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SabineB

"Kein Kuss" von Olivia Kleinknecht

Empfohlene Beiträge

Nachdem mir "Stirb in Florenz" von unserer Kollegin Olivia so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch ihr aktuelles Buch lesen, besser gesagt, verschlingen.

 

Vordergründig geht es ums Zurechtkommen mit dem Älterwerden. Oder dem Nichtzurechtkommen, besser gesagt.

 

Der eitle Regisseur Angelotti flieht in wilde sexuelle Eskapaden, die – je älter er wird - immer absurdere Formen annehmen. Von diesen Eskapaden erzählt er in seinen Briefen.

Eine alte, allein lebende Freundin des Regisseurs findet ein letztes kleines Lebensglück in dem Lesen dieser Briefe.

 

Aber dieser Roman geht - wie auch der Vorgänger „Stirb in Florenz“ - viel tiefer und beleuchtet nicht weniger als das Sein an sich.

Was ist wichtig im Leben und warum? Wie können wir unser eigenes Dasein mit Sinn füllen, wie ein erfülltes Leben gestalten.

„Kein Kuss“ ist eine sehr originell und tiefgründig erzählte Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.

(Leider passt aus meiner Sicht das Cover gar nicht zum Stil des Buches).

 

Sabine

 

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