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Empfohlene Beiträge

Andreas Eschbach "NSA" heute Nacht um 23:50 im ARD. (Wiederholung am 01.11. um 5 Uhr ebenfalls im ARD und dann in der Mediathek, hoffentlich.)

 

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/sendung-vom-28-10-2018-100.html?fbclid=IwAR3fxzfEnVqfq2rJ77Pg7vpseunSCs3B1NDTVhgtluFgKaZHEvGyLhSK8Ec

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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Ich bin noch nicht ganz durch, aber weil die Haarteppichknüpfer schlicht auf einem unerreichbaren Niveau sind, kann NSA nur das Zweitbeste werden.

Das kriegt es bislang auch sehr gut hin. Eine Verfilmung ist eigentlich zwingend.

Unser * Kollege * hat ja einiges zu bieten. Die "Haarteppichknüpfer" kenne ich gar nicht. Für mich ist "Herr aller Dinge" von allen gelesenen Büchern, und das sind doch einige, das Beste. Ich habe also noch Lesestoff vor mir, wie schön.

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Kann man selber immer nicht so beurteilen. Mich plagt nach jedem Live-Interview immer das nagende Gefühl, das Wichtigste nicht gesagt und stattdessen nur Unsinn geredet zu haben.

 

Aber es war eine angenehme Atmosphäre. Als endlich ein Platz gefunden war, an dem man drehen konnte (ich wusste vorher nicht, wie laut es in solchen Rechenzentren ist!), geschah das mehr oder weniger aus dem Handgelenk – kein Make-up, keine Ausleuchtung, kein Gedöns, nur zwei bewegliche und eine feste Kamera und los ging's.

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Das Gefühl kommt mir auch bekannt vor. Immerhin wurden Dir überwiegend Fragen gestellt, die Du anderswo schon beantwortet hattest. ;) (Und außerdem ist es auch immer so, dass die da draußen, und darunter selbst die besten, engsten Freunde, überhaupt nichts davon mitbekommen, wie sehr man in solchen Momenten neben sich steht.)

 

Bei aller Begeisterung, literarisch wie inhaltlich - in einer Sache bin ich nicht bei Dir. Du betonst wiederholt, dass Du die größte Gefahr darin siehst, wenn Regierungen und ihre Beauftragten diese Datenmacht erhalten. Ich bin der Meinung, dass das inzwischen keinen Unterschied mehr macht. Die Regierungen spielen hier einfach nicht mehr so recht mit, weil sie den Entwicklungen hinterherhinken, weil sie den Fortschritt bestenfalls ziemlich atemlos verwalten. Und die Macht der Regierungen ist überwiegend national begrenzt. Die Konzerne, die alle Datenfäden in den Händen halten, agieren jedoch global. Eine Firma wie Apple gelangt bis in die Gesäßtaschen sehr vieler Menschen, und darunter nicht wenige, die zumindest von sich glauben, Macht zu besitzen. Und eine Firma wie Facebook entzieht sich so gut wie jeder Kontrolle.

 

Aber dies nur am Rande. Neidlos und voller Respekt: Alle Hüte ab. :)

 

Herzlich,

Tom

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Schönes Interview. Spannende Idee. :)

 

Läuft mir voll rein, denn ich hatte mich vor langen Jahren auch schon mal gefragt: Was wäre gewesen, wenn die Nazis über unsere heutige Technologie verfügt hätten? Und bei dem gegenwärtigen globalen Rechtsruck liegt die weitere Frage auf der Hand. Was, wenn eine rechte Regierung das nutzen würde, um ihre Untertanen auszuspähen und auf Kurs zu halten? Ist ja schon Fakt, und es fing mit Dingen wie der Rasterfahndung an.

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Schönes Interview. Spannende Idee. :)

 

Läuft mir voll rein, denn ich hatte mich vor langen Jahren auch schon mal gefragt: Was wäre gewesen, wenn die Nazis über unsere heutige Technologie verfügt hätten? Und bei dem gegenwärtigen globalen Rechtsruck liegt die weitere Frage auf der Hand. Was, wenn eine rechte Regierung das nutzen würde, um ihre Untertanen auszuspähen und auf Kurs zu halten? Ist ja schon Fakt, und es fing mit Dingen wie der Rasterfahndung an.

 

 

In Brasilien, der Heimat meiner Frau, ist gerade ein Rechtsradikaler zum Präsidenten gewählt worden. Wir alle in der Familie haben die schlimmsten Befürchtungen.

Bearbeitet von Ulf Schiewe

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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Das Gefühl kommt mir auch bekannt vor. Immerhin wurden Dir überwiegend Fragen gestellt, die Du anderswo schon beantwortet hattest. ;)

 

Leider nicht. Das Interview ist schon vor über zwei Monaten aufgezeichnet worden und war das erste Interview zu dem Buch überhaupt. (Ich habe allerdings vieles von dem, was ich dort gesagt habe, in verbesserter Form auf der Lesereise usw. "recyceln" können, weil mir da dann ganz ähnliche Fragen gestellt wurden.)

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Bei aller Begeisterung, literarisch wie inhaltlich - in einer Sache bin ich nicht bei Dir. Du betonst wiederholt, dass Du die größte Gefahr darin siehst, wenn Regierungen und ihre Beauftragten diese Datenmacht erhalten. Ich bin der Meinung, dass das inzwischen keinen Unterschied mehr macht. Die Regierungen spielen hier einfach nicht mehr so recht mit, weil sie den Entwicklungen hinterherhinken, weil sie den Fortschritt bestenfalls ziemlich atemlos verwalten. Und die Macht der Regierungen ist überwiegend national begrenzt. Die Konzerne, die alle Datenfäden in den Händen halten, agieren jedoch global. Eine Firma wie Apple gelangt bis in die Gesäßtaschen sehr vieler Menschen, und darunter nicht wenige, die zumindest von sich glauben, Macht zu besitzen. Und eine Firma wie Facebook entzieht sich so gut wie jeder Kontrolle.

 

Sobald sich eine Firma wie Facebook, Google oder Apple eine bewaffnete Spezialabteilung zulegt, deren Leute morgens um 4 Uhr an Deiner oder meiner Tür klingeln und sie eintreten, wenn wir nicht gleich aufmachen, und wenn diese Firma sich überdies ein privates Gefängnis zulegt, in das sie uns dann verfrachten, ohne dass irgendjemand was dagegen tun kann, bin ich ganz bei Dir. Aber erst dann.

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Stephanie Schuster

Ich fand Dein Interview, auch sehr gelungen, vor allem, als Du gesagt hat, dass die Geschwister Scholl in Deinem Roman überleben, da bin ich sehr neugierig geworden und Du hast mich als Leserin gewonnen. Also auch von mir herzlichen Glückwunsch!

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Sobald sich eine Firma wie Facebook, Google oder Apple eine bewaffnete Spezialabteilung zulegt, deren Leute morgens um 4 Uhr an Deiner oder meiner Tür klingeln und sie eintreten, wenn wir nicht gleich aufmachen, und wenn diese Firma sich überdies ein privates Gefängnis zulegt, in das sie uns dann verfrachten, ohne dass irgendjemand was dagegen tun kann, bin ich ganz bei Dir. Aber erst dann.

 

 

Okay, dann warten wir mal Tim Cooks nächste Technote ab. 8-)

 

Herzlich,

Tom

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Gutes Interview, freut mich sehr für dich!

 

Die Frage nach Anne Frank hat mich allerdings geärgert - warum sollte man sie nicht in eine Geschichte einbauen? Hängt ja davon ab, wie man das macht. Wir haben hier ja schon häufiger darüber diskutiert, ob man die Leiden der Opfer ausbeutet, wenn man sie aus unserer Warte her in einem fiktiven Roman auftreten lässt. Doch was passiert, wenn man es nicht macht? Geraten die Leiden dann nicht in Vergessenheit?

 

Ich bin gespannt darauf, wie du das Thema gelöst hast. Den Thriller muss ich auch unbedingt lesen.

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Schönes Interview. Spannende Idee. :)

 

Läuft mir voll rein, denn ich hatte mich vor langen Jahren auch schon mal gefragt: Was wäre gewesen, wenn die Nazis über unsere heutige Technologie verfügt hätten? Und bei dem gegenwärtigen globalen Rechtsruck liegt die weitere Frage auf der Hand. Was, wenn eine rechte Regierung das nutzen würde, um ihre Untertanen auszuspähen und auf Kurs zu halten? Ist ja schon Fakt, und es fing mit Dingen wie der Rasterfahndung an.

 

 

In Brasilien, der Heimat meiner Frau, ist gerade ein Rechtsradikaler zum Präsidenten gewählt worden. Wir alle in der Familie haben die schlimmsten Befürchtungen.

 

Darüber bin ich auch erschrocken, Ulf. In einem Tagesspiegel-Artikel las ich gerade, dass es in acht bis zehn europäischen Ländern bereits rechtsgerichtete Regierungen gebe. Ich habe gerade erst angefangen, NSA zu lesen,aber ich glaube, das Buch beschreibt ein Szenario,das irgendwann eintreten könnte. Wie bei Ausgebrannt, das bisher zu meinen Lieblings-Eschbachs gehörte.

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Die Frage nach Anne Frank hat mich allerdings geärgert - warum sollte man sie nicht in eine Geschichte einbauen? Hängt ja davon ab, wie man das macht. Wir haben hier ja schon häufiger darüber diskutiert, ob man die Leiden der Opfer ausbeutet, wenn man sie aus unserer Warte her in einem fiktiven Roman auftreten lässt. Doch was passiert, wenn man es nicht macht? Geraten die Leiden dann nicht in Vergessenheit?

 

Das ist mir auch aufgefallen. Und Denis Schecks Frage nach dem düsteren dystopischen Ende. Die Antwort darauf hat mir sehr gut gefallen. Und durch diese Antwort hat sich Schecks Frage eigentlich erübrigt.

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Interview ... leider viel zu kurz.

NSA ... bestellt.

Compiler ... für Bücher heißt der Bestsellercode

Programmierer und Autoren ... sind seelenverwandt, Software ist immer auch ein Kunstwerk.

NSA (II) ... ist die Ähnlichkeit im Namen mit dem Amt für Nationale Sicherheit (Nachfolgeeinrichtung des MfS unter der Modrow-Regierung) Zufall oder beabsichtigt?

Dystopien ... stehe ich skeptisch gegenüber, nicht nur weil sie im Moment, meiner Meinung nach, dem Zeitgeist entsprechen.

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Interview ... leider viel zu kurz.

 

Das dachte ich auch, Dietmar. Als Eschbach-Fan hätte ich mir wenigstens 15 Minuten mehr gewünscht. Aber man freut sich ja schon über die wenigen Krumen, die einem Fernsehen & Co. in dieser Hinsicht bieten.

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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