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SabineB

Frankfurter Buchmesse findet digital statt

Empfohlene Beiträge

Michael Beisteiner

Es gibt wenigstens die Möglichkeit der digitalen Messe, wie sie dann auch immer aussehen mag. Runterreduziert aufs Allerwesentlichste in puncto Business wahrscheinlich. Bin gespannt auf die Umsetzung.

Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit, Frühjahr 2020)

                                 zwischenlandungen (Arovell)

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Es war abzusehen, nach der Entwicklung und nachdem sich die Reisebeschränkungen verschärft hatten. Wenigstens bekommen die 750 Aussteller und die Besucher, die schon (bis vor Kurzem) Tickets gekauft hatten, ihr Geld zurück. Aber "eine Messe ohne Aussteller ist keine Messe", so befindet die "Welt". Das digitale Modell wird wohl bleiben, und ob es jemals noch eine große Frankfurter Buchmesse geben wird, steht in den Sternen.

http://https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article215284526/Frankfurter-Buchmesse-nur-digital-Eine-Messe-ohne-Aussteller-ist-keine-Messe.html

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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~

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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

Stimmt. Wobei ich einerseits froh darüber bin, denn würden sie auf dem E-Book-Markt auch fröhlich mitmischen, würden die Chancen im SP noch mehr sinken.

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Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

 

 

0,99 € - E-Book-Dumpingpreise bei Neuerscheinungen rechnen sich halt weder für kleine noch für große Verlage (auch nicht für die Amazon-Verlage). Rechnet sich aber wohl noch ganz gut für erfolgreiche Indie-Autoren mit gutem Marketing-Paket.

Bearbeitet von Ramona

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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

 

 

0,99 € - E-Book-Dumpingpreise bei Neuerscheinungen rechnen sich halt weder für kleine noch für große Verlage (auch nicht für die Amazon-Verlage). Rechnet sich aber wohl noch ganz gut für Indie-Autoren.

 

Der Preis rechnet sich auch für Indie-Autoren nicht. Aber in den sauern Apfel beißen trotzdem viele, weil es zumindest die Chance erhöht, dass man durch die Preisaktion viele E-Books verkauft, was wiederum zur Folge hat, dass man Sichtbarkeit bekommt. Wenn man Glück hat, wird das Buch dadurch ein Erfolg, wenn man Pech hat, wird es trotzdem kein Erfolg und man steht vor dem finanziellen Desaster. 99 Cent ist also auch für Indies ein absolutes Wagnis, denn man weiß nie, ob das Buch bei den Lesern am Ende gut ankommt oder nicht.

Bearbeitet von Sabine
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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

 

 

0,99 € - E-Book-Dumpingpreise bei Neuerscheinungen rechnen sich halt weder für kleine noch für große Verlage (auch nicht für die Amazon-Verlage). Rechnet sich aber wohl noch ganz gut für Indie-Autoren.

 

Der Preis rechnet sich auch für Indie-Autoren nicht. Aber in den sauern Apfel beißen trotzdem viele, weil es zumindest die Chance erhöht, dass man durch die Preisaktion viele E-Books verkauft, was wiederum zur Folge hat, dass man Sichtbarkeit bekommt. Wenn man Glück hat, wird das Buch dadurch ein Erfolg, wenn man Pech hat, wird es trotzdem kein Erfolg und man steht vor dem finanziellen Desaster. 99 Cent ist also auch für Indies ein absolutes Wagnis, denn man weiß nie, ob das Buch bei den Lesern am Ende gut ankommt oder nicht.

 

 

Das stimmt. Deshalb hatte ich oben noch das Wort "erfolgreiche" Indie-Autoren ergänzt, in Erinnerung an das, was mir befreundete erfolgreiche Indie-Autoren (mit ganzen Buchreihen) berichtet haben. Es braucht schon mehr, als nur ein gutes Buch zu schreiben. Hut ab!, kann ich da nur sagen.

 

Und jetzt bin ich gespannt, wie es mit den Buchmessen weitergeht. Abgesehen von der Corona-Misere hat sich Frankfurt durch sein Vorgehen wohl eher keinen Gefallen getan (siehe verlinkten Artikel in #10).

Bearbeitet von Ramona

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Mich schockiert eher, dass die Verlage nur 12% Umsatzrückgang erwarten, vom Staat bezuschußt werden und trotzdem so tun, als ständen sie kurz vorm Aus.

Ja, das ist ebenso faszinierend wie die Tatsache, dass viele Verlage auch jetzt immer noch auftreten, als würde das E-Book praktisch nicht existieren.

 

 

0,99 € - E-Book-Dumpingpreise bei Neuerscheinungen rechnen sich halt weder für kleine noch für große Verlage (auch nicht für die Amazon-Verlage). Rechnet sich aber wohl noch ganz gut für Indie-Autoren.

 

Der Preis rechnet sich auch für Indie-Autoren nicht. Aber in den sauern Apfel beißen trotzdem viele, weil es zumindest die Chance erhöht, dass man durch die Preisaktion viele E-Books verkauft, was wiederum zur Folge hat, dass man Sichtbarkeit bekommt. Wenn man Glück hat, wird das Buch dadurch ein Erfolg, wenn man Pech hat, wird es trotzdem kein Erfolg und man steht vor dem finanziellen Desaster. 99 Cent ist also auch für Indies ein absolutes Wagnis, denn man weiß nie, ob das Buch bei den Lesern am Ende gut ankommt oder nicht.

 

 

Das stimmt. Deshalb hatte ich oben noch das Wort "erfolgreiche" Indie-Autoren ergänzt, in Erinnerung an das, was mir befreundete erfolgreiche Indie-Autoren (mit ganzen Buchreihen) berichtet haben. Es braucht schon mehr, als nur ein gutes Buch zu schreiben. Hut ab!, kann ich da nur sagen.

 

Und jetzt bin ich gespannt, wie es mit den Buchmessen weitergeht. Abgesehen von der Corona-Misere hat sich Frankfurt durch sein Vorgehen wohl eher keinen Gefallen getan (siehe verlinkten Artikel in #10).

 

Danke für den Hinweis auf den von dir verlinkten Artikel, Ramona. Einiges von dem, was dort angesprochen wird, hatten wir ja schon vorausgesehen. Jetzt ist mir auch klargeworden, warum die Leipziger Messe 2021 auf Ende Mai verlegt wird. Wegen der voraussichtlich wärmeren Temperaturen nämlich. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass Messen, auch Buchmessen, künftig - wenn überhaupt - dann in den Monaten Mai bis September stattfinden. 

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Na ja, Leipzig hat auch erst behauptet, dass sie nicht absagen würden, und es dann doch tun müssen. Mittlerweile stecken wir zwar schon länger in der Pandemie und, ja, ich hätte mir gewünscht, dass auch Frankfurt von Anfang an für dieses Jahr absagt, aber wir befinden uns nun mal in einer dynamischen Situation, die stets neu bewertet werden muss. Einen bitteren Beigeschmack, wie es im Artikel thematisiert wird, würde Frankfurt für mich persönlich nur bekommen, wenn sie die Präsenzmesse trotz der derzeitigen Infektionszahlen durchziehen würden. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich sowieso schon früh beschlossen habe, nicht hinzufahren, und somit weniger betroffen bin als jemand, der durch die späte Absage nun Ärger am Hals hat, in welcher Form auch immer.

~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~

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Der Buchmarkt ist besser als erwartet aus der Krise gekommen. Wie immer ist das Buch eben doch krisenfest. ;)

http://https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.frankfurter-buchmesse-buchumsatz-erholt-sich-von-der-corona-delle.35e23b07-12c8-431b-b3aa-454e5e186857.html

 

Jetzt kommt es noch auf das Weihnachtsgeschäft an.

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