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ChristianeL

Lesungen - warum überhaupt noch?

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Das Seltsame ist ja, dass niemand will, dass Autoren ihre Hörbücher selber einlesen. Wann immer ein Autor das zu tun wagt, wird dieser Umstand – egal, wie gut er oder sie liest! – in allen Hörbuchrezensionen mitleidlos kritisiert. (Im BÜCHER-Magazin gibt es mehr Hörbuchrezensionen, als ich bräuchte, und da ist mir das irgendwann aufgefallen. Außer, der Autor ist zufällig einer dieser Schauspieler, die meinen, sie müssten jetzt auch mal einen Roman schreiben.) Da heißt es dann immer, "bemüht sich ja redlich, aber leider … hätte das doch lieber einen Profi machen lassen sollen …" usw.

 

Warum schickt man dann eigentlich Autoren auf Lesereise und nicht die Sprecher der Hörbücher?  :-?

 

Weil es bei der Lesereise nicht nur darum geht, den Autor lesen zu hören, sondern ihn insgesamt als Person zu erleben. Das ist ja auch der Grund, warum die klassische "Wasserglaslesung" eher out ist: Also AutorIn sitzt vor Wasserglas und liest 45 Minuten am Stück und am Ende dürfen ein paar Fragen gestellt werden. Heutzutage wird vielmehr erwartet, dass der Autor über den Text hinaus von sich, seiner Arbeit, seiner besonderen Beziehung zum Text usw. erzählt.

 

Andreas

"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019

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In Esslingen gibt es einmal im Jahr die Lesart, ein Literaturfestival. Ca. 30 Lesungen an verschiedenen Orten. Räume für 100 bis 450 Besucher werden bespielt. Einzige Vorverkaufsstelle ist die Stadtbücherei. Ab halb acht am ersten Vorverkaufstag stehen die Leute vor deren Tür, die um neun geöffnet wird. Spätestens am Mittag des ersten VVK-Tages sind alle Veranstaltungen ausverkauft.

 

Wer glaubt, Lesungen laufen nicht, spinnt.

 

Sabine

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In Esslingen gibt es einmal im Jahr die Lesart, ein Literaturfestival. Ca. 30 Lesungen an verschiedenen Orten. Räume für 100 bis 450 Besucher werden bespielt. Einzige Vorverkaufsstelle ist die Stadtbücherei. Ab halb acht am ersten Vorverkaufstag stehen die Leute vor deren Tür, die um neun geöffnet wird. Spätestens am Mittag des ersten VVK-Tages sind alle Veranstaltungen ausverkauft.

 

Wer glaubt, Lesungen laufen nicht, spinnt.

 

Sabine

Das Problem ist, dass man hier, wie bei so vielem anderen auch, nicht verallgemeinern kann. Zu einem Literaturfestival, wenn es denn gut organisiert, beworben und eingeführt ist, kommen die Leute ja vielleicht auch, weil sie dabei mehrere Lesungen mitnehmen können, weil es ein Event ist, das sie sich im Kalender eintragen, Esslingen hat mit seiner Nähe und S-Bahn-Anbindung zu Stuttgart ja auch nicht wenig potentielles Publikum.

Eat the frog in the morning (Mark Twain)

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In Esslingen gibt es einmal im Jahr die Lesart, ein Literaturfestival. Ca. 30 Lesungen an verschiedenen Orten. Räume für 100 bis 450 Besucher werden bespielt. Einzige Vorverkaufsstelle ist die Stadtbücherei. Ab halb acht am ersten Vorverkaufstag stehen die Leute vor deren Tür, die um neun geöffnet wird. Spätestens am Mittag des ersten VVK-Tages sind alle Veranstaltungen ausverkauft.

 

Wer glaubt, Lesungen laufen nicht, spinnt.

 

Sabine

Das Problem ist, dass man hier, wie bei so vielem anderen auch, nicht verallgemeinern kann. Zu einem Literaturfestival, wenn es denn gut organisiert, beworben und eingeführt ist, kommen die Leute ja vielleicht auch, weil sie dabei mehrere Lesungen mitnehmen können, weil es ein Event ist, das sie sich im Kalender eintragen, Esslingen hat mit seiner Nähe und S-Bahn-Anbindung zu Stuttgart ja auch nicht wenig potentielles Publikum.

 

Was ich damit sagen will: Zu einer Lesung muss man die Leute hinlocken. Das ist meiner Meinung nach umso schwieriger je geringer der Bekanntheitsgrad des Autors ist. Einen bekannten Autor wollen viele Leser mal sehen, die Veranstalter machen von sich aus Werbung (weil sie sich ein Geschäft versprechen). Je unbekannter man ist, desto mehr muss man bieten, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Da aber sind die am erfolgreichsten, die ein gewisses Showtalent mitbringen, denen es Spaß macht, so eine Veranstaltung zu organisieren, die ein Gespür dafür haben, wie sie ihre Zielgruppe durch welche Besonderheit ansprechen können. Wenn man als unbekannter Autor aber weder Bühnenpräsenz noch Geld hat, um ein opulentes Rittermahl vorzufinanzieren, dann hockt man mitunter mit fünf Bekannten da und hat Glück, wenn noch fünf andere Verstreute dazukommen, die gerade keine Lust auf Fernsehen haben, und die durch Zufall das Plakat beim Frisör entdeckt haben.

Eat the frog in the morning (Mark Twain)

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Wer glaubt, Lesungen laufen nicht, spinnt.

 

Dann gibt es da draußen aber ziemlich viele Spinner!

 

Nach meiner Erfahrung im Bereich Kinderbuch-Spiel-Lesung und Vorträgen zu Sachbüchern schwankt die Teilnehmerzahl enorm und nicht vorhersagbar. Ich hatte schon alles im Bereich von zwei bis 250 Teilnehmer, wobei selbst viel Werbung kein volles Haus garantiert hat, wohingegen manche kleine Buchhandlung auf dem Dorf nur durch Mundpropaganda den Saal füllen konnte. Promis ziehen vermutlich immer, aber sonst spielen unzählige Faktoren wie Wetter, Fernsehprogramm, Uhrzeit und bestimmt auch blöde Schmetterlinge, die in China zur falschen Zeit mit den Flügeln schlagen, eine Rolle.

 

Festivals tun sich wohl meist leichter als Einzellesungen, vermute ich. Da machen viele Kleinviehautoren zusammen hinreichend Mist für gute Zahlen ;)

Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de

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Diana Hillebrand

Also ich liebe Lesungen und zwar nicht nur meinen eigenen!

 

Seit 2006 realisiere ich nun schon den Literaturtreff in München, zu dem ich schon viele Autoren (auch aus dem Forum hier ;) ) eingeladen habe. http://www.schreibundweise.de/literaturtreff/

Seit einem Jahr unterstützt mich unser liebe Kollege Titus Müller bei der Organisation und ich kann nur sagen, das sind durchweg tolle Abende! Wir haben im Schnitt immer 25 Besucher, manchmal sogar wesentlich mehr. Leser und Autoren lernen sich kennen, begegnen einander und Bücher bekommen ganz eigene Untertöne. Nach der Lesung entspinnt sich immer ein intensives Gespräch und dann trinkt man noch ein Glas Wein zusammen. Ich finde das großartig. In Zeiten, in denen wir quasi nur noch vor irgendwelchen Bildschirmen hocken, empfinde ich Lesungen als wertvoll und möchte darauf nicht verzichten. Deshalb organisiere ich den Literaturtreff seit 10 Jahren, ohne dass ich selbst dabei etwas verdiene. Die Autoren bekommen selbstverständlich ein Honorar, das läuft über eine Förderung des Kulturreferates. 

Meine eigenen Lesungen werden ebenfalls seit vielen Jahren sehr gut besucht. Vor allem Schulen laden mich ein und es macht so viel Spaß Kindern vorzulesen. Die Reaktionen bringen mich auch als Autorin weiter. 

 

Will sagen: Vielleicht war der Typ einfach nur auf den falschen Lesungen!  ;D

 

Lieber Gruß
Diana 

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Diana, mich würde mal interessieren, wie das Verhältnis von Stammbesuchern und "Einzeltätern" ist bei den Lesungen. Mit solchen regelmäßigen Treffs fehlen mir die Erfahrungen. Sitzen da immer die gleichen Insider im Publikum? Ändert sich die Zusammensetzung je nach Genre? Gibt es besonders gute oder schlechte Monate? Vielleicht habt ihr ja entsprechende Beobachtungen gemacht.

 

Hört sich jedenfalls nach einer schönen Veranstaltung an!

Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de

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Diana Hillebrand

Lieber Olaf, 
tatsächlich hat sich über die Jahre ein harter Kern von Gästen gebildet, die gern immer wieder kommen; ich denke, diese machen etwa die Hälfte aus, aber es kommen auch regelmäßig neue Gäste dazu, die zum Teil von den anderen "verführt" werden. Die Zusammensetzung ändert sich durchaus; was nur schwer funktioniert sind Lyrik und Fantasy, ansonsten versuche ich einfach ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Schlechte Monate wären die Sommermonate (da hocken die Münchner bekanntlich im Biergarten oder an der Isar herum), deshalb gibt es da auch keinen Literaturtreff, noch schlimmer sind Spieltage der Bundesliga oder bei der Weltmeisterschaft  ;D Obwohl, da kommen dann manchmal eben nur die Frauen... sonst ist das Publikum nämlich sehr gemischt, mit ein paar mehr Frauen. 

Speziell bei mir sind aber nicht nur Leser da, sondern über meine Kurse auch Leute, die selber schreiben. Und was gibt es schöneres, als erfolgreichen Autoren zuzuhören, wenn sie davon erzählen, dass es bei ihnen manchmal auch nicht läuft?

Lieber Gruß
Diana

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Ich gehe gerne auf Lesungen. Ich gehe auch gerne auf Konzerte. Nun frage ich mich: Gibt es da einen sooo großen Unterschied? Der kreative Schöpfer / die kreative Schöpferin interpretiert für das Publikum das Werk / die Musik / die Geschichte. Und hat bestenfalls Entertainerqualitäten – das ist dann eine herausragend unterhaltsame Lesung bzw. ein Konzert. Ich bin übrigens auch gerne auf Lesereise mit meinen Büchern – und übe hart an meinen eigenen Entertainerqualitäten :-)

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Da mich das Thema "Lesungen" auch beschäftigt, waren eure bisherigen Beiträge für mich interessant und ich will kurz meine Erfahrungen beisteuern:

 

Ich habe als "Autoren-Neuling" noch keinen großen Bekanntheisgrad und musste bisher Einiges tun, um Lesungstermine zu bekommen. Nun gibt es schon ein paar Anfragen, was mich natürlich sehr freut und außerdem hilft, Selbstzweifel zu verscheuen.  :) 

Es ist immer eine gute Vorbereitungen nötig, um bei Veranstaltern informativ und nicht aufdringlich zu erscheinen. Mit der Einordnung meiner Geschichten können die meisten zunächst kaum etwas anfangen - märchenhafte Geschichten für Erwachsene. Deshalb muss ich mir gut überlegen, wie ich mich vorstelle und auch überlegen, wo das überhaupt hinpasst. Aber man lernt ja dazu.

Inzwischen konnte ich 45 Lesungen halten und nehme jedesmal wieder neue Erfahrungen mit. Am schönsten ist natürlich das Gefühl, dass das, was ich mit meinen Worten ausdrücken will, auch bei den Zuhörern ankommt, dass sie sich gut unterhalten, amüsiert, gerührt, ermutigt  fühlen usw.

Ich finde, es ist ganz wichtig, dass die Zuhörer wissen, was sie erwartet, dass sie bequem sitzen, dass man die Lesung nicht zu lang gestaltet und dass man nicht nur die Geschichte, sondern sich selbst einbringt.

Ich bereite mich jedesmal ausführlich vor, auch wenn der Inhalt der Lesung ähnlich ist, möchte ich doch auf das jeweils andere Publikum eingehen. Genauso schenke ich meiner Stimme Aufmerksamkeit und mache vorher Übungen, um so angenehm wie möglich zu klingen. Das ist alles noch nicht perfekt, aber man spürt an der Reaktion der Zuhörer, dass sie es schätzen, wenn man nicht nur ankommt, das Buch aufschlägt und losliest.

Ich persönlich finde es eine Bereicherung, wenn meine Kurzgeschichten und Gedichte ab und zu von Musik unterbrochen werden und denke, das ist auch für das Publikum angenehm. Wo es sich einrichten läßt, versuche ich einen Musiker zur Begleitung zu bekommen. So kann man mancher Geschichte noch ein wenig hinterherträumen.  (Das ist beim Lesen von Romanen sicher anders.)

Fazit: Ich bin dankbar, wenn ich Lesungen halten kann, obwohl es auch einen gewissen Aufwand bedeutet. Inzwischen ist das Honorar angestiegen, was mich natürlich sehr freut. Das schönste ist aber die Reaktion der Zuhörer, die bisher durchweg positiv war und immer wieder neuen Schwung zum Schreiben gibt.

Und wenn, was mir voriges Jahr in einer Reha-Klinik passierte, nur ein Gast dasitzt, dann muss man das mit Humor nehmen und das beste draus machen. Jedenfalls hab ich mit der älteren Dame einen angeregten, netten Abend verbracht.

Allen Vorlesern wünsche ich aufgeschlossene Zuhörer, möglichst wenig Versprecher und immer ein Glas Wasser in Reichweite!

Liebe Grüße von Eva.

www.eva-mutscher-geschichten.net

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Tolle Erfahrungen, Eva!

Ich finde auch, man muss auch vor wenigen Zuschauern lesen. Wir hatten mit unserem Autorenkreis auch schon so gering besuchte Lesungen, und die haben immer viel Spaß gemacht.

 

Ich könnte euch auch noch kurz Rückmeldung geben, wie die Lesung gelaufen ist, die die Schüler organisiert hatten: super!

Kurz zusammengefasst: in Bayern müssen die Gymnasiasten der Q11 ein Projektseminar belegen. Hier soll u.a. gelernt werden, im Team ein Projekt zu organisieren. Diese Seminare sind an die Unterrichtsfächer gebunden, so kann ein Benefiz-Spendenlauf im Sport gemacht werden, historische Projekte zur Regionalgeschichte usw. Die Projekte suchen sich die Schüler selber aus - wobei die Form meistens aus praktischen Gründen gegeben ist.

Ich wurde anfangs des Jahres von einer Q11 eines örtlichen Gymnasiums, zu dem ich keinerlei persönliche Beziehungen hatte, gefragt, ob sie für mich eine Lesung organisieren dürften. Kurz vorher hatte in der Presse ein Artikel gestanden über die regionale Literaturszene mit der Ankündung, dass von mir ein Buch erscheinen wird.

Ich habe dann zu gesagt und die Schüler haben:

  • den Lesungsort organisiert und Kontakt gehalten
  • von mir einen Vortrag gehört, warum Honorare für Autoren wichtig sind !!
  • Sponsoren für mein Honorar gesucht
  • Plakate besorgt und verteilt
  • Pressearbeit gemacht
  • Stühle gestellt, Mikros aus der Schule geholt (O-Ton Technik-Nerd - welchen Klang hätten Sie denn gern?)
  • sich um den Vorverkauf und die Kasse gekümmert
  • den Abend moderiert
  • hinterher den Buchladen aufgeräumt (!!)
  • fotografiert und müssen jetzt noch einen Bericht verfassen und über das Projekt vor der Schule berichten
  • zweimal habe ich mich mit den Schülern für 45 min getroffen - um sicher zu sein, dass alles läuft, und sie wollten mich kennenlernen und Wünsche geklärt haben

Es lief super. Die 14 SChülerInnen waren sehr engagiert, haben der Sache frischen Wind verpasst, das Publikum war sehr gemischt (vielleicht ein Drittel kam durch die Schule, der Rest war wesentlich älter - 70 verkaufte Eintrittskarten).

Wichtig: die begleitende Lehrkraft hat sich ziemlich rausgehalten.

 

Was noch erfolgt:

  • Präsentation vor der Schule
  • eine Schulstunde, die ich ihnen versprochen habe, da sie sehr an der Textarbeit und dem Lektorat interessiert waren
  • die Benotung. Da mache ich zum Glück nicht mit, ich würde allen 15 Punkte geben

Mittlerweile sind die Schüler ja in der Q12 und schreiben bald Abi. Das Projektseminar dient ansonsten zur Berufs/Studienfindung und hatte wohl Erfolg: eine Schülerin hat sich gleich meine anwesende Lektorin geschnappt und danach ausgequetscht, wie man Lektorin wird :-)

 

Fazit: empfehlenswert. Hoffe, ihr habt vielleicht auch mal die Chance für so etwas. Natürlich gibt es auch rührige Buchhandlungen - aber die SChüler hatten ihren ganz eigenen Charme. Es war natürlich zeitaufwändiger, als wenn mich eine Buchhandlung eingeladen hätte. Dafür bekomme ich aber die vom VS empfohlenen 300 Euro und hatte eine Menge Spaß.

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Hallo Ulrike, das klingt wirklich gut, was du erzählt hast. Und ich kann mir vorstellen, dass das ein tolles Erlebnis war.

 

Schnell noch was zum Amüsieren:

Ich hatte auch einige Male die Gelegenheit in einer Bibliothek für Schüler zu lesen - als Teil ihres Deutschunterrichts und sollte den Weg von der Idee bis zum fertigen Buch darlegen. Zum Schluss hatten die Schüler der 6. Klasse Fragen vorbereitet, nur ein Mädchen hatte wohl vorher nicht darüber nachgedacht und als sie dran war, fragte sie mich: "Lesen Sie Ihre eigenen Bücher?" :)

LG Eva.

www.eva-mutscher-geschichten.net

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