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hpr

Dame, König, As, Spion (le Carre)

Empfohlene Beiträge

auch wenn es Blut gibt - es ist vor allem ein komplexes Schachspiel, gekonnt langsam erzählt und atmet die Siebziger Jahre, erzählt von Leuten, die in den Dreissigern für ein Welt reich ausgebildet wurden.

 

zur ausführlichen Rezension (Link ungültig) (Link ungültig)

 

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Dass es gleich zwei Verfilmungen gibt, zeigt nicht nur die Faszination des Buches, sondern lädt auch ein, die unterschiedlichen Plotrealisierungen zu studieren und welche Wirkungen diese haben.

 

die neue Verfilmung mit Tom Hardy, Gary Oldman (Link ungültig) (Link ungültig)

 

die alte über 6 Stunden mit Alex Guiness (Link ungültig) (Link ungültig)

 

herzliche Grüße

 

Hans Peter

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Hallo Hans Peter,

 

ich habe mal bei amazon in die Rezensionen reingeschaut und bin bei den beiden 1-Sterne-Einschätzungen zusammengezuckt. Du schreibst von "gekonnt langsam erzählt". Könntest du die Aussagen der beiden kritischen Leser bestätigen oder würdest du diese mit Geschmack erklären?

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Könntest du die Aussagen der beiden kritischen Leser bestätigen oder würdest du diese mit Geschmack erklären?

Ich könnte das mit Geschmack bestätigen. Wie alle großen Büchern gibt es Leute, die begeistert sind und einige, die gar nichts damit anfangen können.

 

Es hat vergleichsweise wenig action, sehr komplexe Handlung, viele Figuren. Mich hat es fasziniert, die meisten anderen Rezensenten auch, aber mich wundert nicht, dass das, was vielen an dem Buch gefällt, einige abstößt.

 

Wie gesagt, kein rasantes Tempo, eher Schachspiel. Das aber sehr gekonnt.

 

herzliche Grüße

 

Hans Peter

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Ich habe mir in meiner Thriller-Zeit, in der ich begeistert Spionageromane gelesen habe, auch mal einen le Carré angetan (War es Smilye Leute?) und war restlos enttäuscht.

Nicht weil es "zu wenig Action" hatte, sondern weil es dermaßen dialoglastig war, dass ich mich immer wieder am Einschlafen hindern musste. Das Schlimme dabei war, dass alle die gleiche Sprache redeten und keine der Figuren auch nur den Hauch eines Profils gewann, der über das bloße Behaupten eines solchen hinaus ging.

Sinngemäß schrieb er z. B. "Das Verhör sollte später als eine Meisterleistung der Gesprächsführung zur Pflichtlektüre in allen Ausbildungen werden". Dann folgte eine öde Labershow, an deren Ende der Delinquent vollkommen unmotiviert alles auspauderte, ohne dass der Verhörleiter irgendwas dazu beigetragen hätte.

Am Ende wurde mir die Hauptfrage "Wer tut was warum" von Herrn le Carré einfach nie beantwortet.

Und damit verließ er meine Liste lesenswerter Autoren, noch bevor er dort richtig angekommen war.

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