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AndreaRings

Änderung des Urheberrechts für wissenschaftliche Sachbücher

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Der Bundestag hat am 30. Juni das neue Gesetz zum Urheberrecht für die Wissensgesellschaft verabschiedet. Weitere Infos findet man, wenn man rechts auf "Mehr Informationen" oder "Mehr zum Thema" klickt. Das Gesetz tritt am 1. März 2018 in Kraft und wenn ich es richtig interpretiere, ist keine Zustimmung durch den Bundesrat erforderlich.

 

Justizminister Heiko Maas sagte, mit dem Gesetz werde ein gesetzlicher Basiszugang geschaffen, damit an Schulen, Universitäten, Bibliotheken und Archiven "nicht mehr mit viel Aufwand gefragt werden müsse, wenn geschützte Werke genutzt werden sollen."

 

In einer lesenswerten Stellungnahme gestern in der NZZ Neue Züricher Zeitung schreibt Roland Reuss, Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg und Mitinitiator des Heidelberger Appells «für Publikationsfreiheit und die Wahrung des Urheberrechts»: "Es ist peinlich, eine intellektuelle Bankrotterklärung".

 

Bisher habe ich keine ähnlichen Stimmen in bundesdeutschen Zeitungen gefunden, aber die stellen ja auch nicht alles online. Oder kann es sein, dass das Thema einfach niemanden interessiert? Habt ihr dazu was gelesen? Mir macht dieser Angriff auf das Urheberrecht Angst, auch wenn gerade keine belletristischen Texte im Visier sind.

 

 

 

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