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(MartinaC)

Aus welchen Zutaten bestehen Frauenromane?

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So sorry, off topic:

 

Joy, ich musste gerade so lachen, weil ich wieder mal bemerkte, WIE nicht repraesentativ meine Familie ist:

Den Nachttisch meines Vaters siehst nicht unter den Buechern.

Wenn wir in Urlaub waren, hat meine Mutter immer rumgeschimpft: "Das naechste Mal fahr' ich mit dir in die Leihbibliothek."

Meine Brueder haben saemtlichst die Buchfressmanie geerbt.

 

Leute ohne Buechermeise in meinem Bekanntenkreis kann ich mir nicht vorstellen. Was sollen die denn mit mir?

 

PeterN, deine Frage finde ich hochinteressant und so aehnliche Dinge frage ich mich seit langem.

Eines weiss ich:

Ich persoenlich mag es nicht (oder weniger), wenn Dinge ueber die sogenannte Gefuehlsebene geschildert werden.

Und noch was ganz komisches: Ich mag die Sentimentalitaet von Maennern lieber als die von Frauen. Ich habe zum Beispiel Remarques "Arc de Triomphe" zu Traenen geliebt. Und Graham Greenes "England Made Me". Ich erlaube diesen Autoren eine ganze Menge. Ihr Kitsch ist meiner.

 

Dass eine Frau beispielsweise ein Sterben so schildern koennte, das ich da zerfliesse, kann ich mir ueberhaupt nicht vorstellen. Die wenigen von Frauen geschriebenen Sterbeszenen, an die ich mich erinnere, lassen mich entweder kalt oder sie ekeln mich leicht.

 

Ein Quotenbuch habe ich allerdings auch, das sich unter meine "All-time-favourites" reiht: Es wurde von Oriana Fallaci verfasst und heisst bezeichnenderweise...

 

... "Un uomo".

 

Tja.

 

Ratlose Gruesse von

Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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Hallo Charlie,

 

deshalb spreche ich ja auch von Bekannten und nicht von Freunden. Ein feiner Unterschied. Bei mir zuhause wurde auch immer gelesen wie geisteskrank. Menschen, die nicht lesen, sind mir suspekt und eine Freundschaft könnte sich da wohl auch nie entwickeln. Aber im Laufe eines Lebens trifft man ja so manchen Mitmensch, und von denen habe ich gesprochen, nicht von meinen Freunden.

 

LG

Joy

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Persönliche Beobachtungen als Grundlage für Aussagen über die deutschsprachige Leserschaft? Nun gut, von meinen männlichen Bekannten und Freunden lesen alle bis auf einen viel bis sehr viel. Und selbst der eine hat ein schönes Bücheregal. Heisst das jetzt, dass alle Männer lesen?

 

Ich denke, die einzige Aussage an die ich mich erinnern kann, ist die des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, und auch die ist schon Jahre alt: Frauen kaufen mehr Bücher als Männer. Leider lässt das nicht den Schluss zu, dass sie auch mehr lesen. Wie sagte Ephraim Kishon so schön? Deutsche kaufen noch viele Bücher, nur sie lesen sie nicht mehr.

 

Edit: (Link ungültig)

 

Eine Verbraucherstudie des Börsenvereins des deutschen Buchhandels von 2005. Laut der sind 60% der "Kauffreudigen Leseratten" Frauen. Das ist nicht wirklich signifikant. Auch unter den "Regalstellern" gibt es mehr Frauen als Männer: 56% sind weiblich. Ich habe keine Ahnung, welche Schlüsse die Studie erlaubt, aber ich denke nicht, dass der Unterschied zwischen Männern und Frauen so deutlich ist, wie er hier propagiert wurde.

 

Christoph

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Ich habe die Studie ein wenig aufmerksamer gelesen. Bei fast allen relevanten Gruppen liegt der Anteil der Frauen zwischen 50% und 60%. Ich weiß nicht genau, wie die Verteilung der Geschlechter in der BRD ist, aber ich wenn ich mich recht erinnere, gibt es etwas mehr Frauen als Männer. Also könnte man mit der Studie die These verstärken, dass Frauen etwas mehr lesen als Männer.

 

Christoph

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Hallo Joy,

Im Schlafzimmer auf den Nachttischen - meist liegt nur auf ihrer Seite ein Buch.

Du weißt aber auch, dass Männer die dann heimlich lesen? ;-) Jetzt mal ohne Witz, es ist bekannt, dass viele Frauenromane heimlich von Männern gelesen werden.

Nur, weißt du, persönliche Beobachtungen helfen nicht weiter, wenn man Statements aufstellt. Meine männlichen Bekannten lesen alle - sie sind genauso wenig repräsentativ wie deine.

 

Ich hatte bis vor einigen Jahren immer die Marktforschungsstudien über Medienverhalten (also alle Medien, nicht nur Buch) im Haus, sehr detailliert aufgeschlüsselt, nicht nur nach Einkommen, Alter, Bildung etc., sondern auch nach Hobbies, Parallelinteressen, Freizeitverhalten. Untersucht auch, welche Medien ein Bücherleser nutzt und welche Mediennutzer nicht lesen.

 

Das Ergebnis ist eigentlich erschütternd: Die Buchbranche stellt das einzige Medium her, dass sich an tradierten, längst überkommenen Bedürfnissen orientiert. Sie hält fest am "Männer lesen nicht" und Titel bitte nur noch mit einem "-in"... und nimmt sich dadurch noch die letzten Potentiale. Anstatt zu fragen: Warum lesen die Männer unser Angebot nicht mehr? Wie packen wir die andere Hälfte der Menschheit und können damit unsere Kundschaft um 100% steigern? Männer lesen anders... (in der letzten Studie, die ich las, stellten sie im Onlinebuchhandel die Mehrheit, das verlagert sich erst jetzt langsam 50:50. "Männer"bücher: Sachbücher, Krimis, Thriller, Scifi, Hochliteratur und Horror - Peter D. wie ist das bei dir?)

 

Um den Haken zum Thema zurückzuschlagen: Ich bekam erstaunlich viel Feedback von männlichen Lesern meines ersten Romans, der nun wirklich ganz eindeutig eine Frauengeschichte war. Überrascht war ich auch, was sie so begeisterte. Die meisten hatten das Buch gelesen, weil sie den Eindruck hatten, endlich mal offen in den Kopf einer Frau schauen zu können, ohne Filter und Lügen... und sie schrieben, dass sie das im echten Leben eben nicht so hätten. Hier durften sie "Mäuschen spielen" und sehen, wie ein Frau "tickt". Und als sie dann merkten, dass die Männer normale Menschen sind und die A... löcher auch im Leben welche wären, waren sie extra zufrieden.

Du siehst - ein völlig anderer Leseansatz. Frauen lesen das hauptsächlich, weil sie sich unterhalten wollen oder in der gleichen Lage steck(t)en.

 

Ich glaube, wenn wir das verstehen lernen, wie Männer lesen und wie Frauen lesen, wie Männer schreiben, wie Frauen schreiben (mit allen Grauzonen dazwischen), dann können wir andere Bücher schöpfen. Aber das wäre ein neuer Thread...

 

Schöne Grüße,

Petra

 

@Christoph: Auch bekannt ist, dass Frauen mehr kaufen, weil sie mehr schenken und andere Geschenke schenken! Und wem schenken sie die Bücher... auch Männern ;-)

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Ich habe drei Männer zu Hause.

Alle überzeugte Nichtleser!

Nur hin und wieder schleppt mein Mann eine Motorradzeitschrift an ;).

 

Im Verwandten- und Bekanntenkreis ist es ähnlich.

Die Frauen haben die Bücher, die Männer ihre Motorräder, Kitesurfausrüstung oder gehen Fallschirmspringen.

 

Klischee?

Nee, Tatsache ;D

 

Ich stehe hier allein auf weiter Flur.

 

LiebeGrüße

Monika

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.. ja, ich gebe Dir recht, Monika, so ist es!

 

Ausnahmen bestätigen nur die Regel.

 

Ich glaube kein Mann liest Rosamund Pilcher.

Und kaum eine Frau Kicker.

 

Gruß

jueb

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

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Dann fragt die Männer doch mal, was sie lesen würden, wenn. Motorradthriller? Fußballkrimis? Den Bildband übers Cornwall-Surfen?

 

Ich wehre mich einfach gegen die Einstellung auf Autorenseite "Männer lesen nicht. Punkt. Also schreiben wir nur noch Frauenromane."

Das ist, wie wenn ein Kinderbuchautor sagt: Die Kids von heute lesen nicht mehr, die daddeln nur noch rum. Also pfeif ich auf Kinderbücher oder schreib zukünftig für die heranwachsenden Halbidioten.

 

Tatsache ist: Uns bricht im Laufe der Jahre eine Menge Publikum weg. Wollen wir uns ergeben? ;):s22

 

Schöne Grüße,

Petra

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Du weißt aber auch, dass Männer die dann heimlich lesen? ;-) Jetzt mal ohne Witz, es ist bekannt, dass viele Frauenromane heimlich von Männern gelesen werden.

 

Und woher ist das bekannt?

Also bei meinem Dad koennt' ich mir das vorstellen, dem koennt'ste auch 'n Telefonbuch hinlegen, der liest das. Aber bei den uebrigen Maennern, die ich kenne? Nee. Eher nicht.

 

Dass uns persoenliche Beobachtungen nicht weiterbringen, hatten wir, glaube ich, alle dazugeschrieben (ich hab deshalb "off-topic" hingeschrieben). Ich glaub, das sollten eher lustige Anekdoetchen von den Weiblein und Maennlein, die wir so kennen, sein...

 

Ich jedenfalls hab mir jetzt gerade mal meine Weiblichkeit bewiesen, bin lieblich-fraulich mit meinem Juengsten zum Kindergarten gelatscht und hab mir dabei noch was zu PeterNs Frage einfallen lassen.

Nichts eben Ruehmliches. Aber etwas, das ich jetzt trotzdem mal in den virtuellen Raum klotze:

Ich fuerchte, ich hab einen Hang zu "grossen Geschichten."

Also so Stories von der Oma von nebenan und der Ex-Frau von meinem Friseur, die lese ich eher nicht so gern. Und die werden (glaube ich, bitte nicht steinigen) eher von Frauen geschrieben.

Ganz deutsch: Ich lese nicht so gern Buecher, in denen nicht geboren (ohne anschliessende Stilldiskussion) und gestorben (ohne Liste der zur Beerdigung eingeladenen Schwiegermuetter) wird.

 

Und wenn das jetzt zutrifft, dann weiss ich auch, warum mir sowohl beim historischen Roman als auch beim Krimi mehr Werke von Frauen gefallen als in der "genrefreien" Literatur (in anderen Genres fehlt mir die Erfahrung).

 

Frage: Kann jemand diese Beobachtung teilen? Schreiben Maenner eher ueber "grosse Themen"?

 

Mir ist noch etwas eingefallen:

Bei den beiden Romanen von Iris, die ich vor kurzem gelesen habe, dachte ich spontan: Haett' ich's nicht gewusst, haett' ich auf einen maennlichen Autor getippt.

 

Vermutete Gruende:

In den Romanen wird mehr beobachtet als "gefuehlt".

In den Romanen wird so gut wie nicht gewertet.

Die Beobachtungen in den Romanen sind praezise.

Und - es wird eine "grosse Geschichte" erzaehlt.

(Ausserdem ist auch noch der Protagonist maennlich.)

 

Ich hoffe, mich schiesst jetzt einer ab.

 

Herzliche Gruesse von

Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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Dass uns persoenliche Beobachtungen nicht weiterbringen' date=' hatten wir, glaube ich, alle dazugeschrieben (ich hab deshalb "off-topic" hingeschrieben). Ich glaub, das sollten eher lustige Anekdoetchen von den Weiblein und Maennlein, die wir so kennen, sein...[/quote']

 

DAS möchte auch ich nochmal ganz deutlich betonen! Ich wollte kein Statement machen, sondern habe euch nur meine seltsamen Beobachtungen erzählt.

 

 

Vermutete Gruende:

In den Romanen wird mehr beobachtet als "gefuehlt".

In den Romanen wird so gut wie nicht gewertet.

Die Beobachtungen in den Romanen sind praezise.

Und - es wird eine "grosse Geschichte" erzaehlt.

(Ausserdem ist auch noch der Protagonist maennlich.)

 

Sorry Charlie, aber dem kann ich nur zustimmen. Auch wieder eine subjektive Beobachtung, aber dennoch - von irgendwas leitet man schließlich sein Weltbild ab, meist von seinen eigenen Beobachtungen, oder? Petra? ;)

 

LG

Joy

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OFF-TOPIC (Au weia. Ich muss mich jetzt auch noch als Leser von "Kicker" outen. Ich glaub, ich sag meinem Mann am besten, wenn er nachher nach Hause kommt, dass er aus Versehen 'nen Mann geheiratet hat.) OFF-TOPIC

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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.. ich muss doch noch was los werden..

 

Was ist so schlimm daran, dass Frauen - Ausnahmen bestätigen die Regel - ein anderes Leseverhalten oder andere Lesevorlieben haben als Männer? Es ist doch absurd, das leugnen zu wollen. Guckt Euch den riesigen Markt an Frauenzeitschriften an? Das spricht doch Bände. Es ist doch logisch, dass sich solche Vorlieben auch irgendwie auf dem Buchmarkt niederschlagen. Auch leben wir in einer Gesellschaft der Spezialisierung und der Nischenbildung. Da gibt es dann Bücher für Frauen, für Männer, für Lesben, für Esoteriker, für esoterische Bisexuelle etc...

 

gruß

jueb

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

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Ich möchte einwerfen, dass eure Bemerkungen von wegen OFF TOPIC nicht nötig sind, denn im weitesten Sinne sprechen wir ja über Frauenromane und was solche eigentlich sind, bzw. woraus sie gemacht sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieses Thema verschiedene Blickwinkel aufwirft, wie z.Bsp. die Diskussion ob und was Männer überhaupt lesen.

 

In diesem Sinne, tobt euch ruhig aus. ;) Ich finde es wahnsinnig interessant!

 

LG

Joy

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Hallo Charlie,

Und woher ist das bekannt?

Behauptet man in meinem Verlag.

 

Ich hoffe, mich schiesst jetzt einer ab.

Kannst du damit leben, wenn ich dir großteils zustimme, obwohl ich selbst die Lösung für mein Leseverhalten noch nicht habe? Das mag vielleicht daran liegen, dass ich auch - außer beim Krimi - mehr Männer im Regal stehen habe. Mir fällt auf, ganz geballt in dem Sektor, den man "Literatur" nennt, also genau da, wo große Geschichten und Mehrschichtigkeit gefragt sind. Die Frauen im Krimi wiederum sind allesamt Autorinnen, die Meister in der Psychologie sind, aber nicht in der Art von Küchenpsychologie und Beziehungskistengedusel, sondern in einer sehr distanziert bis schwarzhumorigen Art.

 

Ich habe noch eine andere böse Theorie für mich selbst, die passt zu dem, was du über männerähnliches Frauenschreiben sagst. Ich glaube, dass man bei den wirklich großen Geschichten nur dann im ganzen Reichtum erzählen kann, wenn man selbst beide Weltsichten verinnerlicht hat. Wenn man aufgehört hat, die Welt aus "typischer" Frauen- oder Männersicht zu betrachten. (zur off-topic Sache: Schaut euch mal die großen Künstler und Autoren im echten Leben an. Da changiert viel zwischen den Geschlechtern!)

 

Ich glaube nicht, dass Frauen das nicht genauso gut könnten wie Männer. Ich glaube nur, Frauen gehen eher den leichteren Weg. Und da greift als Grund vielleicht das, was Peter N oben gesagt hat. Schauen wir auf die Geschichte... seit wann dürfen Frauen Schriftsteller sein, in welche Genres durften sie gehen, ohne geächtet zu werden? Sind Frauen deshalb in bestimmten Genres einfach mit einer reicheren Tradition versehen?

 

Es entsteht der Verdacht, dass Männer leichter Rollen brechen. Was passiert mit einer Schriftstellerin, die "ausbricht"?

 

Zum Glück gibt es genug Ausbrecher. Es gibt unsäglich triefige männliche Autoren und es gibt die wirklich großen Erzählerinnen.

 

Schöne Grüße,

Petra

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Hallo allerseits,

 

sorry, aber ich glaube, mittlerweile ist in diesem Thread jedes einzelne Klischee aufgewärmt worden, dass es jemals über Männer und Frauen gegeben hat.

 

Weder beim Blick in mein Bücherregal (keine Rosamunde Pilcher) noch auf den Nachttisch meines Mannes (kein Kicker), noch in die Schlaf- oder Wohnzimmer meiner Freunde kann ich die hier angesprochenen Thesen überzeugend wiedergespiegelt sehen.

 

Und von einem generellen "Frauen lesen, schreiben, denken anders" bin ich sowieso nicht überzeugt und kann mich damit auch nicht identifizieren.

 

Unterschiedliche Menschen schreiben & lesen unterschiedlich, denke ich. Und das ist auch gut so...

 

:)

 

LG, Natalja

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..charlie.. Du bist lesbisch.! lol

 

Soll ich das meinem Mann dann auch gleich gestehen? Oder ist das zu viel auf einmal.

 

Petra, den Satz ueber den leichteren Weg, den du geschrieben hast, den haette ich aus Angst vorm Nestbeschmutzvorwurf (da ich ja erst zwei Postings spaeter bemerkte, dass ich eigentlich 'n lesbischer Mann bin) nicht zu schreiben gewagt.

 

Aber ja. Ich glaube das auch.

 

Leicht erschuettert.

Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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sorry' date=' aber ich glaube, mittlerweile ist in diesem Thread jedes einzelne Klischee aufgewärmt worden, dass es jemals über Männer und Frauen gegeben hat.[/quote']

 

Keine Klischees, sondern subjektive persönliche Beobachtungen. ;) Du hast deine eigenen, in deinem eigenen Bekanntenkreis.

 

@Petra

Ich glaube du kommst der Sache ziemlich nah.

 

LG

Joy

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aus Angst vorm Nestbeschmutzvorwurf

Ich darf das, ich bin ein kleiner Dreckbär  :s22

Petra, auch oft männlich

 

@Natalja: ich glaube, wir sind uns alle bewusst, von subjektiven Beobachtungen à la "Stichprobe" zu reden... und Extrempole zur Diskussion zu nutzen, um deutlicher Ergebnisse zu finden.

Was ich mich frage: Es ist erwiesen, dass Frauen anders kommunizieren als Männer und anders Sprache benutzen (sogar im Hirn). (Wobei in Klammern auch hier steht, dass es nicht DIE Frauen heißt, dass es alle Zwischentöne gibt und die jeweils andere Art trainierbar ist). Warum also sollten Frauen nicht auch anders schreiben?

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. Schauen wir auf die Geschichte... seit wann dürfen Frauen Schriftsteller sein, in welche Genres durften sie gehen, ohne geächtet zu werden? Sind Frauen deshalb in bestimmten Genres einfach mit einer reicheren Tradition versehen?

 

 

 

Du meinst Maenner (mit der reicheren Tradition), aber macht nichts:

Oben zitiertes ist meine einzige Hoffnung... auch wenn ich mich frage, warum's eigentlich keine Frauen gibt, die Musik schreiben koennen. (Und wenn mir jetzt einer die olle Hildegard wieder an den Kopp knallt - sorry, aber einer ist keiner.)

 

Natalja: Das finde ich prima.

Leider widerlegen aber weder dein Nachttisch noch der deines Mannes (wir haben gar keine Nachttische! Und wie gesagt, "Kicker" schickt mir mein Bruder - muesste eigentlich mal wieder kommen) die genannten Punkte.

 

"Stimmt doch gar nicht", sagen auch meine netten frauenfreundlichen maennlichen Freunde. Aber wenn ich die dann frage, welches von 'ner Frau geschriebene Buch die dann gern gelesen haben, kommt nuescht.

 

Ich moechte sehr gern, dass das Klischees sind. Aber das muss mir erst jemand beweisen.

 

Herzliche Gruesse von Charlie

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 

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PS: Eine andere Frage: Wer von Euch glaubt, dass nur ein einziger Mann ein Exemplar von Susanne Fröhlichs "Moppel-Ich"-Buch gekauft hat? Ich meine zum selberlesen...

 

jueb

"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

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Keine Klischees, sondern subjektive persönliche Beobachtungen. ;) Du hast deine eigenen, in deinem eigenen Bekanntenkreis.

 

Dazu gibt es ja zum Glück etwas repräsentativere Belege. Also muss man eigentlich nicht über persönliche Beobachtungen diskutieren. Und die halbwegs erreichbaren Ergebnisse spiegeln die "Frauen lesen viel mehr als Männer" These in keinster Weise wieder.

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Ich moechte sehr gern' date=' dass das Klischees sind. Aber das muss mir erst jemand beweisen.[/quote']

 

Mir auch! Wir hatten es ja schon mal von Klischees. Irgendwo kommen die schließlich her.

 

LG

Joy

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