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BarbaraMM

Der blaue Kranich / Aly El Ghoubashy

Empfohlene Beiträge

In vielen kurzen und kürzeren Texten erzählt der Autor von seinem Ankommen, seinen ersten Tagen und seinem Bleiben in Deutschland.

Es sind Texte voller humorvollem Heimweh, voller Aufmerksamkeit für alles Neue und voller Befremdlichkeit. Es ist Fremdfühlen und doch Angekommensein. Da betritt man den Flughafen und wie ein Blitzlicht taucht der Autor in seine Erinnerungen ein. Eine Busfahrt wird zur Busfahrt durch Kairo, bis man wieder aufwacht und sich zurecht rückt. Es ist aber auch politische Klarheit, wenn der Autor einen Fragenden hinweist auf die Verfehlungen des angeblich »überlegenen« Europa oder, gemeinsam mit anderen Fremdverwurzelten, fragt, was das denn sei, diese »Leitkultur«.

Es ist ein Erzählen von einer alten, kaum verheilten Wunde, die immer wieder aufzubrechen droht, angesichts unbedachter oder dummer Äußerungen eines Gegenübers. Und es ist Erzählen in guter Tradition. Der Leser/die Leserin fühlt sich zuweilen versetzt in tausendundeine Geschichten …

Fazit: Unbedingt lesenswert (auch wenn die Verarbeitung des Buches »verlags«-seitig zu wünschen übrig lässt).

Jedenfalls bleibt die Tatsache, dass es im Leben nicht darum geht, Menschen richtig zu verstehen. Leben heißt, die anderen misszuverstehen ... Daran merken wir, dass wir am Leben sind: wir irren uns. (Philip Roth)

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Fazit: Unbedingt lesenswert (auch wenn die Verarbeitung des Buches »verlags«-seitig zu wünschen übrig lässt).

 

Der Autor hat es bei BoD herausgebracht, in Anbetracht dessen, was ich da schon gesehen habe, ist das Buch schon hübsch gestaltet, würde ich sagen. Ich habs auch zu Hause liegen, aber erst ein paar Geschichten gelesen.

Laudatio auf eine kaukasische Kuh. Eichborn 2021. 

Alicia jagt eine Mandarinente. dtv premium März 2018. Die Grammatik der Rennpferde. dtv premium Mai 2016

www.angelika-jodl.de

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Fazit: Unbedingt lesenswert (auch wenn die Verarbeitung des Buches »verlags«-seitig zu wünschen übrig lässt).

 

Der Autor hat es bei BoD herausgebracht, in Anbetracht dessen, was ich da schon gesehen habe, ist das Buch schon hübsch gestaltet, würde ich sagen. Ich habs auch zu Hause liegen, aber erst ein paar Geschichten gelesen.

 

Der Autor hat es leider bei einem Zuschussverlag herausgebracht. Hübsch gestaltet ist es, aber die Verarbeitung ist nicht besonders gut, finde ich. Und er hat einen Haufen Geld dafür bezahlt.

Jedenfalls bleibt die Tatsache, dass es im Leben nicht darum geht, Menschen richtig zu verstehen. Leben heißt, die anderen misszuverstehen ... Daran merken wir, dass wir am Leben sind: wir irren uns. (Philip Roth)

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