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Tobias Kiwitt

Das Bestsellerseminar: 27.-28.10.2018 in Hamburg (Anmeldungen noch möglich)

Empfohlene Beiträge

Zweitägiges BVjA-Seminar

Stephan Waldscheidt: Seminar “Bestseller auf Bestellung?”
Wie Sie erfolgreiche Romane schreiben, machen und leben
 
Samstag, 27. Oktober 2018, 16 bis 21 Uhr
Sonntag, 28. Oktober 2018, 9 bis 13 Uhr
Veranstaltungsort: Jugend- und Kulturzentrum Neustadt, JUKZ am Stintfang, Alfred-
Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg. 
 
Der Raum befindet sich im 3. OG. Das Gebäude liegt in
unmittelbarer Nähe zu den Landungsbrücken, also in sehr zentraler Lage. Fünf Minuten per S-Bahn
vom Hbf. entfernt.
 
Zum Seminarinhalt:
 
Jeder Autor träumt vom Bestseller. Romanbestseller aber werden nicht geschrieben – sie
werden gemacht. Agenten, Verlage, Buchhandel, Medien, alle haben ihren Anteil daran. Doch
wie groß ist deren Anteil wirklich? Welche Rolle spielt der Roman selbst und wo bleiben Sie,
als Autorin, als Autor?
Im Seminar widmen wir uns den Faktoren, die Romane kommerziell erfolgreich machen.
Welche davon können Sie wie beeinflussen? Welche erzählerischen und sprachlichen Aspekte
finden sich in den Romanen, die Leser lieben? Wie bringen Sie Kommerz und Qualität unter
einen Hut? Wie bleiben Sie sich und Ihrem Roman dabei treu? Was ist überhaupt Erfolg für
Sie, und wie erreichen Sie ihn?
Lassen Sie sich vom Wort »Bestseller« nicht einschüchtern. Jeder Bestseller muss erst einmal
geschrieben werden. Warum nicht von Ihnen?
Seminaranmeldung/Infos: Ute Bareiss (Vorstandsmitglied für Seminare, BVjA)
Seminarleitung vor Ort: Tobias Kiwitt (Vorstandsvorsitzender, BVjA)
 
Teilnehmerzahl: maximal 15 TeilnehmerInnen
Teilnahmegebühren (exkl. Verpflegung):
für BVjA-Mitglieder und Partnerverbände (Mörderische Schwestern, Syndikat): 60 Euro
für Nichtmitglieder: 80 Euro
 
 
Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA)
Postfach 20 03 03
53133 Bonn
www.bvja-online.de
Anmeldungen: ute.bareiss@bvja-online.de
Fax +49-(0)3212-1258988
 
 

Anmeldeformular BVjA Bestsellerseminar Oktober 2018-3.pdf

Seminarplan Bestsellerseminar Oktober 2018-2.pdf

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel) www.bvja-online.de

www.fairlag.info

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Mein Sohn hat zu ähnlichen Themen einen Spruch aus dem Netz ausgegraben:

Those who can do, do. Those who can‘t, teach.

 

Edit: Merke gerade, dass es vielleicht arrogant klingt. Ich meine damit Folgendes: Wer weiß, wie es geht (und das wäre ja etwas Sensationelles), der könnte doch zum Beweis seiner Methode selbst einen Bestseller schreiben.

Bearbeitet von PeterW
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Die alte Frage. Muss ein Trainer besser als sein Schüler sein? 

 

Meine Antwort: Kommt aufs Level des Schülers an. Der Sportlehrer/Trainer sollte immer den Schüler an Erfahrung und Ausbildungsstand überlegen sein, nur wenn es um die Spitze geht, dreht sich das etwas. Wer trainiert den Goldmedaillengewinner? Meistens jemand, der zumindest in die Nähe dieser Leistung gekommen ist.

 

Und beim Schreiben?

Krimis, Liebe und Mehr.

www.ilonaschmidt.com

Translations, Lektorat & Exposé Coaching

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Die alte Frage. Muss ein Trainer besser als sein Schüler sein? 

 

Meine Antwort: Kommt aufs Level des Schülers an. Der Sportlehrer/Trainer sollte immer den Schüler an Erfahrung und Ausbildungsstand überlegen sein, nur wenn es um die Spitze geht, dreht sich das etwas. Wer trainiert den Goldmedaillengewinner? Meistens jemand, der zumindest in die Nähe dieser Leistung gekommen ist.

 

Und beim Schreiben?

 

Beim Schreiben ist es glaube ich anders. Einst war ich enttäuscht, dass Sol Stein zwar Ratgeberbestseller geschrieben hat, in seinem Belletristikwerk aber wenig von seinen Ratschlägen umgesetzt schien. Deshalb ist es wahrscheinlich klüger, den Geheimnissen der Bestseller direkt auf die Spur zu kommen, als die Regeln dafür in einem Seminar zu lernen.

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Ist auch bei diesen todsicheren Lotto-Systemen immer die Frage, warum die jemand verkauft …  :-X

Genau. Oder wenn dir Bankangestellte todsichere Investmenttipps geben. 

Krimis, Liebe und Mehr.

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Seid ihr nicht ein bisschen zu hart? Immerhin geht es um ein Seminar für junge Autoren und da braucht es einen knackigen Titel, um Teilnehmer zu aquirieren. Und es steht ja ein grosses Fragezeichen am Ende.

 

Wer zu den Bestseller-Autoren/-innen gehört, für den ist es sicher leicht, sich darüber zu mokieren, aber die meisten Schreibenden träumen doch von einem Bestseller (ich übrigens auch). Zudem weiss man doch sicher, dass man danach nicht gleich auf Platz 1 hüpft. Sonst würden ja alle, die Freys "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen haben, verdammt gute Romane schreiben. ;D

 

Ich würde übrigens gern mal an so einem Seminar mitmachen. Man kann immer etwas mitnehmen.

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Sonst würden ja alle, die Freys "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen haben, verdammt gute Romane schreiben. ;D

 

Sonst würde vor allem Frey selbst mal einen verdammt guten Roman schreiben …  ;D  :-X

 

Ja, ich bin schon still. Konnte bloß nicht widerstehen. Aber ich hab ja selbst mal Kurse gegeben und kämpfe immer noch vergebens gegen SRKS (Schreibratgeberkaufsucht) an …  :-[

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Sonst würden ja alle, die Freys "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen haben, verdammt gute Romane schreiben. ;D

 

Sonst würde vor allem Frey selbst mal einen verdammt guten Roman schreiben …  ;D  :-X

 

Ja, ich bin schon still. Konnte bloß nicht widerstehen. Aber ich hab ja selbst mal Kurse gegeben und kämpfe immer noch vergebens gegen SRKS (Schreibratgeberkaufsucht) an …  :-[

 

 

Also, mir hat dein Seminar in Köln damals viel gebracht :-)

Und es hatte auch einen reißerischen Titel ;-)

 

Und du schreibst auch noch selber erfolgreiche Titel - also stimmen all diese Rechnungen, die die Qualität eines Autors und die eines Schreibratgebers gegenüberstellen, schon mal nicht.

 

Ob jemand didaktisches Geschick hat oder nicht, ob er sich für Romananalysen interessiert und für andere Menschen, das hat alles nichts mit seinen schreiberischen Qualitäten zu tun.

Nur, wer erfolgreich Bücher schreibt, hat irgendwann gar keine Zeit mehr, Kurse zu geben (oder kommt vor lauter Kursen nicht mehr zum Schreiben)

Und: ich kann mir auch vorstellen, dass es schwierig wird, wenn in den Seminaren über Ideen von Teilnehmern diskutiert wird, die man vielleicht selber gerade für einen Roman hatte und dort verarbeitet. Schwupp, hängt einem ein Plagiatsverfahren am Hals.

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Sonst würden ja alle, die Freys "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen haben, verdammt gute Romane schreiben. ;D

 

Sonst würde vor allem Frey selbst mal einen verdammt guten Roman schreiben …  ;D  :-X

 

Du hast ja recht, Margot, wir gehen viel zu hart an die Sache ran. Wer würde denn nicht gern mal einen Bestseller schreiben? Frey könnte erfolgreiche Seminare darüber halten, wie man mit einem verdammt guten Schreibratgeber viel Geld verdienen kann. Aber eigentlich ist er der Überzeugung, dass man als Auftragskiller in wenigen Tagen am meisten Cash macht. ;D

https://www.schule-des-schreibens.de/erfolgreich-schreiben/interview-mit-james-n-frey/

Bearbeitet von Christa
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Nur, wer erfolgreich Bücher schreibt, hat irgendwann gar keine Zeit mehr, Kurse zu geben (oder kommt vor lauter Kursen nicht mehr zum Schreiben)

 

Ja, man muss sich irgendwann entscheiden.

 

Was noch hinzukommt: Wenn man solche Kurse gibt, verfällt man leicht in die Haltung, auf alles eine Antwort haben zu müssen. Das ist aber kontraproduktiv, wenn's um die Kunst und die Kreativität selbst geht – da muss man es aushalten und sich auch erlauben, ab und zu ratlos zu sein. Nur dann probiert man auch mal was Neues! Bei mir war dieser Aspekt der Hauptgrund, mit den Kursen wieder aufzuhören.

 

Und: ich kann mir auch vorstellen, dass es schwierig wird, wenn in den Seminaren über Ideen von Teilnehmern diskutiert wird, die man vielleicht selber gerade für einen Roman hatte und dort verarbeitet. Schwupp, hängt einem ein Plagiatsverfahren am Hals.

 

Ja, das ist super-heikel. Eigentlich sollten Schreiblehrer selber besser gar nichts mehr veröffentlichen.

Bearbeitet von AndreasE
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Klar will jeder einen Bestseller schreiben, und Bestsellerautoren möchten das auch weiterhin. Das ist keine Frage. Nur diese Titel suggerieren zu sehr, dass Bestsellerschreiben nach Rezept geht. Leider sind wir aber nur ein Rädchen im Gesamtbetrieb. Wir können eine gute Vorlage geben, das Tor schießen aber andere. Allerdings sehe ich auch, dass man Jungautoren besser mit solchen Sprüchen ködert.

 

Das hört sich negativer an, als ich es meine. Ich lese auch immer wieder Ratgeber und ich nehme auch, wenn überhaupt möglich, an Kursen teil. Zwar immer seltener, denn es wird, je erfahrener ich werde, immer schwieriger wirklich Neues zu finden, halte trotzdem nach neuen Impulsen Ausschau. Schaden tut das nicht, und meistens nehme ich wenigstens eine neue Erkenntnis mit. Lernen hat noch nie jemanden geschadet. 

 

Ich finde auch die Bücher von Donald Maass gut, das ist nun kein mittelmäßiger Autor mit der Fähigkeit einer guten Fehleranalyse, wie ich es bin, sondern ein Literaturagent. Mal eine andere Perspektive.

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