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SabineB

Stirb in Florenz von Olivia Kleinknecht

Empfohlene Beiträge

„Stirb in Florenz“ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Olivia Kleinknecht gelesen habe.

 

Erwartet hatte ich einen kurzweiligen Krimi, bekommen habe ich eine  tiefgründige Geschichte, die – in italienischen Advokatenkreisen spielend –, das Thema Neid und Missgunst bis in die finstersten Tiefen des menschlichen Wesens ausleuchtet.

Der Ich-Erzähler, ein über achtzigjähriger Mann, erinnert sich in Tagebuchform an seine Laufbahn als Anwalt und seine Skrupellosigkeit anderen Menschen gegenüber, während es nun er ist, der wegen seines Alters und seiner zunehmenden Unbeweglichkeit der Drangsal seiner Umwelt ausgeliefert zu sein scheint.

 

Die Autorin verwebt in dem Roman sehr geschickt die Erinnerungen des alten Mannes mit seiner heutigen Situation und bedient sich dabei einer so großartigen literarischen Sprache, dass selbst derbste Szenen mit großem  Vergnügen zu lesen sind.

 

Ein kurzer, aber absolut empfehlenswerter Roman.

 

Bearbeitet von SabineB
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