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hpr

Der Pitch

Empfohlene Beiträge

Ich picke hier mal ein Beispiel aus dem von Michael verlinkten Ursprungstext heraus:

 

Ein einzelgängerischer Taxifahrer in New York steigert sich in den missionarischen Wahn, seine Stadt in nächtlichen Kreuzzügen mit tödlicher Selbstjustiz von Schmutz und Gewalt zu befreien.

(Taxidriver)

 

Nach diesem Schema erstelle ich meine Pitches, was sehr viel mehr Arbeit macht, als es womöglich den Anschein hat.

Aber mir hilft es, den Kern, das Besondere meiner Geschichte zu fassen. Das ist zwar immer irgendwie angelegt, aber nicht immer sofort greifbar und schon gar nicht einfach in Worte zu fassen. Manchmal weiß ich anfangs gar nicht so genau, warum ich denn ausgerechnet diese eine Geschichte erzählen möchte.

Wenn ich aber bis zum Kern meiner Geschichte vorgedrungen bin, wenn ich ihn klar packen und deutlich benennen kann, dann kann ich ihn auch spontan aus dem Hut zaubern. Dann kann man mich nachts wecken, und ich rassele sofort meinen Pitch herunter - was ja dem Grundgedanken des elevator pitch entspricht.

Dafür muss ich aber erstmal all das Gewöll drumherum entfernen - und wenn da ohne Gewöll nicht mehr viel zu finden ist, hat es noch nicht gepasst.

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Unabhängig davon, ob man es nun Pitch, Logline oder Kurzexposé von 1-2 Sätzen nennt (Letzteres habe ich in einem Interview mit  Bastian Schlück so gesehen): Die Hinweise in dem Link zu Peter Röntgen finde ich sehr hilfreich, um zum Kern der eigenen Geschichte

vorzudringen. Schade, dass er jetzt nicht dabei ist. Ich habe gerade das mit den 12 Pitches ausprobiert, und siehe da, Nr. 9 war dann viel dynamischer als Nr.1!

 

Auch das hier ist interessant (Zitat aus dem Link):

 

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Da wird aus dem Romananfang ein Titel, und was für einer! :D

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Mit "Pitch" als Verkaufspräsentation und "Pitch" für Bücher, Filme usw, ist aber doch nicht das Gleiche gemeint.

 

In fast allen Autorenratgebern steht, dass der Pitch aus maximal drei Sätzen besteht, eher weniger.

 

 

Ja, genau: Diese drei Sätze unter dem kleinen Titelbild in den alten Buchprospekten. Und der dritte Satz hörte immer mit drei Punkten auf. (Meistens lautete er ungefähr so: "Doch dann entdeckt er etwas, mit dem niemand je gerechnet hätte …")

:D

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Mit "Pitch" als Verkaufspräsentation und "Pitch" für Bücher, Filme usw, ist aber doch nicht das Gleiche gemeint.

 

In fast allen Autorenratgebern steht, dass der Pitch aus maximal drei Sätzen besteht, eher weniger.

 

 

Ja, genau: Diese drei Sätze unter dem kleinen Titelbild in den alten Buchprospekten. Und der dritte Satz hörte immer mit drei Punkten auf. (Meistens lautete er ungefähr so: "Doch dann entdeckt er etwas, mit dem niemand je gerechnet hätte …")

:D

 

 

Daran kann ich mich (noch) gut erinnern. Der berühmte Appetizer. Ich bin eine typische Kundin dafür und würde das auch gerne können.

 

Btw. Deine Fixierung auf die 3 Punkte, Andreas, finde ich aber doch etwas … :s22

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Das Konzept der Logline finde ich sehr hilfreich, um den Kern der eigenen Geschichte zu erfassen, ähnlich wie es Melanie beschrieben hat. Es hilft mir vor allem auch beim Schreiben später, mich nicht zu "verlaufen". Im Moment kämpfe ich gerade wieder, den Fokus meiner Geschichte genau zu benennen, aber bevor ich das nicht kann, kann nicht weiter arbeiten.

 

Ich hab vor Jahren mal diesen Beitrag darüber gefunden, den ich, nach wie vor, als sehr hilfreich empfinde. Dort wird unter anderem eine Möglichkeit beschrieben, wie man beim Finden der Logline vorgehen kann:

 

Here are three questions to ask yourself as you write your logline:

1. Who is the main character and what does he or she want?

2. Who (villain) or what is standing in the way of the main character?

3. What makes this story unique?

Unser Gefühl weist uns immer das richtige Licht für unserer Lebensträume ...

und unser Verstand prüft die Machbarkeit!

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Das Konzept der Logline finde ich sehr hilfreich, um den Kern der eigenen Geschichte zu erfassen, ähnlich wie es Melanie beschrieben hat. Es hilft mir vor allem auch beim Schreiben später, mich nicht zu "verlaufen". Im Moment kämpfe ich gerade wieder, den Fokus meiner Geschichte genau zu benennen, aber bevor ich das nicht kann, kann nicht weiter arbeiten.

 

Ich hab vor Jahren mal diesen Beitrag darüber gefunden, den ich, nach wie vor, als sehr hilfreich empfinde. Dort wird unter anderem eine Möglichkeit beschrieben, wie man beim Finden der Logline vorgehen kann:

 

Here are three questions to ask yourself as you write your logline:

1. Who is the main character and what does he or she want?

2. Who (villain) or what is standing in the way of the main character?

3. What makes this story unique?

 

Das finde ich sehr gut als Guideline für eine grundsätzliche Vorgabe oder Orientierung in drei Sätzen.

Die Montalban-Reihe, Die Normannen-Saga, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, Der Attentäter, Die Kinder von Nebra, www.ulfschiewe.de

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Mit "Pitch" als Verkaufspräsentation und "Pitch" für Bücher, Filme usw, ist aber doch nicht das Gleiche gemeint.

 

In fast allen Autorenratgebern steht, dass der Pitch aus maximal drei Sätzen besteht, eher weniger.

 

 

Ja, genau: Diese drei Sätze unter dem kleinen Titelbild in den alten Buchprospekten. Und der dritte Satz hörte immer mit drei Punkten auf. (Meistens lautete er ungefähr so: "Doch dann entdeckt er etwas, mit dem niemand je gerechnet hätte …")

:D

 

 

Daran kann ich mich (noch) gut erinnern. Der berühmte Appetizer. Ich bin eine typische Kundin dafür und würde das auch gerne können.

 

Btw. Deine Fixierung auf die 3 Punkte, Andreas, finde ich aber doch etwas … :s22

 

 

Die drei Punkte am Ende des letzten Satzes haben eine Wirkung, mit der nie jemand gerechnet hätte …  ;D

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Mit "Pitch" als Verkaufspräsentation und "Pitch" für Bücher, Filme usw, ist aber doch nicht das Gleiche gemeint.

 

In fast allen Autorenratgebern steht, dass der Pitch aus maximal drei Sätzen besteht, eher weniger.

 

 

Ja, genau: Diese drei Sätze unter dem kleinen Titelbild in den alten Buchprospekten. Und der dritte Satz hörte immer mit drei Punkten auf. (Meistens lautete er ungefähr so: "Doch dann entdeckt er etwas, mit dem niemand je gerechnet hätte …")

:D

 

 

Daran kann ich mich (noch) gut erinnern. Der berühmte Appetizer. Ich bin eine typische Kundin dafür und würde das auch gerne können.

 

Btw. Deine Fixierung auf die 3 Punkte, Andreas, finde ich aber doch etwas … :s22

 

 

Die drei Punkte am Ende des letzten Satzes haben eine Wirkung, mit der nie jemand gerechnet hätte …  ;D

 

 

 

... und was dann kam, würdest du nie glauben. :o

Autorin | Ein  Buch schreiben

Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher

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Gerade eine Amazon-Werbung entdeckt:

 

"Shades of Grey meets Star Trek" - dabei entstehen jedenfalls Bilder.

Ob es die gewünschten sind, sei mal dahingestellt. :D

 

;D ... also ich habe da gleich diverse Bilder im Kopf *hust* ... Im ernst, wenn die Zielgruppe darauf anspringt, ist das doch perfekt. Blöd wird es erst, wenn man Vergleiche gebraucht, die keiner (mehr) kennt.

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