Zum Inhalt springen
SarahN

Zeiteinteilung beim Selfpublishing

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen!

 

Ich bin gerade unter die Selfpublisher gegangen und erlebe, dass das Marketing für das eigene Buch ein ganz schöner Zeitfresser ist. Der eigene Blog, Leserunden, Facebook, Werbeaktionen - das alles macht auch durchaus Spaß und ist sehr spannend, doch ich habe das Gefühl, dass ich darauf im Moment mehr Zeit verwende als auf die Arbeit an meinen aktuellen Manuskripten. Und das wiederum ist sehr unbefriedigend. Vor allem da man ja nie sicher sein kann, ob sich diese Werbemaßnahmen überhaupt auszahlen.

Habt ihr Strategien entwickelt, um beides angemessen unter einen Hut zu kriegen? Setzt ihr euch feste Zeiten für das Marketing und feste Zeiten fürs Schreiben? Überwiegt bei euch die Schreibzeit oder hält es sich die Waage? Und wie schafft ihr es, während des Schreibens nicht doch mal schnell bei Amazon oder Facebook vorbeizuschauen? 

 

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

Dunkelherz - ab Dezember 2015 beim Drachenmond Verlag

Mein Blog: http://sarahnisse.de

 

Link zum Beitrag
Habt ihr Strategien entwickelt, um beides angemessen unter einen Hut zu kriegen? Setzt ihr euch feste Zeiten für das Marketing und feste Zeiten fürs Schreiben? Überwiegt bei euch die Schreibzeit oder hält es sich die Waage? Und wie schafft ihr es, während des Schreibens nicht doch mal schnell bei Amazon oder Facebook vorbeizuschauen?

 

Liebe Sarah,

 

ich muss gestehen, dass ich bei meinem letzten Ebook die wenigste Zeit auf Werbemaßnahmen verwendet habe. Am Anfang schon, das Übliche. Als es in seiner Kategorie dauerhaft sichtbar war, habe ich mein nächstes Buch geschrieben. Allerdings habe ich sehr oft nach dem Ranking geschaut und tue es noch. Weil es beruhigt. Im Moment, mit meinem ersten "eigenen" Ebook, vergeht viel Zeit mit der Koordination der Dienste. Wie es nach der Veröffentlichung ausshen wird, weiß ich noch nicht - aber wahrscheinlich ähnlich.

 

LG

Christa

Link zum Beitrag

Hallo Sarah,

 

wie stark ich mich diszipliniere, hängt immer von der finanziellen Situation ab. Ist die nächste Miete gesichert, kann ich auch mal locker lassen :-) Grundsätzlich bin ich keine Verfechterin von Schreibzeit=gute Zeit/Marketing und soziale Netze=schlechte Zeit. Ich genieße die Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten, die mir das Selfpublishing bietet, lerne täglich dazu, knüpfe Kontakte, probiere Neues aus, ohne zu wissen, ob es am Ende gewinnbringend ist. Aber das weiß man ja beim Schreiben der Manuskripte auch nicht immer.

Da muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden.

 

Liebe Grüße

 

Martina

Link zum Beitrag

Schreibzeit und Marketingzeit wechselt sich auch in seinen Gewichtungen ab. Wenn gerade ein neues Buch raus ist, man gerade Zuschriften für ein Gewinnspiel erhält, von Bloggern um Material gebete wird, wäre es tödlich zu sagen: Ne, ich schreibe jetzt erst mal in Ruhe. Jeder, der anbietet, etwas zu tun, sei es eine Buchvorstellung oder ein Banner auf die Webseite zu übernehmen, kriegt von mir innerhalb weniger Stunden (manchmal Minuten, wenn ich online bin) Antwort.

 

Wenn ein Buch erst im Verkauf etabliert ist, läuft es wie von selbst weiter, dann steht für mich das Schreiben im Vordergrund.

 

Aber ich habe eine Regel: Morgens nach dem Aufwachen schreibe ich zuerst. Das sind zwei Stunden, die brauche ich für mich, auch um meine Seele baumeln zu lassen. Daran kürze ich nie, eher kürze ich die Zeit in sozialen Netzwerken, da macht man sich manchmal vor, es ginge um Marketing, aber auf die Zahl der Verkäufe bezogen eher nicht ;-)

 

LG

Heike

Link zum Beitrag

Liebe Sarah.

Meine Erfahrungen bei der Veröffentlichung eines neuen SP-Buches sind die, dass ich ca. 70% meiner Zeit mit Marketing verbringe und den Rest mit Schreiben.

Dies jedoch nur am Anfang. Es hilft sehr, wenn du eine bestimmte Zielgruppe und eine Leserbindung hast.
Ich gebe z.B. einen monatlichen kostenlosen Newsletter zum Thema Wolf & Hund heraus an mehr als 3.500 Interessierte. Der hat mehrere Seiten Infos und dort kann ich auch für meine Bücher werben. Plus LovelyBooks, Gewinnspiele etc. Das kostet schon viel Zeit.

Auf der anderen Seite treibe ich denselben Aufwand auch, wenn ich über einen Verlag veröffentliche, weil ich mich nicht mehr drauf verlasse, dass dort genug getan wird.

Nach den ersten 2 Wochen legt sich dann der Stress und ich kann wieder zum intensiven Schreiben zurückkehren.

Und "mal schnell" zu FB und anderen Seiten schauen, funktioniert bei mir nicht. Denn dann hänge ich irgendwie fest und komme nicht mehr zum Schreiben zurück. Darum mache ich solche Aktionen überwiegend am Abend, wenn ich nicht mehr kreativ bin - außer heute, wie du siehst ;)

 

Gruß

Elli

Link zum Beitrag

@ Martina: Stimmt, das Ausprobieren macht durchaus Spaß.

 

Ich glaube, ich brauche derzeit einfach mehr Struktur, einen festen Zeitplan, damit ich Marketing/Veröffentlichung und Schreibzeit nicht so durcheinander werfe und am Ende mit beidem unzufrieden bin. In etwa so, wie Heike es macht:

 

Aber ich habe eine Regel: Morgens nach dem Aufwachen schreibe ich zuerst. Das sind zwei Stunden, die brauche ich für mich, auch um meine Seele baumeln zu lassen. Daran kürze ich nie, eher kürze ich die Zeit in sozialen Netzwerken, da macht man sich manchmal vor, es ginge um Marketing, aber auf die Zahl der Verkäufe bezogen eher nicht ;-)

 

 Da werde wohl noch ein wenig herumprobieren müssen!

 

@ Elli: Dann bin ich mal gespannt, wie es in zwei Wochen bei mir aussieht. Man hat ja irgendwie immer das Gefühl, man müsste noch etwas für sein veröffentlichtes Buch tun, aber irgendwann muss man dessen Zukunft wohl einfach in die Hände der Leser legen (in der Hoffnung, dass diese das Buch auch finden ...) :-)

Dunkelherz - ab Dezember 2015 beim Drachenmond Verlag

Mein Blog: http://sarahnisse.de

 

Link zum Beitrag

Bitte melde Dich an, um einen Kommentar abzugeben

Du kannst nach der Anmeldung einen Kommentar hinterlassen



Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...