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(Tom Liehr)

SWR-Marktcheck zu R. G. Fischer & Co.

Empfohlene Beiträge

Man sollte meinen, das ist Basiswissen, das inzwischen bekannt ist. Wenn ich aber sehe, dass in der Lokalpresse (wie aktuell in meinem Ort gleich zweimal) immer wieder Autoren groß vorgestellt werden, die bei den allseits bekannten Namen "veröffentlichten", dann sehe ich, dass es solche Beiträge immer wieder geben muss.

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Wobei - über eine wurde groß berichtet, weil sie erst eine bestimmte Anzahl von Vorbestellungen zusammenkriegen muss. Bei der anderen gehts bloß um ein Gedicht (einmal dürft ihr raten, wo). Bestimmt denken sie angesichts der hier erwähnten Summe, dass es sie ja gar nicht betrifft.

 

Vielleicht sollte man in solchen Beiträgen auch mal solche vorstellen, die nicht gleich einen Kleinwagen verlangen.

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Bei der im Beitrag erwähnten Rico-Beutlich-Aktion lagen die Forderungen zwischen vier- und fünfzigtausend Euro. Aber es spielt keine Rolle, wie viel Geld genau verlangt wird - es ist immer zu viel. Autoren sollten nicht dafür bezahlen, veröffentlicht zu werden, Punkt.

 

Herzlich,

Tom

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Klar. Aber der Mensch sucht ja immer ein argumentatorisches Schlupfloch, weshalb etwas gerade ihn nicht betrifft. "Besteller suchen, das ist was gaaanz anderes, ich bezahle ja nix." - Wer ist sich schon im Klaren, dass er da gerade die Arbeit des Verlags macht?

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Die eine Seite ist sicherlich, dass diese Verlage Abzocker sind, auf der anderen Seite bedarf es wirklich erheblicher Naivität, großer Eitelkeit und dicken Tomaten auf den Augen, solch einen Vertrag zu unterschreiben.

 

R.G. Fischer funktioniert nur, weil es genügend Leute gibt, die auf die Masche hereinfallen.

 

Erinnert mich an Hütchenspiel, Enkeltrick und 15% absolut sichere Rendite in Zeiten der Nullzinsen.

 

Schade, das der Gesetzgeber den Abzockverlagen keinen Riegel vorschieben will, wenn er wollte, könnte er es ...

 

So, und jetzt muss ich mich wieder meinem "garantiert 4000 Euro Netto" Nebenjob widmen ...

 

LG

Martin

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www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)

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