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(Capella)

Diana Gabaldon - Feuer und Stein

Empfohlene Beiträge

Hi Sandra,

 

 

Die Stelle war wirklich toll! Vor allem die Idee, dass die Tochter ihren Vater zum ersten Mal beim Pinkeln trifft!!!

 

 

Nun verstehe ich auch den Warnhinweis, den jemand vorschlägt ...

 

Ich selbst halte solche Praktiken eher für abtörnend. Und ich frage mich natürlich, wie sie das macht? Ich meine, als Mann hat man ja gewisse Möglichkeiten zu zielen (und andere zu treffen - Schauer), aber als Frau ???

 

Gruß

 

:s22 HW :s22 der in Zukunft immer nachschauen wird ob DG im Regal steht, wenn er jemanden kennenlernt

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Hallo Leute,

 

huch, das Thema hat sich ja ganz schön weiterentwickelt...

 

Ich fand einige Stellen in der Saga auch taschentuchlastig, obwohl ich selbst schwer zu beeindrucken bin in dieser Beziehung. Bin kein Mitheuler. Sehr einfühlsam geschrieben war es jedenfalls.

 

Zur Gewalt, nun, dieses Zeitalter war kein Zärtliches. Die sexuelle Gewalt geschieht nur im ersten Buch, als sich die beiden zusammenraufen, er aus einer barbarisch eingestellten Zeit, sie aus einer modernen. Sie wehrt sich aber auch ganz schön und er kapiert, dass er sowas mit der Lady nicht machen kann.

 

Es handelt sich um 1 bis vielleicht 3 (?) Szenen, in denen sowas vorkommen, und das bei 6 Büchern von je über tausend Seiten - sich daran hochzuziehen ist in den Krümeln gesucht und lachhaft.

 

Marco, deine Bemerkung über diese Männer, die in anderern Jahrhunderten rumhängen, hat schon so manche Autorin veranlasst eine Zeitreise zu schreiben. ;)

Nee, im Ernst, für die meisten dieser Aspekte sollen sie auch in der Vergangenheit bleiben! Nur, ein bisschen mehr männliches Ruckgrat würde ich mir bei so manchem Kerl heute wünschen.

Ich selbst kann mich nicht beklagen, habe ja einen abbekommen, der 2 wilde Stämme in seinem Blut hat. Einen schottischen Clan und kanadische Indianer. Dat is ne Mischung, sach ich euch! ;) Ein Pienzchen ist er jedenfalls nicht (außer, bei ner Erkältung, aber da pienzte schon Jamie ;), ist also wohl normal menschlich).

 

LG

Joy

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(Peter_Dobrovka)

In meiner Fantasyreihe kriegt die Prot. auch quasi einen Mann aus der Vergangenheit. Das scheint ein Pfund zu sein, mit dem man wuchern kann, ja?

 

Aber eine richtige Liebe wird das nie, die beiden bleiben sich immer fremd und trennen sich in Band 2. Das ist dann wohl eher schädlich. Oder?

 

Peter

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Hi Sandra,

 

 

Nun verstehe ich auch den Warnhinweis, den jemand vorschlägt ...

 

Ich selbst halte solche Praktiken eher für abtörnend. Und ich frage mich natürlich, wie sie das macht? Ich meine, als Mann hat man ja gewisse Möglichkeiten zu zielen (und andere zu treffen - Schauer), aber als Frau ???

 

Also nee,... ;D

Es läuft so ab:

Sie geht in eine Gaststätte fragt ob jemand den Namen Jamie Fraser kennt. Darauf der Wirt: Der is draußen. Sie geht raus findet ihn, wie er an einen Baum uriniert. SIE uriniert logischerweise nicht an einen Baum... ;)

 

Aber wenn ich mir anhand der Rezensionen die Handlung zusammenreime, dann sieht die etwa folgendermaßen aus:

Es wird vor oder nach irgendeiner Gewalttat gepoppt - und es gibt viel Gewalt.  

 

Zudem wird die Heldin von ihrem Jamie mit Prügeln "erzogen", auch mal eine ganze Nacht lang verdroschen, was sie aber sehr gut verstehen kann, selbst wenn sie "fast zum Krüppel" (Zitat aus dem Buch) geschlagen wird (was ihn wiederum scharf macht, so daß erneut Poppen angesagt ist)

 

Ehrlich:  

Versteh einer die Frauen ....  

 

Meine erste Reaktion bei der Prügelszene war geschocktes Aufseufzen, das hatte ich auch noch nicht, dass der dolle Held sein Mädel verkloppt. Aber man verzeiht es ihm aus verschiedenen Gründen:

1. wehrt sie sich - wie es jede normale Frau unseres Jahrhunderts machen würde

2. wird sehr plausibel erklärt, warum er sie verdroschen hat. Zum einen wars halt in der Zeit so üblich, eine Frau des 18.Jahrhunderts hätte daran auch nichts Ungerechtfertigtes gefunden. Im Übrigen sieht die Klopperei auch nicht so aus, dass er sie ins Gesicht schlägt sondern mit dem Gürtel auf den Hintern, so wie Kinder und Ehefrauen eben gezüchtigt wurden.

3. schwört er nachher in einer höchst dramatisch konstruierten Szene, dass er er nie wieder Hand sie legen wird. (allerdings droht sie ihm vorher, dass sie ihn umbringen wird, falls er es nochmal tut ;D)

 

Es ist vielleicht schwer zu verstehen, aber man verzeiht es dem Helden, weil er nicht als blinder Schläger dargestellt wird, sondern als ganz normaler Mann dieser Zeit.

 

Aber lest das Buch selbst, selbst wenn es euch nicht gefällt wisst ihr dann wenigstens worüber geredet wird!  ;D

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In meiner Fantasyreihe kriegt die Prot. auch quasi einen Mann aus der Vergangenheit. Das scheint ein Pfund zu sein, mit dem man wuchern kann, ja?

 

Aber eine richtige Liebe wird das nie, die beiden bleiben sich immer fremd und trennen sich in Band 2. Das ist dann wohl eher schädlich. Oder?

 

Peter

 

Meinst du das jetzt ernst, oder ironisch? Ich nehme dich mal ernst und antworte: das kommt auf deine Zielgruppe an. Da es sich um Fantasy handelt, wirst du viele männliche Leser haben, oder? Ich kenn mich da echt nicht aus... du weißt das besser. Und die können meist auf eine tolle Liebesgeschichte verzichten. Schon wieder ein Klischee, ich weiß, aber wenn man die Männer fragt, bejahen sie das.

Frauen würden sich eher wünschen, dass dein Paar zusammen happy in den fantasyfarbenen Sonnenuntergang reitet.

 

LG

Joy

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Soo nachdem ich nun vorgestern endlich den 1300 Wälzer zu Ende gelesen habe, kommt hier meine Amazon-Rezension von Teil 6 der Highland-Saga.

 

Achtung: Wer nichts über den Inhalt bzw. das Ende wissen will, sollte lieber nicht weiterlesen! ;D

 

Meine Amazon-Rezension:

 

Auch im 6. Teil der Highland-Saga lässt sich Gabaldon wieder so einiges einfallen. Das schottische Hochland ist längst Vergangenheit, Claire und Jamie leben mit ihrer - immer größer werdenden - (Siedler-)Familie in den Kolonien.

Nachdem in Teil 4 und 5 langsam die Luft etwas raus ging wird es in Teil 6 wieder richtig flott. Zum einen werden die ursprüglichen Nebenfiguren immer wichtiger, bekommen ihre ganze eigene Geschichte und werden in vielfältige Probleme verwickelt. Aber auch die Hauptprotagonisten, Jamie und Claire, kommen nicht zur Ruhe:

Claire wird entführt und vergewaltigt, Jamie wird der Affäre mit einem jungen (schwangeren) Mädchen bezichtet, ein junges Mädchen wird in Frasers Ridge ermordet und Claire steht unter Mordverdacht und landet im Gefängnis, Jemmys wahrer Vater wird enttarnt, Briannas und Rogers Familienplanung nimmt neue Formen an, Ians Geschichte wird erzählt, Lizzie heiratet, Brianna lernt ihren Bruder kennen... und und und...

 

Es passiert viel auf diesen 1300 Seiten und es ist nachvollziehbar wenn manche Fans der ersten Stunde enttäuscht sind, wenn die Beziehung von Claire und Jamie etwas in den Hintergrund gedrängt wird und die Nebenpersonen eigene Geschichten erhalten - aber meiner Meinung nach ist das vollkommen okay, sogar absolut sinnvoll. (Man kann wohl schwerlich 6 Bücher über ein einziges Liebespaar schreiben, aber genau das scheinen viele von Gabaldon zu erwarten...)

 

Mein Fazit: Die letzten 50 Seiten dieses Bandes machen richtig Lust auf Band 7 (der hoffentlich kommen wird) denn Jamie und Claire planen eine Reise... und Brianna und Roger haben eine bereits hinter sich...

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Also ich weiß nicht, soll eine Rezension denn so viel verraten? :s05 Ich kenne das Buch ja schon, also ist es mir wurscht. Und wenn ich ein Buch noch nicht kenne, es aber unbedingt noch lesen will, lese ich gar nichts darüber, aus Angst vor solchen "spoilern". Nur, ich kenne Rezensenten (oder heißen die Rezensoren? hehe) und die geben sich immer Mühe nicht viel vom inhaltlichen Geschehen preiszugeben. Von deiner Rezi wäre ich jetzt bedient, hätte ich sie irgendwo versehentlich erwischt. :s21

 

LG

Joy

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Von deiner Rezi wäre ich jetzt bedient, hätte ich sie irgendwo versehentlich erwischt.  :s21

 

Deshalb ja mein Warnhinweis :s21

 

Also mich würde das nicht stören. Im Gegenteil: Ich kann vor dem Kauf gar nicht genug über ein Buch erfahren. Und das Ende hab ich ja nur angedeutet, denke nicht, dass man damit auf die richtige Fährte kommt. ;)

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Hi, zusammen,

 

ich habe Diana Gabaldons Buch vorgestern –gelesen – aus der Hand gelegt.

Ich kann mich Capellas Meinung bedingungslos anschließen.

Mit 17 habe ich zum Beispiel auch „Liebe ist nur ein Wort“ von Simmel und die Bücher von Uta Danella verschlungen.

Die erste Liebesszene habe ich noch richtig genossen, alle weiteren eigentlich überlesen – und auch sonst manches. So richtig „drin“ war ich erst ab Seite 500. Und dann wurde es teilweise richtig spannend: die Szene mit der Befreiung aus dem Gefängnis und den Wölfen fand ich super! Und dann habe ich auch gern bis zum Schluss weitergelesen. Irgendwie sind mir die beiden dann doch ans Herz gewachsen.

Die Protagonistin ist außerordentlich tapfer, stark und kämpferisch. Dafür ist sie aber viel zu oberflächlich-amerikanisch-intellektuell. Während die schlimmsten Sachen passieren, bleibt sie ganz cool und geht locker mit den Leuten im Kloster spazieren, während ihr Geliebter so gut wie im Sterben liegt. Jamie, der Hochlandrammler, erinnert mich als Typ ebenfalls an diese Highländer - Filme.

Außer rammeln und leiden macht er eigentlich nicht viel.

Ich habe das Gefühl, dass diese Schriftstellerin ganz ordentlich ihre Phantasien ausgelebt – was wäre, wenn ...? – und dabei ein paar hundert Seiten zuviel produziert hat. Ein Zeitreise-Abenteuer, das mir als Idee an sich imponiert hat.

 

Grüße

Christa

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Ganz, ganz herzlichen Dank für diesen außerordentlich unterhaltsamen und lustigen Fred, liebe Kolleginnen und Kollegen! http://www.kiki-net.de/smilies/froehlich/1a.gif

 

Was Gabaldon nicht geschafft hat, habt ihr auf diesen 6 Bildschirmseiten hingekriegt -- Klasse! http://www.kiki-net.de/smilies/froehlich/kullerlach.gif

 

Kichernde Grüße,

Iris :s17

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Hallo,

auch wenn ich mich nun outen sollte mit schlechtem Geschmack oder dem einer sechzehnjährigen: Ich hab das erste Buch genossen und bin jetzt mitten im 2.

 

Ich liebe solche Zeitsprunggeschichten und die ganze Story gefällt mir - auch wenn ich momentan nicht so durchblicke wieso sie wieder zurückging - hat sie ihm doch am Ende des ersten Bandes immer wieder geschworen wie sehr sie ihn liebt und sogar mit bloßen Händen mit Wölfen gekämpft.

 

Daß die beiden sich ständig an die Wäsche wollten fand ich eher amüsant - was mich mehr genervt hat war, daß offensichtlich Claire die einzige Frau außerhalb der Burg und des Dorfes zu sein schien, weil jeder andere ihr auch unter die Röcke wollte.

 

Aber ansonsten fand ich es sehr kurzweilig - keine große Literatur mir unglaublich ernster Bedeutung aber durchaus lesbar und ein netter Zeitvertreib.

 

Und ich freu mich, daß ich noch ein bißchen vor mir hab.....

 

Susan

aktuell: Die Tochter meines Vaters (Piper) als Romy Seidel
 

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So, jetzt hab ich den dritten Band durch und find es immer noch gut. Der zweite hatte einige Stellen an denen es sich wie Gummi zog, aber den dritten hab ich innerhalb von 3 Wochen bei begrenzter Zeit durch.

 

Susan

aktuell: Die Tochter meines Vaters (Piper) als Romy Seidel
 

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