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Ellen

VG Wort Ausschüttung 2016

Empfohlene Beiträge

Hallo Evelyn,

 

ich habe für mein Jugendbuch ungefähr 128 € bekommen, keine Ahnung, wie sich die Summe zusammensetzt, das wird nicht erläutert.

 

Gruß

Sabine

Ist das das, was du im SP rausgebracht hast? Hattest du da eine ISBN, die du melden konntest?

 

LG Cornelia

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Liebe Sabine,

 

das wusste ich nicht, dass es im Ratgeberbereich so viel mehr ist. 128 ist auch eine relativ krumme Summe. Vielleicht geht es nach Seitenzahlen?

Bearbeitet von Evelyne

www.laye.org

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Schön wärs, wenn wir soviel bekämen! Da kannst du echt froh sein, hatte mich schon gefragt, wie du auf diese Zahlen kommst. Ich glaube, bei Bellestristik gibt es diese Pauschalwerte nicht, hab jedenfalls in meiner Abrechnung nichts dergleichen sehen können.

 

In meiner Abrechnung gibt es zwei Sockelbeträge, einen Beteiligtensockel und einen Reprosockel, dazu die Bibbliothekstantiemen.

Die Ausleihen werden stichprobenartig und geheim für drei Jahre rückwirkend ab 2015 erfasst und durch 3 geteilt. In der Mitteilung steht auch noch, dass Autoren, die zwischen 2001 und 2007 Tantiemen für Printbücher erhalten haben, eine Sonderzahlung aus dem Rechtsstreit mit den Druckern erhalten. Und wie es weitergehen soll, aber das wissen wir ja schon. ;)

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Liebe Sabine,

 

das wusste ich nicht, dass es im Ratgeberbereich so viel mehr ist. 128 ist auch eine relativ krumme Summe. Vielleicht geht es nach Seitenzahlen?

 

Die Ausschüttungen im Bereich Wissenschaft sind deutlich höher als in der Belletristik - ich freue mich jedenfalls über die Wissenschaftsbeträge deutlich mehr als über die aus der Belletristik!

Warum das allerdings so ist, weiß ich auch nicht ...

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Hallo Evelyn,

 

ich habe für mein Jugendbuch ungefähr 128 € bekommen, keine Ahnung, wie sich die Summe zusammensetzt, das wird nicht erläutert.

 

Gruß

Sabine

Ist das das, was du im SP rausgebracht hast? Hattest du da eine ISBN, die du melden konntest?

 

LG Cornelia

 

Hallo Cornelia,

 

nein, bei der VG Wort ist nur mein Verlagsbuch gemeldet, weil ich bislang davon ausgegangen bin, dass Selfpublishingbücher gar nichts bekommen. Da meine zwei Selfpublishingbücher eine ISBN haben (habe ich bei BOD gemacht, da bekommt man automatisch eine ISBN), werde ich sie jetzt nachmelden und mal sehen, was passiert. Vielleicht liest die Wahrsagerin ja im nächsten Jahr was Schönes für mich aus dem Kaffeesatz.

 

Sabine

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Ich habe bei den Bibliothekstantiemen auch Reprosockel und Beteiligtensockel stehen. Ich habe gestern schon gegoogelt, aber auf die Schnelle nichts gefunden. Wisst ihr, was das heißt?

www.laye.org

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Ich habe bei den Bibliothekstantiemen auch Reprosockel und Beteiligtensockel stehen. Ich habe gestern schon gegoogelt, aber auf die Schnelle nichts gefunden. Wisst ihr, was das heißt?

 Ich habe auch noch mal gegoogelt. Nach einem Doktorantenforum, das gerade über diese Fragen diskutiert (sie bekommen offensichtlich 900 Euro), fand ich ein uraltes Buch. Da steht, unabhängig von der Höhe der Biblothekstantiemen bekomme jeder Autor den Sockelbetrag als Ausgleich für die Kopiermöglichkeit.

https://goo.gl/9hed9N

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Um mal Tacheles zu reden und Zahlen zu nennen:

Ich habe in den 1990er Jahren einige Jugendbücher (in Verlagen) veröffentlicht, dafür erhalte ich seit über 20 Jahren regelmäßig Bibliothekstantiemen plus Beteiligten-/ und Reprosockel, meistens so 200-300 Euro bzw. früher D-Mark.

Dieses Jahr beträgt die Ausschüttungssumme genau 345,97 Euro.

 

Den größten Anteil machen die Bibliothekstantiemen aus, die habe ich diesmal für die Jahre 2001-2007 und für das Jahr 2015 erhalten (keine Ahnung, was mit den Jahren 2008-2014 ist??)

Pro Jahr sind das sehr krumme Zahlen, z.B. 13,76 Euro oder 20,33 Euro, 106,27 Euro für das Jahr 2015.

Das Merkwürdige ist, nur ein einziger Titel von Anfang der 90er Jahre wird in der Abrechnung aufgeführt, er wurde anscheinend 3x ausgeliehen ( in den beiden Vorerhebungsjahren kein einziges Mal.)

 

Im Februar 2014 erschien mein erster Titel in einem Publikumsverlag, aber ob der bei dieser Abrechnung schon mitberücksichtigt wurde … auch das ist völlig unklar. Zumindest weiß ich, dass er in unzähligen Bibliotheken auslag und oft ausgeliehen wurde, da er bis heute ein Dauerseller ist. Wiederum kann sich die oben genannte Erstattungssumme aber doch nicht auf ein paar alte Titel beziehen? Irritierend ist auf jeden Fall, dass außer dem einen kein einziges meiner insgesamt 6 Bücher, für die ich die Ausschüttung erhalten könnte, Erwähnung findet. So weiß ich im Grunde genommen nicht, um welche Titel es hier überhaupt geht und welchen Anteil sie an der Ausschüttung haben.

 

Ich werde auf jeden Fall demnächst mal dort anrufen und einige Fragen stellen! Schade, dass diese Abrechnungen so wenig transparent sind.

 

Catherine

"Geh, hast du gesagt, du störst mich. Wenn man in die Seele derer blickt, die sich zwingen, getrennt von ihr zu leben, stört man immer." Robert Crottet: Negri, Tagebuch einer Katze

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Ich hab meine Ausschüttungen (schwankt immer zwischen 100 - 400, dieses Jahr 435) immer ausschließlich für alte Sachen gekriegt, die zwischen 2000 und 2008 erschienen sind. (Danach begann die Pseudonymphase, die mir noch nichts eingebracht hat.)

 

Etwa die Hälfte der 435 Euro geht auf Bibliothekstantiemen aus dem Jahr 2015 zurück. Der Rest aus den Jahren 2003 - 2007. Was immer das nun wieder bedeutet.

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Vielen Dank, SabineW. Habe das Pseudonymformular gefunden. Was mir nicht klar ist: Kann man das PDF per Mail zurückschicken, gilt das dann oder muss man es mit der Post schicken (wie umständlich ist das denn ... :)) Wisst ihr das?

Liebe Grüße

Claudia

Baronsky&Brendler: Liebe würde helfen  Ein Staffelroman 
Februar 21, Kampa

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Naja, unterschrieben und gescannt ... das geht doch sonst auch, nur dort anscheinend nicht. Oder hat das jemand schon gemacht?

Baronsky&Brendler: Liebe würde helfen  Ein Staffelroman 
Februar 21, Kampa

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Gäbe es diese Möglichkeit, hätte die Wort-Dame, die mir das erklärt hat, die Chance gehabt, darauf hinzuweisen.

 

Da sie es nicht getan hat - investier halt die 70 Cent. :-D

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Klar, soo knauserig bin ich ja nicht. Hätte es nur gern jetzt auf der Stelle abgeschickt, damit es gut ist und feddisch. Und dann auf die grande Kohle gewartet ... :)

Baronsky&Brendler: Liebe würde helfen  Ein Staffelroman 
Februar 21, Kampa

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Zum Pseudonym: Ich habe ja auch eins, wenigstens ein halbes. ;) Das hatte ich per Post geschickt, und es wird auch berücksichtigt,

wenn auch in der Abrechnung nicht immer an der richtigen Stelle.

 

Zu den Zahlen: Von 2004-2009 habe ich nichts bekommen, trotz wiederholter Meldungen. Ich weiß allerdings auch nicht, ob die beiden Bücher in vielen Bibliotheken standen und so eben nicht erfasst wurden. Eins davon habe ich kürzlich -nach zwölf Jahren - in unserer Stadtbücherei entdeckt. Es stand unter anderem auch in in - und ausländischen Uni-Bibliotheken.

 

Von 2009 - 2013 erhielt ich zwischen 30 und 130 Euro (die Erscheinungsjahre meiner Bücher im größeren Verlag). Von 2013-2016 zwischen 248 und 393 Euro.

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Oha, bei mir waren es in den vergangenen Jahren immer zwischen 1000 und 1300 Euro Bibliothekstantiemen, da ist 2016 keine Ausnahme. Bin ich etwa die Einzige mit so hohen Ausschüttungen? Gut, ich habe auch seit 2005 über 20 Titel veröffentlicht und die dien auch ziemlich weit in Bibliotheken verbreitet. Oft sogar mehrfach.

 

Die ersten drei oder vier Jahre habe ich gar nichts bekommen, bis ich dann zum ersten mal an der Sonderverteilung teilnahm. Danach kam jedes Jahr was.

 

Früher gab es darüber hinaus auch richtig fett Geld für Hörbücher /Sprachtonträger, die man in T.O.M. selbst melden muss. Dann kam jahrelng nichts und endlich dieses Jahr mal wieder etwas, aber leider nur noch höchstens ein Fünftel von dem Betrag, den es früher mal pro Hörbuch gab, wenn nicht gar noch weniger. Das erreichnet sich nach der Länge des Hörbuchs und bei einem Tonträger mit 10 Stunden Lesezeit kamen diesmal nur um die 160 Euro raus. Wie gesagt, früher war das erheblich mehr, weil es ja auch nur einmalig ausgezahlt wird. Für nur per Download verfügbare Hörbücher gibt es übrigens gar nichts und von den physischen Tonträgern muss man, wenn ich das richtig im Kopf habe, mindestens 500 Stück verkauft haben. Vorher gibt es auch nix.

Petra Schier / Mila Roth: Zwei Namen, eine Autorin - Lesefutter für (fast) jeden Geschmack

 

www.petra-schier.de +++++++ www.mila-roth.de

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Verstehe ich das richtig, dass die VG Wort auch für die Ausschüttung 2016 und nach dem BGH-Urteil den Anteil, den bislang die Verlage bekommen haben, den Autoren vorläufig nicht auszahlt?

Meiner Post liegt ein Schreiben bei, in dem steht:

 

 

Die Beiträge, die normalerweise für Ausschüttungen an Verlage vorgesehen wären, werden bis auf weiteres einbehalten und zurückgestellt.

 

Angeblich, weil "unklar" ist, "in welcher Weise der zurückgestellte Verlegeranteil zukünftig zu verteilen ist".

 

Hä?

Mal davon abgesehen, dass es ja nun keinen "Verlegeranteil" mehr gibt und die Behauptung von "normalerweise" für Verlage "vorgesehenen" Ausschüttungen ja schon ziemlich dreiste Augenwischerei ist - was ist denn nun so schwer daran, jetzt einfach die 100% an den Autor zu überweisen?

Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht ein, was an den vergangenen Zahlungen so schwierig zurückzurechnen sein soll. Ein Blick auf die Daten, und man weiß, welcher Verlag welche Beträge unrechtmäßig bekommen hat - und schwups, lässt sich alles rückgängig machen. Nein?

Bearbeitet von AndreasS
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Ich habe das Schreiben von VG Wort auch gelesen und mich gewundert. In diesen beiden Gremiensitzungen scheint ja

alles Weitere entschieden zu werden. Die Aussagen sind so vage, als könnte dort noch an den Auswirkungen

des Gerichtsurteils gedreht werden.

 

@Petra: Die Rechnung geht doch auf - 20 Bücher bringen eben viel mehr als vier eines großen Verlags und eins eines kleinen.

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Ich und diese VG-Wort werden in diesem Leben nicht mehr warm miteinander :-?

Im letzten Jahr habe ich mit einem Roman (die anderen waren angemeldet aber nicht gelistet) erstmals eine bestimmte Summe X bekommen.

In diesem Jahr wird ein Buch mehr gezählt (mein erfolgreichster und weit verbreiteter Titel noch immer nicht) und ich bekomme nicht mal mehr die Hälfte.

Ich habe bis 2015 neben den Kleinverlagstiteln (die in einigen Büchereien stehen), fünf Romane in großen Publikumsverlagen, von denen man in jeder Bücherei, die ich gecheckt habe, mindestens zwei oder mehr findet.

Irgendwie wird das jedes Jahr enttäuschender.

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Da ich z.Z, unterwegs bin, habe ich das Schreiben der VG Wort noch nicht einsehen können und ohne die entsprechenden Daten, die natürlich zuhause liegen, konnte ich auch nicht im Internet bei VG Wort nachsehen, aber als ich heute mal wieder ein Bankkonto gecheckt habe, hat mich der Kontostand positiv überrascht und der Grund ist eine ziemlich hohe Überweisung von der VG, Ich hoffe nur, da ist kein Fehler passiert und ich muss wieder was abgeben

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Im wissenschaftlichen Bereich lohnt es sich besonders, wenn man Beiträge für Loseblattwerke verfasst. 2014 bekam ich dafür die erste Ausschüttung und habe erschreckt bei der VG Wort nachgefragt, ob das so richtig ist;-)

Dann wurde mir die komplizierte Berechnung erläutert: Gesamtseitenzahl des Loseblattwerkes im Meldejahr wird geteilt durch die Anzahl der beteiligten Autoren. Jeder Autor erhält dann eine pauschale Summe; und falls das Werk auch auf CD erscheint, gibt es dafür noch einen weiteren Zuschlag. Die Pauschale variiert wohl von Jahr zu Jahr.

 

Konkret heißt das für mich dieses Jahr: 

Für einen Beitrag in einer Fachzeitschrift, die als Loseblattwerk erscheint, erhielt ich vom Verlag in 2015 400 Euro Autorenhonorar (für 20 Seiten Text), von der VG Wort jetzt pauschal 630 Euro Tantiemen. Hui. ;D

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