen geführt, über das ich hier laut nachdenke. Aber aufgrund dieser Erkenntnis, dass sich subkutan ohnehin alles vordrängelt, was ich zu deckeln versuche, habe ich auf der anderen Seite inzwischen Vertrauen, dass ich die Vordrängler ganz gut fiktional gebändigt kriege, wenn ich sie erstmal ins Scheinwerferlicht lasse ;)

Wir sollten mehr über Toastbrot sprechen. Uns den Fragen von Klappmaulpuppen stellen. Damit wäre schon einiges gewonnen. www.partner-propaganda.de  |  Facebook  |  Twitter

 

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