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Gedanken sichtbar machen. Gerne, aber wie? (Gelesen: 1180 mal)
Hans-Juergen
Platin Mitglied
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Beiträge: 591
Re: Gedanken sichtbar machen. Gerne, aber wie?
Antworten #15 - 21.07.10 um 12:22
 
Viele Verlage haben für solche Fälle Autorenrichtlinien. Ich kenne nur die Variante 4 (ohne Anführungszeichen; ohne jegliche Formatierung) als vielfach gewollte (vorgeschriebene) Schreibweise.
 
Hans-Jürgen

In diesem Jahr erschienen - mein deutsch-deutscher Krimi "Gegenwende"
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Re: Gedanken sichtbar machen. Gerne, aber wie?
Antworten #16 - 27.07.10 um 13:33
 
Zitat von Spinner am 20.07.10 um 13:14:
Zitat von UlfSch am 20.07.10 um 12:47:
Der Leser weiß es ohnehin.
Leider nein. Die Fälle, in denen Leser selbst bei hundertprozentig personalen Texten unmarkierte Innensicht der Figur als "Erzähltext" klassifiziert und sich beschwert haben, wenn wenn da irgendwas stand, was nicht aus auktorialer Perspektive auch korrekt wäre, kann ich inzwischen gar nicht mehr zählen. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, es eindeutig zu machen

Verstehe ich zwar, aber dennoch würde ich Andreas und Ulfs Sicht unterstützen. Man kann es nicht allen recht machen und wenn man überall "dachte er", "fühlte er", etc. einfügt, kriegt man zwar keine bösen Mails wegen auktiorial. Aber riskiert, dass die Spannung für viele gebrochen wird. Schlimmstenfalls schreiben die zwar keine Mails, lesen aber das Buch nicht weiter. Man kann es nicht allen recht machen.
 
Hängt natürlich auch vom angestrebten Leserpublikum ab. Und natürlich davon, wie oft es auftaucht. Ein "dachte er" auf fünf Seiten wird niemand stören, fünf auf einer Seite aber durchaus. Und wenn du alle Gedanken explizit tagst, kann das schnell erreicht werden.
 
Hans Peter

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