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HeikeF

Schreiben unterwegs - Stromproblem

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Ihr habt mich jetzt ganz kirre gemacht. Gestern las ich noch einen Meinungsaustausch von Anwendern, die auch was suchten, mit dem man überarbeiten kann. Da schrieb einer über den Freewrite, da müsse man bei einem Tippfehler alles löschen, ansonsten mit einem anderen Gerät überarbeiten. Ein ermittelnder Journalist in einem Krimi, den ich gerade lese, arbeitet mit einem Tablet - aber das sei mehr wie ein Smartphone, steht anderswo. Wo kriege ich ein Gerät her, das ähnlich funktioniert wie die kleine, leichte Reiseschreibmaschine früherer Autorengenerationen?  :s19

 

Selbst den Kindle habe ich schon zu Rate gezogen. Wenn man den an einen PC anschließt, erhalte man weitere Optionen, meint er. Da weiß ich schon, dass Hopfen und Malz verloren sind, denn ich habe keine Ahnung.

 

Bei Bahnfahrten sehe ich sie immer auf irgendwelchen Geräten schreiben. Aber ich weiß nicht, ob das Laptops oder Notebooks sind.

Soll ich meinen Laptop mitschleppen, und was für eine Akkulaufzeit hat der denn? (Elli würde jetzt sagen, vertrau doch auf dein Notizbuch - aber meine Schrift ist so krakelig geworden, dass ich sie hinterher kaum noch entziffern kann) ;D

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Liebe Christa,

ich glaube, du kommst nicht drumherum, einen Grundkurs "moderne Datenverarbeitung mit Endgeräten" zu belegen, damit du weißt, wovon die Rede ist. Sonst wirst du nicht mehr glücklich damit.

 

Frag doch mal in deinem Bekanntenkreis ein paar Digital Natives. Die helfen dir sicher gerne weiter, erklären dir alles und spüren vielleicht sogar etwas auf, das deinen Vorstellungen entspricht.

 

LG

Martin

_________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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Bei Bahnfahrten sehe ich sie immer auf irgendwelchen Geräten schreiben. Aber ich weiß nicht, ob das Laptops oder Notebooks sind.

Soll ich meinen Laptop mitschleppen, und was für eine Akkulaufzeit hat der denn?

 

Kommt auf dein Gerät an. Manche Notebooks schaffen einen ganzen Arbeitstag, andere schaffen es nicht, sich mehr als zehn Minuten von der Steckdose zu befreien. Am besten lädst du mal dein Gerät voll auf und benutzt es dann alleine mit dem Akku, bis es sich von selbst ausschaltet oder bei 10 % Akkuleistung angelangt ist. 

Ein Notebook hat den Vorteil, dass es ein vollwertiger Rechner ist (was beim Schreiben wegen der Ablenkungsgefahr ein Nachteil sein kann). 

 

Die naheliegendste Alternative wäre ein Tablet. Für viele gibt es Hüllen mit eingebauter Tastatur und auch brauchbare Schreibprogramme. Falls du schon ein Tablet hast, würde ich das einmal ausprobieren. Denn die Geräte sind leichter und handlicher als die meisten Notebooks. Außerdem kannst du sie unterwegs mit einem externen Akku (auch Powerbank genannt) problemlos ein- oder zweimal voll aufladen. Das sollte für einen vollen Arbeitstag locker reichen.

Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de

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Laptop und Notebook sind übrigens das gleiche. Nur Steve Jobs hat früher einmal darauf bestanden, dass die MacBook Pros keine Laptop ("Schoßrechner") sind, weil die nämlich so heiß wurden, dass sich einige Nutzer tatsächlich davon Verbrennungen geholt haben. Inzwischen kann man aber getrost auch MacBooks auf den Schoß legen beim Tippen. Es wird zwar warm, aber das ist im Winter ja sogar angenehm.

Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de

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Frag doch mal in deinem Bekanntenkreis ein paar Digital Natives. Die helfen dir sicher gerne weiter, erklären dir alles und spüren vielleicht sogar etwas auf, das deinen Vorstellungen entspricht.

 

Ja, mein Sohn oder ein Journalist, mit dem ich mich diese Woche treffe, könnten mir vielleicht weiterhelfen.

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Bei Bahnfahrten sehe ich sie immer auf irgendwelchen Geräten schreiben. Aber ich weiß nicht, ob das Laptops oder Notebooks sind.

Soll ich meinen Laptop mitschleppen, und was für eine Akkulaufzeit hat der denn?

 

Die naheliegendste Alternative wäre ein Tablet. Für viele gibt es Hüllen mit eingebauter Tastatur und auch brauchbare Schreibprogramme. Falls du schon ein Tablet hast, würde ich das einmal ausprobieren. Denn die Geräte sind leichter und handlicher als die meisten Notebooks. Außerdem kannst du sie unterwegs mit einem externen Akku (auch Powerbank genannt) problemlos ein- oder zweimal voll aufladen. Das sollte für einen vollen Arbeitstag locker reichen.

 

So etwas schwebte mir die ganze Zeit vor. Werde mich mal bei unseren Spezialisten im Media Markt kundig machen.

Bearbeitet von Christa
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Und dann gibt es ja auch noch das Smart Writing Set von Moleskine. Finde ich ja auch irgendwie faszinierend, wenn auch nicht ganz günstig!

https://www.youtube.com/watch?v=2kvSn5eLf7c

 

Allerdings habe ich es selbst noch nicht ausprobiert. Aber die Idee da hinter gefällt mir irgendwie. Schreiben auf Papier, Handschrift umwandeln und auf dem PC weiterverarbeiten ...

Bearbeitet von Diana Hillebrand
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Heike, eine ordentliche Powerbank, die du an der Autobatterie oder per Solarenergie aufladen kannst, wäre nichts für dich?

Meiner Meinung nach die leichtgewichtigste Lösung und du kannst dein gewohntes Notebook benutzen.

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@Christa: Die alte Reiseschreibmaschine mit Speichermöglichkeit, das ist ja der Alphasmart, von dem wir reden, da reichen die zwei AA-Batterien 2 Monate lang. Diana hat von dem Smart Writing-Set geschrieben, das habe ich sogar einmal ausprobiert bei einer Kollegin, die es aber in erster Linie für die Zeichnungen für Bilderbücher nutzt. Sie war zufrieden. Meine Handschrift ist nicht so ordentlich, gleichzeitig neige ich zur Sehnenscheidenentzündung und schreibe wenn, dann mit Füller oder Tintenschreiber, wo man nicht fest drücken muss. Da muss man definitiv fest drücken und sauber schreiben, dann ist es gut, ungefähr so fest, wie wenn man mit einem 3H-Bleistift dicke, deutliche Linien ziehen will.

 

Ich habe mir jetzt über Ebay auch wieder den Alphasmart gekauft, auch wenn es - Wehmutstropfen - keinen mit deutscher Tastatur mehr angeboten gab. (Deine Überlegung mit der Powerbank, das hebe ich mir für später auf, wenn ich intensiv überarbeite.)

 

LG

Heike

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Wer noch einen Alphasmart mit deutscher Tastatur hat, der gibt ihn halt nicht mehr her. Kann ich gut verstehen …  ;D

Den gab es? Nach meiner Recherche habe ich gedacht, es hätte den AlphaSmart nur mit amerikanischer Tastatur gegeben. 

 

Gibt es! Nicht den Neo, sondern den Vorläufer ... Ich hatte einmal einen mit deutscher Tastatur.

 

LG

Heike

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Wer noch einen Alphasmart mit deutscher Tastatur hat, der gibt ihn halt nicht mehr her. Kann ich gut verstehen …  ;D

Den gab es? Nach meiner Recherche habe ich gedacht, es hätte den AlphaSmart nur mit amerikanischer Tastatur gegeben. 

 

 

Den Neo nicht. Aber den Alphasmart 3000 gab's u.a. mit deutscher Tastatur. Hat 300+ Euro gekostet seinerzeit.

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Mit einem 12-220-Volt-Stromwandler habe ich sowohl auf dem Hausboot, als auch im Wohnmobil gute Erfahrungen gemacht. Außerdem gibt es Spezialnetzteile mit 12 V-Anschluss. Wenn der Motor (des Boots oder des Wohnmobils) läuft, ist das kein Problem. Man sollte nur auf die Verwendung verzichten, wenn Boots- oder Wohnmobilbatterie einzige Stromquelle sind.

 

Und das Schreiben mit Block und Kuli kann auch hin und wieder großen Spaß machen - und sehr inspirierend sein.

 

Herzlich,

Tom

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Mechanische Schreibmaschine und später scannst du die Seiten zu Hause ein und konvertiert sie.

Im Zweifelsfall ist das das einfachste :-) Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Mich hat der Gedanke auch abgeschreckt, weil ich dabei erst einmal automatisch an meine Schreibmaschine von vor 40 Jahren denke, die einen extrem schweren Anschlag hat. Da eine zu finden, mit der es sich halbwegs angenehm schreiben lässt, ist dann wieder eine Kunst für sich.

 

LG

Heike

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Ich benutze ein Tablet mit Tastatur, das locker 12 Stunden durchhält und mit einer Powerbank mindestens einmal voll geladen werden kann. Ich habe das Ding sowieso immer dabei und Anfang des Jahres sogar zu Fuss im Rucksack quer durch Neuseelands Northland geschleppt, ohne dass mir der Strom zwischen den Auflademöglichkeiten ausgegangen wäre (immer mit bedacht, dass es ein Wanderurlaub war. Wäre es ein Schreiburlaub gewesen, hätte ich den vermutlich zu Hause verbracht).

An Trinkwasser zu kommen war oft die wesentlich grössere Herausforderung, als rechtzeitig das Tablet und die Powerbank zu laden. 
Eine Woche Schottland dürfte mit einem derartigen Tablet ein Klacks sein :)

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Wer Geld übrig hat und gerne Neues ausprobiert:

https://traveler.getfreewrite.com/

 

Der Preis steht vorsichtshalber nicht dabei und ich konnte ihn auch nicht finden.

 

LG

Heike

 

Ich habe gerade ein Mail dazu bekommen (hatte mich in deren Newsletter eingetragen, rein aus Neugier). Kernsatz:

 

 if you pre-order now, you can get it for $269 - 55% off!

 

Mit anderen Worten: Wenn man erst auf Test- und Erfahrungsberichte warten will, kostet das Ding cirka $600.

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Danke für den Hinweis, Heike und Andreas. Ich selbst habe natürlich noch nichts gefunden.

Der Alphasmart ist nicht mal bei unserem digitalen "Sperrmüll" gelistet, wie ihr sagt, ist er auf Dauer in festen Händen. :-/

Mein Sohn nutzt für Geschäftsberichte unterwegs den Windows Surface, ist zufrieden, 12 Stunden Akku. Hat ihn aber 1000 Euro gekostet.

 

Ich habe ja immer noch mein Notizbuch und den Gelschreiber, und eine längere Reise ist gerade nicht in Sicht. :D

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Ups, gut, dass du mich daran erinnerst. Und ich war so stolz auf das schöne weiche Schreiben. ;)

Aber ich habe ja noch den Kugelschreiber in eleganter Torpedoform samt Ersatzminen.

 

(Jetzt können wir die Diskussion fortsetzen, wie lange denn die Minen halten :s01 )

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Wer Geld übrig hat und gerne Neues ausprobiert:

https://traveler.getfreewrite.com/

 

Der Preis steht vorsichtshalber nicht dabei und ich konnte ihn auch nicht finden.

 

LG

Heike

 

Ich habe gerade ein Mail dazu bekommen (hatte mich in deren Newsletter eingetragen, rein aus Neugier). Kernsatz:

 

 if you pre-order now, you can get it for $269 - 55% off!

 

Mit anderen Worten: Wenn man erst auf Test- und Erfahrungsberichte warten will, kostet das Ding cirka $600.

 

 

Also, ich finde, das ist viel zu teuer. Die Hälfte ließe sich ja noch mit einer geringen Stückzahl rechtfertigen, aber für das bisschen altbekannter Technik so viel zu fordern, ist schon sehr mutig. 

 

Und in Weiß mag ich den Kasten nicht. Außerdem spiegelt der Bildschirm, bei schlechten Lichtverhältnissen und vor allem draußen dürfte es damit schwierig werden. 

 

Bin ich nur ein Nörgelpott, oder ist das Ding nicht wirklich durchdacht?  ::)

Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de

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