Zum Inhalt springen
(Petra)

Lavendelblues. Roman

Empfohlene Beiträge

Hallo Petra,

 

félicitations - schöne Rezension!

Hoffe mal, das das so weiter geht.

 

LG

 

Kathrin

 

P.S. War am Oster-SA mit Feunden auf dem Weg in den Auchan in Straßburg und da kam mir beim Kreuz nach Iffezheim eine bebrillte Dame mit Husky auf dem Rücksitz entgegen - des warst Du, gell?

Link zum Beitrag

Hallo Kathrin,

danke für die Blumen! Und auch an Luise und Mark. Nein, das war nicht ich. Meine hochbetagten Husky-Herren fahren allenfalls noch in die Tierklinik und mein frecher Schwarzer darf wegen fehlendem Chip nicht über die europäischen Grenzen...

Ich schätz mal, ich saß da an Roman Nr. drei ;-)

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Liebe Leute,

ich komme gerade von einer kleinen "internen" Präsentation des "Lavendelblues" im Kurhaus eines seiner Handlungsorte... und bin mit einem sehr breiten Grinsen wieder aus der Stadt gefahren. Baden-Baden ist wirklich wie im Roman (was selbst die Autorin mal wieder überrascht hat), die Russennüttchen sind noch nackter und noch greller, als ich mir das ausdenken konnte, die Mafiosi sind noch öliger und irgendwie hat man zwischen Casino, altgriechischem Pomp und nachtleeren Ausfallstraßen immer den Eindruck, in einer Fiktion zu sein. (Abgesehen davon sollte man, wenn man nach dem Weg fragt, vorher fragen: gawarisch pa-njiemiecki?)

 

Und ich verrate jetzt schon mal... die Fiktion wird die Realität treffen - ich bereite gerade eine Lesung in Baden-Baden vor, vorraussichtlicher Termin am 21. Juli. Näheres dann im Kalender.

 

Nastarowje,

Petra

Link zum Beitrag

Eben entdeckt: "Lavendelblues" ist Tipp der Woche bei Karstadt:

(Link ungültig)

und zwar als "Leseziel" Provence... Tja, hoffentlich merkt keiner, dass das Buch genau auf der anderen Seite der Landkarte spielt... im Quercy.

Schmunzelnde Grüße,

Petra

Link zum Beitrag
Eben entdeckt: "Lavendelblues" ist Tipp der Woche bei Karstadt:

(Link ungültig)

und zwar als "Leseziel" Provence... Tja, hoffentlich merkt keiner, dass das Buch genau auf der anderen Seite der Landkarte spielt... im Quercy.

 

 

... und dabei zeigen sie das alte Cover.

 

mach dir nichts daraus: Karstadt-TV scheint bei den Kunden sehr beliebt zu sein. Unser Verlag hat dort schon ganzseitige Werbung für uns gemacht.

 

Ich bin schon sehr neugierig auf dieses Buch.

 

Gruß Sysai

Link zum Beitrag

Oh nein, oh Graus... aber mich haut ja nichts mehr um inzwischen!

Ich hab auch diesem Karstadt-Blättchen ein Interview gegeben und musste dann passen, als die Redakteurin ein "Foto aus dem Leben" wollte, auf dem ich meinen Hund drücke... Als ob Rocco still hält für irgendeine Kamera, drücken lässt er sich auch nur, wenn keiner zuschaut (sonst markiert er den scharfen Wachhund) ;)

Nun, das Ergebnis sehe ich ja in Frankreich nicht, allenfalls nachher als Kopie.

 

Dann hoffe ich mal, dass sich keiner vom schmalzverunfallten, längst beseitigten Cover abschrecken lässt :s10

 

Lavendelige Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Hallo Petra,

 

oh wie schön, dass dein Lavendelblues dieses Cover NICHT bekommen hat. Es hätte vollkommen falsche Erwartungen geweckt.

 

Übrigens, irgendwo hattest du geschrieben, dass dieses Buch um Längen besser sei. Ich kann dir voll zustimmen.

 

Und nach allem, was ich hier zwischen deinen Zeilen über dich heraus lese, möchte ich sagen: das ist wirklich dein Buch.

 

Herzlichen Glückwunsch,

Editha

Link zum Beitrag

Hallo Editha,

das ist ein sehr schönes Kompliment, danke!

Und ja, ich glaube, wer den "Lavendelblues" richtig liest, lernt diese unmögliche Lebensgenießertype ein Stück weit kennen. Während ich meine Protagonistin ihr Geschäft retten ließ, habe ich ja selbst mal wieder "existenzgegründet".

Allerdings muss ich gestehen, dass ich Lavendel lieber auf der Lammkeule habe als im Eis ::)

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Hallo Petra,

 

Und ja' date=' ich glaube, wer den "Lavendelblues" richtig liest, lernt diese unmögliche Lebensgenießertype ein Stück weit kennen. Während ich meine Protagonistin ihr Geschäft retten ließ, habe ich ja selbst mal wieder "existenzgegründet".[/quote']

Genau das habe ich gemeint.

 

Viele Grüße,

Editha

Link zum Beitrag

Lavendelblues als Politikum...

ich lach mich krumm... eben ging es in einem riesigen Newsletter in die Welt. Baden-Baden. Weil ich ja wahrscheinlich im Juli im Handlungsort lesen werde, fing ich schon an, mich zu fürchten - die Stadt zwischen Größenwahn und Zuwandererarmut kommt bei mir nicht so rosig weg...

Dass jetzt aber genau deshalb der "Lavendelblues" zitiert wird in einem Jahre alten Streit zwischen Steuerzahlern und Kommunalpolitik, das ist auch mal eine neue Art von Werbung:

(Link ungültig)

 

Schmunzelnde Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Sag mal, Petra, dieser Schnipsel hier und der bei Karstadt... lässt du googeln, googelst du es selbst, hält man dich irgendwie auf dem Laufenden oder hast du einen Schnippeldienst beauftragt? Das ist eine ernstgemeinte Frage, nicht ironisch. Finde es toll, auf was für Schmankerl du da stößt.

 

Wer sind deine Helferlein?

 

Grüße,

 

Judith

"Felix", Frankfurter Verlagsanstalt 2015 // jetzt als Kindle eBook

"Liebe braucht nur zwei Herzen", Penguin Verlag 2021

www.judithwilms.com

Link zum Beitrag

Hallo Judith,

die Baden-Badener Schnippsel schickt mir die Redakteurin direkt in die Mailbox als Beleg. Gedruckte Rezis gibt's normalerweise von der Presseabteilung als Beleg (die arbeiten mit Ausschnittsdienst).

Ansonsten mein ganz dicker Tipp: Google Alerts abonnieren. Kann man auf den Buchtitel (in Anführungsstrichen) machen, auf seinen Namen etc. Google schickt dann wöchentlich alle neuen Links, die dem robot unterkommen.

Google Alerts findet auch Rezensionen, von denen die Presseabteilung nichts weiß. :s21

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Hallo Petra,

 

ich habe mir vor einigen Tagen die Leseprobe angesehen. Nun muß ich den Roman wohl kaufen, um mir ein richtiges Urteil bilden zu können.

 

Mich persönlich reizt der "Frauenbuch"-Anfang nicht so sehr, aber es wird schnell deutlich, dass das Buch in eine besondere Richtung zeigt und einen anderen Anspruch hat als andere Romane dieser Couleur. Ich bin gespannt, wie deutlich die Diskrepanz (empfinde ich so) zwischen diesem Genre und Deinem Anspruch an besonderes und gutes Schreiben ist und wie Du das gelöst hast. Sprachlich finde ich einiges sehr interessant und werde es auf jeden Fall zu Ende lesen. Das mit der Leseprobe und der stimmungsvoll gemachten Homepage kann ich nur loben, ich empfinde das als sehr unaufdringliche Form von Werbung, die dem Besucher die Wahl läßt "geworben" werden zu wollen.Wirkt sehr weiblich auf mich, trotz der eigentlich kühlen Farbe. Sehr schön (und so lavendelig! ;-))

 

Bis bald

 

Anja

Link zum Beitrag

Hallo Anja,

bin gespannt auf das Feedback. Der Diskrepanz bin ich mir bewusst, durch die Platzierung gibt es (leider) auch Vorgaben, wie weibliche Protas, nicht zu viel Tragik, Happy End etc. Ich habe mir da schon öfter Beulen geholt, mich diesmal aber auch aus dem Genre herausgeschrieben, sprich, ich habe diese Vorgaben nun nicht mehr. :)

 

@ alle:

Seit gestern ist es sicher: Am 21. Juli wird es eine Lavendelblues-Lesung geben - und zwar dort, wo er unter anderem auch spielt, im rosenduftenden, südlichen Baden-Baden! Näheres dann rechtzeitig im Kalender.

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Hallo Petra,

ich wollte mir heute einen sonnigen Lavendelbluesnachmittag machen, um endlich weiter zu kommen als auf der Leipziger Buchmesse. Aber dann erschien ein kleines rotweißgepunktetes Wesen, das beschlossen hatte, keinen Mittagsschlaf zu machen ... Ich übe weiter Geduld.

 

Ich wollte aber dich was anderes fragen. Neugierde. :s18

 

Das ist dein zweites Buch in einer Reihe, bei dem gleichen Verlag. Damit dürfte die Rezeption im gewissen Rahmen vergleichbar sein. Merkst du Ähnlichkeiten, merkst du Unterschiede? Hat der zweite Roman es leichter, weil die Autorin schon eingeführt ist? Findet er seinen Leser schneller? Oder ist es noch zu früh, um solche Vergleiche zu ziehen?

 

Viele Grüße

Maaja

Link zum Beitrag

Liebe Petra,

 

mich würde sehr interessieren, wie die Lesung in Baden-Baden war! Bisher finde ich nichts in deinem Blog oder hier.

 

War es ein spezielles Publikum? Hast du extra die Baden-Badener Szenen gelesen?

 

Viele Grüße

Judith

"Felix", Frankfurter Verlagsanstalt 2015 // jetzt als Kindle eBook

"Liebe braucht nur zwei Herzen", Penguin Verlag 2021

www.judithwilms.com

Link zum Beitrag

Hallo ihr beiden,

zuerst mal Maaja - deinen Beitrag hatte ich irgendwie übersehen... Verkaufszahlen werde ich erst im nächsten Jahr sehen, glaube aber, dass der zweite Roman besser läuft. Nicht weil es der zweite ist, sondern weil er nicht so ganz daneben platziert wurde und dadurch auch mehr Rezensionen bekam. Und natürlich zieht er den ersten dann wieder mit. Sonst merke ich nicht viel von Frankreich aus. Im direkten Feedback sehe ich, dass sich die, denen das Buch gefällt, fragen, warum ich als Frauenromanautorin vermarktet werde. Und die, die einen leichten Frauenroman erwarten, sind natürlich enttäuscht und finden meine Schreibe grässlich. Als Vorteil empfinde ich, dass beide Bücher sehr unterschiedlich sind, so dass ich mir fürs dritte wieder Unterschied gönnen kann... und diesmal frauenromanfrei ;)

 

@Judith... na ich geb ja jetzt nicht mit jeder kleinen Lesung an ;)

 

Ja, das Publikum war speziell. Nicht nur, weil ich in einer literarischen Buchhandlung gelesen habe, die sonst keine Bücher von Verlagen wie Lübbe führt... auch das Publikum war anders... ich würde mal sagen, viele Geschäftsfrauen (Thema Insolvenz) und Lebensgenießer (ich las auch kurz aus dem Elsassbuch wegen der Grenznähe). Für mich war das schön, weil es mein wirkliches Zielpublikum war. Und weil es mich bestätigt hat in allem, was ich über Platzierung und Markting denke. Und die Leute haben so fleißig alle meine Bücher (teil mehrfach als Geschenk) gekauft, dass ich vergessen habe, dass es nur zehn waren - ich musste gegen feuchte 38 Grad im Schatten anlesen, gegen die Eröffnung der Sommernächte des SWR und gegen das Konzert eines Karajan-Preisträgers. Aber in einer Stadt, die vor Rosen und Lavendel nur so strotzte!

 

Aufgrund der Hitze musste ich kürzen, aber bei der einen Baden-Badener Szene hatte ich alle Lacher... die haben ganz genau alles wiedererkannt. Es gibt eine winzige Nebenfigur, die zudem bekannt ist wie ein bunter Hund - eine Leserin konnte nicht mehr und hat das Buch nur wegen dieser Szene weiterempfohlen. Ich denke, dass so eine Lesung am Handlungsort ganz neue Werbeaspekte birgt! Die Leute identifizieren sich gern mit "ihrer" Stadt und den Erfolg hatte ich sogar gerade dadurch, dass ich die Stadt nicht idyllisch schildere, sondern in ihren Extremen.

 

Komisch und schön war für mich, dass es ein absolutes "Heimspiel" war. Ich stamme ja aus der Gegend, wurde auch so angepriesen und bekam dadurch auch einen großen Artikel mit Foto. Und hatte sogar gute Bekannte aus meinem "Monatstreff" im Publikum. Rührend war eine Frau, die mir strahlend gestand, sie verfolge meinen Werdegang seit 1998 und kaufe alle meine Bücher... seit sie mich in Baden-Baden erlebt hat. Ich wusste das nicht mehr. 1998 hatte ich für eine Frauenbildungsgruppe in einem Turnsaal in einem Hinterhof einen Vortrag über den Odilienberg gehalten. Damals schoss der Verlag Honorar zu, weil die zu arm waren - ich hatte noch überlegt, ob ich überhaupt "sowas Kleines" machen sollte. Ja, die schönen Erlebnisse liegen oft im Kleinen. Die musste mir das aber erst erzählen, bis ich mich erinnerte!

 

Der Buchhändler hat mich dann damit überrascht, dass er zum Schluss das Lavendeleis aus meinem Roman servierte (zu den Anisplätzchen) - und überhaupt war er so lieb und engagiert, dass ich ihn zu meiner Leib- und Magenbuchhandlung gemacht habe und amazon abgeschworen. Er sucht jetzt sogar schwer greifbares Recherchematerial für mich. Und die Atmosphäre war dann so sym-badisch, dass ich mit dem Großteil meines Publikums auf ein Bier zu den Sommernächten vor dem Kurhaus bin und halb zwei heimkam... Auch das ein völlig neues Erlebnis - Feiern mit Publikum.

 

Nachwirkungen gibt's wegen des Plakats, das ich zum Glück nicht gesehen habe. Alle möglichen Bekannten und Verwandten löchern meinen Onkel, ob er jetzt eine "berühmte" Nichte habe, sie hätten mich auf einem Plakat gesehen. Und es mailte mich plötzlich eine Frau an, die mich erkannt hatte... und die es zufällig nach Baden-Baden verschlagen hat. Wir waren uns Anfang der Neunziger ganz woanders begegnet und werden uns demnächst auf einen Kaffee treffen, die Bekanntschaft auffrischen.

 

Für mich sehr positiv war, dass ich jetzt wahrscheinlich endlich mal einen Zeh in den Türen dieser Stadt habe. Dort ist wirklich ganz extrem "closed society", aber es waren welche da, die welche kennen, die welche kennen, die... Ohne Empfehlung läuft da nichts. Kurzum - die Lesung war eine Visitenkarte, eine Referenz für weitere Veranstaltungen, die ich vor allem im Zusammenhang mit einem späteren Sachbuchprojekt außerhalb von Buchhandlungen plane. Und eine Gastronomin, die ich mal auf meine Idee von der Gourmetlesung angesprochen hatte, kam extra, um mich zu checken, ob ich überhaupt lesen kann... mal sehen.

 

Lesungen haben also oft auch noch andere Ergebnisse als Buchverkäufe...

Jedenfalls hat mir Arbeiten schon lange nicht mehr solch einen Spaß gemacht!

 

Schöne Grüße,

Petra

Link zum Beitrag

Liebe Petra,

 

eine Anekdote noch (und ich muss mich selbst zitieren: ich bewundere einfach, welche Worte du für Musik findest). Vor kurzem las ich Ian McEwans "Saturday". Darin ist eine Szene, in der der Vater (Neurochirurg) dem Sohn (Bluesgitarrist) bei einer Probe zuhört und ganz in der Musik aufgeht – angeblich. Beim Lesen kommt nichts davon rüber. Grund (wie ich denke): Der Vater ist als Neurochirurg extrem sachlich-wissenschaftlich, er analysiert die Musik in Fachbegriffe auf, die mir nichts sagten, die nichts bei mir auslösten. Es bleibt alles so – zerstückelt in Teile ohne Bedeutung. Wahrscheinlich chirurgisch. Aber dieses Erlebnis wird als nachhaltig beschrieben, der Vater muss sich irgendwann fast wie in Trance gefühlt haben.

 

Ich als Leser blieb völlig außen vor. Und beim Lesen habe ich sehr an den Lavendelblues denken müssen. Wie sehr mich damals die Beschreibung der Musik bewegt hat. Also sag's dem Ian nicht, er hat sich halt mit der Perspektive da selbst den Weg versperrt, aber: Dir ist das besser gelungen.

 

Viele Grüße

Judith

"Felix", Frankfurter Verlagsanstalt 2015 // jetzt als Kindle eBook

"Liebe braucht nur zwei Herzen", Penguin Verlag 2021

www.judithwilms.com

Link zum Beitrag

Bitte melde Dich an, um einen Kommentar abzugeben

Du kannst nach der Anmeldung einen Kommentar hinterlassen



Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...