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Lili

Agenturen...ist das normal?

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Andere Situation, ähnliches Prinzip: An meiner Haustür klingelt es, ich mache auf, und dort steht ein Vertreter, der mir einen Staubsauger (oder ein Zeitschriftenabo oder ein U-Boot oder etwas anderes, was ich angeblich unbedingt brauche) verkaufen will. Sein Produkt interessiert mich nicht, und ich will meine Ablehnung weder begründen noch verteidigen müssen.

 

Was tue ich?

a) Wortlos die Tür schließen.

b) "Danke, kein Interesse" sagen und dann die Tür schließen.

 

Das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich. Aber mit einem Mindestmaß an Höflichkeit sind auch Absagen und Niederlagen sehr viel angenehmer zu ertragen. Und ich denke, gute Erziehung erkennt man gerade daran, wie sich jemand aus einer Position der Stärke einem Schwächeren gegenüber verhält.

 

Voll und ganz richtig, Olaf. Mir ist es auch wesentlich lieber, sofort zu hören: "Der Funke ist nicht übergesprungen, als Agent muss ich für einen Text brennen" als wochenlang zu warten.

 

Mit einem Staubsauger oder Zeitschriftenabo würde ich es allerdings nicht vergleichen. Da reicht ein "Danke, kein Interesse" oft nicht aus. Da ist dann der sprichwörtliche Fuß in der Tür und ich bekomme zu hören, dass ich den größten Fehler meines Lebens mache, wenn ich den Kobold nicht kaufe. Oder ich würde die Dame mit dem Zeitschriftenabo ruinieren, wenn ich es ihr nicht abnehme. ;)

 

Mit Ulf überschnitten.

Bearbeitet von Christa
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Hallo und guten Morgen an diesem trüben Ostermontag,

 

ich will mich ganz herzlich für Eure vielfältigen Gedankenanstösse bedanken.

Ja, es geht wohl nicht darum, sich über die "Verrohung der Sitten" zu beklagen, sondern darum, jemanden, einen Agenten oder Verlag, zu finden, der Interesse an meinen Manuskripten hat. Das ist wohl schlicht und ergreifend so. Ich persönlich finde es im Moment sehr schwierig. Was immer auch die Gründe sein mögen. Meine eigene - noch ausbaufähige- Schreibe, die Marktlage oder die derzeitige Stellung des Mondes im Verhältnis zu meinem dritten Haus. Spaß beiseite. Ich mach einfach weiter. Was denn sonst!?

Ich wünsche Euch was.... schöne Buchstaben, nette Agenten und/oder gute Verlagsangebote.

Danke für Euren Input.

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Andere Situation, ähnliches Prinzip: An meiner Haustür klingelt es, ich mache auf, und dort steht ein Vertreter, der mir einen Staubsauger (oder ein Zeitschriftenabo oder ein U-Boot oder etwas anderes, was ich angeblich unbedingt brauche) verkaufen will. Sein Produkt interessiert mich nicht, und ich will meine Ablehnung weder begründen noch verteidigen müssen.

 

Was tue ich?

a) Wortlos die Tür schließen.

b) "Danke, kein Interesse" sagen und dann die Tür schließen.

 

Das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich. Aber mit einem Mindestmaß an Höflichkeit sind auch Absagen und Niederlagen sehr viel angenehmer zu ertragen. Und ich denke, gute Erziehung erkennt man gerade daran, wie sich jemand aus einer Position der Stärke einem Schwächeren gegenüber verhält.

 

Ich halte mich an Version c) - die Tür gar nicht öffnen, wenn ich niemanden erwarte oder den Menschen an der Tür nicht kenne. Das bewahrt einen vor langen Diskussionen und vor (Trick-)betrügern. Und ist wahrscheinlich so ähnlich, wie das gar nicht Reagieren von Agenturen, wenn sie kein Interesse haben.

 

Ansonsten stimme ich Ulf zu - es bringt nichts, uns über die Verrohung der Sitten aufzuregen, sondern Tipps, wie man eine Agentur überzeugen kann, sind viel brauchbarer - es sei denn, es geht eigentlich gar nicht darum, eine Agentur von einem vermarktbaren Projekt zu überzeugen, sondern sich in seiner selbsterfüllenden Prophezeiung, dass es sowieso alles keinen Sinn hat, wenn man sich nicht dem Mainstream anpasst, bestätigt zu sehen.

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Irgendwo habe ich gelesen, dass man sich doch mal überlegen solle, wo man sein Buch am liebsten sehen würde. Auf den Stapeln und

Tischen der Buchhandlungen? In den Topp 100 oder 10 der Kindle-Liste? Im Feuilleton besprochen? Oder in einer kleinen Buchhandlung im Regal? Je nachdem kann man den Weg, der dorthin führen könnte, wählen, über eine Agentur, einen Verlag oder SP.

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Irgendwo habe ich gelesen, dass man sich doch mal überlegen solle, wo man sein Buch am liebsten sehen würde. Auf den Stapeln und

Tischen der Buchhandlungen? In den Topp 100 oder 10 der Kindle-Liste? Im Feuilleton besprochen? Oder in einer kleinen Buchhandlung im Regal? Je nachdem kann man den Weg, der dorthin führen könnte, wählen, über eine Agentur, einen Verlag oder SP.

Ja, aber mit diesen Entscheidungen geht auch eine Entscheidung Richtung WAS man anbieten will. Für die Stapel, Tische und Topp 100 braucht man Marktkonformes, und damit ist marktkonform mit dem jeweiligen Zielpublikum gemeint. Will man das nicht schreiben, bleibt nur der zähe Weg, der mit Niederlagen, Flops und Absagen gepflastert ist. Das ist er eh schon für alle, deren Werke nicht das Glück (und manchmal auch das Können) haben, in die Spitzentitel Kategorie aufgenommen zu werden.

Bearbeitet von IlonaS

Krimis, Liebe und Mehr.

www.ilonaschmidt.com

Translations, Lektorat & Exposé Coaching

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Dabei verstehe ich eigentlich nicht, warum man als Autor bei einer Absage nachhaken muss, wie AndreasE es beschreibt. 

 

Das tun viele. Das hab sogar ich damals gemacht. Sogar per Telefon! (Würde heute vermutlich nicht mehr klappen.) Aber ich wollte halt ein Gefühl dafür kriegen, was ich falsch gemacht habe, und das kriegt man aus den üblichen watteweichen Absagen ja nicht. Ich hab die natürlich schon als "Standardabsagen" erkannt; die Texte ähnelten sich ja alle.

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Andere Situation, ähnliches Prinzip: An meiner Haustür klingelt es, ich mache auf, und dort steht ein Vertreter, der mir einen Staubsauger (oder ein Zeitschriftenabo oder ein U-Boot oder etwas anderes, was ich angeblich unbedingt brauche) verkaufen will. Sein Produkt interessiert mich nicht, und ich will meine Ablehnung weder begründen noch verteidigen müssen.

 

Was tue ich?

a) Wortlos die Tür schließen.

b) "Danke, kein Interesse" sagen und dann die Tür schließen.

 

Das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich. Aber mit einem Mindestmaß an Höflichkeit sind auch Absagen und Niederlagen sehr viel angenehmer zu ertragen. Und ich denke, gute Erziehung erkennt man gerade daran, wie sich jemand aus einer Position der Stärke einem Schwächeren gegenüber verhält.

 

Ja, schon – aber wenn zum zwanzigsten Mal am Tag ein Call Center anruft und mir was verkaufen will, dann leg ich nur noch auf. Es ist auch eine Frage der Quantität.

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Ansonsten stimme ich Ulf zu - es bringt nichts, uns über die Verrohung der Sitten aufzuregen, sondern Tipps, wie man eine Agentur überzeugen kann, sind viel brauchbarer - 

 

Man kann man eine Agentur nicht überzeugen – nicht, wenn es das Manuskript nicht von alleine tut. Im Gegenteil, von allen "Selbstvermarktungsmaßnahmen" ist dringend abzuraten. Ich habe mal mit einem Agenten gesprochen, der mir gesagt hat, wenn einem Anschreiben ein Foto des Autors beiliegt, liest er nicht mehr weiter, sondern das Ding kommt auf den Stapel "absagen". Ähnliches habe ich auch von anderen Agenten gehört: "Hat sich zu sehr angepriesen" ist eine Formulierung, an die ich mich erinnere.

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Irgendwo habe ich gelesen, dass man sich doch mal überlegen solle, wo man sein Buch am liebsten sehen würde. Auf den Stapeln und

Tischen der Buchhandlungen? In den Topp 100 oder 10 der Kindle-Liste? Im Feuilleton besprochen? Oder in einer kleinen Buchhandlung im Regal? Je nachdem kann man den Weg, der dorthin führen könnte, wählen, über eine Agentur, einen Verlag oder SP.

Ja, aber mit diesen Entscheidungen geht auch eine Entscheidung Richtung WAS man anbieten will. Für die Stapel, Tische und Topp 100 braucht man Marktkonformes, und damit ist marktkonform mit dem jeweiligen Zielpublikum gemeint. Will man das nicht schreiben, bleibt nur der zähe Weg, der mit Niederlagen, Flops und Absagen gepflastert ist. Das ist er eh schon für alle, deren Werke nicht das Glück und Können haben, in die Spitzentitel Kategorie aufgenommen zu werden.

 

Bei meinen Romanen auf den Stapeln waren eigentlich nur Genre und Cover marktkonform, da konnte ich viel Eigenes reinpacken.

Aber vielleicht ist es heute so, dass man einen Spitzentitel braucht, um überhaupt in die Buchhandlungen zu kommen.(?) :-?

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Dabei verstehe ich eigentlich nicht, warum man als Autor bei einer Absage nachhaken muss, wie AndreasE es beschreibt. 

 

Das tun viele. Das hab sogar ich damals gemacht. Sogar per Telefon! (Würde heute vermutlich nicht mehr klappen.) Aber ich wollte halt ein Gefühl dafür kriegen, was ich falsch gemacht habe, und das kriegt man aus den üblichen watteweichen Absagen ja nicht. Ich hab die natürlich schon als "Standardabsagen" erkannt; die Texte ähnelten sich ja alle.

 

 

Stimmt, einmal ist mir das auch passiert, beim ersten Roman per Mail. Die schrieben mir so nett über Stärken und Schwächen, da wollte ich einfach noch mehr hören.

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Ansonsten stimme ich Ulf zu - es bringt nichts, uns über die Verrohung der Sitten aufzuregen, sondern Tipps, wie man eine Agentur überzeugen kann, sind viel brauchbarer - 

 

Man kann man eine Agentur nicht überzeugen – nicht, wenn es das Manuskript nicht von alleine tut. Im Gegenteil, von allen "Selbstvermarktungsmaßnahmen" ist dringend abzuraten. Ich habe mal mit einem Agenten gesprochen, der mir gesagt hat, wenn einem Anschreiben ein Foto des Autors beiliegt, liest er nicht mehr weiter, sondern das Ding kommt auf den Stapel "absagen". Ähnliches habe ich auch von anderen Agenten gehört: "Hat sich zu sehr angepriesen" ist eine Formulierung, an die ich mich erinnere.

 

 

Da hast du mich missverstanden - genau das meinte ich damit, eine Agentur zu überzeugen - das geht nur durch das Manuskript. Aber dazu muss man sich natürlich Gedanken machen, welche Sorte von Manuskript welche Agentur so begeistern könnte, dass sie dann davon überzeugt ist, dieses Projekt zu vertreten. 

 

Und dazu gehört eben auch, sich mit der Marktgängigkeit seines eigenen Stoffes auseinanderzusetzen und sich zu überlegen, in welche Nische oder Genre-Etikettierung er passen könnte. Denn diese Vorüberlegung, die die Agentur überzeugt, kann die Agentur später ja auch bei Verlagsangeboten verwenden.

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Mal ein Einwand aus einer ganz anderen anderen Ecke. Ich bin keine Lektorin und auch keine Verlegerin. Aber Veranstalterin - also auf der Seite, über die gerade soviel Kaffeesatz gelesen wird.

Ich bekomme circa 200 email pro Tag mit Angeboten. Rund 10% sind von Einzelkünstlern, die lösche ich sofort, wenn nicht irgendein Hinweis mir sagt, dass ich genauer hinschauen sollte. 80% kommen von Agenturen, die mir entweder nichts sagen, oder deren Label mir klar macht, dass das Thema nicht passt. 10% kommt von Agenturen, da schaue ich genaue drauf und gebe eventuell auch eine Antwort.

Es ist schlicht unmöglich, jedem zu antworten, auch wenn das höflich wåre. Und ja, ich habe auch vorgefertigte Absagen im Rechner - für die, die dreimal nachfragen.

Das ist überhaupt keine Respektlosigkeit vor der Kunst, sondern eine schlichte Maßnahme, dem Angebot irgendwie Herr bzw. Frau zu werden.

In de Kultur sitzen nur sehr wenige angestellte Menschen, die für ihre Arbeit bezahlt werden.

Sabine

Bearbeitet von SabineB
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Eine Agentur ist ein Wirtschaftsunternehmen und keine Kulturinstitution. Natürlich kassieren sie 15 Prozent - aber dieses Geld (das oft nicht viel ist, wenn ein Vorschuss von 10 000 Euro erreicht wurde, sind das 1500 Euro). Die investieren sie (vorher!) in die Arbeit mit dem Autor - Expose verbessern, Leseprobe lektorieren, bei mir damals sogar das gesamte Manuskript, dann die Verlagssuche, für die sie auf die Messen in London oder Frankfurt fahren (Kosten!), die Vertragsgestaltung mit meist vielen Rückfragen des Autors, später dann noch Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Autor und Verlag ausbügeln, ein offenes Ohr für die Entwicklung neuer Projekte haben (für die sie noch kein Geld gesehen haben), die Überwachung der Zahlungen des Verlages an den Autor.

Und das alles für besagte 1500 Euro, auf die sie am Anfang ihrer Arbeit noch pokern, so wie es auch die Verlage tun.

Dass die dann kein Geld/keine Kapazität für die Betreuung von Autoren haben, von denen sie überzeugt sind, dass sie mit ihnen kein Geld verdienen werden , verstehe ich absolut. Das kann eine Fehlentscheidung sein (das geben sie auch gerne zu). Aber so ist es eben.

 

Als Autorin, die von einer Agentur vertreten wird, wünsche ich mir auch, dass mein Agent das mit mir verdiente Geld in die Betreuung von mir steckt und nicht in die von anderen, ganz ehrlich.

 

Wenn so viele Absagen kommen (und die hatte ich auch für mein Debüt, das später in einem selbst aquirierten Kleinverlag erschien) hat man eben Pech gehabt und muss sich fragen, ob man in den Mainstream oder ins Self-Publishing wechseln will.

 

Sorry.

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Wenn so viele Absagen kommen (und die hatte ich auch für mein Debüt, das später in einem selbst aquirierten Kleinverlag erschien) hat man eben Pech gehabt und muss sich fragen, ob man in den Mainstream oder ins Self-Publishing wechseln will.

 

 

 

So ist es. Es ist ein "buyer's market", das heißt, der Käufer (Agent/Verlag) hat den Vorteil, weil die Masse des Angebots so groß ist. Da muss man erstmal durch. 

 

Wie Andreas weiter oben sagt, der Text ist der entscheidende Faktor. Der muss überzeugen, sonst hilft gar nichts. Aber der Text allein tut es auch nicht, denn der will erstmal gelesen werden. Für den muss man Aufmerksamkeit erregen, sonst landet er ungelesen im Müll. Dazu gehört, dass man:

 

a) die richtigen Agenten auswählt, die mein Thema interessieren könnte

b) ein attraktives Anschreiben (10 Zeilen) aufsetzt, das auf interessante Weise auf das Thema aufmerksam macht ("elevator pitch")

c) ein Exposé (3-5 Seiten) verfasst, das schon beim Hinschauen interessant aussieht und noch mehr beim Lesen

d) Schließlich einen Text als Leseprobe (50 Seiten) dazulegt, am besten mit einer grandiosen ersten Seite, die sofort hineinzieht.

 

Und wenn der Rest der Leseprobe hält, was Exposé und erste Seite versprechen, dann sollte es klappen.

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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Eure Statements kann ich nur unterstreichen, Ulrike und Ulf. Mein früherer Agent hat mindestens ein Jahr lang keinen Cent mit mir verdient, sondern mich aufgebaut, bis dann der erste Vorschuss kam. Und insbesondere die Entwicklung neuer Projekte hat viel Zeit und Engagement gekostet.

 

Was du schreibst, Ulf:

a) die richtigen Agenten auswählt, die mein Thema interessieren könnte

b) ein attraktives Anschreiben (10 Zeilen) aufsetzt, das auf interessante Weise auf das Thema aufmerksam macht ("elevator pitch")

c) ein Exposé (3-5 Seiten) verfasst, das schon beim Hinschauen interessant aussieht und noch mehr beim Lesen

d) Schließlich einen Text als Leseprobe (50 Seiten) dazulegt, am besten mit einer grandiosen ersten Seite, die sofort hineinzieht.

 

Und wenn der Rest der Leseprobe hält, was Exposé und erste Seite versprechen, dann sollte es klappen.

 

ist goldrichtig, nur im Detail unterscheidet es sich von den Hinweisen der Agenturen. Die meisten wollen 30 Seiten Leseprobe, einige wollen nur höchstens zwei Seiten Exposé. Also genau hinschauen. Dieser Pitch ist auch eine gute Sache.

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d) Schließlich einen Text als Leseprobe (50 Seiten) dazulegt, am besten mit einer grandiosen ersten Seite, die sofort hineinzieht.

 

Und am besten auch mit einer grandiosen letzten Seite, mit einem Cliffhanger am besten, der den Agenten dazu bringt, sofort zum Telefon zu greifen …  ;D

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Ich persönlich habe mit Lektoren bessere Erfahrung gemacht. Sie haben gelesen und mir ein persönliches Feedback gegeben: Tolles Buch, gut geschrieben, herzlich gelacht, aber die Protagonistin ist unsympathisch (sympathisch kann eine Narzisstin nicht sein) und es ist zu wenig Love drin, können wir nicht vermarkten.  Agenturen haben nicht geantwortet oder gleich gemeldet: Wir nehmen keinen mehr auf. Das ist zwei Jahre her. 

Und zur Einschätzung von SP: Hier kann man nicht auf Amazon-VK-Zahlen schließen! Ich bin nicht im Buchverleih, mache weder Gratis- noch Ramschaktionen für 99 Cent. Interessanterweise gehöre ich zu denen, die bei Tolino wesentlich mehr umsetzen als  bei A. Und Papier läuft gut, verkaufe auch über Buchhandlungen. Von denen bekomme ich Rückmeldung: Wer eins von Ihnen kauft, kommt wieder, fragt nach weiteren Büchern. Also bitte nicht auf A-Verkaufszahlen sehen. Kann sein, dass der Autor sich nicht vom Ramsch-Geschäft erpressen lässt.

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Ich verstehe dich Lili,

 

keine Antwort zu erhalten ist, wie wenn man nicht mal eine negative Antwort wert ist. Was kostet es der Agentur eine kurze Email zu schreiben, dass es eben mit diesem Projekt nicht passt. Es liegt ein feiner Unterschied zwischen einer negativen Antwort und gar keiner. Die Hoffnung auf eine Antwort hängt ja lange in der Luft, und das muss nicht sein und ist für die weitere Schreibarbeit kontraproduktiv. Da fällt mir nur noch eines ein: weiter kämpfen und nicht aufgeben. :)

 

lg

Christine

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Mal eine andere Erfahrung, die ich gerade gemacht habe.

 

Ich habe gestern meine sieben Wunschagenturen angeschrieben mit den üblichen Unterlagen.

Zwei Stunden später hat eine Agentur das komplette Manuskript angefordert. Heute bekam ich einen Anruf des

Agenturchefs, dass sie mich vertreten wollen.

 

Ich glaube, wenn der richtige Stoff in die richtigen Hände gelangt, dann greifen sie sofort zu.

 

Sabine

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Ich habe gestern meine sieben Wunschagenturen angeschrieben mit den üblichen Unterlagen.

Zwei Stunden später hat eine Agentur das komplette Manuskript angefordert. Heute bekam ich einen Anruf des

Agenturchefs, dass sie mich vertreten wollen.

 

 

Ja, Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch, Sabine! Ich drück die Daumen, dass die Vermittlung auch so schnell klappt!

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Mal eine andere Erfahrung, die ich gerade gemacht habe.

 

Ich habe gestern meine sieben Wunschagenturen angeschrieben mit den üblichen Unterlagen.

Zwei Stunden später hat eine Agentur das komplette Manuskript angefordert. Heute bekam ich einen Anruf des

Agenturchefs, dass sie mich vertreten wollen.

 

Ich glaube, wenn der richtige Stoff in die richtigen Hände gelangt, dann greifen sie sofort zu.

 

Sabine

Gratuliere, das ist toll!

Welche Agentur ist es denn? Oder ist das noch geheim?

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Mal eine andere Erfahrung, die ich gerade gemacht habe.

 

Ich habe gestern meine sieben Wunschagenturen angeschrieben mit den üblichen Unterlagen.

Zwei Stunden später hat eine Agentur das komplette Manuskript angefordert. Heute bekam ich einen Anruf des

Agenturchefs, dass sie mich vertreten wollen.

 

Ich glaube, wenn der richtige Stoff in die richtigen Hände gelangt, dann greifen sie sofort zu.

 

Sabine

Congrats, Sabine.

 

Das ist natürlich der absolute Hit, also mit einem guten Manuskript-Angebot zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. :-) 

 

Liebe Grüße

Ramona

 

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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