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(JenniferB)

Programme zum Schreiben

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Drama Queen 2.1. ist gerade erschienen, jetzt auch für Prosa. Ähnlich wie bei Papyrus und Scrivener sind da Satz- und Exportfunktionen drin. Wie gut die sind, weiß ich nicht. Wer hat Erfahrungen damit? 

Hallo Martin,

 

habe gerade 2 Drehbücher damit geschrieben und jetzt auch die 2.1. runter geladen, um mir Prosa anzusehen.

 

Die Drehbucharbeit von Storyline über Exposé und Treatment bis Drehbuch klappt sehr gut. Man kann auch Analysetools für die Dramaturgie nutzen (auch mit grafischer Darstellung), das habe ich aber noch nicht benutzt.

Sehr gute Gestaltung der Übersichten, wer in welcher Szene auftaucht etc. (ich arbeite aber auch an einem IMac).

Einfaches Handling beim Verschieben von Szenen. Kontemplativer Vollbildmodus.

Die Rechtschreibprüfung ist ausbaufähig, da sie zum Teil nicht wie etwa Word (nutze auch die 2016er Version, die bei mir noch kein einziges Mal Auffälligkeiten gezeigt hat) kontextabhängig einen bis (ich glaube) fünf Begriffe anbietet, sondern oft alphabetisch sortiert an die 20 Vorschläge unterbreitet.

Auch die individuellen Tastenkombinationen haben noch Luft nach oben - beide Anmerkungen beziehen sich aber auf die Version 2.0.

 

Trotzdem gefällt mir das Programm sehr gut.

Exporte in Word, PDF, Final Draft absolviert Dramaqueen anstandslos (z. B. für Kommunikation mit dem Lektorat usw.).

 

Bin gespannt auf die neuen Funktionen der 2.1.-Version.

 

Schöne Grüße,

 

Holger

 

 

Danke!

 

LG

Martin

_________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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Hallo Jörg,ich habe schon auf Facebook gesehen, dass Dich sowohl Patchwork als auch Scrivener interessieren. Ich bin Ende 2016 von PW auf Scrivener ungestiegen, nachdem ich einen ganzen Roman in PW geplant und geschrieben habe. Allerdings hat sich PW stark weiterentwickelt und verändert, seit ich eingestiegen bin. Und das war mein Problem damit. Es ist toll, wenn ein Programm so engagiert ausgebaut wird, und es steckt wirklich voll pfiffiger Ideen,die sehr hilfreich sind, wenn man sich darauf einlassen will. Aber die Frequenz der Updates hat mich irgendwann gestört,zumal mit jedem Update gleichzeitig Fehler behoben wurden und man sie daher schlecht überspringen konnte. Und mit jedem Update kamen neue Fehler, die dann wieder ... Ich bin sicher, dass sich das geben wird, und jeder, dem das Programm liegt, wird dann ein sagenhaft vielseitiges Werkzeug zur Hand haben. Für den Moment ist eine Kombi aus Scrivener und Papyrus für mich aber zuverlässiger.

Bearbeitet von Martha

"Lady Annes Geheimnis", 2019, Lübbe Verlag

Mein Blog: Marthas Schreibtisch

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Ja, Scrivener ergänzt Papyrus - es fehlt mir dort ein Element zum Plotten zwischen dem gut gelungenen "Denkbrett" und dem Text. So habe ich zu Scrivener gefunden - nachdem ich meinen ersten Roman mit Libre Office begonnen und mit Papyrus beendet hatte.

Papyrus ist ein tolles Programm mit viel Entwicklungspotential. Was mich jedoch extrem nervt, ist die rigide Zensur im dortigen Forum. Alles was Herrn R. nicht passt oder seiner Meinung nach ein schlechtes Licht auf Papyrus werfen könnte, wird gelöscht. Mittlerweile habe ich erfahren, dass es mir nicht allein so geht. Egal ob es sich um Supportanfragen, Vorschläge für die Weiterentwicklung oder Diskussionsbeiträge handelt. Das habe ich in dieser Form sonst noch nie erlebt. Gruselig. Da kommen mir in letzter Zeit komische Gefühle, wenn ich mit diesem Programm arbeite ...
PW steckt voller interessanter Funktionen - was natürlich auch Einarbeitungszeit kostet. Aber zusätzlich zu den 133€ Anschaffungskosten nochmal jeden Monat 10€ für Updates zu löhnen, finde ich ziemlich heftig. Deswegen fände ich es interessant, mal Erfahrungsberichte zu hören.

herzliche Grüße aus Deutschlands Norden! <><

http://www.joergarndt.wordpress.com

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Ja, die Sache mit den Umgangsformen bei Papyrus wirkt etwas merkwürdig. Für mich ist es übrigens eher umgekehrt so, dass Papyrus eine Ergänzung zu Scrivener ist. Ich mache damit nur noch den letzten Korrekturdurchgang des Manuskripts, weil der eingebaute Dudenkorrektor das Beste ist, was ich zur Verfügung habe. Sonst nutze ich gelegentlich noch das Denkbrett oder schreibe Briefe und kurze Texte damit. Für alles andere dienen Scrivener, Scapple (das Scrivener- »Denkbrett«) und OpenLibre Calc.
Meine Patchwork-Erfahrungen waren gut, bis auf die Sache mit den Bugs und den Updates. Allerdings habe ich das Programm damals ohne Dudenkorrektor gekauft, bevor das Abomodell eingeführt wurde, was wesentlich günstiger war. So weit ich es verstanden habe, ist das Abo allerdings freiwillig. Man kann auch auf Updates verzichten. (Etwas problematisch, wenn es bei den Updates eben auch um Fehlerbehebung und nicht nur um Neuerungen geht.)
Im Vergleich zu Papyrus gefielen mir mehrere Dinge bei Patchwork besser:
•    Die Zeitleiste ist viel einfacher zu bedienen und durch die senkrechte Anordnung besser zu überblicken und damit nützlicher.
•    Die Methode, Figurensteckbriefe zu verwalten fiel mir wesentlich leichter als der Umgang mit der Datenbank von Papyrus. Man kann sogar Lebensdaten markieren, aus denen Patchwork dann automatisch eine eigene Recherche-Zeitleiste erstellt.
•    Eine Recherchesammlung anzulegen ist bei Patchwork kinderleicht. Mich störte dabei allerdings, dass das Programm die Namen der Dateien in eine Durchnummerierung ändern muss, um sie verwalten zu können. (Scrivener macht es mit importierten Dokumenten ebenso). Leider wird es damit schwierig, Dateien außerhalb der Programme über das normale Dateiverzeichnis wiederzufinden.
•    Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, bietet die Arbeit mit Textsegmenten statt einem durchgehenden Text wie bei Papyrus (oder Word und Libre/Open Office) Vorteile. Die Möglichkeit, Kapitel und Szenen erst einmal leer (oder nur mit einigen Stichworten versehen) anzulegen und beliebig umzusortieren, finde ich z.B. beim Plotten toll.

Verglichen mit Patchwork, fehlt mir beim weit günstigeren Scrivener allerdings auch nichts. Es gibt bei Scrivener zwar keine Zeitleistenfunktion, aber so viele bemerkenswert flexible Werkzeuge, dass man sich leicht eine eigene Lösung dafür bauen kann. (Manche Leute kaufen Aeon-Timeline dazu, das lässt dann anscheinend keinen Wunsch offen).

 

Ach ja, der Service: Einen so freundlichen, hilfsbereiten und für alle Vorschläge offenen Software-Urheber wie bei Patchwork hatte ich bis dahin noch nirgends getroffen.

Bearbeitet von Martha

"Lady Annes Geheimnis", 2019, Lübbe Verlag

Mein Blog: Marthas Schreibtisch

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Danke schön! Ja, mit der Timeline geht es mir ähnlich. Bei Papyrus habe ich dem Teil nicht viel abgewinnen können, bei PW finde ich sie großartig. Und auch die Figurendatenbanken und das Recherchetool bei Papyrus habe ich nicht wirklich genutzt. Waren mir irgendwie zu fummelig und zu eng. Bei PW fühle ich mich da deutlich wohler.

Bin drauf und dran, umzusteigen ...

Bearbeitet von JoergA

herzliche Grüße aus Deutschlands Norden! <><

http://www.joergarndt.wordpress.com

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