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Tereza

Book on Demand

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

das Problem der Ungeduldigen: was ist von den BoD-Angeboten zu halten? Man macht sicher nicht das große Geld, kann aber eventuell endlich an die Öffentlichkeit kommen. Ich habe ein paar Websites angesehen. Die meisten der so veröffentlichten Bücher sind echt total uninteressant und schlecht. Aber vielleicht hätte deshalb ein durchschnittlich gutes Buch da Chancen?

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Hallo Celia!

 

Zum dem Thema gibt es hier schon einiges, etwa:

 

Was ist BoD? (Link ungültig) (Link ungültig) (Wo es auch einen interessanten Link zu einem Artikel von PeterD. zu dem Thema gibt.)

 

BoD Verkaufszahlen   (Link ungültig) (Link ungültig)

 

Und es gibt noch diese alte Diskussion, die in die Richtung ging:

Neulich auf einem "Schriftsteller"-Treffen   (Link ungültig) (Link ungültig)

 

Generell gilt zu sagen: Wer UNBEDINGT will, dass seine Geschichte mal zwischen zwei Buchdeckeln zu lesen ist, für den kann sich BoD lohnen. Für Fachbücher oder kleine Geschenke an die Verwandtschaft ebenfalls.

 

Wer aber an eine (breite) Öffentlichkeit will, wer am schreiben irgendetwas verdienen will, oder mit seinen Romanen ernst genommen werden will, der ist bei BoD falsch...

Bedenke, dass ein BoD Werk quasi keine Werbung und keine Aufmerksamkeit bekommt, ausser die, welche du selber aufbaust. Es steht nie in einem Buchladen, wird nie in einer Rezension besprochen, und wenn ich nach meinen persönlichen Erfahrungen gehe, wird es auch nie von irgendwem gelesen oder verschenkt...  ;)

 

Lieben Gruß,

Marco! :s17

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Hallo,

 

das Problem der Ungeduldigen: was ist von den BoD-Angeboten zu halten? Man macht sicher nicht das große Geld, kann aber eventuell endlich an die Öffentlichkeit kommen. Ich habe ein paar Websites angesehen. Die meisten der so veröffentlichten Bücher sind echt total uninteressant und schlecht. Aber vielleicht hätte deshalb ein durchschnittlich gutes Buch da Chancen?

 

 

Hallo Celia,

 

ich habe gelesen,dass es einen Autor geben soll, der über BOD sein Buch veröffentlicht hat. Danach dachte er, er könne auch bei Verlagshäusern besser ankommen. Dachte er.., denn er kam kaum unter, nur durch Zureden des Autors vom Jesus Buch, kam er dann bei Bastei Lübbe unter- ich würde dir mit deinen Zielvorstellungen " an die Öfffentlichkeit zu kommen" eher

einen Literaturagenten an die Hand legen.

(Link ungültig).. da findest du Literaturagenten Sarah

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Eine BoD Veröffentlichung ist kein Aushängeschild für eine Vita.

 

In großen Verlagen ist eine BoD-Veröffentlichung sogar eher negativ behaftet.

Ein Lektor sagte mal zu mir: "Da ist es schon besser Sie haben noch gar nichts veröffentlicht."

 

Beste Grüße

Monika

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des Autors vom Jesus Buch

 

Die Bibel?? :s05

 

Die Adresse hatte einen kleinen Tippfehler, darum nochmal kurz:

 

(Link ungültig)

 

bringt dich direkt zu einer Liste mit Agenturadressen und in einigen Fällen auch Programmschwerpunkten, Homepageadressen und Anschreibebedingungen...

 

Gruß,

Marco! :s17

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Jup, das war Eschbach, und ich glaube, der Bod-Autor war Michael Marrak.

 

Gruß, Sabine

 

 

Hallo Sabine,

 

also den Eschenbach habe ich 2 Mal angeschrieben,

weil ich nicht wusste ob 20 Prozent so üblich sind bei Agenten,

und wegen einer anderen literarischen Sache, auf die ich keine Antwort wusste. Er war sehr unkompliziert, aufgeschlossen und hat mir enorm mit

Wissen geholfen. Sarah

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Wenn er wüsste, dass du erzählst, ein Herr Eschenbach hätte dir geholfen, würde er das sicher bereuen. ;D

 

(Die mittlere Silbe mag er gar nicht, dafür gibts sogar eine Art Himbeere von ihm.)

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Wenn er wüsste, dass du erzählst, ein Herr Eschenbach hätte dir geholfen, würde er das sicher bereuen. ;D

 

(Die mittlere Silbe mag er gar nicht, dafür gibts sogar eine Art Himbeere von ihm.)[/quote

 

Oh, Himbeeren mach ich besonders gern :s05

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....

ich habe gelesen,dass es einen Autor geben soll, der über BOD sein Buch veröffentlicht hat. Danach dachte er, er könne auch bei Verlagshäusern besser ankommen. Dachte er.., denn er kam kaum unter, nur durch Zureden des Autors vom Jesus Buch, kam er dann bei Bastei Lübbe unter- ...

 

Jup, das war Eschbach, und ich glaube, der Bod-Autor war Michael Marrak.

 

Gruß, Sabine

 

Das stimmt so nicht ganz.

 

Zunächst erschien "Lord Gamma" (um dieses Buch handelt es sich) nicht als BOD, sondern ganz koventionell in einem Kleinverlag, mit entsprechender Miniauflage. Durch Andreas Eschbach wurde die Agentur Schlück auf Marrak aufmerksam (die ihn seither vertritt). Mittels der Agentur kam es dann zur Neuauflage des Romans und weiterer Titel bei Lübbe.

 

Gruß,

koldir

 

:)

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ch habe gelesen,dass es einen Autor geben soll, der über BOD sein Buch veröffentlicht hat. Danach dachte er, er könne auch bei Verlagshäusern besser ankommen. Dachte er.., denn er kam kaum unter, nur durch Zureden des Autors vom Jesus Buch, kam er dann bei Bastei Lübbe unter- ...

 

Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, ich meinte dass Herr Eschenbach

den unbekannten Autor dann durch sein Beireden bei Bastei unterbrachte-

es ging also nicht um Eschenbach, sondern um einen anderen

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ch habe gelesen,dass es einen Autor geben soll, der über BOD sein Buch veröffentlicht hat. Danach dachte er, er könne auch bei Verlagshäusern besser ankommen. Dachte er.., denn er kam kaum unter, nur durch Zureden des Autors vom Jesus Buch, kam er dann bei Bastei Lübbe unter- ...

 

Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, ich meinte dass Herr Eschenbach

den unbekannten Autor dann durch sein Beireden bei Bastei unterbrachte-

es ging also nicht um Eschenbach, sondern um einen anderen

 

Hallo Sarah!

 

Ich glaube, dass Koldir dich schon richtig verstanden hat. Der Autor, den du meinst, dem von Herrn Eschbach (Das ist wichtig: er heisst Eschbach, nicht Eschenbach, das en in der Mitte des Namens ist falsch) geholfen wurde, heisst wohl Michael Marrak.

 

Und Michael Marrak hat wohl eben kein Buch über BoD veröffentlicht, sondern in einem Kleinverlag. Und fand dann durch Herrn Eschbachs Hilfe eine große Agentur und kam so zu Bastei.

 

Ich persönlich kenne die Geschichte gar nicht, finde das aber sehr interessant.

 

Lieben Gruß,

Marco! :s17

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Das stimmt so nicht ganz.

 

Zunächst erschien "Lord Gamma" (um dieses Buch handelt es sich) nicht als BOD, sondern ganz koventionell in einem Kleinverlag

 

Danke, Koldir!

Wieder mal mit einer Internet-Legende aufgeräumt  ;D

 

Gruß

Jan

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Hallo allerseits,

 

BoD-Veröffentlichungen sind allerdings kein Aushängeschild in der Autorenvita. Weder Agenten noch Verlagslektoren sind davon besonders angetan.

 

Ich würde jedem von BoD abraten, der vorhat, das Schreiben professionell zu betreiben.

 

Liebe Grüße

 

Natalja

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Hallo zusammen,

ich kann Nataljas Posting nur unterschreiben. Es gibt drei sichere Killer in dem Geschäft: BoD, Selbstverlag und DKZV.

 

Angemessen sind BoDs allenfalls dann, wenn man ein extremes Nischenpublikum mit eigenem Verteiler bedient... sagen wir, jemand hält zu einem Thema laufend Seminare und will die Unterlagen nun den gesamten Kundenkreis zugänglich machen... oder Zahnarzt Sowieso hat eine kryptische Therapie entwickelt, über die ihn alle belächeln... und nun will er aber endlich Gedrucktes unter die Patienten bringen. Die Kritiker werden über das BoD erst recht lächeln... Fachpresse wäre besser.

 

BoDs sind auch fein, wenn man vergriffene Bücher einem klitzekleinen Publikum zur Verfügung stellen will, für das es sonst keinen Markt gibt. Aber auch hier sollte man sich fragen, ob es sich nicht lohnt, seinen alten Schinken so aufzumöbeln, dass wieder ein Markt besteht.

 

In allen beschriebenen Fällen ist es aber besser, bei einer Verlagsbewerbung nicht damit anzugeben... nur der Seminarleiter könnte als professionell durchgehen.

 

Und noch eine Idee: Wenn du so früh schon aufgibst und ein BoD wählst als leichten Weg, wirst du es später auch nie schaffen, dich durchzubeißen.

 

Schöne Grüße,

Petra

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Liebe Celia,

 

wenn du noch einen kurzen Erfahrungsbericht hören willst:

 

Nachdem ich zwei Hardcover bei gestandenen kleineren Verlagen veröffentlicht hatte, bot mir ein Schweizer Verleger, der schon Kurzgeschichten von mir auf seiner Webseite ausgestellt hatte, an, mein drittes Buch als BoD herauszubringen.

Nach kurzer Überlegung habe ich es nicht gemacht, denn es wäre ein Schritt "zurück" gewesen. Und selbst wenn ich mein drittes Buch gar nicht unterbringen kann, bedauere ich es nicht, denn es hätte für mich persönlich das "Aus" bedeutet.

So werde ich mich wohl auch in Zukunft lieber mit Verlags- und Agenturenabsagen herumschlagen oder das Ding in die Shublade zurückstecken.

 

LG Christa

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Es gibt aber schon noch ein paar Ausnahmen mehr, die solche Bäh-Bücher in ihrer Vita haben, und trotzdem gings weiter. Nikola Hahn oder Michael Wilcke fallen mir da spontan ein.

 

Ich hab mal Matthias Bischoff von Eichborn gefragt, ob das für ihn ein Grund wäre, ein MS abzulehnen, und er meinte, wenn es gut ist, würde er sich nicht an einem alten Ausrutscher stören.

 

Das sehe ich allerdings trotzdem nicht als Grund, es doch mal zu tun. Selbst wenn es nicht schadet, nutzt es auch nichts.

 

Gruß, Sabine

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Hallo Sabine,

wenn ich mich nicht täusche, steht das bei Nikola Hahn auch erst in der Vita, seit sie Erfolg hat. Aber ist sie nicht hier auch Mitglied - kann man sie selbst fragen.

 

Schöne Grüße,

Petra

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Das ist überhaupt die eleganteste Variante: Solche Veröffentlichungen erst gar nicht erwähnen, und schwupps, gibts kein Problem mehr. In der Regel weiß die Welt da draußen ja nicht, dass so etwas existiert. ;)

 

Bei Nikola Hahn wars wohl der DKZV, der das rauskramte. Das kann man auf ihrer HP nachlesen.

 

Gruß, Sabine

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Das ist überhaupt die eleganteste Variante: Solche Veröffentlichungen erst gar nicht erwähnen' date=' und schwupps, gibts kein Problem mehr. In der Regel weiß die Welt da draußen ja nicht, dass so etwas existiert. ;)[/quote']

Vorsicht, auch Lektoren googeln inzwischen Namen 8)

Petra

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Hallo in die Runde,

 

das Manuskript meines ersten Romans hatte ich auch auf Verlags-Reise geschickt und die üblichen Absagen bekommen. Doch ein renommierter Verlag zeigte Interesse, ließ dann aber zu lange auf sich warten. So habe ich mit gestärktem Selbstbewusstsein das Buch in einem kleinen Verlag in der Türkei (dieses Land ist auch das Thema) veröffentlicht, der von dem Text angetan war. Eine professionelle Unterstützung gab es allerdings nicht. Es waren Leser, die das Buch bekannt machten, einer erstellte mir sogar aus freien Stücken eine Webseite. Es ging hübsch langsam mit dem Verkauf, vara vara - wie die Türken sagen. Das Internet war eine große Hilfe.

Immer öfter wurde nach einer Fortsetzung gefragt, die ich sowieso im Sinn hatte. Als sie fertig war, habe ich sie bei Bod ::) veröffentlicht - gleichzeitig mit einer Neuauflage des inzwischen vergriffenen ersten Buches.

 

Für mich - meine Restlaufzeit ist knapp ;) - die schnellste und einfachste Lösung. Mit einem völlig unbekannten Titel hätte ich es wohl nicht gewagt, da von Bod & Co. keine echte Unterstützung zu erwarten ist.

Die Leser helfen weiter, sogar einige Vertreter der türkischen und der lokalen Presse haben sie angespitzt.

Ein großes "Geschäft" ist das Ganze nicht, aber ein großer Spaß ...

 

LG Karin

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Ich sehe Bod nicht so negativ wie die meisten hier. Ich gebe demnächst eine Sammlung meiner Kurzgeschichten über bod heraus. Bei kleinen Verlagen angefragt habe ich gar nicht erst, denn da wird für Werbung überhaupt nix gemacht (meistens) und wenn ichs schon selbst unter die Leute bringen muss, warum dann nicht gleich selbst verlegen? Vielleicht ist das aber jetzt bei mir ein Sonderfall, denn die Geschichten waren (fast) alle bereits irgendwo veröffentlicht, nur eben jeweils in unterschiedlichen Anthos. Bei Lesungen werde ich dann immer nach weiteren Storys (furchtbarer Plural!) gefragt, aber 15 Anthos will natürlich keiner kaufen. Da finde ich, dass Bod eine gute Antwort auf das Problem ist. Professionell gemacht werden muss es aber schon, wenn es eine Chance haben soll.

lg

Nessa

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