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UlrikeS

Mypoolitzer - brauchts das?

Empfohlene Beiträge

Hier ein interessanter Podcast/Artikel zu einer neuen Plattform, die den klassischen Agenten elektronisch ersetzen will, sich das aber entgegen aller Branchenregeln bezahlen lässt - und offensichtlich mit falschen Angaben Werbung macht - mypoolitzer

 

http://www.deutschlandradiokultur.de/mypoolitzer-der-online-agent-hilft-neuen-autoren.1270.de.html?dram:article_id=380682

 

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Mein erster Gedanke war: eine Verballhornung des Pulitzer-Preises. So wird auf der Plattform auch gleich ganz groß gefragt: Wollen Sie

der nächste Jonathan Franzen sein? Experten sagen es Ihnen. Erinnert mich fatal an die Sprüche der DKZ-Verlage. Wieder einmal eine

Geschäftsidee, wie man aus Autorenträumen Kapital schlagen kann. 8-)

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Meine erste Idee war, mit Bezahlverlagen lässt sich wohl nicht mehr genug verdienen, weil landauf und landab davor gewarnt wird. Also wird es jetzt eine Stufe davor mit angeblichen Agenturleistungen versucht.

 

So eine Plattform gab es schon mal, romansuche.de, oder so ähnlich. Die war aber umsonst, die Erfolge bescheiden. Warum sollen sich Verlage durch Onlineplattformen wühlen und nach Manuskripten suchen, wenn sie genug in ihren Postfächern und auf ihren Schreibtischen haben? Und es vielleicht gerade so schaffen, die von etablierten Agenten geschickten zeitnah zu sichten?

 

 

MyPoolitzer dagegen will von den Autoren eine monatliche Gebühr kassieren, das kommerzielle Potential eines Textes ist der Plattform daher nicht so wichtig:

Der Satz sagt eigentlich alles.

 

Besten Gruß von BirgitJ

Bearbeitet von BirgitJ

"Das Geheimnis der Baumeisterin" Aufbau 2021; "Die Maitresse", Aufbau 2020; "Das Erbe der Porzellanmalerin", Aufbau 2019; "Das Geheimnis der Zuckerbäckerin", Aufbau 2018; "Das Geheimnis der Porzellanmalerin" Aufbau 2017; "Der Duft des Teufels" Aufbau 2017; "Luther und der Pesttote" Aufbau 2016; "Die Tochter von Rungholt" Aufbau 2014
http://www.bjasmund.de

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Michael Beisteiner

Literaturwissenschafter der Plattform bewerten die Texte?! Haha ...

Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit)

                                 zwischenlandungen (Arovell)

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Literaturwissenschafter der Plattform bewerten die Texte?! Haha ...

Das stört mich auch, dass eben nicht alle Mitarbeiter vorgestellt werden. Ist sonst bei Firmenhomepages - egal, um welche Produkte/Dienstleistungen es geht - eher üblich. Vor allem, weil es ja besondere Fachleute sein sollen.

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Mal ehrlich, klingt wie der 150ste Versuch dieser Geschäftsidee. Wenn ich alleine schon lese "Für die Autoren lösen wir das Problem, dass sie sich nicht mehr sequentiell bewerben müssen, also eine Bewerbung nach der anderen, ein Exposé nach dem anderen an die verschiedenen Verlage zu senden, oft gar nicht durchzudringen.", frage ich mich, WIE unerfahren muss Autor/Autorin denn eigentlich sein, um auf so ein Versprechen anzuspringen. Davon abgesehen, offenbart alleine schon dieser Textauszug ein katastrophales Deutsch.  :-X

Bearbeitet von Ramona

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)

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